Bad Segeberg - "Winnetou I""
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Unkrautzensi
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Bad Segeberg
Tja, es ist sehr interessant, all diese Beiträge zu lesen, da viel Wahrheit darin steckt. Der Anfang hat mich erstaunt, erst dachte ich Joshy Peters spielt heute nicht, da Intschu-Tschuna schon tot war. Bis ich dahinter kam , dass das schon das Ende war, mannomann. War jedoch mal was anderes. Mal was anderes wäre auch im weiteren Verlauf gut gewesen.Aber da wurde ja schon drauf eingegangen. Trotzdem hats mir gefallen, und ich werde zwischendurch schon noch mal hingehen.
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oldray
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Guten Abend zusammen.
Das was Sie alle schreiben - vor allem das von Sabine - hat meine Lust, zum ersten Mal in meinem Leben Segeberg aufzusuchen, deutlich gesteigert. Ebenso haben mir die Bilder auf diesen Seiten sehr gut gefallen. Danke für das alles.
Zu Santer fällt mir nur ein, daß er im Buch Winnetou I auch nur eine sehr kleine Rolle spielt. Zugegeben: als Mörder von Intschu-tschuna und Nscho-tschi eine sehr bösartige aber doch eine kleine Rolle. Wenn Peter Kremer die Rolle hat (oder spielt) zurückhaltend und doch präsent zu sein, ist das entweder ein Verdienst des Autors oder des sehr guten Schauspielers (oder beider). (?)
Wie auch immer, ich freue mich jedenfalls die Inszenierung sehen zu können.
Herzlichen Dank noch einmal für die vielen interessanten Informationen.
Viel Grüße
oldray
Das was Sie alle schreiben - vor allem das von Sabine - hat meine Lust, zum ersten Mal in meinem Leben Segeberg aufzusuchen, deutlich gesteigert. Ebenso haben mir die Bilder auf diesen Seiten sehr gut gefallen. Danke für das alles.
Zu Santer fällt mir nur ein, daß er im Buch Winnetou I auch nur eine sehr kleine Rolle spielt. Zugegeben: als Mörder von Intschu-tschuna und Nscho-tschi eine sehr bösartige aber doch eine kleine Rolle. Wenn Peter Kremer die Rolle hat (oder spielt) zurückhaltend und doch präsent zu sein, ist das entweder ein Verdienst des Autors oder des sehr guten Schauspielers (oder beider). (?)
Wie auch immer, ich freue mich jedenfalls die Inszenierung sehen zu können.
Herzlichen Dank noch einmal für die vielen interessanten Informationen.
Viel Grüße
oldray
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HGS
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Hola aus Oldenburg!
Auch ich möchte an dieser Stelle meinen „Senf“ dazugeben. Vorweg möchte ich allerdings darauf hinweisen das mir eine 1:1 Adaption der Bücher auf der Bühne nicht so wichtig ist wie manchem anderen. Sicherlich wäre es in einigen Bildern sehr wünschenswert, jedoch verstehe ich die Ansätze das man ein „Familiengerechtes Stück“ auf die Bühne bringen möchte. Dieses ist imo so gut gelungen wie seit Jahren nicht mehr. Scheinbar gibt es noch immer User, Besucher ect. die diese Ansätze in Segeberg nicht verstehen oder nicht verstehen wollen. Diesen sei gesagt, das es den „puren May“ (ebenfalls mit neuem Blutsbrüderpaar) zur selben Zeit auf einer anderen hochgelobten Bühne gibt. Warum also über Segeberg Jahr für Jahr aufregen und dann zur Premiere doch nach Schleswig Holstein fahren? Das kann ich nur mit dem Stichwort „Happening“ erklären. Denn schließlich fand die Rathener Premiere zur selben Zeit statt. Also muss das „Happening“ in Segeberg doch ein anderes sein, oder? Und genau das ist das auf das man in Segeberg wert legt.
