Überraschungs-Biografie eines Schauspielers
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Reiner
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Überraschungs-Biografie eines Schauspielers
Götz George hat erstmals eine Biografie autorisiert... "Mit dem Leben gespielt" heißt das Werk, das jetzt im Scherz-Verlag herausgekommen ist...
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Angel
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Re: Überraschungs-Biografie eines Schauspielers
Dürfte eigentlich sehr interessant sein, was der Ruhrpott Kommissar Schimansky so alles zu Papier brachte ...
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Rüdiger
Re: Überraschungs-Biografie eines Schauspielers
Den Mengele und den Haarmann (z.B.) hat er genauso überzeugend dargestellt ... nur kam das halt nicht so oft im Fernsehen.
M.E. einer der besten Schauspieler aller Zeiten.
M.E. einer der besten Schauspieler aller Zeiten.
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markus
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Re: Überraschungs-Biografie eines Schauspielers
Privat aber eher arogant und teilweise unausstehlich.
Aber ein guter Schauspieler ist er, ob einer der besten wag ich mal nicht zu behaupten;-)
Markus
Aber ein guter Schauspieler ist er, ob einer der besten wag ich mal nicht zu behaupten;-)
Markus
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Rüdiger
Re: Überraschungs-Biografie eines Schauspielers
Nein !markus hat geschrieben:
Privat aber eher arogant und teilweise unausstehlich.
Er wird schon wissen was er tut.
"Der Mensch ist gar nicht gut,
drum hau' ihn auf den Hut"
(Bertolt Brecht)
"und habe mich wirklich nur zögernd und unter dem vollen Druck meiner Einsichten dazu entschlossen, die Menschheit nur noch in begründeten Einzelfällen zu lieben"
(Hans Wollschläger)
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Joachim Kramp
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Re: Überraschungs-Biografie eines Schauspielers
Es ist zwar schon lange her. Genaugenommen vor Start des Films "Die Katze" - habe ich mit ihm einmal anläßlich einer Convention gesprochen. Muß sagen er war sehr umgänglich. Kein Schimmer von Arroganz. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass er unausstehlich wird wenn er von Journalisten oder Fans immer nur in eine Richtung "ausgefragt" wird.markus hat geschrieben:Privat aber eher arogant und teilweise unausstehlich.
Aber ein guter Schauspieler ist er, ob einer der besten wag ich mal nicht zu behaupten;-)
Markus
Joachim.
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markus
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Re: Überraschungs-Biografie eines Schauspielers
Er muß ja nicht die ganze Welt lieb haben, aber ein bischen gutes Benehmen hat noch keinem geschadet. Ich erinnere nur an seinen Auftritt seinerzeit bei "Wetten dass...?".
Markus
Markus
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Rüdiger
Re: Überraschungs-Biografie eines Schauspielers
Was ist "gutes Benehmen" ? Das, was die anderen wollen ? Damit es ihnen in ihren Kram paßt ?
Wenn einer sich diesem elenden stromlinienförmigen verlogenen Immer-nur-Lächeln - Gesellschaftsspielchen verweigert und, wenn's paßt, auch schon mal hart oder schroff wird, oder unnahbar, dann ist das ganz und gar angemessen, und mir hundertmal lieber als Wischiwaschifreundlichkeit, hinter der nichts ist, auf die man nichts geben, sich nicht darauf verlassen kann.
Die Leute wollen immer in Watte gepackt werden und sülzen sich alle miteinander irgendetwas vor ... da ist mir so ein Völler (in seinem "Klassiker" mit Weißbier-Waldi) oder auch ein Kinski, der schon mal sehr deutlich sagt was er von seinen Mitmenschen manchmal so hält, WESENTLICH lieber.
Aber die Leut' wollen halt lieber freundlich angelogen werden als mit Wahrheit und Wahrhaftigkeit konfrontiert, das war immer so.
