Neuer Regisseur in Bad Segeberg
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n.f.
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Neuer Regisseur in Bad Segeberg
Die Karl-May-Spiele Bad Segeberg haben einen neuen Regisseur: Krystian Martinek.
Aus der aktuellen Pressemitteilung der Kalkberg GmbH:
Der Hamburger Regisseur Krystian Martinek wird das Stück "Winnetou und Old Firehand" inszenieren. Das beschloss der Aufsichtsrat der Kalkberg GmbH am Donnerstag. Der 59-jährige Martinek ist ein gefragter Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler, der seit über 30 Jahren im Film, im Fernsehen und am Theater erfolgreich ist. Unter anderem verfasste er die Drehbücher für die preisgekrönten Ost-West-Komödien der Reihe "Schulz & Schulz" mit Götz George.
Krystian Martinek löst in Bad Segeberg Norbert Schultze jr. ab, der zehnmal die Regie am Kalkberg führte. Der Aufsichtsrat würdigte die lange, erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem 65-Jährigen. "Norbert Schultze jr. hat die Karl-May-Spiele geprägt, aber nun ist die Zeit für neue Impulse gekommen", sagt der Aufsichtsratsvorsitzende, Bad Segebergs Bürgermeister Hans-Joachim Hampel.
Krystian Martinek spielte und inszenierte am Thalia Theater in Hamburg, bei den Festspielen in Salzburg und an Freilichttheatern wie Wunsiedel und Bad Hersfeld. Er schrieb über zweihundert Drehbücher für Film und Fernsehen. Er führt Regie und ist ein viel beschäftigter Schauspieler. Er war in zahlreichen TV-Filmen wie "Schulz & Schulz","Verliebt auf Bermuda", "Paradies der Träume", "Stunde des Löwen" und "Traumhotel" zu sehen. Martinek spielte in Fernsehserien wie "Tatort", "Die Schwarzwaldklinik", "Girlfriends","Die Biester", "Nesthocker", "Inga Lindström", "Rosamunde Pilcher", "Hafenkante", "Adelheid und ihre Mörder", "Ein Fall für Stubbe", "SOKO München", "Die Wache", "Alarm für Cobra 11" und "Papa ist der Boss!" mit.
Ute Thienel, Geschäftsführerin der Kalkberg GmbH, ist von den Qualitäten des Neuen überzeugt: "Mit Krystian Martinek haben wir einen Film-, Fernseh- und Theater-Profi gefunden, der schon an Freilichttheatern gearbeitet hat und über umfangreiche dramaturgische Erfahrungen verfügt." Der 59-Jährige sei ein regelrechtes "Multitalent", der nicht nur aus seinem Erfahrungsschatz als Regisseur schöpfen kann, sondern auch als Autor und Schauspieler vieler Fernseh- und Theaterproduktionen. Somit ist er bestens gerüstet für den Wilden Westen.
An Krystian Martineks Seite arbeiten zwei Bad Segeberger, die schon lange zum Karl-May-Team gehören: Das Buch schreibt erneut der 37-jährige Michael Stamp, für die Produktionsleitung ist wiederum Stefan Tietgen (37) verantwortlich.
Weiteres in den Online-News von KARL MAY & Co.
Aus der aktuellen Pressemitteilung der Kalkberg GmbH:
Der Hamburger Regisseur Krystian Martinek wird das Stück "Winnetou und Old Firehand" inszenieren. Das beschloss der Aufsichtsrat der Kalkberg GmbH am Donnerstag. Der 59-jährige Martinek ist ein gefragter Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler, der seit über 30 Jahren im Film, im Fernsehen und am Theater erfolgreich ist. Unter anderem verfasste er die Drehbücher für die preisgekrönten Ost-West-Komödien der Reihe "Schulz & Schulz" mit Götz George.
Krystian Martinek löst in Bad Segeberg Norbert Schultze jr. ab, der zehnmal die Regie am Kalkberg führte. Der Aufsichtsrat würdigte die lange, erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem 65-Jährigen. "Norbert Schultze jr. hat die Karl-May-Spiele geprägt, aber nun ist die Zeit für neue Impulse gekommen", sagt der Aufsichtsratsvorsitzende, Bad Segebergs Bürgermeister Hans-Joachim Hampel.
