karl may - bei uns teens wirklich out ?

crazy winni
Beiträge: 25
Registriert: 19. Aug 2006, 15:07

karl may - bei uns teens wirklich out ?

Beitrag von crazy winni »

also ich bin winni , bin 14 jahre und neu hier im foum .
ich üblege schon lange ob meine verwandten mit ihrer vermutung recht haben !
sie sagen nämlich alle beiuns teenies ist karl may völlig out , und deswegen bräuchte ich mich nicht wundern wenn ich ausgelacht würde nun möchte ich herausfinden ob alle so denken und ob es wirklich keine teenies gibt die karl may mögen :
daher zwei fragen und ich würde mich freuen wenn ich antwort bekäme.
wie alt sind Sie alle so ?
und glauben Sie auch das karl may freunde bei uns teens eher selten sind ?
einen schönen tag noch!
winni
Sylvia
Beiträge: 231
Registriert: 29. Dez 2005, 10:43

karl may - bei uns teens wirklich out ?

Beitrag von Sylvia »

Liebe Winni,

ich heiße Eva und bin 12 Jahre alt.
Mich persönlich interessiert Karl May eigentlich nicht, doch ich denke nicht, dass es bei Teenies wirklich out ist. In meiner Klasse gibt es einige Schüler und Schülerinnen, die Karl May gerne lesen. Eine meiner besten Freundinnen liest Karl May besonders gerne.
Deswegen finde ich es auch absolut gemein, wenn du dafür ausgelacht wirst. Wen Karl May interessiert, der soll auch Karl May lesen, egal was die anderen sagen.

Liebe Grüße

Eva
Sylvia
Beiträge: 231
Registriert: 29. Dez 2005, 10:43

Beitrag von Sylvia »

Hallo Winni!

Ich bin Evas Mutter, 49 Jahre alt, und lese seit meiner Jugendzeit
phasenweise sehr gerne Karl Mays Romane. Vor einigen Jahren erst habe ich angefangen, mich etwas mehr mit dem Menschen Karl May zu beschäftigen und hänge deshalb auch ständig hier im Forum herum.

Sagt Dir der Name: Capitain Ramon Diaz de la Escosura etwas?
Das würde mich mal interessieren.

Gruß und willkommen im Forum

Sylvia
crazy winni
Beiträge: 25
Registriert: 19. Aug 2006, 15:07

hi

Beitrag von crazy winni »

ja der name sagt mir etwas aber momentan komme ich so grnicht drauf ,sry!
ist doch ein mexikaner ,oder ?
mich interessiert nälich nicht nur karl may ,sondern ganz ehrlich allles spanisch ich bin mir sicher das das ein mexikaner ist !
Sylvia
Beiträge: 231
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lesen Teenies von heute Karl May?

Beitrag von Sylvia »

Hallo Winni!

Karl May hatte sich diesen Namen als Pseudonym ausgesucht, als er "Das Waldröschen" schrieb, einen recht opulenten Roman, der zuerst in Lieferungsheften erschienen ist, später dann in Büchern.
Beim Karl-May-Verlag findet sich der Roman in den Bänden 51 - 55 von "Schloss Rodriganda" bis "Der sterbende Kaiser". Die Geschichte spielt hauptsächlich in Spanien und Mexiko.

Und wie Karl May auf diesen Namen "Ramon Diaz de la Escosura" kam, wer weiß das genauer, war da nicht mal was mit einem spanischen Gesandten in der damaligen Zeit...?

Zu Deiner Frage noch, ob Karl-May-Freunde heute unter Teenies selten zu finden sind, möchte ich noch antworten: Ja.
Es wird nicht mehr so viel gelesen. Und das Interesse an fremden Ländern, Völkern, Abenteuern, Indianern und Beduinen hat abgenommen. Wofür die heutige Jugend sich mehrheitlich begeistern kann, hat sich wohl eher in Richtung Elektronik verschoben.

Gruß
Sylvia
crazy winni
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Registriert: 19. Aug 2006, 15:07

Beitrag von crazy winni »

habe grade gesehen das du noch was geschrieben hast !
und habe mir erstmal den beitrag aus den heften nochmal durchgelesen ,
danke
Blechmops
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Beitrag von Blechmops »

Moin Crazy-Eva und Windel-Winni,


der Unterschied zwischen "Euch" und "Uns" ist, dass Ihr "ausgelacht" werdet, während wir nur noch müde belächelt werden. Was ist besser??

Ihr seid im idealen Alter, um mit Karl durch die Welt zu knattern und Heldentaten zu verbringen.
Also Kopf hoch - die wahren Spinner bewerben sich bei Popstars.