Die Ausgangssituation in Bad Segeberg war eine, für das künstlerische Team, völlig neue. „Wie bringen wir den neuen Winnetou stark und trotzdem einigermaßen Werkgetreu auf die Bühne“ wird man sich sicherlich am Kalkberg gefragt habe. „Wie schaffen wir es einen starken Winnetou, ein verdammt starkes Ensemble und dazu noch die übliche Komik in nur zwei Stunden so auf die Bühne zu bringen, so das es beim Publikum wirkt und die Besucher zufrieden nach Hause gehen!?!“ dürfte die nächste Frage sein. Mit dem was gezeigt worden ist, lag mein imo absolut richtig. Der Schwerpunkt lag ganz klar auf Erol Sander und die Entwicklung vom ungestümen Indianer zum edelsten aller Häuptlinge. Dieses ist hervorragend gelungen. Nicht zuletzt durch eine hervorragende Leistung Sanders, sondern auch durch ein gut gelungenes System des Autoren. Wen stört dann diese Soldatenszene? Soldaten gab es im Westen und dementsprechend kann man es so gut verkaufen. Die Entwicklung von Old Shatterhand konnte aus Zeitgründen doch gar nicht so stattfinden lassen wie die von Winnetou, weshalb man wohl darauf gesetzt hat, Nindel als kompletten Westmann auf die Bühne zu bringen. (Eine Ausrede a la „dann hätte man auf die Komik verzichten sollen“, lass ich nicht gelten, denn die will man in Segeberg und darüber haben wir schon seit Jahren gesprochen). Und das hat auch nicht gestört. In einem Kampf verdient er sich seinen Namen und den Henrystutzen bekommt er ebenfalls überreicht. Völlig ausreichend und durch die knappe Zeit auch sehr gut gelöst. Schade ist natürlich das Sam Hawkens kaum mehr als ein Stichwortgeber ist, aber: Er ist kein verkappter Comedian und das ist doch eine der schönsten Überraschungen der Saison. Hawkens hat nicht viel Text, muss dafür nicht permanent irgendeinen Blödsinn machen und das ist auch gut so. Aber auch hier gilt erneut das Thema Zeit...Zeit hatten die „Bad Guys“ leider auch viel zu wenig. Das es eine Rolle wie den Capitano gibt...okay....man wollte wohl die lieben Mädels nicht ärgern und deshalb hat man eine Rolle für Farah gesucht und gefunden. Ich finde Farahs Leistung im übrigen gelungen. Er ist zwar nicht so stark wie seine Mitstreiter, aber ich glaube das man Farah auch schon weitaus schwächer gesehen hat. Das diese Rolle nicht wichtig ist, ist vollkommen klar, aber Farah hat eine so große Fanschar, das man diese alleine aus wirtschaftlichen Gründen bedienen muss und sollte. Seine erneute Verpflichtung zeigt wohl auch, das man schon realisiert was bzw. wen das Publikum gerne sehen möchte. Dirc Simpson und Peter Kremer machen ihre Sache gut. Leider merkt man gerade bei der Santerrolle das diese zu klein ist. Kremer spielt viel mit Mimik und Stimme und zeigt so sein unglaubliches können...Für Simpson gilt selbiges. Viel im Hintergrund und grandiosen Momenten. Schade das auch sie der Zeit zum Opfer fielen. Peters, Karun und Heim zeigen ebenfalls das sie die richtigen Schauspieler in den richtigen Rollen sind. Gerade B. Heim hat mir als Shemeneto sehr gut gefallen und ich kann diese, ebenfalls hereingeschriebene Rolle, durchaus verstehen. Für die Inthronisierung Winnetous ist diese Rolle doch dramaturgische ideal!!!
Gelitten habe ich mit Friedrich. Oh man, nicht nur das er den Mr Henry einfach liebenswürdig gespielt hat, neee der haut mich als Tangua dann völlig aus den Sitzen. Schade, schade das diese Rolle so klein war...Für die Zukunft: Von Friedrich möchte ich gerne mehr sehen. Das er als Mr. Henry sterben musste, ist mir zwar nicht ganz klar geworden, jedoch vermute ich mal, das man ihn einfach „weghaben“ musste, da man sonst wohl nicht hätte erklären können, warum er nicht mehr auftaucht. Die einzig überflüssige Rolle ist die der Wirtin Rosie. Oh ha, die hatte fast weniger Text als Maik Sommer !?!?!Da muss nun nicht sein. Frau Rutzel macht ihre Sache gut, aber die Rolle braucht man nicht...Die zwei Minuten hätte man besser einem anderen Darsteller geben können.
