Schurken im Visier II
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Dine
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Schurken im Visier II
Hallo zusammen!
Habe gerade heute morgen den zweiten Teil des neuesten Bandes aus der Roten Reihe von Reinhard Marheinecke zu Ende gelesen und muss sagen, ich bin von der Geschichte "Der Gefangene der Lipan" vollkommen hin und her gerissen.
Mir gefällt der Text und auch der Schreibstil der Autorinnen an sich ausnehmend gut und ich finde es erfrischend die großen Helden ein wenig "entmysthifiziert" zu sehen, ich konnte das Buch kaum weglegen.
Das Ende hat mir aber überhaupt nicht zugesagt. Nicht, dass jeder Text mit Happy End und eitel Sonnenschein enden muss, so ist das Leben nun mal nicht, aber dieses Ende ist so düster und trostlos, dass es selbst mir sonnigem Gemüt die Stimmung verhagelt hat. Noch dazu bleiben so viele Probleme ungeklärt und unausgesprochen, dass ich regelrecht entsetzt war, dass da nicht irgendwo stand "Fortsetzung folgt".
Ich fand den Text wirklich gut, kann mich mit dem Schluss nun aber so gar nicht anfreunden.
Hat jemand den Text schon gelesen und sieht dies ähnlich oder anders?
Glg Dine.
Habe gerade heute morgen den zweiten Teil des neuesten Bandes aus der Roten Reihe von Reinhard Marheinecke zu Ende gelesen und muss sagen, ich bin von der Geschichte "Der Gefangene der Lipan" vollkommen hin und her gerissen.
Mir gefällt der Text und auch der Schreibstil der Autorinnen an sich ausnehmend gut und ich finde es erfrischend die großen Helden ein wenig "entmysthifiziert" zu sehen, ich konnte das Buch kaum weglegen.
Das Ende hat mir aber überhaupt nicht zugesagt. Nicht, dass jeder Text mit Happy End und eitel Sonnenschein enden muss, so ist das Leben nun mal nicht, aber dieses Ende ist so düster und trostlos, dass es selbst mir sonnigem Gemüt die Stimmung verhagelt hat. Noch dazu bleiben so viele Probleme ungeklärt und unausgesprochen, dass ich regelrecht entsetzt war, dass da nicht irgendwo stand "Fortsetzung folgt".
Ich fand den Text wirklich gut, kann mich mit dem Schluss nun aber so gar nicht anfreunden.
Hat jemand den Text schon gelesen und sieht dies ähnlich oder anders?
Glg Dine.
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kleinerhalef
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Re: Schurken im Visier II
tja, ich bin mit dem Ende auch nicht recht glücklich, so gut die Geschichte sonst auch gelungen ist. Lag vielleicht einerseits an strikt limitierter Seitenzahl, andrerseits sahen die Autorinnen die extremen Gutmenschen des Maysters immer schon recht kritisch. Im neuen Heft 134 hat ein gewisser Kunz die beiden Bände "rezensiert" - Juttas und Reinhards Geschichten gnädig gelobt in je einem Absatz, den Lipan widmet er dafür höchst ungnädig mehr als die Hälfte seines Leserbriefs - und erzählt nicht nur die Story, sondern liefert auch das Ende gleich mit. Für einen, der Geschichten rein nach der Handlung beurteilt, doch ein recht unseriöses Verhalten....
mich freut, hier wenigstens eine(n) Leser(in) gefunden zu haben, der/die die anderen Qualitäten der Geschichte zu schätzen weiß. Mit dem Schluß müssen wir leben - oder eben selbst einen anderen schreiben! :-))
mich freut, hier wenigstens eine(n) Leser(in) gefunden zu haben, der/die die anderen Qualitäten der Geschichte zu schätzen weiß. Mit dem Schluß müssen wir leben - oder eben selbst einen anderen schreiben! :-))
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Duke
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- Registriert: 28. Mär 2007, 21:24
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Re: Schurken im Visier II
Guten Abendkleinerhalef hat geschrieben:tja, ich bin mit dem Ende auch nicht recht glücklich, so gut die Geschichte sonst auch gelungen ist. Lag vielleicht einerseits an strikt limitierter Seitenzahl, andrerseits sahen die Autorinnen die extremen Gutmenschen des Maysters immer schon recht kritisch. Im neuen Heft 134 hat ein gewisser Kunz die beiden Bände "rezensiert" - Juttas und Reinhards Geschichten gnädig gelobt in je einem Absatz, den Lipan widmet er dafür höchst ungnädig mehr als die Hälfte seines Leserbriefs - und erzählt nicht nur die Story, sondern liefert auch das Ende gleich mit. Für einen, der Geschichten rein nach der Handlung beurteilt, doch ein recht unseriöses Verhalten....
mich freut, hier wenigstens eine(n) Leser(in) gefunden zu haben, der/die die anderen Qualitäten der Geschichte zu schätzen weiß. Mit dem Schluß müssen wir leben - oder eben selbst einen anderen schreiben! :-))
Wenn ich hier schon persönlich angesprochen werde, dann auch ein paar persönliche Anmerkungen...
