In Winzendorf soll es neuerdings anders und vor allem friedlich(er) zugehen. Auf ihrer Website verkünden die Veranstalter der Winnetou-Festspiele:
Neu ist heuer, dass keine brutalen Gewalttätigkeiten gezeigt werden. "Wir deuten solche Szenen an und überlassen das Weitere der Fantasie des Zuschauers", erklärt [Regisseur Christian] Steiner. "Das Stück soll familientauglich aber doch Action geladen sein."
... und (aus der Handlung):
Wir befinden uns im "Wilden Westen" der Vereinigten Staaten Ende des 19. Jahrhunderts. Eine Gruppe Banditen unter der Führung von Cornel Brinkley jagen den Plan, der zum unermesslich großen "Schatz im Silbersee" führen soll. Dabei schrecken sie weder vor Brandstiftung noch Mord zurück ...
... und zu guter Letzt:
Der indianischen Kultur fühlt sich der neue Winnetou-Darsteller Christoph Gregor Steiner sehr verbunden, sie hat ihn schon von frühester Kindheit an interessiert. An der Figur des Winnetou wird sich in dieser Spielsaison einiges ändern, so will man vom Klischee weggehen. "Winnetou ist kein Universalheld, ich werde versuchen mehr den Menschen hinter der Figur zu zeigen", erklärt Steiner. "Winnetou ist für mich ein Mittler zwischen den Kulturen, die uralte Apachen-Kultur stand damals am Übergang zu einem neuen Zeitabschnitt. Mich interessiert die indianische Komponente in dieser Geschichte."