Nun zur Komik: Wir erleben Familientheater und haben schon ultra schlechte (Jurisconsulto) Dinge am Kalkberg erlebet, jedoch hat man in diesem Jahr schon die richtige Waage gefunden. Juggle Fred und Jacques LeClou stören die eigentlich Handlung überhaupt nicht. Das haben wir in anderen Jahren schon ganz anders gesehen. Die „peinliche“ Kaktusszene war so ein purer Trash, das ich mich nicht halten konnte vor lachen. Nicht das ich es gut fand, aber es hatte etwas völlig bescheuertes....Bei Juggle Fred konnte ich nur lachen. Schaut auf seine Gestiken und seine Art den „Animateuer des Westens“ zu spielen – Great! Und auf den „Goldfurz“ wurde solange vorbereitet das der einfach kommen musste. Ein 6 jähriges Kind neben mir: „Haahahaha ich habe das gewusst....ich wusste das dass Goldfurz heißt. Stimmt doch Mama, oder? Das andere (Parfum) stinkt doch auch nach totem Tier“ Ja, das lachen nun mal viele und viele warten darauf. Ist doch auch okay. Mir allemal lieber als ein „Pipi...äh...Tipi“.
Die Aufführung hat imo wenig schwächen!!! Die von Rolf angesprochene Szene von Shatterhand und Nscho-tschi hätte man gewiss anders gestalten können. Da die beiden danach aber reitend unterwegs waren, können wir uns wohl denken das sie nicht nur über „Cowboy und Indianer“ gesprochen haben. Auch hat Nscho-tschi mehrfach positiv über Old Shatterhand gesprochen, so das relativ deutlich war, das sie ihr Herz verschenkt hat. Unlogisch, das stimme ich zu, ist die Tatsache das nun jeder wie er wollte ins Apachenpueblo konnte. Die Nummer mit der Seilbahn...okay...Ja, kann man gewiss kritisieren, in meiner Fantasie war die Strecke der Seilbahn wesentlich länger als auf der Bühne zu sehen.
Für mich eine wunderbare Aufführung mit einem fantastischem Winnetou, der hoffentlich einige Jahreerhalten bleibt. Bei Winnetou möchte ich sagen: Besser geht es nicht! Beim Stück: Es ist noch Luft nach oben, war aber sehr gut! Ich hoffe das man in Segeberg in den nächsten Jahren die Aufführungen eine halbe Stunde früher beginnt. Gerade in diesem Jahr hat man gesehen das 2 Stunden zu knapp sein könnten...
Herrlich: „Wie hat der weiße Mann das tote Stinktier in die kleine Flasche bekommen“ (Tangua zu Jacques LeClou)
@Rolf: Es war schön persönlich ein paar Worte zu wechseln. Vielleicht haben wir bald mal ein wenig mehr Zeit.
Beste Grüsse
HGS
Auch ich möchte an dieser Stelle meinen „Senf“ dazugeben. Vorweg möchte ich allerdings darauf hinweisen das mir eine 1:1 Adaption der Bücher auf der Bühne nicht so wichtig ist wie manchem anderen. Sicherlich wäre es in einigen Bildern sehr wünschenswert, jedoch verstehe ich die Ansätze das man ein „Familiengerechtes Stück“ auf die Bühne bringen möchte. Dieses ist imo so gut gelungen wie seit Jahren nicht mehr. Scheinbar gibt es noch immer User, Besucher ect. die diese Ansätze in Segeberg nicht verstehen oder nicht verstehen wollen. Diesen sei gesagt, das es den „puren May“ (ebenfalls mit neuem Blutsbrüderpaar) zur selben Zeit auf einer anderen hochgelobten Bühne gibt. Warum also über Segeberg Jahr für Jahr aufregen und dann zur Premiere doch nach Schleswig Holstein fahren? Das kann ich nur mit dem Stichwort „Happening“ erklären. Denn schließlich fand die Rathener Premiere zur selben Zeit statt. Also muss das „Happening“ in Segeberg doch ein anderes sein, oder? Und genau das ist das auf das man in Segeberg wert legt.