Die "Rezension" war kein Leserbrief, sondern tatsächlich von der Redaktion als solche bestellt... denn: freiwillig würde ich mir tatsächlich nicht die Abende um die Ohren schlagen und gewisse Geschichten gewisser Autoren, die meinen, das Maysche "Gutmenschenuniversum" durch die eigene "Bizarrobrille" betrachten zu müssen, durch die ich mich um der Vollständigkeit willen schon beim Lesen gekämpft und gequält habe, auch noch mittels eigener Worte ein weiteres Mal Revue passieren zu lassen oder gar zu werten.
Die Rezension - um das schöne Wort noch einmal zu rekapitulieren - hat sich in der ungekürzten Fassung auch noch ein wenig ausführlicher mit den beiden ersten Geschichten beschäftigt.
Die haben sich aus meiner Sicht angenehm lesen lassen, die dritte eben nicht. Und genau das kommt in der Beurteilung heraus. Ich habe keinen Grund, meine ganz persönliche Ansicht als maßgeblich herauszustellen, weder hier noch bei Konzerten oder Theaterstücken, die ich an anderer Stelle auch immer einmal wieder rezensiere. Rezensionen sind ihrer Natur nach immer subjektiv! Folglich muss auch niemand diese Meinung teilen und kann die Geschichte überaus gut finden. Mir hat sie weder formal noch inhaltlich gefallen und die Charaktere waren für mich dumm, nervig und überzeichnet. Und da für mich gerade der Schluss ein sehr gutes Beispiel dafür war, was an der Geschichte noch nicht stimmte, hätte ich es mehr als "unseriös" gefunden, eben diesen Punkt nicht zu erwähnen. Im übrigen hat es auch keinen Hinweis aus der Redaktion gegeben, dies aus Gründen der Seriosität zu unterlassen.
Dabei mag ich eigentlich weder Gutmenschen noch Seriosität.... that'll be the day
der "gewisse Kunz"
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kleinerhalef
- Beiträge: 39
- Registriert: 3. Dez 2011, 09:46
Re: Schurken im Visier II
guten Morgen!
Nichts gegen freie Meinungsäußerung, aber für mich ist diese "Rezension" einfach viel zu oberflächlich, als daß ich sie ernst nehmen könnte. Es wird überhaupt nichts begründet, (was bei Lob auch nicht unbedingt nötig ist, bei derart heftigem Tadel aber schon) und da sich das Artikelchen an Leute wendet, die die Bücher noch nicht gelesen haben, kann man das durchaus als schädigend für den Verlag betrachten. "Ich habe keinen Grund, meine ganz persönliche Ansicht als maßgeblich herauszustellen" - genau diesen Eindruck macht es aber auf mich! "Nervende" Typen gibt es auch bei May, mehr noch in den Filmen und Bühnenstücken, ohne daß deshalb gleich das ganze Werk verdammt wird. Eine unglückselige Befreiung aus genau demselben Grund, nämlich Karls vermeintlichen Wunsch zu erfüllen, hatte schon weiland Mohammed Emins Tod zur Folge. Natürlich hätten Mays Helden ihren Gefährten nicht in der Not verlassen, dieser hätte aber auch keinen Mord begangen...
Man hätte sein Mißfallen auch anders ausdrücken können, aus dieser Beurteilung im Heft können die Autorinnen jedenfalls keinen Nutzen ziehen, auch potentielle Leser nicht - so sie nicht sowieso abgeschreckt wurden.
