Segeberg: Peter Kremer als Santer

n.f.
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Segeberg: Peter Kremer als Santer

Beitrag von n.f. »

Wie die Kalkberg GmbH soeben mitteilte, spielt der aus dem Fernsehen bekannte Schauspieler Peter Kremer den "Santer" in "Winnetou I". Weiteres zum Ensemble in Kürze in unseren Online-News.
Sven Margref
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Beitrag von Sven Margref »

Das klingt ja spannend - Kinalzik als Hawkens kann sehr gut werden. Joshy als Winnetou-Dad - warum nicht, Simpson ist zurück - super. Zu den vielen neuen kann man wohl noch nichts sagen. Kann mir mal einer erklären, was der Juggle Fred in Winnetou I macht? Ich hab das Buch schon länger nicht mehr gelesen.... *hüstel*
ReinhardB
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Beitrag von ReinhardB »

Alle Darsteller inkl. Fotos sind nun auch auf der Homepage der Karl-May-Spiele Bad Segeberg zu finden: http://www.karl-may-spiele.de/frontend/team.php

Besonders auffällig, das Hochglanzfoto von Erol Sander – wie aus dem Otto-Katalog ...

Nun fehlt nur noch das aktuelle Plakat ... ;-)
Zuletzt geändert von ReinhardB am 3. Mai 2007, 22:10, insgesamt 1-mal geändert.
Rolf Dernen
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Beitrag von Rolf Dernen »

Sven Margref hat geschrieben:Das klingt ja spannend - Kinalzik als Hawkens kann sehr gut werden. Joshy als Winnetou-Dad - warum nicht, Simpson ist zurück - super. Zu den vielen neuen kann man wohl noch nichts sagen. Kann mir mal einer erklären, was der Juggle Fred in Winnetou I macht? Ich hab das Buch schon länger nicht mehr gelesen.... *hüstel*
Er hat da eigentlich nichts verloren - aber anscheinend reicht die Parfum-Knallcharge nicht aus. Wir werden uns also auch noch über Zauberkunststücke freuen dürfen. Wetten, daß Kaninchen drin vorkommen? Hüte zum draus hervorzaubern gibt es ja genug. Sehr alte Hüte.

Peters als Winnetous Vater, darauf habe ich gehofft. Das immerhin ist ein Lichtblick.
andrea
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Beitrag von andrea »

Na, Peter Kremer als Santer - das klingt doch auch recht gut.

Ich bin jedenfalls gaaaanz geschpannt und freue mich auch schon sehr auf die -*seufz*-leider erst vorletzte Aufführung. Ist noch ziemlich lang hin.
ReinhardB
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Beitrag von ReinhardB »

Die Segeberger Zeitung schreibt dazu:

ZDF-Kommissar "Siska" spielt Schurken "Santer" bei Karl May

Bad Segeberg – Das Ensemble von „Winnetou I“ ist komplett: Gestern gaben die Karl-May-Spiele die restlichen Besetzungen bekannt, nachdem sie bereits vor einiger Zeit die beiden Hauptdarsteller der neuen Inszenierung präsentiert hatten: Erol Sander (38) als Winnetou und Thorsten Nindel (42) als Old Shatterhand. Den beiden Blutsbrüdern wird ein Schurke gegenüberstehen, den viele Besucher vermutlich ebenfalls eher auf der Seite der Guten vermutet hätten: Peter Kremer, bekannt geworden in der Rolle des ZDF-Kommissars „Siska“, spielt den Bösewicht „Santer“.
Der 49-Jährige wird den beiden Lichtgestalten ab Sonnabend, 23. Juni, insgesamt 72 Mal nach dem Leben trachten. Er wolle nach vielen Jahren Fernseharbeit und Theatergastspielen „endlich einmal das besondere Gefühl erleben, Open Air in einem großen Freilichttheater eine charismatische Rolle wie den Santer zu spielen“, erklärte Kremer: „Gerade als Bösewicht weckt man beim Publikum viele Emotionen.“

Ebenfalls als Santer war ein anderer, nun erneut verpflichteter Schauspieler einst in Bad Segeberg aktiv: Im Jahr 1982 verkörperte Ulli Kinalzik den Erzschurken. Nachdem der 68-Jährige bei den Karl-May-Spielen 2004 den sympathischen „Bärenjäger“ gegeben hatte, kehrt er nun als Westernschlitzohr „Sam Hawkens“ zurück. „Über 20 Jahre lang war diese Rolle untrennbar mit Jochen Baumert verbunden“, sagte die Geschäftsführerin der Kalkberg GmbH, Ute Thienel. Der habe sich jedoch entschieden, Abschied von der Freilichtbühne zu nehmen.