Die Ausgangssituation in Bad Segeberg war eine, für das künstlerische Team, völlig neue. „Wie bringen wir den neuen Winnetou stark und trotzdem einigermaßen Werkgetreu auf die Bühne“ wird man sich sicherlich am Kalkberg gefragt habe. „Wie schaffen wir es einen starken Winnetou, ein verdammt starkes Ensemble und dazu noch die übliche Komik in nur zwei Stunden so auf die Bühne zu bringen, so das es beim Publikum wirkt und die Besucher zufrieden nach Hause gehen!?!“ dürfte die nächste Frage sein. Mit dem was gezeigt worden ist, lag mein imo absolut richtig. Der Schwerpunkt lag ganz klar auf Erol Sander und die Entwicklung vom ungestümen Indianer zum edelsten aller Häuptlinge. Dieses ist hervorragend gelungen. Nicht zuletzt durch eine hervorragende Leistung Sanders, sondern auch durch ein gut gelungenes System des Autoren. Wen stört dann diese Soldatenszene? Soldaten gab es im Westen und dementsprechend kann man es so gut verkaufen. Die Entwicklung von Old Shatterhand konnte aus Zeitgründen doch gar nicht so stattfinden lassen wie die von Winnetou, weshalb man wohl darauf gesetzt hat, Nindel als kompletten Westmann auf die Bühne zu bringen. (Eine Ausrede a la „dann hätte man auf die Komik verzichten sollen“, lass ich nicht gelten, denn die will man in Segeberg und darüber haben wir schon seit Jahren gesprochen). Und das hat auch nicht gestört. In einem Kampf verdient er sich seinen Namen und den Henrystutzen bekommt er ebenfalls überreicht. Völlig ausreichend und durch die knappe Zeit auch sehr gut gelöst. Schade ist natürlich das Sam Hawkens kaum mehr als ein Stichwortgeber ist, aber: Er ist kein verkappter Comedian und das ist doch eine der schönsten Überraschungen der Saison. Hawkens hat nicht viel Text, muss dafür nicht permanent irgendeinen Blödsinn machen und das ist auch gut so. Aber auch hier gilt erneut das Thema Zeit...Zeit hatten die „Bad Guys“ leider auch viel zu wenig. Das es eine Rolle wie den Capitano gibt...okay....man wollte wohl die lieben Mädels nicht ärgern und deshalb hat man eine Rolle für Farah gesucht und gefunden. Ich finde Farahs Leistung im übrigen gelungen. Er ist zwar nicht so stark wie seine Mitstreiter, aber ich glaube das man Farah auch schon weitaus schwächer gesehen hat. Das diese Rolle nicht wichtig ist, ist vollkommen klar, aber Farah hat eine so große Fanschar, das man diese alleine aus wirtschaftlichen Gründen bedienen muss und sollte. Seine erneute Verpflichtung zeigt wohl auch, das man schon realisiert was bzw. wen das Publikum gerne sehen möchte. Dirc Simpson und Peter Kremer machen ihre Sache gut. Leider merkt man gerade bei der Santerrolle das diese zu klein ist. Kremer spielt viel mit Mimik und Stimme und zeigt so sein unglaubliches können...Für Simpson gilt selbiges. Viel im Hintergrund und grandiosen Momenten. Schade das auch sie der Zeit zum Opfer fielen. Peters, Karun und Heim zeigen ebenfalls das sie die richtigen Schauspieler in den richtigen Rollen sind. Gerade B. Heim hat mir als Shemeneto sehr gut gefallen und ich kann diese, ebenfalls hereingeschriebene Rolle, durchaus verstehen. Für die Inthronisierung Winnetous ist diese Rolle doch dramaturgische ideal!!!
Gelitten habe ich mit Friedrich. Oh man, nicht nur das er den Mr Henry einfach liebenswürdig gespielt hat, neee der haut mich als Tangua dann völlig aus den Sitzen. Schade, schade das diese Rolle so klein war...Für die Zukunft: Von Friedrich möchte ich gerne mehr sehen. Das er als Mr. Henry sterben musste, ist mir zwar nicht ganz klar geworden, jedoch vermute ich mal, das man ihn einfach „weghaben“ musste, da man sonst wohl nicht hätte erklären können, warum er nicht mehr auftaucht. Die einzig überflüssige Rolle ist die der Wirtin Rosie. Oh ha, die hatte fast weniger Text als Maik Sommer !?!?!Da muss nun nicht sein. Frau Rutzel macht ihre Sache gut, aber die Rolle braucht man nicht...Die zwei Minuten hätte man besser einem anderen Darsteller geben können.
