Wer den Karl-May-Star Karin Dor mal live auf der Bühne erleben möchte, bekommt in der Theater-Saison 2008/2009 wieder eineige Gelegenheiten. Das ist auch eine Gelegenheit für die Karl-May-Freunde Karin Dor zu treffen, die gehofft hatten, daß Frau Dor zum Karl-May-Treffen im März 2008 nach Wien-Groß Enzersdorf kommt.
Die weiteren Termine, auch in dem Stück "Trau keinem über 60", werde ich noch bekannt geben.
Die Theatertournee von Karin Dor beginnt diesesmal in München.
vom 27.August 2008 bis zum 01.November 2008 läuft in der Kleinen Komödie im Hotel Bayerischen Hof:
MAN LIEBT NUR DREIMAL (oder DIE KATZE)
Komödie von Gunther Beth und Barbara Capell
Regie Michael Wedekind
Ausstattung Thomas Pekny
mit KARIN DOR - Isabella
STEFAN BEHRENS - Boris
KERSTIN FERNSTRÖM - Charlie
CHRISTIAN CLAASZEN - Magnus
GUNTHER BETH - Hagen
WERNER HAINDL - Fritz
Noch schwerer als sechs Richtige im Lotto ist es offenbar für die Menschen, einen Richtigen fürs Leben zu treffen... Deshalb hat Isabella lieber gleich drei Männer auf einmal: Mit dem etwas älteren Musikkritiker Magnus bereist sie die Welt, mit dem etwas jüngeren Herzspezialisten Hagen genießt sie ihre Wahlheimat München, und um ihr traumhaftes Penthouse kümmert sich Boris, ihr attraktiver Haushälter.
So weit, so gut und überhaupt kein Problem. Denn die Herren wissen alle voneinander. Auch als Hagen mit ihr nach Amerika auswandern und Magnus sich darauf für sie scheiden lassen will, bringt das Isabella nur vorübergehend in Verlegenheit. Um sie wirklich aus dem Gleichgewicht zu bringen, müsste schon etwas Pikanteres passieren - und genau das passiert... Lassen Sie sich überraschen!
Als einziges deutsches Bond-Girl, neben Sean Connery, wurde sie mit "Man lebt nur zweimal" zum Weltstar. Inzwischen ist Karin Dor schon lange ein Theater-Star. Jetzt spielt sie in einer extra für sie geschriebenen Komödie mit dem augenzwinkernden Titel "MAN LIEBT NUR DREIMAL"
Mit sprühendem Charme, Grandezza und Temperament lässt Karin Dor die Herren der Schöpfung nach ihrer Pfeife tanzen. Und das passiert leicht und locker, schlagfertig und hinreißend komisch. Unterhaltungstheater auf hohem Niveau!
Zum Stück
Natürlich ist es eine Liebesgeschichte, denn Liebe ist und bleibt nun mal die wichtigste und intensivste Erfahrung der Menschen. Es ist die Geschichte einer aufregenden Emanzipation, die Geschichte einer nicht mehr jungen, aber sehr modernen Persönlichkeit namens Isabella. Sie hat sich aus der freudlosen Rolle einer arrangierten Ehefrau gelöst und ihr Leben selbst in die Hand genommen.
Denn sie spürt, dass sie für alles, was sie verloren hat, etwas Besseres bekommen kann: Für den Appeal der Jugend den Appeal der Reife, für den Schmelz der Haut den Schmelz der Erfahrung und für den Übermut den Mut.
Mit ihren 60 Jahren hat sie die Pflicht hinter sich gebracht. Jetzt beginnt die Kür ihres Lebens. Und während viele Männer in dieser Lebensphase unflexibel werden und am Erreichten krampfhaft festhalten, läßt Isabella einfach los. Statt Torschlußpanik erlebt sie Aufbruchstimmung. Sie wirft alle Zwänge ab, pfeift auf alte Gewohnheiten und bricht mit den sogenannten Tabus.