Eine Reihe anderer, dem Segeberger Publikum seit Jahren vertrauter Gesichter sind hingegen auch in diesem Sommer mit von der Partie: Vanida Karun (28) etwa wird die wohl berühmteste aller Karl-May-Frauenrollen übernehmen: die von Winnetous Schwester „Nscho-tschi“, der großen Liebe Old Shatterhands. Auch Joshy Peters, laut Ute Thienel „Allzweckwaffe der Karl-May-Spiele“, ist wieder dabei: In der neuen Inszenierung spielt er Winnetous Vater „Intschu-tschuna“.
Nach seinen Parts als britischer „Lord Castlepool“ und mexikanischer „Jurisconsulto“ kommt Frank Schröder dem Publikum in diesem Jahr französisch: Der 42-Jährige soll in der Rolle des Parfum-Farbrikanten „Jacques LeClou“ erneut für Lacher sorgen.

Zum sechsten Mal in Folge wurde Anderson Farah von der Kalkberg GmbH verpflichtet. Der 37-jährige Brasilianer, der wieder die Tanzeinlagen choreographiert, steht in „Winnetou I“ auf der dunklen Seite: Er gehört als mexikanischer Halunke „Capitano“ zu Santers Bande.
Dritter im Bunde der üblen Gesellen ist „Rattler“: Ihn spielt der 40-jährige Dirc Simpson, der vor drei Jahren als Indianer-Häuptling in „Unter Geiern“ seinen Einstand am Kalkberg gefeiert hatte.
Das Ensemble komplettieren Burkhard Heim und Matthias Friedrich, jeweils in Doppelrollen, sowie Rainer König in der Komikerrolle als „Juggle-Fred“. König war voriges Jahr quasi über Nacht für den erkrankten Baumert eingesprungen.

* * * * * * * * * * * *
Quelle: http://segeberg.nordclick.de/
(04.05.07)
andrea
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Beitrag von andrea »

Die Verpflichtung Kremers, die ich persönlich richtig klasse finde, könnte den Schuss aber auch nach hinten losgehen lassen. Kremer halte ich noch für ein ganz anderes Schauspielerkaliber als Sander oder Nindel (ohne den 2en was zu wollen). Ich könnte mir vorstellen, dass der die 2 anderen geradezu an die Wand spielt - zumindest aber blass aussehen lässt. Und das in deren erstem Jahr.
Hoffentlich ist hier das "mehr" nicht plötzlich "zuviel".
Ich denke, dass dies für Erol Sander tatsächlich zu einer Herausforderung werden wird.
Noch mehr hoffe ich aber, dass Thorsten Nindel einen überzeugenden Old Shatterhand abgibt und nicht bei irgendwelchem Platzhirschgehabe untergeht. Seine Rolle ist mir da nämlich noch wichtiger.... *ggg*
n.f.
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Beitrag von n.f. »

rolfd hat geschrieben:
Sven Margref hat geschrieben:Kann mir mal einer erklären, was der Juggle Fred in Winnetou I macht? Ich hab das Buch schon länger nicht mehr gelesen.... *hüstel*
Er hat da eigentlich nichts verloren - aber anscheinend reicht die Parfum-Knallcharge nicht aus. Wir werden uns also auch noch über Zauberkunststücke freuen dürfen. Wetten, daß Kaninchen drin vorkommen? Hüte zum draus hervorzaubern gibt es ja genug. Sehr alte Hüte.
Voilà:

"Auf einem Wagen präsentiert Rainer König als 'Juggle-Fred' seine Akrobatik und Zauberei. Geschickt jongliert er mit Reifen und zaubert gekonnt ein Plüschkaninchen aus dem Hut. Kein Wunder, denn Rainer König ist auch Clown und Pantomime und kann in seiner komischen Rolle seine Talente wunderbar einsetzen."

Aus einem aktuellen Artikel der "Segeberger Zeitung" (soeben bei den Kollegen des "Karl-May-Treffs" gelesen).

Schluck.
Rolf Dernen
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Beitrag von Rolf Dernen »

Ich habe es vorausgesagt. Das unvermeidliche Kaninchen aus dem Hut. Was für ein Knaller! Das wird Theatergeschichte machen. Mein herzlicher Glückwunsch an denjenigen, den dieser absolute Über-, ja, geradezu Wahnsinnsgag eingefallen ist. Man möchte wirklich fragen: "Wie sind Sie drauf gekommen? Welche Literatur haben Sie gelesen, welche Abhandlungen über Theater, Varieté, Showbühne etc. haben Sie in schlaflosen Nächten durchgearbeitet, um ausgerechnet diese geradezu innovative und so gut wie nie gesehene Sensation auf die Bühne am Kalkberg zu bringen? Rasender Applaus wird Ihnen sicher sein, aus allen Ecken der Welt werden Bühnenspezialisten anreisen, um diesem Schauspiel beizuwohnen. Ich knie nieder vor solcher Meisterschaft."
andrea
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Beitrag von andrea »

Ich kniee nieder vor Deinen Worten....
Gerald
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Beitrag von Gerald »

Für die Statistiker unter euch:

Auf jeden Fall kann das in Segeberg als weiterer "Tierakt" mit aufgeführt werden.