Krystian Martinek spielte und inszenierte am Thalia Theater in Hamburg, bei den Festspielen in Salzburg und an Freilichttheatern wie Wunsiedel und Bad Hersfeld. Er schrieb über zweihundert Drehbücher für Film und Fernsehen. Er führt Regie und ist ein viel beschäftigter Schauspieler. Er war in zahlreichen TV-Filmen wie "Schulz & Schulz","Verliebt auf Bermuda", "Paradies der Träume", "Stunde des Löwen" und "Traumhotel" zu sehen. Martinek spielte in Fernsehserien wie "Tatort", "Die Schwarzwaldklinik", "Girlfriends","Die Biester", "Nesthocker", "Inga Lindström", "Rosamunde Pilcher", "Hafenkante", "Adelheid und ihre Mörder", "Ein Fall für Stubbe", "SOKO München", "Die Wache", "Alarm für Cobra 11" und "Papa ist der Boss!" mit.
Ute Thienel, Geschäftsführerin der Kalkberg GmbH, ist von den Qualitäten des Neuen überzeugt: "Mit Krystian Martinek haben wir einen Film-, Fernseh- und Theater-Profi gefunden, der schon an Freilichttheatern gearbeitet hat und über umfangreiche dramaturgische Erfahrungen verfügt." Der 59-Jährige sei ein regelrechtes "Multitalent", der nicht nur aus seinem Erfahrungsschatz als Regisseur schöpfen kann, sondern auch als Autor und Schauspieler vieler Fernseh- und Theaterproduktionen. Somit ist er bestens gerüstet für den Wilden Westen.
An Krystian Martineks Seite arbeiten zwei Bad Segeberger, die schon lange zum Karl-May-Team gehören: Das Buch schreibt erneut der 37-jährige Michael Stamp, für die Produktionsleitung ist wiederum Stefan Tietgen (37) verantwortlich.
Weiteres in den Online-News von KARL MAY & Co.
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Sven Margref
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n.f.
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Ich denke auch, dass diese prinzipiell sehr erfreuliche Entscheidung die Karl-May-Spiele wieder etwas spannender macht. Gleichwohl muss man natürlich erst abwarten, was der Neue auf dem Kasten hat, denn das Segeberger Freilichttheater hat nun mal seine eigenen Gesetze...
Eine schauspielerische Vita Martineks ist übrigens hier zu finden:
http://www.patriciahorwitz.de/schauspie ... rtinek.htm
Eine schauspielerische Vita Martineks ist übrigens hier zu finden:
http://www.patriciahorwitz.de/schauspie ... rtinek.htm
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DerWildeBill
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Nicolas Finke hat geschrieben:Ich denke auch, dass diese prinzipiell sehr erfreuliche Entscheidung die Karl-May-Spiele wieder etwas spannender macht. Gleichwohl muss man natürlich erst abwarten, was der Neue auf dem Kasten hat, denn das Segeberger Freilichttheater hat nun mal seine eigenen Gesetze...
Eine schauspielerische Vita Martineks ist übrigens hier zu finden:
http://www.patriciahorwitz.de/schauspie ... rtinek.htm
M.E. ist es nicht das Segeberger Freilichttheater welches seine eigenen Gesetze hat, sondern einige wenige die sich Fans nennen und die Messlatte sehr hoch legen.
Glücklicherweise stehen diesen wenigen rund 230 Tausend Gäste entgegen die sich das Stück ansehen und wohl zufrieden sind.
Lassen wir den "neuen" doch mal werkeln. Wenn ich an die erste Saison von Schulze denke...oh-je.
Schlimmer kann es nicht werden.
Ich denke es war eine weise Entscheidung die Regie zu wechseln, wenngleich ich dann auch konsequent die gesamte Seilschaft gewechselt hätte.
Sowohl Buch als auch Spiel Leitung / Regie Assi. nehmen zu viel Einfluss auf das Stück, da hilft eine neue Regie alleine nicht.
Letztlich setzt der Regisseur nur das um was im Buch steht. Also wäre ein komplett Wechsel nötig gewesen.
Stefan
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n.f.
