"Fragen Sie Reich-Ranicki"

n.f.
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"Fragen Sie Reich-Ranicki"

Beitrag von n.f. »

Am 16.12.07 erschien in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in der Rubrik "Fragen Sie Reich-Ranicki" u.a. folgendes (es folgt ein Zitat):

1967 diskutierte ich mit ihm [Ernst Bloch] in Tübingen. Es war eine Aufzeichnung für den Rundfunk. Wir unterhielten uns über allerlei, und es dauerte nicht lange und Bloch kam auf den von ihm bewunderten Karl May zu sprechen. Wie zu erwarten war, bekam man einen Superlativ zu hören: Karl May sei einer der spannendsten und farbigsten Erzähler der deutschen Literatur.

Ich erlaubte mir, höflich und vorsichtig zu protestieren. Vor allem beanstandete ich den doch dürftigen und oberflächlichen Stil des „Winnetou“-Autors. Bloch antwortete trotzig: Hier sei, meinte er, die Sprache des Erzählers seinem Stoff, seinen Figuren und Motiven vollkommen angemessen. Das schien mir eine etwas zweideutige Äußerung, doch ich hütete mich, noch einmal zu widersprechen.
sandhofer
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Re: "Fragen Sie Reich-Ranicki"

Beitrag von sandhofer »

Reich-Ranicki hat in dieser Rubrik mal Storm als Erzähler empfohlen ... Was willst du? ...
Sylvia
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Re: "Fragen Sie Reich-Ranicki"

Beitrag von Sylvia »

Verstehe nicht, was daran schlimm sein soll. Ein Erzähler ist doch in Ordnung.
Ach, oder meinst Du, bevor man Theodor Storm als Erzähler vorschlagen würde, käme erst mal noch eine Hundertschaft anderer?

Sylvia
Barbara
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Re: "Fragen Sie Reich-Ranicki"

Beitrag von Barbara »

Also rein technisch gesehen gibt es viele Erzähler, die vor Karl May liegen (Joyce, Th. Mann, Flaubert, ... um nur ein paar zu nennen). Aber zwischen Technik und Unterhaltungswert liegt auch noch ein breiter Graben. Reich-Ranicky versteht sich selbst als Literaturpapst (ob er das de facto ist, sei mal dahingestellt), da muss er natürlich die Höhenkammliteratur propagieren.

Als Leserin ist mir Karl May aber hundertmal lieber als Joyce, Mann und Konsorten. Warum haben die sogenannten professionellen Leser nur immer ein Problem mit guter Unterhaltungsliteratur?
Rüdiger

Re: "Fragen Sie Reich-Ranicki"

Beitrag von Rüdiger »

Sollte Sandhofer das „Was willst Du?“ so gemeint haben dass es müßig ist, auf alles, was so gesagt und geschrieben wird, einzugehen, ist ihm m.E. vorbehaltlos zuzustimmen. Ich arbeite auch daran, vielleicht lerne ich es noch. Wenn man auf alles, was [auch] über Karl May so zu lesen ist (diese Publikationen …) reagieren würde, wäre man wirklich überbeschäftigt. Da sorgt man besser für sich selbst und kommt ein bisserl zur Ruhe.

Auch Reich-Ranicki hat Recht mit seiner „etwas zweideutigen Äußerung“, aber vielleicht ein wenig anders, als er es gemeint hat … (auch unter literarischen Akademikern gibt es ja Leute die z.B. Hemingway für eine Art höheren (oder auch nicht) Raufbold halten und nicht realisieren dass das ein sehr sensibler & sensitiver Mann war der, vielleicht aus einem gewissen Selbstschutz heraus, sich manchmal offenbar so eine Art scheinbare Hauruck-Attitüde verordnet hat. Genauso erkennt nicht jeder, dass es auch bei May halt nicht auf Stil (den hat er halt schon mal vernachlässigt, weil er a bisserl gschlampert und in der Hinsicht nicht allzu ehrgeizig war), sondern auf Inhalt ankommt. Bzw. das, was hinter dem Inhalt ist).

Bloch hat wunderschöne Dinge über Karl May geschrieben, die von tiefem Verständnis zeugen. Hinsichtlich des Spätwerks hat er es sich ein bisschen zu einfach gemacht (von wegen „verloren“), mir gefallen Bände wie „Durch die Wüste“ und „Von Bagdad nach Stambul“ zwar auch deutlich besser als „Ardistan und Dschinnistan“, bei dessen letzter Lektüre der Lustgewinn sich eher in Grenzen hielt, aber es einfach in Bausch und Bogen so abtun, ist für einen Bloch etwas erstaunlich. Aber dass Bloch insgesamt das feinere Verständnis gehabt haben dürfte als Reich-Ranicki, setze ich mal voraus.