Gerald

BTW Welche Tierszenen, ausser dem üblichen Adler fallen euch sonst spontan ein, wo ihr sagt "grandios" und geht auf die Knie?
Rolf Dernen
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Beitrag von Rolf Dernen »

Gerald hat geschrieben:BTW Welche Tierszenen, ausser dem üblichen Adler fallen euch sonst spontan ein, wo ihr sagt "grandios" und geht auf die Knie?
Ich kenne nur ein Pressefoto, wo Brice von einem Jungbären gebissen wird. Das hat mir gefallen

Ach ja, bei irgend einer Aufführung der letzten Jahre ("Felsenburg"?) hatten die Siedler putzige Schweinchen und Ziegen dabei. Ich habe mehr Fotos von den Tieren als von den Menschen gemacht damals.
n.f.
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Beitrag von n.f. »

BTW Welche Tierszenen, ausser dem üblichen Adler fallen euch sonst spontan ein, wo ihr sagt "grandios" und geht auf die Knie?
Da kann ich mich gar nicht zwischen Elefanten (1994), Puma (1999) und einem weiteren (von einem Statisten äußerst glaubhaft dargestellten ;-)) Bären (1991) entscheiden... Der Hund, der sich 1997 in der Abschlussvorstellung von einem Tennisball, den ein Dauerbesucher ins Rund geworfen hatte, so nett ablenken ließ, war auch ganz putzig, ebenso Pierre Brice' zahlreiche Fledermäuse (1999) ... ;-)
Rüdiger

Beitrag von Rüdiger »

Ich erinnere mich, daß, ich glaube es war Rolf Dernen, vor Jahren entweder hier im Forum oder in einem der alten KMC-Hefte erzählt hat, daß ein Pferd in einer Vorstellung in einer ernsten Szene etwas fallen gelassen hat und ein jüngerer Zuschauer darob vernehmlich äußerte "Der hat gesch ...".

Ich persönlich bin beim Zeigen eher unüblicher Formen von Theater-Kritik über zwei Buh-Rufe und zweimal Einschlafen noch nicht hinausgekommen, aber ich muß sagen, das gefällt mir, und ich kann das Pferd gut verstehen ...

;-)
Kristin
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Beitrag von Kristin »

Am Kalkberg ging's doch schon immer ziemlich "tierisch" zu ;-) Auch 1995 gab es einen Bären, der fast an die Glanzdarstellung des namenslosen Statisten aus "Winentou II" (der Film) rankommt und während der Juxvorstellung mit Nachwuchs erschien.

Winnetous Pferd besaß die Unverfrorenheit, während der Abschlußvorstellung 1996 mitten auf die Bühne zu pinkeln, was allerdings in seinen Ausmaßen Gott sei Dank weniger schlimm war, als bei besagtem Elefanten zwei Jahre zuvor (Jochen Baumert: "Der Silbersee!"), aber "Old Death" Reiner Schöne zu der respektlosen Bemerkung "Wie der Herr, so's Geschär." veranließ sowie Lachanfälle bei sämtlichen Kollegen verursachte.

Die 1998er "Unter Geiern"-Inszenierung bot auch einen echten Geier, der damals recht abrupt wieder hinter den Felsen gezerrt wurde. Bandit Hans H. Steinberg sollte zusammen mit einem Raben auftreten. Dem gefiel Steinbergs Schulter jedoch nicht so richtig, weswegen er nach einigen Vorstellungen wieder gestrichen wurde. Sam Hawkens Begleiter "Hatschi" (ein Kakadu) aus der 1995er Inszenierung musste die Holzhammer-Gags seines Herrschens hingegen die ganze Spielzeit hindurch ertragen.

Hmmh, gab es da nicht noch einige Zwergesel, die bei der 1999er Premiere Unzucht mitten im Stadion trieben??

Zwinkernde Grüße,
Kristin, die sich an den Kopf fasst, wie viel unnützes Wissen sich da drin im Laufe der Jahre so ansammelt, und sich gleichzeitig für die Sinnlosigkeit ihres Beitrags entschuldigt
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