;-)


Kukident-Frank
Johnny
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Beitrag von Johnny »

Ich kenn das auch - man schleppt einen May mit in die Schule, um in den Pausen zu lesen.
Und was passiert? - In der Bibliothek, wo man die vermeintliche Ruhe sucht, sitzten natürlich auch die liebenswürdigen "Freunde", können nicht verstehen, wie genial May-Bücher sind und urteilen, ohne je mehr als eine Seite May gelesen zu haben und mit der "May-Kenntnis" derer, die nur einen Film (wahrscheinlich dann auch noch den schlechtesten) gesehen haben, folgendermaßen:
"Ah, da kommt ja wieder der Johnny mit seinem gebundenen Kackhaufen."

Diese minderwertigen Unwissenden sollte man einfach nicht beachten und stur weiterlesen.

Ich habe durch meine Sturheit sogar zwei dazu getrieben, auch mal May zu lesen: Einer las Winnetou I und fand II dann zu langweilig, hörte also auf. Der andere hat inzwischen schon mehr als 10 Bände gelesen und X Filme gesehen - ist also selber ein "Durchschnittsmayfan" (das heißt: liest die bekanntesten Bücher, schaut die Filme) geworden, doch so viel hätte ich gar nicht erwartet.

Fazit: Immer stur lesen, lesen lesen...................
...bis man den May durch hat, erst dann die Kopfschmerzen, den Hunger und Durst bemerkt und es einem aufällt, dass die May-Filmmusik-CD längst zuende ist;) (Das waren nur so ein paar Symptome, die bei mir nach der Maysterhaften Lektüre manchmal zutreffen)


P.S.: Hier sollte ich vielleich anmerken, dass ich 15 bin, um mich wirklich als Teenie zu indentifizieren.
GP
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Beitrag von GP »

Uff-uff.

Dann bin ich ja "Durchschnittsmayfan".
Johnny
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Beitrag von Johnny »

Der Begriff "Durchschnittsmayfan" ist aber keineswegs negativ zu werten.
"Mayfan" genügt schon, um gut dazustehen;)
ewureuab

Beitrag von ewureuab »

Es gibt filmisch gesehen, nichts vergleichbares zu den Karl May Filmen und das hat auch seinen Grund.
Karl May Filme hatten ihre Zeit in den 60er und 70er Jahren. Die Werte die hier vermittelt wurden, sind seid langer Zeit nicht mehr gefragt. Ich glaube nicht, das dies noch einemal so sein wird. Karl May ist nicht nur "out" sondern, bei Teenagern auch gänzlich unbekannt. ;-)
Die Filme sind Kult und haben ihre Fangemeinde, die aber anders als bei den Wallace Filmen immer kleiner wird.
Ein heutiger Teenager wird bei seinen Freunden mit Sicherheit auf Unverständnis stoßen.
Karl May Filme, sind ein unwiederbringliches Relikt ihrer Zeit und das macht sie so einzigartig.
Reiner
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Registriert: 21. Jan 2006, 21:10

Beitrag von Reiner »

Wer sagt denn, dass es heute weniger Fans oder "stille Bewunderer" der Karl-May-Filme als die der Edgar-Wallace-Filme gibt? Da bin ich mir nicht so sicher, ob die Karl-May-Filme gegenüber den (ebenfalls glänzenden) Edgar-Wallace-Filmen mehr verwurzelt sind...-)
Winnetou-Parodien und Comeback-Versuche gab es nämlich auch schon, nur benötigt man dafür wesentlich mehr Geld als es für eine solide neue Wallace-Produktion benötigt wird - und natürlich die Schauspieler. Krimi-Typen gibt es hier schon eher, aber Till Schweiger als "Shatterhand"?
Gerade die Karl-May-Filme bzw. die Winnetou-Filme sind sicherlich keine Relikte ihrer Zeit, da sie zu den zeitlos gedrehten Filmen zählen, denen man ihr Alter nicht unbedingt ansieht...
Rüdiger

Beitrag von Rüdiger »

Filme mit Hans Albers, z.B., sind noch älter und unzeitgemäßer, aber die vermögen mich nach wie vor zu beeindrucken oder anzurühren (die Karl May –Filme nicht mehr), Werte hin, Werte her (Gefühle und Empfindungen sind im Großen und Ganzen zeitgeist-unabhängig).
Andy
Beiträge: 57
Registriert: 30. Sep 2006, 13:06

Beitrag von Andy »

Also ich les Karl May auch gern und in der Schule gibt es auch immer dieses Lächeln, wenn man davon hört.
Naja - stören tuts mich eig nich. Bin jetz auch schon bei meinem 11. Buch.

Nebenbei: Ich bin 16.

lg Andy
La Zorra
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Registriert: 5. Nov 2006, 21:08
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Beitrag von La Zorra »

tja, da fall ich mit meinen 29 Jahren ja voll aus der Reihe ;-) aber Tatsache ist, dass ich meinen ersten KM mit 10 gelesen habe. Eigentlich ist mein Vater das Schuld. Er hat mir damals gesagt: wer KM Filme guckt, muß auch KM lesen - und hat das erste Buch angeschleppt... und da war's passiert.
Seit dem lese ich mehr oder weniger regelmäßig die Bände durch. Jeder soll das lesen, was er mag!!!
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