Nun zur Komik: Wir erleben Familientheater und haben schon ultra schlechte (Jurisconsulto) Dinge am Kalkberg erlebet, jedoch hat man in diesem Jahr schon die richtige Waage gefunden. Juggle Fred und Jacques LeClou stören die eigentlich Handlung überhaupt nicht. Das haben wir in anderen Jahren schon ganz anders gesehen. Die „peinliche“ Kaktusszene war so ein purer Trash, das ich mich nicht halten konnte vor lachen. Nicht das ich es gut fand, aber es hatte etwas völlig bescheuertes....Bei Juggle Fred konnte ich nur lachen. Schaut auf seine Gestiken und seine Art den „Animateuer des Westens“ zu spielen – Great! Und auf den „Goldfurz“ wurde solange vorbereitet das der einfach kommen musste. Ein 6 jähriges Kind neben mir: „Haahahaha ich habe das gewusst....ich wusste das dass Goldfurz heißt. Stimmt doch Mama, oder? Das andere (Parfum) stinkt doch auch nach totem Tier“ Ja, das lachen nun mal viele und viele warten darauf. Ist doch auch okay. Mir allemal lieber als ein „Pipi...äh...Tipi“.
Die Aufführung hat imo wenig schwächen!!! Die von Rolf angesprochene Szene von Shatterhand und Nscho-tschi hätte man gewiss anders gestalten können. Da die beiden danach aber reitend unterwegs waren, können wir uns wohl denken das sie nicht nur über „Cowboy und Indianer“ gesprochen haben. Auch hat Nscho-tschi mehrfach positiv über Old Shatterhand gesprochen, so das relativ deutlich war, das sie ihr Herz verschenkt hat. Unlogisch, das stimme ich zu, ist die Tatsache das nun jeder wie er wollte ins Apachenpueblo konnte. Die Nummer mit der Seilbahn...okay...Ja, kann man gewiss kritisieren, in meiner Fantasie war die Strecke der Seilbahn wesentlich länger als auf der Bühne zu sehen.
Für mich eine wunderbare Aufführung mit einem fantastischem Winnetou, der hoffentlich einige Jahreerhalten bleibt. Bei Winnetou möchte ich sagen: Besser geht es nicht! Beim Stück: Es ist noch Luft nach oben, war aber sehr gut! Ich hoffe das man in Segeberg in den nächsten Jahren die Aufführungen eine halbe Stunde früher beginnt. Gerade in diesem Jahr hat man gesehen das 2 Stunden zu knapp sein könnten...
Herrlich: „Wie hat der weiße Mann das tote Stinktier in die kleine Flasche bekommen“ (Tangua zu Jacques LeClou)
@Rolf: Es war schön persönlich ein paar Worte zu wechseln. Vielleicht haben wir bald mal ein wenig mehr Zeit.
Beste Grüsse
HGS
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Rolf Dernen
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Ob wir uns da was denken oder nicht, das bleibt sich gleich. Man möchte auch was sehen und hören. Besonders dann, wenn man die Story überhaupt nicht kennt. Und solche Zuschauer gibt es eben auch.HGS hat geschrieben: Die von Rolf angesprochene Szene von Shatterhand und Nscho-tschi hätte man gewiss anders gestalten können. Da die beiden danach aber reitend unterwegs waren, können wir uns wohl denken das sie nicht nur über „Cowboy und Indianer“ gesprochen haben.
Ich habe mich sehr über das kurze, zu kurze Treffen gefreut. Beim nächsten Mal gerne auch länger.HGS hat geschrieben: @Rolf: Es war schön persönlich ein paar Worte zu wechseln. Vielleicht haben wir bald mal ein wenig mehr Zeit.
Herzliche Grüße
Rolf
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Gerald
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Sven Margref
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Man habe ich mich geärgert. Ich wollte dieses Stück gut finden und nach der ersten Hälfte sah es auch ganz danach aus, dass es ein toller Abend werde könnte (diese Komiker-Szenen mit LeClou und Fred - den ich persönlich sogar noch schlimmer finde als den schrecklichen Franzosen - habe ich schon vor dem Videoschnitt im Kopf ausgeblendet). Das Intro kam sehr überraschend und sorgte somit für einen tollen Häh?-Effekt. Die Entwicklung Winnetous (und dafür war ja auch die Soldaten-Szene) kam gut rüber, dazu das nette Brustpanzer-Kostüm, eine tolle Apachen-Familie - ganz klare Plus-Punkte.
