Fanfiction
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La Zorra
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Hat jemand von Euch schonmal selber eine Geschichte mit Winnetou und/oder co geschrieben?
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Rolf Dernen
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jwoebking
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Re: Fanfiction
MarheineckeLa Zorra hat geschrieben:Hat jemand von Euch schonmal selber eine Geschichte mit Winnetou und/oder co geschrieben?
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GP
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Rüdiger
Warum soll nicht eine zeitgenössische Karl-May-Geschichte in Bergisch Gladbach (übrigens ein Mekka der Kolportageromane: Sitz des Bastei-Verlag !) spielen, unter dem Tannenbaum ?
In einer modernen Geschichte könnte ja auch die Enkelin von Judith Silberstein zum Beispiel in Heiligkreuzsteinach wohnen. Das würde man dann sicher für heftigen Kitsch und schlechten Geschmack halten, es klingt ja wirklich schon sehr apart, aber schon Hanns Dieter Hüsch bemerkte, es handele sich des öfteren gar nicht um kabarettistische Übertreibungen, die Realität sei viel kabarettistischer, als wir sie überhaupt betreiben und beschreiben können.
Also, Bergisch Gladbach, Weihnacht, Tannenbaum: Im Bürgerhaus „Bergischer Löwe“ gastiert immer noch das Rheinische Landestheater Neuss. Man spielt „Babel und Bibel“, womit nun eine zweite engagierte Bühne sich der Angelegenheit angenommen hat. Der Darsteller des Kadi, nach Jahrzehnten gastierenderweise noch einmal an seine frühere Wirk[ürg]ungsstätte zurückgekehrt, ist plötzlich erkrankt (nach Durchblättern der örtlichen Kultur-Vorschau, in der mit warmen Worten Jürgen von der Lippe für den Vortag und ein bekannter und beliebter Verseschmied für den nächsten Abend angekündigt werden, „Die Kombi-Karte für alle drei Abende, „Guck-und-spar“, ab vier Kindern zusätzliche Ermäßigung“). In der Not entsinnt man sich des trotz durchaus ähnlicher Sprechweise nicht mit Christian Brückner zu verwechselnden Sprechers Jeepy (diesen sinnigen Künstlernamen hatte er, bald nachdem er das auch symbolisch zu sehende Souterrain Rödelheims verlassen hatte, im Zuge frischen Selbst-Bewußtseins angenommen, und natürlich auch, weil er es leid war, ständig wegen seines Nachnamens sich blöde Witze anhören zu müssen), dieser fährt auch sofort los, aber leider aus Versehen zunächst nach Mönchengladbach, er nimmt es halt manchmal nicht so genau. Mit einer gewissen Verzögerung (der Künstler hatte zu allem Überfluss auch noch das falsche Buch mitgebracht, die grünen Bände sehen sich halt alle so ähnlich) kann die Vorstellung dann aber beginnen. Das Weitere liest man später, oder auch nicht.
;-)
In einer modernen Geschichte könnte ja auch die Enkelin von Judith Silberstein zum Beispiel in Heiligkreuzsteinach wohnen. Das würde man dann sicher für heftigen Kitsch und schlechten Geschmack halten, es klingt ja wirklich schon sehr apart, aber schon Hanns Dieter Hüsch bemerkte, es handele sich des öfteren gar nicht um kabarettistische Übertreibungen, die Realität sei viel kabarettistischer, als wir sie überhaupt betreiben und beschreiben können.
Also, Bergisch Gladbach, Weihnacht, Tannenbaum: Im Bürgerhaus „Bergischer Löwe“ gastiert immer noch das Rheinische Landestheater Neuss. Man spielt „Babel und Bibel“, womit nun eine zweite engagierte Bühne sich der Angelegenheit angenommen hat. Der Darsteller des Kadi, nach Jahrzehnten gastierenderweise noch einmal an seine frühere Wirk[ürg]ungsstätte zurückgekehrt, ist plötzlich erkrankt (nach Durchblättern der örtlichen Kultur-Vorschau, in der mit warmen Worten Jürgen von der Lippe für den Vortag und ein bekannter und beliebter Verseschmied für den nächsten Abend angekündigt werden, „Die Kombi-Karte für alle drei Abende, „Guck-und-spar“, ab vier Kindern zusätzliche Ermäßigung“). In der Not entsinnt man sich des trotz durchaus ähnlicher Sprechweise nicht mit Christian Brückner zu verwechselnden Sprechers Jeepy (diesen sinnigen Künstlernamen hatte er, bald nachdem er das auch symbolisch zu sehende Souterrain Rödelheims verlassen hatte, im Zuge frischen Selbst-Bewußtseins angenommen, und natürlich auch, weil er es leid war, ständig wegen seines Nachnamens sich blöde Witze anhören zu müssen), dieser fährt auch sofort los, aber leider aus Versehen zunächst nach Mönchengladbach, er nimmt es halt manchmal nicht so genau. Mit einer gewissen Verzögerung (der Künstler hatte zu allem Überfluss auch noch das falsche Buch mitgebracht, die grünen Bände sehen sich halt alle so ähnlich) kann die Vorstellung dann aber beginnen. Das Weitere liest man später, oder auch nicht.
;-)