Aus einem Interview der fr-online.de:
Sie sind jetzt fünfzig Jahre im Geschäft. Was hat sich in der Zeit am gravierendsten geändert?
Die Arbeitszeiten. Früher hatte man viel mehr Zeit. Die Menge an Produktionen, die heutzutage hergestellt wird, hat der allgemeinen Qualität ebenfalls nicht gut getan. Wenn man freitags um 20.15 Uhr durch die Kanäle schaltet, findet man nur Käse...
... wie zum Beispiel "Unter weißen Segeln". Und die Karl-May-Festspiele, bei denen Sie mitwirken, sind doch auch nicht gerade große Kunst.
Nein, aber ein Riesenspaß. Man muss da schon richtig gut im Sattel sein. Für Old Shatterhand bin ich mittlerweile zu alt, aber für Old Firehand, den alten Trapper, reicht's gerade noch. Aber Sie haben Recht, der künstlerische Anspruch hält sich in Grenzen, da ist auch viel Schaustellerei dabei.
Quelle: fr-online.de
Janson über Karl-May-Spiele
-
Sven Margref
- Site Admin
- Beiträge: 737
- Registriert: 22. Dez 2005, 15:06
- Wohnort: Bottrop
- Kontaktdaten: