Kara Ben Nemsi Effendi
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Rüdiger
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Hermesmeier
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Rüdiger
Ich versteh' den Mann schon wieder nicht. Unfreiwillig, Trauersmiley, auch jemand, hä ? Mal wieder alles zu ernst genommen, Humor übersehen, andeutend moralisierend sein wollen ? ("Sowas tut man aber nicht, schlecht vom Bruder sprechen") Oder wie oder was ? Egal. :-[
Zurück zu Kara Ben Wick, äh, Nemsi Effendi.
;-)
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IDDOC
- Beiträge: 251
- Registriert: 20. Jul 2006, 03:00
langweilig
Also ehrlich gesagt, finde ich die ersten 13.Folgen von KBN ziemlich langweilig,kann ich schon verstehen,dass die Serie nur maessig Erfolg hatte.Die Reinl Verfilmungen sind zwar weiter vom geschriebenen Werk entfernt , dafuer aber viel unterhaltsamer.
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hatari
- Beiträge: 15
- Registriert: 11. Jan 2007, 21:20
- Wohnort: München
Na bei Euch gehts ja ganz schön rund!
Erstmal Danke an Günther Wüste, abukital und natürlich an Karl-Heinz Becker ("In den Filmschluchten Montenegros" hat mir zudem sehr gut gefallen ... 1978 war ich auch da, aber ich habe lang nicht so viel gefunden").
Natürlich kann ich auch die IDDOC Meinung nachvollziehen, daß die ersten 13 Folgen von "Kara Ben Nemsi" nicht gerade die Überspannung bieten. Das liegt aber auch an der Dramaturgie dieser Zeit, denn ähnlich wie z.B. bei den TV-Vierteilern "Robinson Crusoe" oder "Die Schatzinsel" (die ersten beiden Folgen an Bord der Hispaniola mußte man auch erst überstehen!), war meistens im dritten (und vierten) Teil der filmische Höhepunkt angelegt. Auf "Kara Ben Nemsi" umgesetzt, sind das eben die zweiten 13. Folgen die richtig Spannung bringen. Ich gebe ja auch zu, daß mir diese deshalb einfach auch besser gefallen ... aber ohne Einleitung wären sie genauso schlecht, wie die meisten Filme bei denen man (dramaturgisch gesehen) von Anfang an auf Action gesetzt hat.
Danke auch an Michael Kunz, für Deinen guten und sachlichen Beitrag in Karl May & Co. Allerdings lege ich dagegen Einspruch ein, den damaligen deutschen Markt (den Zeitgeist betreffend), übersehen zu haben. Alles was damals (1973) im Fernsehen lief hinkte einem aktuellen Zeitgeist einfach um gut zehn Jahre hinterher (ab 1967 Farbfernsehen!). Clint Eastwood war längst schon vom "Dollar-Helden" (60er Jahre) zum "Dirty Harry" geworden. Für John Wayne (1973 "Dreckiges Gold") und auch für den damaligen Top-Star Charles Bronson (1972 "Chatos Land") waren diese Filme (Western) doch alles andere als Glanzlichter ihrer Karriere. Comic-Hefte wie "Bessy" habe ich Mitte der 60er Jahre verschlungen, genauso wie ich auch in dieser Zeit auf die Bonanza-Serien-Musik die Polstermöbel niedergeritten habe. Aber im Deutschland der frühen 70er Jahre hatten, an erfolgreichen deutschen Kinoproduktionen, eigentlich nur noch die Schulmädchen-Report-Reihe und ähnliche Filme den ganz großen Zulauf (glaube sogar der 1. - 10. Teil bekamen durchweg die goldene Leinwand). Das war halt damals so und deshalb war es schön, daß auch einige Produzenten, abseits vom großen Geschäft, auch noch Kultur bedienten ... und wie man sieht überdauert Kultur und Qualitiät auch die Zeit (zumindest für Nostalgiker 'wie mich', aber dennoch abseits vom Zeitgeist). Und natürlich hat "Kara Ben Nemsi Effendi" 1973 und auch 1975 den (jungen und alten) Fernsehzuschauer viel Freude bereitet, eben als eine der netten Nachmittagsserien dieser Zeit.
Lieber Herr Kunz, das war jetzt meinerseits leider nicht als Aufforderung zur Diskussion gedacht, da ich einfach zu wenig Zeit habe, um hier regelmäßig "Hallo" sagen zu können, vielleicht hat aber der eine oder andere ja auch eine spezielle Meinung dazu und Ihnen nochmals Danke für den tollen Artikel.
Viele Grüße vom Arild Rafalzik
Natürlich kann ich auch die IDDOC Meinung nachvollziehen, daß die ersten 13 Folgen von "Kara Ben Nemsi" nicht gerade die Überspannung bieten. Das liegt aber auch an der Dramaturgie dieser Zeit, denn ähnlich wie z.B. bei den TV-Vierteilern "Robinson Crusoe" oder "Die Schatzinsel" (die ersten beiden Folgen an Bord der Hispaniola mußte man auch erst überstehen!), war meistens im dritten (und vierten) Teil der filmische Höhepunkt angelegt. Auf "Kara Ben Nemsi" umgesetzt, sind das eben die zweiten 13. Folgen die richtig Spannung bringen. Ich gebe ja auch zu, daß mir diese deshalb einfach auch besser gefallen ... aber ohne Einleitung wären sie genauso schlecht, wie die meisten Filme bei denen man (dramaturgisch gesehen) von Anfang an auf Action gesetzt hat.
Danke auch an Michael Kunz, für Deinen guten und sachlichen Beitrag in Karl May & Co. Allerdings lege ich dagegen Einspruch ein, den damaligen deutschen Markt (den Zeitgeist betreffend), übersehen zu haben. Alles was damals (1973) im Fernsehen lief hinkte einem aktuellen Zeitgeist einfach um gut zehn Jahre hinterher (ab 1967 Farbfernsehen!). Clint Eastwood war längst schon vom "Dollar-Helden" (60er Jahre) zum "Dirty Harry" geworden. Für John Wayne (1973 "Dreckiges Gold") und auch für den damaligen Top-Star Charles Bronson (1972 "Chatos Land") waren diese Filme (Western) doch alles andere als Glanzlichter ihrer Karriere. Comic-Hefte wie "Bessy" habe ich Mitte der 60er Jahre verschlungen, genauso wie ich auch in dieser Zeit auf die Bonanza-Serien-Musik die Polstermöbel niedergeritten habe. Aber im Deutschland der frühen 70er Jahre hatten, an erfolgreichen deutschen Kinoproduktionen, eigentlich nur noch die Schulmädchen-Report-Reihe und ähnliche Filme den ganz großen Zulauf (glaube sogar der 1. - 10. Teil bekamen durchweg die goldene Leinwand). Das war halt damals so und deshalb war es schön, daß auch einige Produzenten, abseits vom großen Geschäft, auch noch Kultur bedienten ... und wie man sieht überdauert Kultur und Qualitiät auch die Zeit (zumindest für Nostalgiker 'wie mich', aber dennoch abseits vom Zeitgeist). Und natürlich hat "Kara Ben Nemsi Effendi" 1973 und auch 1975 den (jungen und alten) Fernsehzuschauer viel Freude bereitet, eben als eine der netten Nachmittagsserien dieser Zeit.
Lieber Herr Kunz, das war jetzt meinerseits leider nicht als Aufforderung zur Diskussion gedacht, da ich einfach zu wenig Zeit habe, um hier regelmäßig "Hallo" sagen zu können, vielleicht hat aber der eine oder andere ja auch eine spezielle Meinung dazu und Ihnen nochmals Danke für den tollen Artikel.
Viele Grüße vom Arild Rafalzik
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Yateamatai
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Duke
- Beiträge: 133
- Registriert: 28. Mär 2007, 21:24
- Wohnort: Siegen
Hallo
eigentlich hab ich auch keine Zeit, mich hier länger auszulassen, aber wenn ich schon direkt von Arild Rafalzik auf meinen Kara Ben Nemsi-Artikel angesprochen werden, dann möcht ich natürlich antworten, auch wenn es eigentlich keine Diskussion geben sollte...
Wenn Du von einem Zeitgeist sprichst, der im damaligen Deutschen Fernsehen jahre hinterherhinkte, mag das durchaus stimmen. Vielleicht liegt es ja daran, dass die amerikanischen Babyboomer aus den späten 40-er Jahren stammen und die deutschen aus den "sixties". Aber ich möchte den Zeitgeist nicht an den Erfolgen der damaligen Kinoserien im Stil von Pauker oder Sexfilmen festmachen. Gerade zu dieser Zeit begannen die Leute, daheim zu bleiben, und das, was über die TV-Schirme in die Stuben flackerte, hat mehr als eine ganze Generation geprägt. Und die Menschen haben es auch angenommen. Die Adventsvierteiler, so behäbig - und manchmal auch tatsächlich langweilig und durchgehend schlecht synchronisiert- sie auch teils waren, hatten in den meisten Fällen sehr gute Einschaltquoten. Und letztlich auch zu Recht. High Chaparral hatte noch 1972 in Deutschland Quoten von 52 Prozent! Und die Leute waren offenbar bereit, neben Bonanza- oder Gunsmoke-Folgen aus den frühen sechziger Jahren sogar Schwarzweiß-Serien wie Rifleman oder Westerner als Erstaufführung zu akzeptieren. Deshalb bleibe ich bei meiner These, dass Karl May als TV-Produktion durchaus so aus der Reihe fallend nicht war.
Und nochmal zum Kino zurück. Eastwood war natürlich Harry Callahan zu dieser Zeit, er hat sich aber auch gleichzeitig High Plains Drifter und Outlaw Josey Wales gegönnt. Über Waynes späte Western wird viel diskutiert, ich mag sie, aber er hat sicher Besseres produziert. Doch gerade diese Zeit ist auch jene von Culpepper Cattle Co., Pat Garrett & Billy The Kid und natürlich Jeremiah Johnson. Alles 1a-Western. Im Comic wurden zu dieser Zeit Klassiker wie MacCoy, Cartland und der wunderbare Buddy Longway entwickelt. Und in den Staaten ritt Jonah Hex zum ersten Mal. Louis L'Amour hat auch eine Menge Bücher verkauft. Und bitte nicht vergessen: Die Karl May Filme kamen bei ihrer Erstausstrahlung 1974 auch auf Quoten jenseits der 50-Prozent-Marke. Der Zeitgeist hinkte vielleicht hinterher, aber dann in den Köpfen sehr vieler Menschen. Die heute klassische Serien und Filme auf DVD kaufen und diesen Geist offenbar immer noch bewahrt haben. Kleiner Tipp in diesem Zusammenhang übrigens: In den USA ist gerade die wunderbare "Last Of The Mohicans"-Miniserie der BBC von 1971 herausgekommen, die jahrelang als verschollen galt. Habe sie auch damals (1973) gesehen und nie vergessen. Und warte jeden Tag auf den Postboten..
So, das soll es gewesen sein. I rest my case!
Viele Grüße aus dem Siegerland
Michael Kunz
eigentlich hab ich auch keine Zeit, mich hier länger auszulassen, aber wenn ich schon direkt von Arild Rafalzik auf meinen Kara Ben Nemsi-Artikel angesprochen werden, dann möcht ich natürlich antworten, auch wenn es eigentlich keine Diskussion geben sollte...
Wenn Du von einem Zeitgeist sprichst, der im damaligen Deutschen Fernsehen jahre hinterherhinkte, mag das durchaus stimmen. Vielleicht liegt es ja daran, dass die amerikanischen Babyboomer aus den späten 40-er Jahren stammen und die deutschen aus den "sixties". Aber ich möchte den Zeitgeist nicht an den Erfolgen der damaligen Kinoserien im Stil von Pauker oder Sexfilmen festmachen. Gerade zu dieser Zeit begannen die Leute, daheim zu bleiben, und das, was über die TV-Schirme in die Stuben flackerte, hat mehr als eine ganze Generation geprägt. Und die Menschen haben es auch angenommen. Die Adventsvierteiler, so behäbig - und manchmal auch tatsächlich langweilig und durchgehend schlecht synchronisiert- sie auch teils waren, hatten in den meisten Fällen sehr gute Einschaltquoten. Und letztlich auch zu Recht. High Chaparral hatte noch 1972 in Deutschland Quoten von 52 Prozent! Und die Leute waren offenbar bereit, neben Bonanza- oder Gunsmoke-Folgen aus den frühen sechziger Jahren sogar Schwarzweiß-Serien wie Rifleman oder Westerner als Erstaufführung zu akzeptieren. Deshalb bleibe ich bei meiner These, dass Karl May als TV-Produktion durchaus so aus der Reihe fallend nicht war.