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Re:
Richtig gut? Ich erinnere mich an eine Raddampfer-Szene und Schauspieler, die gezwungen waren, im Sand der Arena so zu tun, als schwämmen sie. Die Liste der Peinlichkeiten, die der damalige Regisseur mit zu verantworten hatte (auch wenn es sich zum Teil um Wünsche gehandelt haben soll, die aus der Kalkberg GmbH kamen), ließe sich fortsetzen. Die Kämpfe und Actionszenen, sofern sie überhaupt so genannt werden dürfen, waren 1996 so schlecht wie nie und kaum vorhanden. Auch da hat sich der Regisseur nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
Und dennoch: Das Ensemble hatte mit Reiner Schöne, Patricia Frey, Nico König, Joshy Peters (leider in einer fürchterlichen Rolle), Michael Grimm und weiteren auffallend viele gute Leute. Und daran dürfte der Regisseur nicht ganz unbeteiligt gewesen sein, wenngleich es damals erstmals einen so genannten "Oberspielleiter" gab (Rolf Petersen)...
Und dennoch: Das Ensemble hatte mit Reiner Schöne, Patricia Frey, Nico König, Joshy Peters (leider in einer fürchterlichen Rolle), Michael Grimm und weiteren auffallend viele gute Leute. Und daran dürfte der Regisseur nicht ganz unbeteiligt gewesen sein, wenngleich es damals erstmals einen so genannten "Oberspielleiter" gab (Rolf Petersen)...
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Christina
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Re: Neuer Regisseur in Bad Segeberg
Da kommt doch mit Herrn Martinek eine begrüßenswerte frische Brise auf.
Befürchte allerdings, dass eine niegelnagelneue Lok - und möge sie noch so brilliant sein - , welche auf dem alten Schienensystem fahren muss, von eben jenem nicht gerade wenig ausgebremst wird, heißt: erwarte da jetzt nicht allzuviel.
Nuja..., dieses Jahr ein neuer Winnetou, nächstes Jahr ein neuer Regisseur und vielleicht in naher Zukunft auch ein/e neue/r Buchautor/in?!?
*vor sich hinträumend* ;-)
Befürchte allerdings, dass eine niegelnagelneue Lok - und möge sie noch so brilliant sein - , welche auf dem alten Schienensystem fahren muss, von eben jenem nicht gerade wenig ausgebremst wird, heißt: erwarte da jetzt nicht allzuviel.
Nuja..., dieses Jahr ein neuer Winnetou, nächstes Jahr ein neuer Regisseur und vielleicht in naher Zukunft auch ein/e neue/r Buchautor/in?!?
*vor sich hinträumend* ;-)
Zuletzt geändert von Christina am 24. Dez 2007, 15:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Christina
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Re: Neuer Regisseur in Bad Segeberg
Apropos `96.
Zu den von Nicolas genannten "auffallend guten Leuten" würde ich noch Marco Kröger als dumm-schusseligen "Snake", der Schurke fürs Grobe, anfügen wollen. Diese fünf waren ein brilliantes Schauspieler-Team, welches so manchen Buch- und Regieklops etwas wettmachen konnten.
Zwei "Klöpse" stachen (in meinen Augen) besonders hervor:
Zum einen, das im Westen seltsam anmutende und völlig überflüssige Wudoo-Spektakel, für das Klaus Schichan herhalten musste (leider sollte er zum letzten Mal dabei sein ), und zum anderen, dass Schulze jr. den Winnetou aus dem "Hinterhalt" aufgehen ließ.
Folgendermaßen vorzustellen:
Die Winnetou-Melodie erklang und man schaute sich um und um, wo er den bliebe, der edelste aller Apatchen. Kein Iltschi weit und breit, bis man dann irgendwann rückwärtsschauend Gojko erspähte, welcher im vorsichtigen Schritttempo den steilen Abhang vom Leitstand heruntergezuckelt kam. Und das dauerte...
Ein verschenkter Auftritt, der vermieden werden hätte können, wenn man sich mit den "Gesetzten der Kalkbergarena" etwas ausgekannt hätte.
Nichtsdestotrotz gehörte ´96 zu einem der schönsten Sommer, die ich am Kalkberg erleben durfte.
Und dass, wenn man mal einen Scout benötigt, einem auf dieser Seite das Konterfei von Reiner Schöne entgegenlächelt - freut mich immer noch.
