Seit wann wird auf Karl-May-Bühnen mit Musik gearbeitet?
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Licata
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Seit wann wird auf Karl-May-Bühnen mit Musik gearbeitet?
Karl-May-Festspiele gibt es ja bekanntlich nicht erst seit Pierre Brice in Elspe gespielt hat. Sogar schon lange vor den Filmen aus den 60-ern gab es Karl-May-Festspiele. Mich würde mal interessieren, ab wann man eigentlich angefangen hat, Musik als Untermalung bei den Stücken zu verwenden. Heute kann man sich ja eine Karl-May-Aufführung ohne Musik gar nicht vorstellen. Wer kennt sich da in der Geschichte der Bühnen aus, und wer weiß, welche Bühne wann das erste Mal mit Musik gearbeitet hat? Oder hat es das schon immer gegeben? Danke für die Info!
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Duke
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Re: Seit wann wird auf Karl-May-Bühnen mit Musik gearbeitet?
HalloLicata hat geschrieben:Karl-May-Festspiele gibt es ja bekanntlich nicht erst seit Pierre Brice in Elspe gespielt hat. Sogar schon lange vor den Filmen aus den 60-ern gab es Karl-May-Festspiele. Mich würde mal interessieren, ab wann man eigentlich angefangen hat, Musik als Untermalung bei den Stücken zu verwenden. Heute kann man sich ja eine Karl-May-Aufführung ohne Musik gar nicht vorstellen. Wer kennt sich da in der Geschichte der Bühnen aus, und wer weiß, welche Bühne wann das erste Mal mit Musik gearbeitet hat? Oder hat es das schon immer gegeben? Danke für die Info!
schon im Programmheft zur ersten Rathener Spielzeit (1938) ist "Musik nach indianischen Themen" verzeichnet und einer Dame namens Jeanne Herscher-Clement zugeschrieben. Der vollständige Vorname steht allerdings erst im Programm von 1939. Da gibt es dann auch noch die Vermerke "Musik von Bernhard Eichhorn" und "Musikleitung: Franz Binder". Zusätzlich werden noch Sänger erwähnt.
Bei der Wiener Aufführung von 39 ist kein Komponist aufgeführt, dafür aber ein Ballettmeister für Tänze. 1940 gab es in Rathen eine "musikalische Bearbeitung nach Motiven original-indianischer Melodien von Erich Noak und Grete Firmans". Und in Werder Musik von Fritz Wenneis und einen zusätzlichen Musikleiter.
Musik gehörte also zumindest auf den Freilichtbühnen von Anfang an dazu, wenngleich sicher nicht mit Martin Böttcher zu vergleichen.
Beim Durchblättern der alten Hefte fiel im 39'er Rathen-Programm wieder einmal folgender schöner Satz auf: "Verlassen der Vorstellung vor Spielende ist gefährlich und daher nicht gestattet." Heute kaum vorstellbar irgendwie
Michael