folgende Mail habe ich soeben an Random House verschickt.
"vielen Dank für die 4 klassischen Karl May Hörspiele des WDR, die sie bisher herausgegeben haben. Sind hier bei Ihnen weitere Veröffentlichungen von Karl May geplant.
Meines Wissens nach gibt es noch folgende vertonte Hörspiele bei deutschsprachigen Sendern:
Deutsche Herzen, deutsche Helden 1985, Hessischer Rundfunk
Schloß Wildauen, Ein deutsch-amerikanisches Abenteuer nach dem Roman "Auf der See gefangen" 1985, Südwestfunk
Sklaven der Arbeit 1977,Bayerischer Rundfunk, Südwestfunk
Der blaurote Methusalem 1965, Südwestfunk
Der schwarze Mustang 1964, Öserreichischer Rundfunk
Unter Geiern 1963, Östereischischer Rundfunk
Fährten in der Prärie 1959, Norddeutscher Rundfunk
Orientzyklus, WDR 2006/2007"
vielen Dank für Deine freundliche Antwort. Steht schon irgendwie fest wann der mehrteilige Orientzyklus auf CD erscheinen soll?
Sehr geehrter Herr Fleischer,
der WDR teilte mir folgendes mit:
Zitat:
Ab 8. April
geht es mit Teil 7 weiter. Und Ende des Jahres werden alle Folgen ein
weiteres Mal en bloc zu hören sein. Außerdem ist für den Herbst eine
CD-Veröffentlichung geplant.
Zitat - Ende
Kopien von Mitschnitten, gegen Erstattung eines Unkostenbeitrages, wie hoch der auch immer sein mag, sind nicht gestattet.
Sie, Herr Fleischer werden es nicht verstehen, darum meine Bitte an alle anderen User. Was glaubt Ihr, passiert, wenn wegen der sich im Umlauf befindlichen "Kopien" die Produktion der CD für den WDR nicht mehr "lohnt"??
Es werden keine neuen Produktionen mehr hergestellt.
Und es kann doch nicht sein, dass dies passiert, in einer Zeit in der KARL MAY, aus welchen Gründen auch immer, Hochkojuktur hat.
Wer etwas versteht oder wer etwas nicht versteht den sollte man erst fragen. Vieles versteht der Mensch, vieles ein jener, vieles andere ein anderer nicht. Verstehen ist immer ein Frage des Standpunktes - eine Frage der Kommunikation. Vielleicht sollte erst einmal nachgefragt werden, bevor geurteilt wird. Vermutungen anderen in den Mund zu legen ist sicherlich nicht das klügste, zeigt aber viel von einem selber. Drum freue ich mich immer wieder auf das höchste wenn Menschen mir ihre Seele offenbaren.
Der WDR ist übrigens sehr hilfsbereit und bietet, ebenso wie alle anderen deutschen Rundfunkanstalten einen Mitschnittservice an.
Und das haben sie nicht gewußt?
Seltsam, aber so steht es geschrieben?
Und jetzt warten wir alle erwartungsvoll auf die freundliche Mitteilung wann die Hörspiele en Block gesendet werden. Ach Quatsch schreiben wir doch einfach den WDR an. Die sind hilfsbereit und freundlich.
Ich wünschte, der Rächer der Enterbten würde sich mehr um die Produktion seines eigenen Hörspiels kümmern. Das ist ja auch überfällig und an der Masse der Raubkopien kann es in seinem Fall ja wirklich nicht liegen.
Nur mal zur Info - aus einer Broschüre des WDR zum Thema Mitschnitt von Radio- und Fernsehsendungen:
Zum privaten Gebrauch – erlaubt
Doch es gibt Ausnahmen: Zum privaten Gebrauch (§ 53 Abs. 1 UrhG) dürfen Hörfunk und Fernsehsendungen nach Lust und Laune aufgenommen und abgespielt werden. Der private Gebrauch ist durch die »Geräte und Leerkassettenabgabe« vom Hersteller oder Importeur des Gerätes bzw. des Bild- und Tonträgers abgegolten.