Nichts gegen freie Meinungsäußerung, aber für mich ist diese "Rezension" einfach viel zu oberflächlich, als daß ich sie ernst nehmen könnte. Es wird überhaupt nichts begründet, (was bei Lob auch nicht unbedingt nötig ist, bei derart heftigem Tadel aber schon) und da sich das Artikelchen an Leute wendet, die die Bücher noch nicht gelesen haben, kann man das durchaus als schädigend für den Verlag betrachten. "Ich habe keinen Grund, meine ganz persönliche Ansicht als maßgeblich herauszustellen" - genau diesen Eindruck macht es aber auf mich! "Nervende" Typen gibt es auch bei May, mehr noch in den Filmen und Bühnenstücken, ohne daß deshalb gleich das ganze Werk verdammt wird. Eine unglückselige Befreiung aus genau demselben Grund, nämlich Karls vermeintlichen Wunsch zu erfüllen, hatte schon weiland Mohammed Emins Tod zur Folge. Natürlich hätten Mays Helden ihren Gefährten nicht in der Not verlassen, dieser hätte aber auch keinen Mord begangen...
Man hätte sein Mißfallen auch anders ausdrücken können, aus dieser Beurteilung im Heft können die Autorinnen jedenfalls keinen Nutzen ziehen, auch potentielle Leser nicht - so sie nicht sowieso abgeschreckt wurden.
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Hermesmeier
Re: Schurken im Visier II
Hallo 'kleinerhalef',
Nein, nix aber!
Rezensionen sind _immer_ subjektiv. Sie sollen es sein. Es sind Meinungsäußerungen, mal weniger gut, mal besser begründet. Es ist _nie_und_nimmer_ die Aufgabe eines Rezensenten, Tickets oder Bücher zu verkaufen. Und sofern es sich nicht um eine 'Schmähkritik' handelt, um Beleidigungen oder sonstige strafwürdige Vergehen, dann zählen geschäftsschädigende Argumente nicht. Dann müsste die Stiftung Warentest ja gleich dicht machen.
In den vergangenen Jahren sind einige Autoren zu KARL MAY & Co. gestoßen, die wissen, was eine Rezension ist. Dazu zählen neben einigen anderen Henning Franke und Michael Kunz, die nicht mehr - wie es früher leider üblich war - alle Publikationen und Bühnenaufführungen, die sich um Karl May drehten, über den grünen Klee lobten, oder - zu eigener Meinung völlig unfähig - sich auf das Wiederkäuen des Inhalts beschränkten. Zwischen "gut gemeint" und "gut gemacht" waren viele nicht in der Lage zu differenzieren. Auch hier - wie in vielen anderen Bereichen - hat das Magazin Fortschritte gemacht. Wenn Sie sich an den Rezensionen reiben, dann haben diese ihre Funktion erfüllt. Es ist nicht die Aufgabe einer Besprechung, Ihre Ansicht widerzuhallen, sondern die Meinung des Rezensenten. Er muss dabei auch nicht ausgewogen sein, er darf - wenn er sich sehr geärgert hat oder enttäuscht war - hier ein stärkeres Gewicht drauf legen. Genauso darf er auch das sprichwörtliche Auge zudrücken, wenn er insgesamt einen besseren Eindruck hatte, der das Übersehen von Mängeln _in_seinen_Augen_ rechtfertigt. Besprechungen sollen pointiert sein. Ein ausgewogenes Rühren im Einheitsbrei nach dem Motto "bloß keinem weh tun" ist langweilig und nützt letztlich niemandem. Autoren wie Leser müssen lernen, damit zu leben (das sage ich aus eigener leidvoller Erfahrung). Den Fans unter ihnen fällt das häufig schwer, auch denen, die die Autoren/Macher persönlich kennen und diese sympatisch/nett finden. Da muss man unterscheiden lernen: Eine Rezension beschäftigt sich mit dem Werk, nicht mit der dahinter stehenden Person. Auch ein Pfundskerl kann Bockmist zusammenschreiben, und ein Kotzbrocken kann faszinierende Literatur hinterlassen ... womit wir ganz zwanglos bei Karl May angekommen wären.
Meint
Wolfgang Hermesmeier
"Ich habe nichts gegen Ausländer, aber ..."Nichts gegen freie Meinungsäußerung, aber ...
Nein, nix aber!
Rezensionen sind _immer_ subjektiv. Sie sollen es sein. Es sind Meinungsäußerungen, mal weniger gut, mal besser begründet. Es ist _nie_und_nimmer_ die Aufgabe eines Rezensenten, Tickets oder Bücher zu verkaufen. Und sofern es sich nicht um eine 'Schmähkritik' handelt, um Beleidigungen oder sonstige strafwürdige Vergehen, dann zählen geschäftsschädigende Argumente nicht. Dann müsste die Stiftung Warentest ja gleich dicht machen.
