Hermesmeier hat geschrieben: [...] Du theoretisiert da beeindruckend herum. Die Praxis sieht aber völlig anders aus. Vielleicht probierst Du sie einfach mal aus und berichtest dann darüber.
(Habe gerade Hermesmeiers Text extremst bearbeitet, nämlich gekürzt. Darf man aber, wenn man zitiert, und der Autor wird nichts dagegen haben ;-))) .)
Die Praxis kann durchaus so aussehen, wie es mir als jungem Redakteur passiert ist, nämlich daß ich zu große Ehrfurcht vor dem Text eines erfahrenen Autors hatte und von diesem nach dem Druck angepfiffen wurde, warum ich den Blödsinn, den er da geschrieben hatte, nicht verbessert hätte. - Übrigens sollten wir hier noch zwischen Korrektur lesen und Lektorat bzw. Redaktion unterscheiden. Das eine ist rein formal (und ich selbst beiße manchmal in die Tischkante, wenn mir bei "KARL MAY & Co." aus "Biographie" "Biografie" gemacht wird. Ich akzeptiere es aber, weil nach der neuen Rechtschreibung ja die Kinderchen nicht verwirrt werden sollen). Das andere betrifft Inhalt, Stil und all sowas, & mancher Autor ist heilfroh, wenn man ihm hier und da ein wenig aufhilft. Textänderungen ohne Kenntnisnahme des Autors sind allerdings von Übel, aber sowas passiert in der Praxis auch normalerweise nicht.
@Johnny : Du schreibst: "Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der Thread nicht Korrekturlesen leicht gemacht ö. ä. heißt, sondern Winnetous Erben. Diese Diskussionen sind schon viel zu sehr abgeschweift und ich bitte, zum ursprünglichen Thema zurückzukehren."
Je nun, Diskussionen ufern schon mal in diese oder jene Richtung aus. Der eine oder ander Ordnungsruf mag da vielleicht angebracht sein, aber ich denke, wenn Leben in die Bude kommt, ist das doch auch eine schöne Sache.
Grüße
Rolf