JennyFlorstedt hat geschrieben:Man liest drüber weg ("Okay... USA... irgendwie") und lässt sich von der Handlung fangen.
Schon richtig, mache ich ja so. Ich sag mir beim lesen immer wenn von einem Fluß oder Gebirge usw. die Rede ist "...gut...USA...irgendwo...", auf jeden Fall wilder Westen;-)). Im Grunde natürlich Deutschland, vor Mays Haustür.
Aber man weiß ja wie Kinder sind, sie stellen viele Fragen, wollen alles ganz genau wissen. Ab einem gewissen Alter lassen die Fragen nach, durch schulisches Wissen, Reife, Erfahrung. Ist ja nicht so daß, wenn mein Sohn mit 8 "Unter Geiern" lesen will, ich ihm nicht sagen will wo diese drei Staaten der USA liegen (müßte dann glaub ich selber erstmal nachschauen *grins*), aber mit 12 (wie gesagt, diese Altersangaben sind alle so plus/minus 2 Jahre zu betrachten) dürfte er diese Erzählung wohl wesentlich flüssiger lesen können und ein Buch alleine ohne fremde Hilfe zu lesen macht doch viel mehr Spaß, seien wir doch mal ehrlich;-)
JennyFlorstedt hat geschrieben:Überforderung ist eine Ausrede, denn Verständnisprobleme in Hinsicht auf den Text gibt es m.E. nicht.
Oho, und ob es sie gibt. Ich lese grade "Der verlorene Sohn". Was haut der Mayster mir da Fremdwörter um die Ohren die ich meinen ganzen Lebtag noch nicht zu Ohren bekommen habe. Aber erstmal bin ich zu faul zum suchen, denn das würde den Lesegenuss wie gesagt erheblich stören und zum anderen weiß ich ja aus dem Zusammenhang was gemeint ist, oder ich kann es vermuten. Meist lieg ich richtig.
Aber es handelt sich ja um Kolportage, was für kleine Kinder nun überhaupt noch nicht geeignet ist;-).