Leider hat Nindel nicht überzeugt, mich jedenfalls nicht. Dazu kommt, dass seine Entwicklung mal eben weggekürzt wurde, er schon alles kann und somit diese Greenhorn-Sache mit Sam Hawkens (den ich toll finde, der aber leider nix zu tun hat) völlig fehl am Platze ist.
Dazu kommen logische Fehler, wie sie sonst nur Elspe machen kann. Und ich dachte nur dort wird am Ende der Vorstellung aus zwei-drei Orten plötzlich eine große Szene. Wie lang mag das Stahlseil zur Goldader wohl sein? Und sehr geheim kann die Ader ja auch nicht sein - ich sage nur: folge dem Seil und du findest das Gold ;-) Und Apachen bauen Gold gleich Körbeweise ab? Aber dazu hat Rolf ja schon genug geschrieben.
Nscho-tschi darf in ihrer wichtigsten Szene nicht sprechen, Intschu-tschuna darf seinen Kampf nicht kämpfen, Winnetou gewinnt den Zweikampf und steht als der große Gönner da, der tote Capitano erwacht plötzlich zum Leben und rennt weg, wenn Nscho-tschi unten stirbt, Winnetou geht es am A.... vorbei dass seine Schwester stirbt und ist am Tode seines Vaters noch desinteressierter - wie bitte geht denn das? Gar nicht!
Sander hat mich als Winnetou überzeugt.
Joshy hätte als sein Vater mehr zu tun haben sollen.
Vanida sieht einfach nur toll aus (auch wenn sie wenig zu tun hat).
Kremer spielt den Santer genial ("Ich bin hier") - endlich mal kein Bösewicht, der meint nur wer schreit ist böse.
Simpson ist klasse, hätte mehr Text verdient.
Farah, naja wer braucht die Rolle? Und böse kommt er auch nicht rüber.
Schröder - da hatte ich schlimmeres befürchtet, der Kaktus geht aber immer noch nicht!
König - grausam dieser Hampelmann (damit auch jeder versteht was ich meine ziehe ich gerade überdimensional groß an einem virtuellen Hampelmann, den ich vorher mit großen Bewegungen angedeutet habe), seine Zaubershow kostet wertvolle Minuten und ist für Teile von Block D nur zu erahnen.
Heim spielt den weisen Leher sehr gut, auch den alten Indianer.
Friedrich ist als Henry so naja, als Tangua kann/darf er leider nicht viel machen und bleibt dabei noch blass.
Naja insgesamt war es ein kurzweiliges Stück, mit Explosionen in Elspe-Anzahl ;-), guten Schauspielern - doch leider wurde die tolle Vorlage mutwillig umgeschrieben, an Stellen die man hätte einfach nur abschreiben und anpassen müssen. Ich habe mich geärgert - um darauf zurück zu kommen - denn eigentlich kann man bei WI doch kaum etwas falsch machen. Fazit: es gab schon deutlich schlechteres, de Schauspieler machen Buch-Probleme wett und die erste Halbzeit ist ziemlich stark![/list]
Leider hat Nindel nicht überzeugt, mich jedenfalls nicht. Dazu kommt, dass seine Entwicklung mal eben weggekürzt wurde, er schon alles kann und somit diese Greenhorn-Sache mit Sam Hawkens (den ich toll finde, der aber leider nix zu tun hat) völlig fehl am Platze ist.
Dazu kommen logische Fehler, wie sie sonst nur Elspe machen kann. Und ich dachte nur dort wird am Ende der Vorstellung aus zwei-drei Orten plötzlich eine große Szene. Wie lang mag das Stahlseil zur Goldader wohl sein? Und sehr geheim kann die Ader ja auch nicht sein - ich sage nur: folge dem Seil und du findest das Gold ;-) Und Apachen bauen Gold gleich Körbeweise ab? Aber dazu hat Rolf ja schon genug geschrieben.
Nscho-tschi darf in ihrer wichtigsten Szene nicht sprechen, Intschu-tschuna darf seinen Kampf nicht kämpfen, Winnetou gewinnt den Zweikampf und steht als der große Gönner da, der tote Capitano erwacht plötzlich zum Leben und rennt weg, wenn Nscho-tschi unten stirbt, Winnetou geht es am A.... vorbei dass seine Schwester stirbt und ist am Tode seines Vaters noch desinteressierter - wie bitte geht denn das? Gar nicht!