"Es war immer, immer so ..." (Virtuell träller)
(versucht sich in Millowitschscher Abgeklärtheit zu üben)
;-)
(Aber es ist wirklich interessant; verlogen dauerlächelnde falsche Fuffziger, denen man die Nicht-Integrität m.E. auf zehn Meilen gegen den Wind an der Nasenspitze ansehen können sollte, die sind beliebt bei der vielzitierten "kompakten Majorität"; die ehrlichen, wahrhaftigen, authentischen, die mag man nicht so ... Die Welt will betrogen sein, in der Tat, das ist es wohl)
Wenn einer sich diesem elenden stromlinienförmigen verlogenen Immer-nur-Lächeln - Gesellschaftsspielchen verweigert und, wenn's paßt, auch schon mal hart oder schroff wird, oder unnahbar, dann ist das ganz und gar angemessen, und mir hundertmal lieber als Wischiwaschifreundlichkeit, hinter der nichts ist, auf die man nichts geben, sich nicht darauf verlassen kann.
Die Leute wollen immer in Watte gepackt werden und sülzen sich alle miteinander irgendetwas vor ... da ist mir so ein Völler (in seinem "Klassiker" mit Weißbier-Waldi) oder auch ein Kinski, der schon mal sehr deutlich sagt was er von seinen Mitmenschen manchmal so hält, WESENTLICH lieber.
Aber die Leut' wollen halt lieber freundlich angelogen werden als mit Wahrheit und Wahrhaftigkeit konfrontiert, das war immer so.
"Es war immer, immer so ..." (Virtuell träller)
(versucht sich in Millowitschscher Abgeklärtheit zu üben)
;-)
(Aber es ist wirklich interessant; verlogen dauerlächelnde falsche Fuffziger, denen man die Nicht-Integrität m.E. auf zehn Meilen gegen den Wind an der Nasenspitze ansehen können sollte, die sind beliebt bei der vielzitierten "kompakten Majorität"; die ehrlichen, wahrhaftigen, authentischen, die mag man nicht so ... Die Welt will betrogen sein, in der Tat, das ist es wohl)
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Reiner
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Re: Überraschungs-Biografie eines Schauspielers
Nach dem Lesen der Biografie kann festgestellt werden: Ein unterhaltsames Werk, das stark von der Mitarbeit Georges profitiert. Auf mehreren Seiten geht es auch um die Winnetou-Filme.
Götz George hat sicherlich immer Grenzen überschritten, aber meist auf hohem Niveau für Diskussionen gesorgt.
Schlimm war, das muss man erwähnen, sein böser Kommentar seinerzeit zu Martin Böttcher.
Aber bei "Wetten, dass...?" sah ich nun gerade keine Entgleisung, sondern Zurechtrücken der damals seltenen Situation.
Götz George hat sicherlich immer Grenzen überschritten, aber meist auf hohem Niveau für Diskussionen gesorgt.
Schlimm war, das muss man erwähnen, sein böser Kommentar seinerzeit zu Martin Böttcher.
Aber bei "Wetten, dass...?" sah ich nun gerade keine Entgleisung, sondern Zurechtrücken der damals seltenen Situation.
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Rüdiger
Re: Überraschungs-Biografie eines Schauspielers
Was hat er zu Böttcher gesagt ?
(neugierig)
;-)
(neugierig)
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Reiner
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Re: Überraschungs-Biografie eines Schauspielers
Als sich seinerzeit Martin Böttcher bei einem Prozeß nicht so richtig erinnern konnte, wie es George wollte, hat der sich mit einem Kommentar unter der Gürtellinie geäußert... Lassen wir aber das Gras über diese Sache wachsen!
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markus
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Re: Überraschungs-Biografie eines Schauspielers
Das was Rüdiger gesagt hat, hat schon seine Richtigkeit. Ich selber bin auch gegen gesellschaftliche Zwänge und Krawattenzwang;-).
Aber was ich meinte hat nichts damit zu tun. Auch war es mir egal wie, naja, schlecht gelaunt, oder sagen wir besser mürrisch er sich auf der Couch von Gottschalk flenzte.
Auch war es mir völlig Wurscht daß er nur in erster Linie in die Show ging um seinen neuen Film anzupreisen. Das ist legitim und er, Götz George, ist nicht der einzige der so denkt und handelt. Alle wollen ihr Produkt auf dem Markt bringen und dafür eignet sich eben Gottschalks Show mit am besten.