Sie weiß inzwischen viel zu gut, dass sie nicht auf der Welt ist, um es den Leuten recht zu machen, sondern sich selber. Und so verschleiert sie nicht mehr ihre Wünsche und Bedürfnisse. Sie fühlt sich in der Liebe frei und möchte erleben, wonach sie sich schon immer gesehnt hat. Was macht diese Frau so begehrenswert? Sie selbst, die ganze Frau. Ihre wahre Schönheit sind die Geheimnisse ihrer Seele und ihres Herzens.
Und so wird sie zu einer großen Herausforderung an die Intelligenz und die Verführungskunst von drei sehr unterschiedlichen Männern. Wir werden auch mit der Situation konfrontiert, dass man sich nicht wegen einer jüngeren Frau scheiden lassen will, sondern wegen einer älteren - wenn sie Isabella bzw. Karin Dor heißt …
Michael Wedekind - Regie
… begann als Regieassistent und Schauspieler am 'Deutschen Theater' in Göttingen bei Heinz Hilpert. Er war Oberspielleiter des Schauspiels am Stadttheater Lübeck und Oberspielleiter der Oper am Stadttheater Heidelberg. Am 'Atelier-Theater' in Bern war er fünf Jahre lang künstlerischer Direktor. Als freier Regisseur gastierte er an 25 verschiedenen Theatern. Über 170 Inszenierungen im Bereich Schauspiel, Oper, Operette und Musicals. Seine letzten Inszenierungen für die Komödie im Bayerischen Hof waren Cabaret, Mahalia und Kunst.
Gunther Beth - Autor
…ist ein echter Hanseat: Geboren in der Hansestadt Lübeck - aufgewachsen in der Hansestadt Hamburg - erstes Bühnenengagement in der Hansestadt Bremen. Doch seine Wahlheimat ist seit 30 Jahren München. Gunther Beth spielt regelmäßig an allen deutschen Boulevard-Theatern.
Daneben drehte er zahlreiche Filme, Fernsehspiele und Serien - seine Synchronstimme kennt man aus der Schrecklich netten Familie. Parallel dazu arbeitet er kontinuierlich als Autor. Er schrieb zahlreiche Romane, Drehbücher fürs Fernsehen und - hier verzeichnet er die größten Erfolge - Theaterstücke: 1977 feierte er im Theater am Dom in Köln mit seinem ersten Lustspiel Meine Mutter tut das nicht, das er zusammen mit Folker Bohnet verfasst hatte, ein fulminantes Debüt. Das Stück erlebte bis heute über 2000 Vorstellungen in 33 Inszenierungen! In Zusammenarbeit mit Babara Capell entstanden danach die Komödien Ich wär' so gern wie du, Die Katze und Willkommen im Club!
An der KOMÖDIE IM BAYERISCHEN HOF stellt Gunther Beth nach Trau keinem über 60! (in den Jahren 1998 und 1999) und Wer den Löwen weckt (im Jahre 2001) mit Man liebt nur dreimal sein drittes Erfolgsstück vor.
Thomas Pekny - Ausstattung
wurde in Linz geboren. Nach der Ausbildung führte ihn der Berufsweg zuerst an das Deutsche Theater Göttingen, später an die Städtischen Bühnen Augsburg und dann als Ausstattungsleiter an das Theater Heilbronn. Dazu kommen zahlreiche Gastverträge. Im Staatstheater am Gärtnerplatz stattete er unter anderem Wie einst im Mai, Tiefland, Die Fledermaus und Walzertraum aus, für die Staatsoper in München Don Quichotte und Der Mond, Die Kluge und Die Bernauerin von Carl Orff im Kloster Andechs. Seit 1996 bekleidet Thomas Pekny eine Professur an der Hochschule Pforzheim für experimentelles Gestalten, Mode und Bühnenkostüme.
Karin Dor
…ist in Wiesbaden geboren und besuchte schon während ihrer Zeit als Gymnasiastin eine Schauspielschule. Zusammen mit Klassenkameradinnen wirkte sie als Komparsin in den Spielfilmen Der letzte Walzer und Rosen aus dem Süden mit. Ihre einzigartige Weltkarriere begann mit einem einzigen Satz in Harald Reinls Film Rosen-Resli. In Der schweigende Engel, seinem nächsten Werk, betraute der Regisseur Karin Dor bereits mit einer zentralen Rolle.