Und nochmal zum Kino zurück. Eastwood war natürlich Harry Callahan zu dieser Zeit, er hat sich aber auch gleichzeitig High Plains Drifter und Outlaw Josey Wales gegönnt. Über Waynes späte Western wird viel diskutiert, ich mag sie, aber er hat sicher Besseres produziert. Doch gerade diese Zeit ist auch jene von Culpepper Cattle Co., Pat Garrett & Billy The Kid und natürlich Jeremiah Johnson. Alles 1a-Western. Im Comic wurden zu dieser Zeit Klassiker wie MacCoy, Cartland und der wunderbare Buddy Longway entwickelt. Und in den Staaten ritt Jonah Hex zum ersten Mal. Louis L'Amour hat auch eine Menge Bücher verkauft. Und bitte nicht vergessen: Die Karl May Filme kamen bei ihrer Erstausstrahlung 1974 auch auf Quoten jenseits der 50-Prozent-Marke. Der Zeitgeist hinkte vielleicht hinterher, aber dann in den Köpfen sehr vieler Menschen. Die heute klassische Serien und Filme auf DVD kaufen und diesen Geist offenbar immer noch bewahrt haben. Kleiner Tipp in diesem Zusammenhang übrigens: In den USA ist gerade die wunderbare "Last Of The Mohicans"-Miniserie der BBC von 1971 herausgekommen, die jahrelang als verschollen galt. Habe sie auch damals (1973) gesehen und nie vergessen. Und warte jeden Tag auf den Postboten..
So, das soll es gewesen sein. I rest my case!
Viele Grüße aus dem Siegerland
Michael Kunz
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andrea
- Beiträge: 280
- Registriert: 29. Dez 2005, 12:51
Hallo Duke,
ich habe gerade etwas gegoogelt und festgestellt, dass man die BBC-Serie "Last of the mohicans" bei Ebay bekommen kann:
http://cgi.ebay.de/2-DVD-Der-letzte-Moh ... dZViewItem
(Furchtbar, diese lange Zeile, bis ich das immer alles abgetippt habe...)
Hm. Wenn die so gut ist, wie man es bei Dir raushört, wäre das sicherlich eine Anschaffung wert...
ich habe gerade etwas gegoogelt und festgestellt, dass man die BBC-Serie "Last of the mohicans" bei Ebay bekommen kann:
http://cgi.ebay.de/2-DVD-Der-letzte-Moh ... dZViewItem
(Furchtbar, diese lange Zeile, bis ich das immer alles abgetippt habe...)
Hm. Wenn die so gut ist, wie man es bei Dir raushört, wäre das sicherlich eine Anschaffung wert...
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Rüdiger
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KlausG
- Beiträge: 67
- Registriert: 30. Jan 2006, 18:48
- Wohnort: Köln
Hallo,
hat sich mittlerweile mal jemand die 2. Staffel angesehen?
Die Bildqualität läßt m.E. stark zu wünschen übrig. Man hat bei manchen Folgen den Eindruck eine "abgenudelte" VHS-Kassette zu schauen. So grobkörnig sehen meine auf VHS überspielten Super8-Filme stellenweise auch aus.
Man muss ja froh sein, dass die Serie überhaupt erschienen ist, trotzdem hätte ich mir eine bessere Bildqualität gewünscht!
Gruß
KlausG
hat sich mittlerweile mal jemand die 2. Staffel angesehen?
Die Bildqualität läßt m.E. stark zu wünschen übrig. Man hat bei manchen Folgen den Eindruck eine "abgenudelte" VHS-Kassette zu schauen. So grobkörnig sehen meine auf VHS überspielten Super8-Filme stellenweise auch aus.
Man muss ja froh sein, dass die Serie überhaupt erschienen ist, trotzdem hätte ich mir eine bessere Bildqualität gewünscht!
Gruß
KlausG
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Fabi88
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- Registriert: 31. Mär 2007, 19:05
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