Sander hat mich als Winnetou überzeugt.
Joshy hätte als sein Vater mehr zu tun haben sollen.
Vanida sieht einfach nur toll aus (auch wenn sie wenig zu tun hat).
Kremer spielt den Santer genial ("Ich bin hier") - endlich mal kein Bösewicht, der meint nur wer schreit ist böse.
Simpson ist klasse, hätte mehr Text verdient.
Farah, naja wer braucht die Rolle? Und böse kommt er auch nicht rüber.
Schröder - da hatte ich schlimmeres befürchtet, der Kaktus geht aber immer noch nicht!
König - grausam dieser Hampelmann (damit auch jeder versteht was ich meine ziehe ich gerade überdimensional groß an einem virtuellen Hampelmann, den ich vorher mit großen Bewegungen angedeutet habe), seine Zaubershow kostet wertvolle Minuten und ist für Teile von Block D nur zu erahnen.
Heim spielt den weisen Leher sehr gut, auch den alten Indianer.
Friedrich ist als Henry so naja, als Tangua kann/darf er leider nicht viel machen und bleibt dabei noch blass.
Naja insgesamt war es ein kurzweiliges Stück, mit Explosionen in Elspe-Anzahl ;-), guten Schauspielern - doch leider wurde die tolle Vorlage mutwillig umgeschrieben, an Stellen die man hätte einfach nur abschreiben und anpassen müssen. Ich habe mich geärgert - um darauf zurück zu kommen - denn eigentlich kann man bei WI doch kaum etwas falsch machen. Fazit: es gab schon deutlich schlechteres, de Schauspieler machen Buch-Probleme wett und die erste Halbzeit ist ziemlich stark![/list]
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Wanda
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- Registriert: 12. Apr 2007, 14:32
Premierenaufführung in Bad Segeberg
In den vorangehenden Artikeln ist schon vieles über die Aufführung und das Stück gesagt worden, so dass es kaum noch etwas hinzuzufügen gibt.
Noch einmal betonen möchte ich jedoch, das Old Shatterhand mit Thorsten Nindel nicht optimal besetzt ist. Neben reiterlichen Schwächen (aber das kann er ja noch üben) ist vor allem die etwas dünne Stimme auffällig. Seine ansonsten durchaus vorhandenen schauspielerischen Qualitäten kann er so auf die Entfernung kaum zur Geltung bringen.
Trotzdem hatte ich viel Freude an der Premiere von Winnetou I. Bad Segeberg ist immer wieder eine Reise wert.
Lothar Ludwig
Noch einmal betonen möchte ich jedoch, das Old Shatterhand mit Thorsten Nindel nicht optimal besetzt ist. Neben reiterlichen Schwächen (aber das kann er ja noch üben) ist vor allem die etwas dünne Stimme auffällig. Seine ansonsten durchaus vorhandenen schauspielerischen Qualitäten kann er so auf die Entfernung kaum zur Geltung bringen.
Trotzdem hatte ich viel Freude an der Premiere von Winnetou I. Bad Segeberg ist immer wieder eine Reise wert.
Lothar Ludwig
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HGS
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Re: Premierenaufführung in Bad Segeberg
Jup, das denke ich auch. Nindel ist nicht schlecht, ihm fehlt allerdings die Stimme. Schade eigentlich, denn er fällt gegenüber den anderen Darstellern deutlich ab. Das er kein guter Reiter ist liegt auch daran, das er es erst in Segeberg gelernt hat. Aber okay, was nicht ist kann noch werden...Optisch wirkt er aber als junges Greenhorn sehr gut.Wanda hat geschrieben:In den vorangehenden Artikeln ist schon vieles über die Aufführung und das Stück gesagt worden, so dass es kaum noch etwas hinzuzufügen gibt.
Noch einmal betonen möchte ich jedoch, das Old Shatterhand mit Thorsten Nindel nicht optimal besetzt ist. Neben reiterlichen Schwächen (aber das kann er ja noch üben) ist vor allem die etwas dünne Stimme auffällig. Seine ansonsten durchaus vorhandenen schauspielerischen Qualitäten kann er so auf die Entfernung kaum zur Geltung bringen.
Trotzdem hatte ich viel Freude an der Premiere von Winnetou I. Bad Segeberg ist immer wieder eine Reise wert.
Lothar Ludwig
Liebe Grüsse