Was mir aber nicht gefiel ist die Tatsache, daß er die Show, in der er GAST war, überhaupt nicht Ernst nahm, sondern es am liebsten gehabt hätte, so kam es jedenfalls rüber, wenn er seinen neuen Film mit aller ihn zur Verfügung stehender Propaganda vorgestellt hätte und anschließend nach Hause gegangen wäre.
Er, man mag mir verzeihen, pöbelte doch schon gleich los, nachdem Gottschalk gleich anfing die üblichen Fragen zu stellen (Nunja, Wetten dass...? ist nunmal Mainstream und da werden Fragen gestellt die womöglich jedermann interessieren
und auf spezielle Fragen zum Film, so kulturell Wertvoll er auch immer sein mag, kommt man eben später). Gottschalk möge doch besser auf seinen Film zu sprechen kommen, der ist ja wohl weit anspruchsvoller als "...das was du hier machst", hat er Sinngemäß gesagt. Das mag vieleicht stimmen und ich gebe es auch gerne zu daß Gottschalks Show vom Niveau her nicht grade in schwindeleregender Höhe schwebt. Aber sowas macht man trotzdem nicht. Damit beleidigt man nicht nur Gottschalk, sondern auch die Zuschauer, die man damit für dumm verkauft (mich eingeschlossen;-)).
Rüdiger erwähnte was von Völlers Wutrede. Das war etwas völlig anderes. Völler hatte sich seine Wut von der Seele geredet. Genau wie seinerzeit Trapatoni und in jüngster Zeit Thomas Doll. Sie alle haben aber etwas gemeinsam: Sie richteten ihre Wut hauptsächlich gegen Leute die sich währen können (Journalisten, Spieler, ok, Waldi sah schon sehr betröppelt aus seinerzeit:-))). So wars aber bei
Hoenes nicht, denn er griff die eigenen Fans an, das war nicht schön (jetzt weiß ich warum ich kein Bayern-Fan bin;-)).
Ja und noch was. Hatte oben erst erwähnt daß George privat wohl arogant und teilweise unausstehlich ist. Das nehme ich hiermit zurück, weil ich ihn ja privat gar nicht kenne (trotzdem ich es im konjunktiv geschrieben habe). Aber an diesem Tag bei Wetten dass...? ist er eben ein wenig aus dem Rahmen gefallen. Das wollte ich eben damit sagen.
Im übrigen hätte er von Karl May lernen können. In seinen Werken wurde Gastfreundschaft immer groß geschrieben. Aber auch der Gast hatte sich den Gepflogenheiten seines Gastgebers stets anzupassen, wenn er nicht gefahr laufen wollte sich zu blamieren oder seinen Gastgeber gar zu beleidigen. Und die Sitten und Gebräuche im wilden Westen und im Orient waren damals strenger und komplizierter als in der heutigen "westlichen Welt". Und paradoxerweise haben grad in der heutigen "einfachen" Welt viele ein Benehmen am Leib, dagegen wirkte George fast wie ein Messdiener.
So das wars erstmal von mir;-)
Markus
Aber was ich meinte hat nichts damit zu tun. Auch war es mir egal wie, naja, schlecht gelaunt, oder sagen wir besser mürrisch er sich auf der Couch von Gottschalk flenzte.
Auch war es mir völlig Wurscht daß er nur in erster Linie in die Show ging um seinen neuen Film anzupreisen. Das ist legitim und er, Götz George, ist nicht der einzige der so denkt und handelt. Alle wollen ihr Produkt auf dem Markt bringen und dafür eignet sich eben Gottschalks Show mit am besten.
Was mir aber nicht gefiel ist die Tatsache, daß er die Show, in der er GAST war, überhaupt nicht Ernst nahm, sondern es am liebsten gehabt hätte, so kam es jedenfalls rüber, wenn er seinen neuen Film mit aller ihn zur Verfügung stehender Propaganda vorgestellt hätte und anschließend nach Hause gegangen wäre.
