"... wahr sind nur unsere Träume, und damit müssen wir uns bescheiden."- so lauten sinngemäß die Worte am Schluss des Films "Die Feuerzangenbowle",der am Freitagabend wieder mal im Fernsehen kam.
Es geht um den Traum von der Rückkehr in die Kindheit und so kommt denn in der einen Szene, als Pfeiffers Verlobte Marion unerwartet auftaucht und den in die Welt des Pennälerlebens abgetauchten Verlobten in die Realität zurückholen will, eine rechtfertigende Antwort. Und in dieser Antwort spricht Pfeiffer davon, wie wohl er sich dabei fühlt, wieder in die Schule zu gehen, morgens vor Schulbeginn noch schnell seine Hausaufgaben zu machen, den Lehrern Streiche zu spielen usw. alles ganz unschuldig, alles ganz sorglos, und er spricht auch davon, sich in eine Zeit zurückversetzt zu haben, in der er an Weihnachten einen Karl May geschenkt bekommt.
Karl May als Fluchtliteratur, diesen Aspekt hatten wir auch schon mal, nicht wahr?
Gruß
Sylvia
Wahr sind nur unsere Träume
-
Rüdiger
Wobei es durchaus einen Unterschied zwischen Flüchten und Weggehen als bewußter Entscheidung gibt.
*
Auch die Träume sind wahr, sagen die Indianer, es gibt andere Welten im Universum
(Thomas Jeier, Auf Winnetous Spuren, S. 7)
*
HEIMKEHR
Ich kehre heim! Auch ich ging wie die Andern
Hinaus ins Leben, in die weite Welt.
Doch nirgends bot sich mir bei meinem Wandern
Die rechte Stelle für mein kleines Zelt.
Es störte mich das Locken und das Prahlen
Mit nichtgem Tand, mit eitlem Trug und Schein;
Ich wollte nicht das Blei mit Gold bezahlen
Und nicht der Erde meinen Himmel weihn.
Ich kehre heim! Ich sehe rings ein Trachten
Nach Zielen, die nicht meine Ziele sind.
Ich will zur Heimath; mag man mich verachten,
Daß da ich sein will, wo ich war als Kind.
Ich will zurück zu jenen selgen Tagen,
Wo ich an dich und deiner Engel Schaar
So innig glaubte, ohne viel zu fragen,
Und nur dein Kind und gar nichts Andres war.
Ich kehre heim! Ich bin des Hastens müde
Nach Flitterkram, nach gleißnerischem Ruhm.
Sei du mein Stab; führ mich in deiner Güte
Zu meiner Kindheit süßem Heiligthum!
Ich weiß es ja, dies Trachten und dies Dichten
Bringt nicht das wahre Heil, das wahre Glück;
Ich will so gern, so gern darauf verzichten
Und kehr in meine Jugendzeit zurück.
Ich kehre heim! Ich sehne mich nach Ruhe,
Und diese find ich nur und nur in dir,
Denn was ich für das Zeitliche hier thue,
Das rächt sich an dem Ewigen in mir.
Ich kehre heim. Mein himmlischer Berather,
Ich bin so gern dein Kind, so gern noch klein;
Du warst schon meiner Jugend Schirm und Vater
Und sollst es, wenn ich sterbe, auch noch sein!
(Karl May, Himmelsgedanken)
*
Auch die Träume sind wahr, sagen die Indianer, es gibt andere Welten im Universum
(Thomas Jeier, Auf Winnetous Spuren, S. 7)
*
HEIMKEHR
Ich kehre heim! Auch ich ging wie die Andern
Hinaus ins Leben, in die weite Welt.
Doch nirgends bot sich mir bei meinem Wandern
Die rechte Stelle für mein kleines Zelt.
Es störte mich das Locken und das Prahlen
Mit nichtgem Tand, mit eitlem Trug und Schein;
Ich wollte nicht das Blei mit Gold bezahlen
Und nicht der Erde meinen Himmel weihn.
Ich kehre heim! Ich sehe rings ein Trachten
Nach Zielen, die nicht meine Ziele sind.
Ich will zur Heimath; mag man mich verachten,
Daß da ich sein will, wo ich war als Kind.
Ich will zurück zu jenen selgen Tagen,
Wo ich an dich und deiner Engel Schaar
So innig glaubte, ohne viel zu fragen,
Und nur dein Kind und gar nichts Andres war.
Ich kehre heim! Ich bin des Hastens müde
Nach Flitterkram, nach gleißnerischem Ruhm.
Sei du mein Stab; führ mich in deiner Güte
Zu meiner Kindheit süßem Heiligthum!
Ich weiß es ja, dies Trachten und dies Dichten
Bringt nicht das wahre Heil, das wahre Glück;
Ich will so gern, so gern darauf verzichten
Und kehr in meine Jugendzeit zurück.
Ich kehre heim! Ich sehne mich nach Ruhe,
Und diese find ich nur und nur in dir,
Denn was ich für das Zeitliche hier thue,
Das rächt sich an dem Ewigen in mir.
Ich kehre heim. Mein himmlischer Berather,
Ich bin so gern dein Kind, so gern noch klein;
Du warst schon meiner Jugend Schirm und Vater
Und sollst es, wenn ich sterbe, auch noch sein!
(Karl May, Himmelsgedanken)