Mit seinem Spruch von den besten Erzählern und dem verwirrten Proleten hat es Bloch übrigens meiner bescheidenen Meinung nach auf den Punkt getroffen. Auch der Spruch wird gemeinhin vermutlich missverstanden, weil die Leute zu sehr in ihren Mustern denken und „arm“, „verwirrt“ und „Prolet“ gleich negativ besetzen, so hat Bloch es aber nicht gemeint, sondern einfach genau hingeguckt und erkannt und gut formuliert, was Sache ist. Sozusagen.

Storm, warum nicht. Dessen Immensee (Immens, ee ?), zeitlos (die Elisabethen, faden Ehemänner und Wasserlilien (da gerät einer ganz schön ins Schwimmen; der Literaturkalauer zum Donnerstag) haben sich im Wesentlichen im Laufe der Zeit nicht allzu sehr verändert) wie alle wesentlichen Werke, ist eines dieser Werke (ganz schlecht, 2 x Werke hintereinander. Aber was soll ich sonst schreiben. Nein, „Texte“ auch nicht, es könnte ja auch ein Musikstück oder ein Bild sein), die mir seit einigen Jahrzehnten recht präsent im Kopf sind, obwohl die Lektüre wirklich Jahrzehnte her ist.

Literatur ist halt oft Geschmackssache (ich bin jetzt nicht bei den sogenannten objektiven Kriterien, bei Stilrichtungen, Epochen oder sonstigen Schubladen, die haben mich noch nie interessiert), den einen ERREICHT ein Text (darauf kommt es an), den anderen nicht. Ist ja in Ordnung. Das soll nun auch nicht heißen dass der den ein Text erreicht klüger ist als der den er nicht erreicht, den erreicht dann halt wieder ein anderer der den anderen nicht erreicht (alles klar ?), da haben wir wieder diesen Flickenteppich (dieser wunderbare Vergleich wird mich lebenslänglich nicht mehr loslassen), es gibt eben nicht nur gut oder nur böse oder nur schwarz oder nur weiß oder nur unklug oder nur klug usw. usf., sondern es mischt sich immer. Alles. Genauso wie ich Reich-Ranicki einerseits in Sachen Storm Recht gebe, ihn auch durchaus für einen klugen und belesenen Mann halte und ihm andererseits die Befähigung, Karl May wirklich beurteilen zu können, schlichtweg abspreche, oder ernstgemeinte Äußerungen eines anderen gelegentlich für an der Grenze zum groben Unfug angesiedelt und dann wieder (andere, vom selben) für großartig halte (mal so mal so halt). Oder denken wir an Schachmeister Labourdonnais, der Satz fällt mir auch gelegentlich immer wieder ein („War doch dieser Mann, so ungebührlich er sich auch benahm, der einzige, gegen den zu spielen sich lohnte“ …)

;-)
Warum haben die sogenannten professionellen Leser nur immer ein Problem mit guter Unterhaltungsliteratur?
Immer dann, wenn sie sie nicht wirklich verstehen. Oder zu sehr dem „Lagerdenken“ verhaftet sind (Mir san mir). Da lob ich mir den Bloch. – Obwohl, der verstand bzw. mochte ihn ja … Mangelnde Objektivität wird das Problem sein. Ich z.B. kann zwar mit Hermann Hesse allerhand anfangen, aber nicht mit Jean Paul. Ich würde aber nie so weit gehen zu sagen Jean Paul ist Käse. Nein, ich sage nur, er liegt mir persönlich nicht. Was nichts heißen will.
Zuletzt geändert von Rüdiger am 20. Dez 2007, 12:24, insgesamt 1-mal geändert.
sandhofer
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Re: "Fragen Sie Reich-Ranicki"

Beitrag von sandhofer »

Rüdiger hat geschrieben:Sollte Sandhofer das „Was willst Du?“ so gemeint haben
Hat er , ja ...
Rüdiger hat geschrieben:Bloch hat wunderschöne Dinge über Karl May geschrieben,
Mit (fast) allem, was Du zu Bloch und May sagst, bin ich völlig einverstanden. Ausser, dass ich Blochs Haltung gegenüber Mays Alterswerk durchaus nachvollziehen kann. Ich durfte ja die junge Frau kennenlernen, die zusammen mit Wollschläger die kritische Ausgabe von "Ardistan und Dschinnistan" nach der Handschrift herausgegeben hat. Und ich fürchte, ich habe sie ziemlich schockiert, als ich zum Ausdruck brachte, dass ich dieses Werk für ziemlich misslungen halte - vom inhaltlichen wie vom formalen Standpunkt aus. Jedenfalls hat sie nicht mehr mit mir gesprochen. Obwohl ich glaubte, ebenfalls zum Ausdruck gebracht zu haben, dass ich dieses Werk gerade in seiner Misslungenheit für sehr interessant halte. Nun ja ...