In den vergangenen Jahren sind einige Autoren zu KARL MAY & Co. gestoßen, die wissen, was eine Rezension ist. Dazu zählen neben einigen anderen Henning Franke und Michael Kunz, die nicht mehr - wie es früher leider üblich war - alle Publikationen und Bühnenaufführungen, die sich um Karl May drehten, über den grünen Klee lobten, oder - zu eigener Meinung völlig unfähig - sich auf das Wiederkäuen des Inhalts beschränkten. Zwischen "gut gemeint" und "gut gemacht" waren viele nicht in der Lage zu differenzieren. Auch hier - wie in vielen anderen Bereichen - hat das Magazin Fortschritte gemacht. Wenn Sie sich an den Rezensionen reiben, dann haben diese ihre Funktion erfüllt. Es ist nicht die Aufgabe einer Besprechung, Ihre Ansicht widerzuhallen, sondern die Meinung des Rezensenten. Er muss dabei auch nicht ausgewogen sein, er darf - wenn er sich sehr geärgert hat oder enttäuscht war - hier ein stärkeres Gewicht drauf legen. Genauso darf er auch das sprichwörtliche Auge zudrücken, wenn er insgesamt einen besseren Eindruck hatte, der das Übersehen von Mängeln _in_seinen_Augen_ rechtfertigt. Besprechungen sollen pointiert sein. Ein ausgewogenes Rühren im Einheitsbrei nach dem Motto "bloß keinem weh tun" ist langweilig und nützt letztlich niemandem. Autoren wie Leser müssen lernen, damit zu leben (das sage ich aus eigener leidvoller Erfahrung). Den Fans unter ihnen fällt das häufig schwer, auch denen, die die Autoren/Macher persönlich kennen und diese sympatisch/nett finden. Da muss man unterscheiden lernen: Eine Rezension beschäftigt sich mit dem Werk, nicht mit der dahinter stehenden Person. Auch ein Pfundskerl kann Bockmist zusammenschreiben, und ein Kotzbrocken kann faszinierende Literatur hinterlassen ... womit wir ganz zwanglos bei Karl May angekommen wären.
Meint
Wolfgang Hermesmeier
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Rüdiger
Re: Schurken im Visier II
Richtig. Er war sowohl ein Pfundskerl als auch [manchmal] ein Kotzbrocken [, oder besser, hatte Anteile von beiden, die mal mehr, mal weniger zur Geltung kamen,] und konnte sowohl Bockmist als auch faszinierende Literatur absondern. Die Dinge schließen sich nicht aus. 'Nicht Einzelwesen, Drama ist der Mensch.'Hermesmeier hat geschrieben: Auch ein Pfundskerl kann Bockmist zusammenschreiben, und ein Kotzbrocken kann faszinierende Literatur hinterlassen ... womit wir ganz zwanglos bei Karl May angekommen wären.
:-)
(Das ist ein Freu- oder Gute-Laune- Smiley, nicht etwa ein ironisierender.)
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Rehkitz
- Beiträge: 348
- Registriert: 4. Jan 2006, 15:10
Re: Schurken im Visier II
ich rahm' mir das nur ein, Herr H. ... haben Sie soo schön gesagt :DHermesmeier hat geschrieben: ... Rezensionen sind _immer_ subjektiv. Sie sollen es sein. Es sind Meinungsäußerungen, mal weniger gut, mal besser begründet. ... Wenn Sie sich an den Rezensionen reiben, dann haben diese ihre Funktion erfüllt. Es ist nicht die Aufgabe einer Besprechung, Ihre Ansicht widerzuhallen, sondern die Meinung des Rezensenten. Er muss dabei auch nicht ausgewogen sein, er darf - wenn er sich sehr geärgert hat oder enttäuscht war - hier ein stärkeres Gewicht drauf legen. Genauso darf er auch das sprichwörtliche Auge zudrücken, wenn er insgesamt einen besseren Eindruck hatte, der das Übersehen von Mängeln _in_seinen_Augen_ rechtfertigt. ... Da muss man unterscheiden lernen: Eine Rezension beschäftigt sich mit dem Werk, nicht mit der dahinter stehenden Person. ...
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Werner Fleischer
- Beiträge: 299
- Registriert: 6. Mär 2006, 20:02
Re: Schurken im Visier II
Nun habe ich Bedenken ob es eine gute Idee ist Menschen die einer Sache bereits vor Vorbehalten gegenüber stehen Bücher zur Besprechung zu geben. Hier kommt dann vielleicht auch ein gewünschtes Ergebnis heraus.
