Karl May original
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Helmut
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Helmut
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Da muss ich mich doch noch etwas vorbereiten ;-)
Aber noch zum anderen Punkt:
Ich hätte durchaus erwartet, dass bei der Ausstellung, Mays Werk in "größerer Bandbreite" (sprich auch originalere) angeboten wird.
Dass dies möglich ist, zeigt folgendes Beispiel.
So stehen in einer der beiden Buchhandlungen Nürnbergs, die überhaupt noch offen May anbieten, außer den üblichen Grünen auch sämtliche (!) noch beim KMV erhältlichen Reprints und sogar die beiden ("Wollschlägerschen") A&D's im Regal.
Helmut
Aber noch zum anderen Punkt:
Ich hätte durchaus erwartet, dass bei der Ausstellung, Mays Werk in "größerer Bandbreite" (sprich auch originalere) angeboten wird.
Dass dies möglich ist, zeigt folgendes Beispiel.
So stehen in einer der beiden Buchhandlungen Nürnbergs, die überhaupt noch offen May anbieten, außer den üblichen Grünen auch sämtliche (!) noch beim KMV erhältlichen Reprints und sogar die beiden ("Wollschlägerschen") A&D's im Regal.
Helmut
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Rüdiger
Na also, geht doch ... immerhin ...
;-)
(Dafür gab es in meiner Jugend Karl May meterweise im Kaufhaus; so ändern sich die Zeiten ...)
;-)
;-)
klingt auch gut ... (weiß wie's gemeint ist). Erinnert mich daran, daß in meiner Jugend "frivol" (u.a.) nur verstohlen unter der Kiosktheke zu haben war (ein Bekannter hat das gekauft, ich hatte eh nicht genug Geld ...) ... heute werden die Sachen, die dort abgebildet waren, in jedem lausigen Tiffany-hot-and-sexy-Heft (gibt's im Supermarkt oder Lottoladen im - äh, Regal) detailliert beschrieben, und es kräht sozusagen kein Hahn mehr danach ...noch offen May anbieten
(Dafür gab es in meiner Jugend Karl May meterweise im Kaufhaus; so ändern sich die Zeiten ...)
;-)
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abukital
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Helmut hat geschrieben: So stehen in einer der beiden Buchhandlungen Nürnbergs, die überhaupt noch offen May anbieten, außer den üblichen Grünen auch sämtliche (!) noch beim KMV erhältlichen Reprints und sogar die beiden ("Wollschlägerschen") A&D's im Regal.
Dies kann ich bestätigen, das habe ich nämlich kürzlich mit eigenen Hühneraugen gesehen und wollte zunächst selbigen nicht trauen,
denn soetwas hatte ich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen.
Selbst in sehr großen Buchhandlungen wird ja heute meist nur noch schamhaftigst ein niedliches kleines Schrumpf-Sortiment im hintersten Winkel der Kinder- und Jugendbuch-Abteilung versteckt. Jüngst fand ich dort sogar das "Buch der Liebe" wieder...
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Werner Fleischer
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Da ich in der Nähe von Bonn wohne habe ich immer wieder die Möglichkeit die interessanten Wechselausstellungen mir anzusehen. Ich finde es einen guten Stil, daß der Museumsshop zu diesen Ausstellungen auch Produkte anbietet. Dieses geschah zum Beispiel bei den beiden Ausstellungen über Rockmusik in Deutschland und über Elvis Presley.
Allerdings Rüdiger habe ich da auch viele Bücher vermißt, leider wurde auch nicht der komplette Backkatalog von RCA angebote, DVD´s gab es auch nicht. Der Elvis-Presley-Gesellschaft (toll was e nicht alles so gibt - wäre doch einmal Zeit für ein Crossover) und dem Beatles Museum in Halle wurde leider auch nicht die Möglichkeit zur Selbstdarstellung gegeben.
Trotzdem war das Angebot in Ordnung, jeder Besucher hatte die Möglichkeit etwas zu erwerben und konnte später zu seiner Buchhandlung gehen oder im Internet recherchieren was es sonst noch so alles gibt.
Ich verstehe nicht so recht warum die Ausstellung in Berlin es anders handhaben sollte und ausgerechnet in ihrem beschränkten Angebot Platz freiräumen für eine Ausgabe die bereits mehrfach bei Verlagen gescheitert ist und sich an eine ganz andere Kundschaft richtet wie sie das Gross der Ausstellungsbesucher darstellt.
Die Reprints der Karl May Gesellschaft richten sich an die Mitglieder der KMG. Diese erfüllt hiermit ihre Satzung. Zudem erscheinen die Reprints der KMG in einer kleinen Stückzahl, die sich meinen Informationen nach zwischen 500 - 1000 Exemplaren bewegen sollen. Zudem ist Frakturschrift sicherlich etwas für den bewanderten Leser aber nicht Sicherheits nichts für den "Wald- und Wiesenleser", der sich gerne einmal einen grünen Band aus Bamberg zum Einschlafen, auf der Zugfahrt oder sonst wo vorknöpft.