Nebenbei gesagt wäre es interessant gewesen, wenn Bloch Mays Kolportageroman in der nicht von den Karl-May-Verlagsmitarbeitern in Stromlinienform gebrachten Version gekannt hätte. Ich wüsste gerne, was er dazu gesagt hätte.
Rüdiger hat geschrieben:Storm, warum nicht.
Wenn Du's als Frage formuliert hättest, hätte ich Dir geanwortet, dass Storm als mustergültiger Erzähler deswegen nicht in Frage kommt, weil er eigentlich in seinem ganzen Leben ein und dieselbe Geschichte immer wieder und wieder geschrieben hat. Ich habe vor Jahren einmal in einem Anfall von Verrücktheit Storms sämtliche Novellen hintereinander gelesen, ich weiss, wovon ich spreche. (Ich habe Jahre später Mays sämtliche Kolportage- und Trivialromane gelesen. Und mich - mit Ausnahme von den letzten Quitzows - prächtig unterhalten.)
Rüdiger

Re: "Fragen Sie Reich-Ranicki"

Beitrag von Rüdiger »

in seinem ganzen Leben ein und dieselbe Geschichte immer wieder und wieder geschrieben
Was kann Storm dafür, daß die Schöpfung so ist wie sie ist ...

;-)

(Aber ich kenne zuwenig von Storm, um dazu mehr sagen zu können)
markus
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Re: "Fragen Sie Reich-Ranicki"

Beitrag von markus »

sandhofer hat geschrieben:Wenn Du's als Frage formuliert hättest, hätte ich Dir geanwortet, dass Storm als mustergültiger Erzähler deswegen nicht in Frage kommt, weil er eigentlich in seinem ganzen Leben ein und dieselbe Geschichte immer wieder und wieder geschrieben hat.
Tat Karl May nicht ähnliches? Ich will hier nicht provozieren, aber meiner Meinung nach passiert in sagen wir 90% aller Erzählungen May´s das gleiche oder ähnliches. Reisen per Pferd oder Kamel mit den bekannten Helden, Landschaftsbeschreibungen, anschleichen, überwältigen, Gefangennahme, Rettung, Happy End (nicht immer aber meist) usw.
Versteht mich nicht miß, ich liebe May´s Romane über alles, aber ein großes Repertoire hatte er nicht. Er brauchte es einfach nicht.
Karl May war für mich ein Maler der dieselbe Wiese immer und immer wieder malte. Und je mehr er sie malte desto schöner wurden seine Bilder.
So und nun schlagt zu!

Gruß Markus
Rüdiger

Re: "Fragen Sie Reich-Ranicki"

Beitrag von Rüdiger »

Er brauchte es einfach nicht.
Danke.

(Kußhand-Smiley)
Hermesmeier

Re: "Fragen Sie Reich-Ranicki"

Beitrag von Hermesmeier »

Dann ist es vielleicht gut, dass ich von Storm nur den "Schimmelreiter" kenne. Habe ich mehrfach gelesen. Den Eindruck, dass Storm nicht erzählen konnte, kann ich so nicht teilen. In dieser Novelle konnte er es, durchaus auch in geschickter Konstruktion (doppelte Rahmenerzählung - vielleicht hatte er das aus Tausendundeiner Nacht, wer weiß). Und ich liebe die morbide Atmosphäre. Milieustudien konnte er im "Schimmelreiter" auch besser als May.
sandhofer
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Re: "Fragen Sie Reich-Ranicki"

Beitrag von sandhofer »

Hermesmeier hat geschrieben:Dann ist es vielleicht gut, dass ich von Storm nur den "Schimmelreiter" kenne. Habe ich mehrfach gelesen. Den Eindruck, dass Storm nicht erzählen konnte, kann ich so nicht teilen. In dieser Novelle konnte er es,
Ja. Genau diese Novelle hat er immer und immer wieder geschrieben ...
Hermesmeier hat geschrieben:doppelte Rahmenerzählung - vielleicht hatte er das aus Tausendundeiner Nacht, wer weiß
Ich bin kein Storm-Spezialist. Es könnte auch die deutsche Romantik gewesen sein. Die konnte das nämlich auch schon ...
Hermesmeier hat geschrieben:Milieustudien konnte er im "Schimmelreiter" auch besser als May.
Nun ja: Das Weber-Milieu finde ich bei May mindestens so gut dargestellt. ;o)
Rolf Dernen
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Re: "Fragen Sie Reich-Ranicki"

