Treffen des Karl-May-Freundeskreises Freiburg (25.4.2013)

michaelrudloff
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Treffen des Karl-May-Freundeskreises Freiburg (25.4.2013)

Beitrag von michaelrudloff »

Das nächste Treffen des Karl-May-Freundeskreises Freiburg findet am Donnerstag, den 25. April 2013 um 19 Uhr im Restaurant „Waldheim“ in Freiburg-Günterstal (Schauinslandstr. 20) statt.

Dr. Karl Kunibert Schäfer wird einen Vortrag zum Thema

Karl May und die Fremdsprachen

halten. Es geht hierbei um Mays eklektischen und recht souveränen Umgang mit Fremdsprachen und die Wirkung auf seine Leser. An zwei Beispielen --- am Blaurothen Methusalem (Chinesisch, Holländisch) und an Krüger Bei (Englisch, Arabisch und die Sprache der Apatschen) --- soll exemplarisch aufgezeigt werden, wie May erhebliche Mühen auf den kreativen Einsatz fremdsprachlicher Wörter, Begriffe, Namen und Dialog-Elemente legt: welche Funktion hat das für die Erzählung, für den Autor, für den Leser?

Es hat sich mittlerweile als schöner Brauch eingebürgert, dass einige Teilnehmer schon auf 18 Uhr kommen, um bei gemeinsamen Gespräch ein Abendessen einzunehmen. Hierzu sind alle eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Karl-May-Freundeskreis Freiburg
homepage: http://karlmay-freiburg.de.tl/
Zuletzt geändert von michaelrudloff am 22. Apr 2013, 12:48, insgesamt 1-mal geändert.
michaelrudloff
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Re: Treffen des Karl-May-Freundeskreises Freiburg (25.4.2013

Beitrag von michaelrudloff »

Gerne weise ich nochmals auf das Treffen des Karl-May-Freundeskreises Freiburg am 25. April 2013 im Gasthaus Waldheim in Freiburg-Günterstal hin.
Das Treffen steht unter dem Thema:

Karl May und die Fremdsprachen

Dass Karl May rund 40 Fremdsprachen beherrscht haben will („Lappländisch will ich nicht mitzählen“; einmal hat er sogar von 1.200 Sprachen fabuliert), hat sich herumgesprochen. Ohne die vielen arabischen („Hamdullilah!“), englischen („Zounds!“) oder indianischen („Howgh!“) Ausdrücke, die er immer wieder verwendet und die dem Leser von Buch zu Buch wie alte Bekannte begegnen, sind seine Reiseerzählungen gar nicht denkbar.
Fremdsprachen erfüllen bei Karl May aber auch wichtige erzähltechnische Funktionen. Es ist erstaunlich, dass sich die Sekundärliteratur damit bisher noch kaum beschäftigt hat.
Dr. Karl Kunibert Schäfer hat durch die Lektüre von Karl May schon früh den Wunsch verspürt, sich möglichst überall in der Welt sprachlich verständigen zu können. Mit so vielen Sprachen wie Karl May hat er sich allerdings nicht beschäftigt, sondern der Einfachheit halber gleich Anglistik studiert, wohl wissend, dass heutzutage das Englische die Weltsprache schlechthin ist. In seinem Studium hat er sich dann auf englische und amerikanische Literatur spezialisiert und über „Handlung im neueren englischen Drama“ promoviert.
Im Kurzreferat am 25. April wird er an zwei Beispielen (Der Blaurote Methusalem und Krüger Bei) die Bedeutung von Fremdsprachen für die Erzählungen Karl Mays aufzeigen.
Fremdsprachenkenntnisse sind dafür – genau wie für die Lektüre Karl Mays – nicht erforderlich.
Das Treffen beginnt um 19 Uhr, wer will kann gerne schon auf 18 Uhr kommen, um gemeinsam Abend zu essen.
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