35 mm in Hilden

Waldläufer
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35 mm in Hilden

Beitrag von Waldläufer »

Hallo!

Wer war in Hilden und kann etwas über die Qualität der Filmkopien aussagen?
Die wurden ja mit "Ur-Aufführungsqualität" beworben.
Die Fotos auf Winnetou4 sprechen allerdings eine andere Sprache!

Gruß

Waldläufer
WINNETATTOO
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Re: 35 mm in Hilden

Beitrag von WINNETATTOO »

Ich war in Hilden vor Ort und habe beide Filme live erlebt.

Die Bilder im Netz täuschen dann wohl etwas. Die Filme, die übrigens wie zum Thema des Treffens passend wie ein Schatz behandelt wurden, waren in "Ur-Aufführungsqualität"!

Auf der extra für die Filme angefertigten Leinwand war es ein Hochgenuß diese beiden Streifen in der Qualität sehen zu können.

Ralf
Klaus
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Re: 35 mm in Hilden

Beitrag von Klaus »

Die beiden Projektoren, die man auf dem entsprechenden Bild der angegebenen Internet-Seite zur Vorbereitung der Vorführung sehen kann, sind Bauer (P5?) 16mm-(Lichtton-)Projektoren - die müssten viele noch aus ihrer eigenen Schulzeit kennen :-)).

Also müssten die beiden Filme folgerichtig 16mm Filme (und keine 35mm-Filme) gewesen sein.

Zumindest weiß ich aus meiner eigenen aktiven "Filmvorführer"-Zeit von Mitte der 60er bis Mitte der 80er Jahre (des letzten Jahrtausends), dass es die beiden Brauner-CCC-Filme "Old Shatterhand" und "Im Tal der Toten" etwa ab 1975 auf 16mm gab.

Vielleicht haben da Filmverleiher trotz starker Videokonkurrenz (und deswegen haben wir damals die 16mm-Vorführungen aufgegeben, Videoveröffentlichungen waren einfach aktueller) den "Silbersee" und "Winnetou I" auch noch auf 16mm veröffentlicht.

Damals wurden die meisten CinemaScope-Filme bei der 16mm-Übertragung mit schwarzen Streifen oben und unten "formatangepasst" (später auf Video hieß das dann "Letterbox"). Etliche wurden aber auch anamorphotisch kopiert, so dass man für die Vorführung eine spezielle Linse (eben einen "Anamorphoten") vor den Projektor schrauben musste, der das auf 16mm gestauchte Bild wieder in die Breite entzerrte. Dadurch erhielt man auch auf 16mm echtes Breitwand-CS-Feeling - super!!
Ich kann mir vorstellen, dass das in Hilden auch so war und dadurch eben das schöne große Bild mittels qualitativ hochwertiger 16mm-Kopien erzeugt werden konnte.

Klaus
Dietmar
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Re: 35 mm in Hilden

Beitrag von Dietmar »

Hallo Klaus,

ich war in Hilden mit dabei und kann dir deine vermuteten Erkenntnisse nur bestätigen.
Die 16 mm Streifen wurden anamorphotisch wieder in die Breite "gedehnt". Sie waren in Orginallänge, daher die Bezeichnung "Uraufführungsqualität". Die Leinwand hatte eine Diagonale von über 10 m, und ist extra angefertigt worden.
Danke nochmal an Georg und all die anderen Helfer für den gelungenen Abend.
Waldläufer
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Re: 35 mm in Hilden

Beitrag von Waldläufer »

Na ja!

16 mm mit einer 35 mm Uraufführungsqualität zu vergleichen ist schon etwas großspurig der Herren! Die Arbeit und Engagement in allen Ehren, finde ich auch toll, keine Frage! Aber in der Szenen wird halt gerne auch ein bisschen übertrieben.
Ich wäre fast 700 km nach Hilden gefahren, um mal ein 35mm in Original-uraufführungsqualität zu erleben. Ich glaube, ich hätte die Vorführung nicht spassig gefunden.

Ich erinnere mich noch an den "Großen Rialto Sammelmarkt" in Dresden für den ich 500 km fahren bin, um dann ein paar tschechische Postkarten und den Initiator mit seinem bekannten Sammelstand angetroffen habe.

Und dann wurde aus den 16mm Kopien noch so ein Geheimnis gemacht.
Zitat des Veranstalters auf die Frage, wer denn nagelneue Kopien vom 35mm (!) gezogen hat "Dazu kann ich nichts sagen"!

Verstehe ich nicht! Etwas mehr Offenheit und weniger Übertreibung würden der Szene ganz gut tun!

Schönes Positivbeispiel sind die ins Leben gerufenen Stammtische.

Gruß der Waldläufer
WINNETATTOO
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Re: 35 mm in Hilden

Beitrag von WINNETATTOO »

Wenn ich 700 km fahren müßte um an einem Treffen teilzunehmen und um Filme einer bestimmten Qualität zu sehen würde ich mich ja im Vorhinein schon mal informieren wie das z.B. mit der Uraufführungsqualität zustande kommt.

Sei doch froh, dass Du den Sprit gespart hast und nicht gefahren bist.

Für mich waren die Filme eine Art Extrazucker auf dem Kuchen. Mit Leuten reden, fachsimpeln und Erfahrungen austauschen oder in Erinnerungen von früher schwelgen waren für mich das Haupterlebnis.

Aber die Geschmäcker und auch die Meinungen sind zum Glück verschieden. Sonst wäre es wohl auf der Welt recht langweilig.

Gruß

Ralf
Tramp
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Re: 35 mm in Hilden

Beitrag von Tramp »

WINNETATTOO hat geschrieben:Wenn ich 700 km fahren müßte um an einem Treffen teilzunehmen und um Filme einer bestimmten Qualität zu sehen würde ich mich ja im Vorhinein schon mal informieren wie das z.B. mit der Uraufführungsqualität zustande kommt.
Offensichtlich hatte er ja versucht, sich zu informieren, aber eine äußerst unbefriedigende Antwort erhalten.

Mir erging es übrigens ähnlich.
WINNETATTOO
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Re: 35 mm in Hilden

Beitrag von WINNETATTOO »

Na dann wäre ich doch erst recht nicht gefahren. Selbst wenn ich nur, wie in meinem Fall, 80 km zu fahren hätte. Da wären mir selbst die paar Minuten Fahrt zu schade gewesen.

Keine befriedigende Antwort - dann kann es für mich nix sein! Ganz einfach.

Zur Antwort auf Eure Fragen beim Veranstalter kann ich nichts sagen. Mir waren die Antworten ausreichend da es mir auch nicht so um die Filme ging sondern ehr um die Leute und das Event an sichusw. .
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