Beitrag von Rolf Dernen »

sandhofer hat geschrieben:
Hermesmeier hat geschrieben:Milieustudien konnte er im "Schimmelreiter" auch besser als May.
Nun ja: Das Weber-Milieu finde ich bei May mindestens so gut dargestellt. ;o)
Jedem sein Milljö ;-). Das der Weber war May aufgrund seiner Herkunft nun wirklich geläufig. Wenn er das zu schildern nicht hinbekommen hätte, wäre tatsächlich Hopfen und Malz verloren gewesen. Den wirklich guten Autor erkenne ich u.a. daran, daß er sich in Gegebenheiten, die nichts mit seiner persönlichen Biographie zu tun haben, einfühlt und diese authentisch (oder wenigstens interessant) rüberbringt.
Rüdiger

Re: "Fragen Sie Reich-Ranicki"

Beitrag von Rüdiger »

Rolf Dernen hat geschrieben: daß er sich in Gegebenheiten, die nichts mit seiner persönlichen Biographie zu tun haben, einfühlt und diese authentisch (oder wenigstens interessant) rüberbringt.
Und daran ("das hätten Sie jetzt nicht erwartet, gell") haperts bei May schon gelegentlich ... (find' ich). War mir mal bei "Aqua benedetta" / "Ein Fürst des Schwindels" aufgefallen. Auf dem Parkett, wo das spielt, kennt er sich nicht so aus ... Und das merkt man. (Ich persönlich, und das nur ganz am Rande, find' das ja sympathisch, daß er sich da nicht so auskennt und man das merkt, mir geht es ja ganz ähnlich, mit die (recte: den) feine Leut' kannste mich [eher] jagen, dreimal um et Haus 'erum ...)

Ich würde aber nicht sagen, daß man daran einen "wirklich guten Autor" (was ist das) erkennt. Deshalb habe ich das Zitat auch bewußt erst ab Satzmitte gebracht. (Falls einer wissen will, was für mich ein guter Autor ist, verweise ich auf Karl Mays Definition aus Old Surehand. Momenterl, ich such's eben heraus.)
Rüdiger

Re: "Fragen Sie Reich-Ranicki"

Beitrag von Rüdiger »

Karl May hat in "Old Surehand" Folgendes geschrieben
Soll ein Buch seinen Zweck erreichen, so muss es eine Seele haben, nämlich die Seele des Verfassers. Ist es bei zugeknöpftem Rock geschrieben, so mag ich es nicht lesen.
Hermesmeier

Re: "Fragen Sie Reich-Ranicki"

Beitrag von Hermesmeier »

Zur Darstellung des Weberelends benötigt May mehrere Tausend Seiten und bleibt dabei klischeehaft schwarz-weiß. Hier der unterdrückte, erpresste, arme kleine Weber mit seiner bedauernswerten Familie. Da der von Natur aus verdorbene Leinenbaron, der gerne auch tatsächlich adlig ist. Komplexere soziale Strukturen (Abhängigkeiten und Beziehungen mindestestens auf Dorfebene bekommen wir von May nicht). Bei ihm beschränkt sich die Darstellung eines Milieus auf Beschreibung von Einzelschicksalen.

Dagegen benötigt Storm nicht einmal zweihundert Seiten, um den Leser in die vielfachen Beziehungsgeflechte ganzer Dorfpopulationen einzuführen. Seine Darstellung ist wesentlich komplexer und durchläuft auch noch Entwicklungen. Insgesamt ist die Atmosphäre dichter, glaubwürdiger, spannender.

Beide sind in der Lage, mich für die Charaktere zu interessieren, die sie beschreiben.

Thomas Mann gelingt das nicht. Bei ihm bleibt eine brillante Sprache. Aber er schildert ausschließlich Menschen, denen es wirtschaftlich ganz hervorragend geht, die sich um ihre Existens eigentlich nicht zu sorgen brauchten, zum Glücklichsein aber scheint's unfähig sind. Allesamt Geisteskranke verschiedenster Couleur, mental behinderte, die aber nicht mein Mitleid und meine Anteilnahme wecken, Angehörige einer lebensuntüchtigen Bourgoisie, über die ich nichts wissen will, obwohl sie die Nase so hoch tragen, als würden sie "Marmor schei...". Thomas Mann gelingt es nicht, mich für ihn, den Autor, oder seine Charaktere zu interessieren. Vielleicht liegt es daran, dass es das von ihm beschriebene Milieu nicht mehr gibt. Falls ja: Gottseidank.
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