Verbreitung und öffentliche Wiedergabe – nur mit Genehmigung
Die zum privaten oder sonstigen eigenen Gebrauch hergestellten Mitschnitte dürfen weder verbreitet (d. h. öffentlich angeboten oder auf dem Weg der Veräußerung, der Vermietung oder des Verleihs in Verkehr gebracht) noch zur öffentlichen Wiedergabe benutzt werden (§53 Abs.6 UrhG). Öffentlich ist eine Wiedergabe dann, wenn sie »für eine Mehrzahl von Mitgliedern der Öffentlichkeit bestimmt ist. Zur Öffentlichkeit gehört jeder, der nicht mit demjenigen, der das Werk verwertet, oder mit den anderen Personen, denen das Werk in unkörperlicher Form wahrnehmbar oder zugänglich gemacht wird, durch persönliche Beziehungen verbunden ist.« (§ 15 Abs.3 UrhG).
Es ist in Deutschland wirklich völlig abartig mit Regelungen und Vorschriften. Ich musste gestern feststellen, dass es nicht reicht, der GEZ (Gebühreneinzugszentrale) mitzuteilen, dass man zukünftig mit jemand anders in einem gemeinsamen Haushalt wohnt, Nein, sie wollen tatsächlich von einem wissen, ob es sich um eine "nichteheliche Lebensgemeinschaft" handelt, sonst muß man weiter Gebühren zahlen. Als nächstes fragen sie noch, wie oft …
Ich seh' die amtsdeutsche Formulierung schon vor mir: "Um unsererseits zweifelsfrei feststellen zu können, ob es sich nach allgemein gebräuchlicher Auffassung und gängigen Richtlinien wirklich um eine eheähnliche Gemeinschaft handelt, müssen wir Sie bitten, mitzuteilen, …"
So komisch ist es leider gar nicht, es geht doch schon sehr in Richtung Überwachungsstaat. Oder besser gesagt, wir sind schon mittendrin.
Ja ja die Deutschen immer schoen obrigkeitshoerig.
Wieso sagt ihr nicht einfach ihr hoert weder Radio noch habt ihr einen Fernseher.Also zahlt ihr auch nichts.
Als ich das letzte mal in D war ,sah schon ziemlich viel Werbung auch
in euren staatlichen Sendern,wozu dann extra Gebuehren.
Bei uns wird nur das private Fernsehen durch Werbung finanziert (was natuerlich zu einer entsprechenden "Qualitaet" fuehrt.)
PBS ein Sender mit hochwertigem Programm wird ausschliesslich ueber Spenden finanziert.
Wie ich das sehe zahlt ihr fuer mehrheitlich schlechtes Programm auch noch Zwangsgebuehren und muesst auch noch euer Privatleben preisgeben.Obwohl es mich natuerlich schon interessieren wuerde,was eine eheaehnliche Lebensgemeinschaft ist ?
Folgende Story kursierte schon zu Mailboxzeiten im Internet:
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Der GEZ-Scherge
30. Dezember, müde und abgespannt von der Arbeit fuhr ich in die Wohnung meiner Freundin. Dort war es aufgeräumt, im Kühlschrank war etwas zu essen. Nachdem ich mir den Magen vollgeschlagen hatte, machte ich es mir auf dem Sofa bequem.
In diesem Moment klingelt es an der Wohnungstür. Ich gehe zur Tür und blicke durch den Spion. Dort stand ein etwa 40 Jahre alter, gut gekleideter Mann.
Kaum hatte ich die Tür geöffnet, fing der gute Mann auch schon an:
GEZ-Scherge: "Guten Tag, mein Name ist Lars Lästig, ich bin ihr Rundfunkgebührenbeaufftragter... blabla.... blabla..."
GEZ? Wirklich ein GEZ-Scherge? Oh je...
GEZ-Scherge: "......blabla........ sind sie Frau Anja K.?"
Hat der mich wirklich gerade gefragt ob ich Frau Anja K. (meine Freundin) bin? (Ich sehe nun wirklich nicht wie eine Frau aus, zudem trug ich einen deutlich sichtbaren drei-Tagesbart)
Das verschlug selbst mir die Sprache. Stille machte sich im Hausflur breit. Plötzlich traf mich der Hammer der Erkenntnis: Es gibt ein Leben nach dem Gehirntod, der Beweis steht vor dir. Pack den Typen ein und der nächste Nobelpreis ist dir sicher. Ich entschied mich dagegen, denn der gute Mann war sicher nicht stubenrein und ich antwortete ihm stattdessen, dass ich Gina W. sei, die uneheliche Tochter von Frau K.