Allerdings Rüdiger habe ich da auch viele Bücher vermißt, leider wurde auch nicht der komplette Backkatalog von RCA angebote, DVD´s gab es auch nicht. Der Elvis-Presley-Gesellschaft (toll was e nicht alles so gibt - wäre doch einmal Zeit für ein Crossover) und dem Beatles Museum in Halle wurde leider auch nicht die Möglichkeit zur Selbstdarstellung gegeben.
Trotzdem war das Angebot in Ordnung, jeder Besucher hatte die Möglichkeit etwas zu erwerben und konnte später zu seiner Buchhandlung gehen oder im Internet recherchieren was es sonst noch so alles gibt.
Ich verstehe nicht so recht warum die Ausstellung in Berlin es anders handhaben sollte und ausgerechnet in ihrem beschränkten Angebot Platz freiräumen für eine Ausgabe die bereits mehrfach bei Verlagen gescheitert ist und sich an eine ganz andere Kundschaft richtet wie sie das Gross der Ausstellungsbesucher darstellt.
Die Reprints der Karl May Gesellschaft richten sich an die Mitglieder der KMG. Diese erfüllt hiermit ihre Satzung. Zudem erscheinen die Reprints der KMG in einer kleinen Stückzahl, die sich meinen Informationen nach zwischen 500 - 1000 Exemplaren bewegen sollen. Zudem ist Frakturschrift sicherlich etwas für den bewanderten Leser aber nicht Sicherheits nichts für den "Wald- und Wiesenleser", der sich gerne einmal einen grünen Band aus Bamberg zum Einschlafen, auf der Zugfahrt oder sonst wo vorknöpft.
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Rüdiger
Hm ..."Wald- und Wiesenleser", der sich gerne einmal einen grünen Band aus Bamberg zum Einschlafen, auf der Zugfahrt oder sonst wo vorknöpft.
klingt irgendwie anspruchsvoller ...Karl May - Imaginäre Reisen
Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums
Kurator: Dr. Johannes Zeilinger
Der Kurator ist immerhin der zukünftige Vorsitzende der Gesellschaft, und die Gesellschaft hat in ihrer Satzung stehen,
das literarische Werk Karl Mays erschließen und bewahren;
und
dem Autor und seinem Werk einen angemessenen Platz in der Literaturgeschichte verschaffen.
Da wäre es m.E. angemessen gewesen, sich darum zu bemühen, daß AUCH die Original- oder meinetwegen Erstfassungen zur Verfügung stehen ...
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Hermesmeier
So, nun bin ich wieder da und kann berichten.
Die KMV-Grünen sind vom Eingang aus zwar direkt sichtbar, aber unterhalb Schreibtischhöhe in Fächer sortiert. Oben liegen flach die zur Austellung passenden Sachbücher, z. B. (Traumwelten [hurrah], Heermanns Biografie, die May-Chronik, auch die Wollschläger-Biografie aus dem Wallstein Verlag). Vor allem natürlich aber der Museumskatalog und das Begleitheft.
Ferner findet man dort aber auch KMG-Sekundärliteratur aus Husum (nur die Sortimentsware) und das Hamburger Leseheft Winnetou I. Dazu eine reichliche Auswahl an Hörspielen und Hörbüchern von verschiedenen Produzenten und den Syberberg-Film auf DVD.
In der Präsentation der Bücher liegt der Schwerpunkt eindeutig bei der Sekundärliteratur, nicht bei der Primärliteratur, was dem Anspruch des Museums wohl gerecht werden soll. Primärliteratur gibt es nur in der am meisten nachgefragten Ausgabe (KMV grün) und der preisgünstigsten (Winnetou als Leseheft).
Mein Eindruck ist der, dass man einen Spagat versucht hat zwischen Anspruch und Kommerz. Der Anspruch spiegelt sich in einer breiten und zentral dargebotenen Palette aus dem Bereich der Sekundärliteratur. Darüber hinaus scheint das Gängigste (GW), aktuelle (Leseheft) und für angesagt gehaltene (Hörbücher und -spiele) das Angebot in den unteren Regalfächern zu ergänzen. Für mehr war in der kleinen Räumlichkeit wohl auch kein Platz.
Die KMV-Grünen sind vom Eingang aus zwar direkt sichtbar, aber unterhalb Schreibtischhöhe in Fächer sortiert. Oben liegen flach die zur Austellung passenden Sachbücher, z. B. (Traumwelten [hurrah], Heermanns Biografie, die May-Chronik, auch die Wollschläger-Biografie aus dem Wallstein Verlag). Vor allem natürlich aber der Museumskatalog und das Begleitheft.