Er, man mag mir verzeihen, pöbelte doch schon gleich los, nachdem Gottschalk gleich anfing die üblichen Fragen zu stellen (Nunja, Wetten dass...? ist nunmal Mainstream und da werden Fragen gestellt die womöglich jedermann interessieren
und auf spezielle Fragen zum Film, so kulturell Wertvoll er auch immer sein mag, kommt man eben später). Gottschalk möge doch besser auf seinen Film zu sprechen kommen, der ist ja wohl weit anspruchsvoller als "...das was du hier machst", hat er Sinngemäß gesagt. Das mag vieleicht stimmen und ich gebe es auch gerne zu daß Gottschalks Show vom Niveau her nicht grade in schwindeleregender Höhe schwebt. Aber sowas macht man trotzdem nicht. Damit beleidigt man nicht nur Gottschalk, sondern auch die Zuschauer, die man damit für dumm verkauft (mich eingeschlossen;-)).
Rüdiger erwähnte was von Völlers Wutrede. Das war etwas völlig anderes. Völler hatte sich seine Wut von der Seele geredet. Genau wie seinerzeit Trapatoni und in jüngster Zeit Thomas Doll. Sie alle haben aber etwas gemeinsam: Sie richteten ihre Wut hauptsächlich gegen Leute die sich währen können (Journalisten, Spieler, ok, Waldi sah schon sehr betröppelt aus seinerzeit:-))). So wars aber bei
Hoenes nicht, denn er griff die eigenen Fans an, das war nicht schön (jetzt weiß ich warum ich kein Bayern-Fan bin;-)).
Ja und noch was. Hatte oben erst erwähnt daß George privat wohl arogant und teilweise unausstehlich ist. Das nehme ich hiermit zurück, weil ich ihn ja privat gar nicht kenne (trotzdem ich es im konjunktiv geschrieben habe). Aber an diesem Tag bei Wetten dass...? ist er eben ein wenig aus dem Rahmen gefallen. Das wollte ich eben damit sagen.
Im übrigen hätte er von Karl May lernen können. In seinen Werken wurde Gastfreundschaft immer groß geschrieben. Aber auch der Gast hatte sich den Gepflogenheiten seines Gastgebers stets anzupassen, wenn er nicht gefahr laufen wollte sich zu blamieren oder seinen Gastgeber gar zu beleidigen. Und die Sitten und Gebräuche im wilden Westen und im Orient waren damals strenger und komplizierter als in der heutigen "westlichen Welt". Und paradoxerweise haben grad in der heutigen "einfachen" Welt viele ein Benehmen am Leib, dagegen wirkte George fast wie ein Messdiener.
So das wars erstmal von mir;-)
Markus
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Rüdiger
Re: Überraschungs-Biografie eines Schauspielers
»Dieses Haus gehört jetzt mir; nur du, dein Sohn und dessen Weib dürfen es betreten. Der Eingang liegt offen vor meinen Augen. Jeden andern, der einzutreten wagt, werde ich niederschießen. Du und sie, ihr könnt frei ein- und ausgehen; dein Sohn aber bleibt hier in diesem Raume, und bringst du mir bis zur Zeit, in der die Sonne am höchsten steht, nicht die Nachricht, daß ich dein Gast bin, so erschieße ich ihn. Siehe, ich habe die Büchse bereits in der Hand ---«Im übrigen hätte er von Karl May lernen können. In seinen Werken wurde Gastfreundschaft immer groß geschrieben. Aber auch der Gast hatte sich den Gepflogenheiten seines Gastgebers stets anzupassen, wenn er nicht gefahr laufen wollte sich zu blamieren oder seinen Gastgeber gar zu beleidigen. Und die Sitten und Gebräuche im wilden Westen und im Orient waren damals strenger und komplizierter als in der heutigen "westlichen Welt".
Er wollte mich unterbrechen, ich aber erhob mich rasch und winkte ihm Schweigen.