GEZ-Scherge: "Na gut, lassen wir das. Sie wissen sicher ....... blabla ........ verpflichtet .......... blabla ........anzumelden......"
Ich unterbrach den Redefluss des GEZ-Schergen nur ungern, aber ich teilte ihm mit, dass ich mal auf die Toilette müsste, versprach ihm aber, dass ich gleich wieder da bin und schloss die Tür hinter mir. Nach fünf Minuten gab es die ersten zarten Klingelversuche.
Nach weiteren drei Minuten klingelte er Sturm und ich öffnete wieder die Tür.
GEZ-Scherge: "Was haben sie denn solange gemacht?"
Wahrheitsgemäß antwortete ich ihm, dass ich ein lauwarmes Bier getrunken habe. Außerdem mussten mal wieder meine Fußnägel geschnitten werden.
GEZ-Scherge: "So eine Frechheit, so was habe ich ja noch nie erlebt...."
Ich musste dem guten Mann leider Recht geben und versprach meine Freundin noch heute Abend darauf anzusprechen, warum sie das Bier nicht in den Kühlschrank gestellt hatte. Wirklich eine Frechheit. Nun lief dieser geistige Tiefflieger rot an und rastete aus.
GEZ-Scherge: "Wenn sie noch weiter so ein Kasperltheater veranstalten, kann ich auch andere Seiten aufziehen. Ein Anruf von mir und die Polizei durchsucht ihre Wohnung ...... blabla....... das wird sehr teuer für Sie......blabla".
Logisch, mit Bundesgrenzschutz und Sondereinsatzkommando.
Sichtbar eingeschüchtert versprach ich nun, effektiv mitzuarbeiten und mein Kasperltheater bleiben zu lassen.
GEZ-Scherge: "Besitzen sie einen Fernseher oder ein Radio?"
Freundlich gab ich dem Mann Auskunft. "Ja klar, ich besitze 2 Fernseher, 3 Radios, noch ein Radio in meinem Büro und zwei in meinen Autos."
GEZ-Scherge: "Haben sie diese angemeldet?"
Ich: "Nein, bisher leider nicht."
GEZ-Scherge: "Wie lange besitzen sie diese Geräte schon?"
Ich: "Ca. 10-12 Jahre."
Uiiiii, jetzt war er am Sabbern, als er seine Provision in Gedanken überschlug. Nun ja, um es kurz zu machen, er hielt mir nach ein bis zwei Minuten zwei Zettel zur Unterschrift unter die Nase. Eine Anmeldung der GEZ und einen Schrieb, dass ich schon seit fünf Jahren die Geräte besitze. Beides auf den Namen und die Adresse meiner Freundin ausgestellt.
Freundlich wie ich nun einmal bin teilte ich ihm mit, dass ich weder Frau Anja K. bin, noch hier wohne.
GEZ-Scherge: "Wo wohnen sie denn?"
Ich: "Wissen sie das nicht?"
GEZ-Scherge: "Nee"
Ich: "Super - dann schönen guten Abend"
Ich schloss die Tür, schaltete die Klingel ab und den Fernseher ein, das Bier war auch schon etwas kühler.
Wenn ich Glück habe, kommen vielleicht auch bald mal wieder die Zeugen Jehovas vorbei...
Nur, mit dem Ignorieren ist es halt nun nicht so einfach bzw. nicht so weit her, sie werden dann fleißig weiter abbuchen.
Lest mal nach unter dem Link von Rehkitz.
Die ziehen ja seit Jahren die Gebühren ein und teilen einem dann, wenn man sich abmelden will, wörtlich mit, daß sie die Abmeldung so nicht vornehmen. Aus diesen und jenen Gründen. Und fordern halt wirklich ganz genaue Angaben ein. Und in dem Link ist u.a. nachzulesen, daß sie sogar ggf. wissen wollen, an wen man seine bisherigen Geräte weggegeben hat.