Ferner findet man dort aber auch KMG-Sekundärliteratur aus Husum (nur die Sortimentsware) und das Hamburger Leseheft Winnetou I. Dazu eine reichliche Auswahl an Hörspielen und Hörbüchern von verschiedenen Produzenten und den Syberberg-Film auf DVD.
In der Präsentation der Bücher liegt der Schwerpunkt eindeutig bei der Sekundärliteratur, nicht bei der Primärliteratur, was dem Anspruch des Museums wohl gerecht werden soll. Primärliteratur gibt es nur in der am meisten nachgefragten Ausgabe (KMV grün) und der preisgünstigsten (Winnetou als Leseheft).
Mein Eindruck ist der, dass man einen Spagat versucht hat zwischen Anspruch und Kommerz. Der Anspruch spiegelt sich in einer breiten und zentral dargebotenen Palette aus dem Bereich der Sekundärliteratur. Darüber hinaus scheint das Gängigste (GW), aktuelle (Leseheft) und für angesagt gehaltene (Hörbücher und -spiele) das Angebot in den unteren Regalfächern zu ergänzen. Für mehr war in der kleinen Räumlichkeit wohl auch kein Platz.
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Helmut
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Aha, scheinbar noch ein Nürnberger hier, oder?abukital hat geschrieben:
Dies kann ich bestätigen, das habe ich nämlich kürzlich mit eigenen Hühneraugen gesehen und wollte zunächst selbigen nicht trauen,
denn soetwas hatte ich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen.
Ich meinte übrigens den Buchladen Jakob in der Karolinenstr., nicht dass es am Ende noch ein zweiten gibt ;-) .
Helmut
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Rüdiger
Ok, so wie Wolfgang es jetzt schildert klingt es doch anders als ich es zunächst anderweitig gehört hatte (ich selber war nicht vor Ort). Und dann mag ich mit der einen oder anderen Formulierung durchaus ein wenig übers Ziel hinausgeschossen oder auch zu weit gegangen sein.
Andererseits: übertreiben veranschaulicht.
;-)
Andererseits: übertreiben veranschaulicht.
;-)
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Werner Fleischer
- Beiträge: 299
- Registriert: 6. Mär 2006, 20:02
Es mag ja sein das die KMG den Anspruch vertritt Karl May einen angemessenen Stellenwert in der Literaturgeschichte zu verschaffen - nur ist hier die Frage welches denn der angemessene Platz ist.
Für einen angemessenen Platz gibt es viele Möglichkeiten:
- den Jugendschriftsteller,
- den Trivialautor,
- den Abenteuerautor,
- der Volksschriftsteller,
- Verfasser von autobiografisch gefärbten Romanen
- Verfasser eines nicht immer leicht zugänglichen Spätwerks
- gelegentlicher Verfasser von Gedichten
Für einen angemessenen Platz gibt es viele Möglichkeiten:
- den Jugendschriftsteller,
- den Trivialautor,
- den Abenteuerautor,
- der Volksschriftsteller,
- Verfasser von autobiografisch gefärbten Romanen
- Verfasser eines nicht immer leicht zugänglichen Spätwerks
- gelegentlicher Verfasser von Gedichten
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Rolf Dernen
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- Registriert: 27. Dez 2005, 23:38
Das klingt wirklich nach einer ordentlichen Präsentation von May-Literatur. Hoffen wir, daß sich davon auch was verkauft.
Auf jeden Fall freue ich mich auf die Ausstellung und alles andere in Berlin, z.B. auf einen ganz bestimmten grünen Fehsenfeld, der mir noch fehlt. Helmut, bitte nicht vergessen!!!
Auf jeden Fall freue ich mich auf die Ausstellung und alles andere in Berlin, z.B. auf einen ganz bestimmten grünen Fehsenfeld, der mir noch fehlt. Helmut, bitte nicht vergessen!!!
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JennyFlorstedt
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karmaqueen
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- Registriert: 30. Dez 2005, 00:15
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Helmut
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Werner Fleischer hat geschrieben:Es mag ja sein das die KMG den Anspruch vertritt Karl May einen angemessenen Stellenwert in der Literaturgeschichte zu verschaffen - nur ist hier die Frage welches denn der angemessene Platz ist.
Für einen angemessenen Platz gibt es viele Möglichkeiten:
- den Jugendschriftsteller,
- den Trivialautor,
- den Abenteuerautor,
- der Volksschriftsteller,
- Verfasser von autobiografisch gefärbten Romanen
- Verfasser eines nicht immer leicht zugänglichen Spätwerks
- gelegentlicher Verfasser von Gedichten
das wichtigste fehlt, nämlich
- der Karl May
(sonst sind wohl alle möglichen Schubladen aufgezählt)
Helmut