Im übrigen halte ich fast alle Besprechungen in der Zeitschrift für zu lang und zu ausführlich. Mit den Inhalten kann ich mich ausführlich selber auseinander setzen und nicht jede Wertung stimmt mit meiner subjektiven überein. Ich habe erst kürzlich das "Beatles Solo" Buch besprochen und finde mich wenn ich mich international umsehe mit meiner Kritik gut aufgehoben. Dennoch gibt es Menschen die dieses Buch überaus loben. Auch der neue Asterix wird gelobt und von anderen kritisiert. Im Grunde sollte eine Besprechung gut und knackig informieren und eine subjektive Wertung abgeben dürfen.
Meine Lieblingskritik aus dem Musikexpress ist bis heute eine Kritik zu einem Album von Peter Frampton, die da lautete "Frampton? Nein danke!
Und jetzt dürfen wieder fleißig Aufsätze geschrieben werden.
Im übrigen halte ich fast alle Besprechungen in der Zeitschrift für zu lang und zu ausführlich. Mit den Inhalten kann ich mich ausführlich selber auseinander setzen und nicht jede Wertung stimmt mit meiner subjektiven überein. Ich habe erst kürzlich das "Beatles Solo" Buch besprochen und finde mich wenn ich mich international umsehe mit meiner Kritik gut aufgehoben. Dennoch gibt es Menschen die dieses Buch überaus loben. Auch der neue Asterix wird gelobt und von anderen kritisiert. Im Grunde sollte eine Besprechung gut und knackig informieren und eine subjektive Wertung abgeben dürfen.
Meine Lieblingskritik aus dem Musikexpress ist bis heute eine Kritik zu einem Album von Peter Frampton, die da lautete "Frampton? Nein danke!
Und jetzt dürfen wieder fleißig Aufsätze geschrieben werden.
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kleinerhalef
- Beiträge: 39
- Registriert: 3. Dez 2011, 09:46
Re: Schurken im Visier II
Mir geht es überhaupt nicht darum, wo die Grenze zwischen Meinung und Beleidigung zu ziehen ist - auch das dürfte subjektiv gesehen werden - sondern um den Text. Ich hätte lieber erfahren, warum jemand den Medizinmann, bzw in der Folge alle! Charaktere als " dumm, nervig und überzeichnet" betrachtet, was an der Geschichte "sonst noch nicht" stimmt und was der Rezensent überhaupt von einer Story erwartet, die 100 Jahre nach Mays Tod geschrieben wird. Darüber ließe sich vielleicht eine interessante Diskussion führen, und niemand muß - kann aber - seinen Senf dazugeben.
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Rüdiger
Re: Schurken im Visier II
Heinz Grill schrieb seine "Schatten" zwar nicht hundert Jahre, aber doch etliche Jahrzehnte nach Mays Tod, und zwar sehr gelungen. Wie sprach Samuel Hahnemann in anderem Zusammenhang, "Macht's nach, aber macht's genau nach." Das ist halt nicht leicht.kleinerhalef hat geschrieben:was der Rezensent überhaupt von einer Story erwartet, die 100 Jahre nach Mays Tod geschrieben wird.
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kleinerhalef
- Beiträge: 39
- Registriert: 3. Dez 2011, 09:46
Re: Schurken im Visier II
Macht's nach, aber macht's genau nach.
Ich finde, auch Kandolf hat sein Mekka sehr genau und gut "nachgemacht" - aber wollte hier jemand May nachmachen? Drucker/Lakey sicher nicht. Auch Laroche und Marheinecke haben May nicht nachgemacht. Ich möchte erfahren, warum die Lipanstory in allem so schlecht ist, auch formal und inhaltlich - da sie mir, vom Ende abgesehen, sehr gut gefallen hat. Ein "sehr gefällig" oder "grottenschlecht" eines Rezensenten, dessen Qualifikation mir völlig unbekannt ist, hilft mir genau nichts, leider.
Ich finde, auch Kandolf hat sein Mekka sehr genau und gut "nachgemacht" - aber wollte hier jemand May nachmachen? Drucker/Lakey sicher nicht. Auch Laroche und Marheinecke haben May nicht nachgemacht. Ich möchte erfahren, warum die Lipanstory in allem so schlecht ist, auch formal und inhaltlich - da sie mir, vom Ende abgesehen, sehr gut gefallen hat. Ein "sehr gefällig" oder "grottenschlecht" eines Rezensenten, dessen Qualifikation mir völlig unbekannt ist, hilft mir genau nichts, leider.