»Still! Gehe jetzt, oder bei Chodeh, dem Allwissenden, sagst du noch ein einziges Wort, so schieße ich euch beide nieder!«
Es ist sehr richtig, mein Verhalten war gewagt, aber ich habe nie zu denen gehört, welche meinen, der Reisende müsse sich demütig und nachgiebig durch die Völker schleichen. Die Pflicht gegen die Heimat und die Nationalität erfordert, daß man sich als Mann benimmt. Man muß den richtigen Scharfblick besitzen, um zu unterscheiden, ob der Mut oder die List, das Messer oder - der Geldbeutel zum Ziele führen werde. Ich hatte mich hier nicht verrechnet; der Dorfälteste starrte eine ganze Weile wortlos in die Mündung meines auf ihn gerichteten Gewehres. So etwas war ihm noch niemals vorgekommen; er fürchtete sich.
»Herr, ich gehe!« sprach er endlich, wandte sich um und verschwand.
(Karl May, "Christi Blut und Gerechtigkeit", in "Orangen und Datteln")
;-))
*
Vermutlich hat den Götz George das übliche seichte Gerede genervt und er hat dann etwas unbequem reagiert ... aber wo er Recht hat hat er Recht.
;-)
*
Deine offene Art gefällt mir übrigens, nebenbei bemerkt. Von der jeweiligen Meinung völlig unabhängig.
;-)
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markus
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- Registriert: 20. Sep 2007, 14:22
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Re: Überraschungs-Biografie eines Schauspielers
Man kann in der Sache verschiedener Meinung sein und doch zusammen ein Bierchen trinken gehen. Das ist eben wahre Streitkultur (hätte Politiker werden sollen *grins*).Rüdiger hat geschrieben: Deine offene Art gefällt mir übrigens, nebenbei bemerkt. Von der jeweiligen Meinung völlig unabhängig.
;-)
Wir hatten ja heute zwei Themen behandelt wo jeder aussenstehende nicht denken würde daß es jeweils die gleichen Parteien waren. Bei der schnellen Alterung Mays noch Friede, Freude, Eierkuchen, beim Thema Georges Umgangsformen gings mächtig zur Sache. Ja aber wie kann das sein, bei einem Thema einer Meinung oder
sagen wir es wurde Honig ums Maul geschmiert und beim anderen haut man sich fast die Köpfe ein? Hör ich jetzt viele rufen.
Aber so ist das nunmal, Leute die sich leiden können und besonders Freunde "müssen" in den Augen der Allgemeinheit immer gut zueinander sein, am besten immer einer Meinung, sonst sinds ja keine Freunde.
Am dämlichsten, und so hab ichs immer gefunden, find ich so Sprüche wie "Dein Freund ist auch mein Freund und dein Feind ist mein Feind". Hatte mal in der Schulzeit einen Freund, der nahm es mir übel daß ich jemand sympathisch fand den er nicht leiden konnte. Die Freundschaft zerbrach dadurch. Echt Banane.
Ach und da hat mich Rüdiger noch klassisch ausgekontert mit einem Zitat aus einer Erzählung die ich noch vor einem knappen halben Jahr gelesen habe. Hut ab, hätte es wissen müssen;-)
So gute Nacht allerseits:-)
Markus
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Rüdiger
Re: Überraschungs-Biografie eines Schauspielers
Daß es "mächtig zur Sache ging", habe ich gar nicht so empfunden. Da habe ich schon ganz andere "Klamotten" erlebt (und auch in den Fällen hindert mich ganz und gar nichts bzw. hat mich nie gehindert, auch wieder zu Sachlichkeit und Wohlwollen gleichsam umzuschalten).beim Thema Georges Umgangsformen gings mächtig zur Sache. Ja aber wie kann das sein, bei einem Thema einer Meinung oder
sagen wir es wurde Honig ums Maul geschmiert und beim anderen haut man sich fast die Köpfe ein?
Tacheles reden, sich die Sachen um die Ohren hauen und sich trotzdem respektieren und ggf. sogar mögen, auch wenn man ansichtenmäßig teilweise sozusagen auf verschiedenen Planeten (oder auch Sternen) sitzt, da wird's doch erst richtig interessant ... Beleidigtsein überlassen wir den lieben Kleinen im Kindergarten.
;-)
(Gruß an alle die's betrifft)
;-)