MDR, Mittwoch, 23.04., 13:30 - 14:00 Uhr
100 Deutsche Jahre / Die Deutschen und ihre Lektüren
Zum Inhalt:
Die ostfriesische Bibliothek hat geschlossen - jemand hat das Buch geklaut' - was bei Otto Waalkes als Kalauer für Heiterkeit sorgte, war Anfang des vorigen Jahrhunderts normal - die wenigsten Deutschen konnten sich ein Buch leisten, obwohl die Leselust längst in breiten Schichten geweckt war. Und so mussten die 'kleinen Leute' auf 'Groschenromane' zurückgreifen oder Bücher ausleihen - Karl May und Hedwig Courths-Mahler waren die meistgelesenen Autoren. Der eigentliche Boom der Printmedien wie auch des Buches begann erst in den 1950er-Jahren mit dem Taschenbuch und den Illustrierten. Die DDR galt zwar als 'Leseland' - Bücher waren aber häufig knapp und so wurden die Bibliotheken stark genutzt. In den 80-ern und 90-ern expandiert der Zeitschriftenmarkt noch einmal ganz enorm und am Ende des Jahrhunderts kommt es mit CD-ROM und Internet zur 'elektronischen Lese-Revolution'. Trotzdem werden diese neuen Medien die gedruckte Zeitung und das Buch in der Hand wohl nie ersetzen können.
23.04. - MDR - Die Deutschen und ihre Lektüren
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ReinhardB
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