Zu den von Nicolas genannten "auffallend guten Leuten" würde ich noch Marco Kröger als dumm-schusseligen "Snake", der Schurke fürs Grobe, anfügen wollen. Diese fünf waren ein brilliantes Schauspieler-Team, welches so manchen Buch- und Regieklops etwas wettmachen konnten.
Zwei "Klöpse" stachen (in meinen Augen) besonders hervor:
Zum einen, das im Westen seltsam anmutende und völlig überflüssige Wudoo-Spektakel, für das Klaus Schichan herhalten musste (leider sollte er zum letzten Mal dabei sein ), und zum anderen, dass Schulze jr. den Winnetou aus dem "Hinterhalt" aufgehen ließ.
Folgendermaßen vorzustellen:
Die Winnetou-Melodie erklang und man schaute sich um und um, wo er den bliebe, der edelste aller Apatchen. Kein Iltschi weit und breit, bis man dann irgendwann rückwärtsschauend Gojko erspähte, welcher im vorsichtigen Schritttempo den steilen Abhang vom Leitstand heruntergezuckelt kam. Und das dauerte...
Ein verschenkter Auftritt, der vermieden werden hätte können, wenn man sich mit den "Gesetzten der Kalkbergarena" etwas ausgekannt hätte.
Nichtsdestotrotz gehörte ´96 zu einem der schönsten Sommer, die ich am Kalkberg erleben durfte.
Und dass, wenn man mal einen Scout benötigt, einem auf dieser Seite das Konterfei von Reiner Schöne entgegenlächelt - freut mich immer noch.
Zuletzt geändert von Christina am 11. Dez 2007, 19:41, insgesamt 1-mal geändert.
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n.f.
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Re: Neuer Regisseur in Bad Segeberg
Ja, Marco Kröger war, wenn er dabei war, stets ein Gewinn für die Karl-May-Spiele. Schade, dass man ihn nur 2000 noch mal am Kalkberg sah!
Die wirkungsvollen Auftritte Winnetous, scheint mir, hatte Schultze jr. leider nicht drauf. Da wurde Jahr für Jahr, wenn der alte Apache meist unmotiviert in die Arena zockelte, doch einiges verschenkt. Etwas mehr Drive hätte dem Ganzen stets gut getan; eine Aussage, die man m.E. übrigens auch auf alle Schultze-Inszenierungen allgemein beziehen kann.
Die wirkungsvollen Auftritte Winnetous, scheint mir, hatte Schultze jr. leider nicht drauf. Da wurde Jahr für Jahr, wenn der alte Apache meist unmotiviert in die Arena zockelte, doch einiges verschenkt. Etwas mehr Drive hätte dem Ganzen stets gut getan; eine Aussage, die man m.E. übrigens auch auf alle Schultze-Inszenierungen allgemein beziehen kann.
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DerWildeBill
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- Registriert: 7. Nov 2007, 16:44
- Wohnort: Stuttgart
Re: Neuer Regisseur in Bad Segeberg
Ganz gleich wie man nun die vergangenen Jahre wertet, der "Drive" fehlt nicht nur der Regie!
Angefangen bei der Leitung der GmbH, über Buch, bis hin zu den sog. Stars, würde frischer Wind, oder sagen wir besser frisches Blut, nicht schaden!
Insgesamt würde eine Frischzellenkur sicherlich Erfolg versprechen.
Was sicher eine grosse Bremse ist, ist die Tatsache, daß die Stadt mit
mind. 51 % in der Sache drinhängt und ein zu grosses Mitsprache - Recht hat.
Das es besser geht, professioneller und auch ideenreicher sieht man ja an Rügen.
Aus der Bühne in Bad Segeberg könnte man etwas machen, wenn man endlich mal den Mut dazu hätte.
Stefan
Angefangen bei der Leitung der GmbH, über Buch, bis hin zu den sog. Stars, würde frischer Wind, oder sagen wir besser frisches Blut, nicht schaden!
Insgesamt würde eine Frischzellenkur sicherlich Erfolg versprechen.
Was sicher eine grosse Bremse ist, ist die Tatsache, daß die Stadt mit
mind. 51 % in der Sache drinhängt und ein zu grosses Mitsprache - Recht hat.
Das es besser geht, professioneller und auch ideenreicher sieht man ja an Rügen.
Aus der Bühne in Bad Segeberg könnte man etwas machen, wenn man endlich mal den Mut dazu hätte.
Stefan