So begann eine intensive Zusammenarbeit, die in den 50er und 60er Jahren deutsche Filmgeschichte schrieb. Neben zahlreichen Musikfilmen und Komödien wie Santa Lucia (mit Vico Torriani), Kleiner Mann ganz groß (mit Joachim Fuchsberger) oder Im weißen Rössl (mit Peter Alexander) avancierte Karin Dor zur meistbeschäftigten Schauspielerin der aufkommenden Western- und Kriminalfilmwelle mit beispielsweise drei Karl-May- und zwölf Edgar-Wallace-Filmen.
1967 wurde Hollywood auf die Schauspielerin aufmerksam. Sie spielte an der Seite von Sean Connery in dem James-Bond-Film Man lebt nur zweimal, in Hitchcocks Topas und in den US-Serien Ihr Auftritt, Al Mundy! und Der Chef.
Fred Astaire, Robert Wagner, Pierre Brice, Raimond Burr und Hans-Joachim Kulenkampff zählen zu ihren Film- und Fernsehpartnern. Daneben sucht Karin Dor immer wieder im Theater den Kontakt zum Publikum. Ob Berlin, München, Wien, Hamburg, Frankfurt oder Köln, in zahlreichen Städten des deutschsprachigen Raums stand sie schon auf der Bühne.
Sie spielte beispielsweise mit Gunther Philipp Urlaub vom ich oder mit Claus Biederstaedt bereits 1986 die Uraufführung vom Neurosenkavalier. Bühnenstücke wie Der Mustergatte, Bei Anruf Mord, Die Kaktusblüte oder Trau keinem über 60, aber auch Nathan der Weise und Tartuffe zählen zu ihrem Repertoire.
Im Fernsehen konnte man sie sehen in Inga Lindström - Sehnsucht nach Marielund und auf der Kinoleinwand unter der Regie von Margarethe von Trotta in dem Spielfilm Ich bin die andere mit Armin Müller-Stahl, Katja Riemann und Barbara Auer.
Kerstin Fernström
… ist gebürtige Schwedin und absolvierte ihre Schauspiel- und Gesangsausbildung in München. Mit Gert Fröbe drehte sie August der Starke und Frühling im Herbst und mit Lilli Palmer Eine sonderbare Dame. In letzter Zeit sah man sie in den TV-Serien Großstadtrevier, Ein Bayer auf Rügen, Frauenarzt Dr. Mertin und Alpha-team. Theater-Tourneen: Das Glas Wasser, Die Heirat, In bestem Einvernehmen, Charley's Tante, Tief in der Nacht, Spiel's noch mal, Sam, Herz und Beinbruch. Zusammen mit Karin Dor und Claus Biederstaedt spielte sie 603 mal das "Fräulein Engel" in Der Neurosen-Kavalier von Gunther Beth.
Christian Claaszen
… wurde in Danzig geboren und flüchtete 1945 nach Hannover, wo er die Staatliche Schauspielschule besuchte. Nach vielen festen Engagements
(u. a. 8 Jahre am Staatstheater Karlsruhe) arbeitete er freischaffend in München, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg und Berlin.
In München spielte er Goethes Egmont und den Faust. Der "Petrucchio" in Der Widerspenstigen Zähmung war ein besonders großer Erfolg für ihn. Zu seinen wichtigsten BühnenpartnerInnen zählen Uschi Glas, Sonja Ziemann, Hans Clarin, Axel von Ambesser, Alice und Ellen Kessler und Grit Böttcher. Durch Gastrollen u. a. in Traumschiff, in Derrick, in Der Bergdoktor und in Marienhof ist er auch dem Fernsehpublikum bestens bekannt.
Seit 1990 spielt er die Rolle des "Professor Higgins" in dem Musical My Fair Lady in Bern, Zürich, Karlsruhe, Saarbrücken und im 'Theater im Rathaus' Essen, 1996 auch am 'Deutschen Theater' in München - und auf Europa-Tournee mit dem EURO-STUDIO Landgraf.
Stefan Behrens
… ist nun schon seit 35 Jahren im Theater und im Fernsehen gleichermaßen zu Hause - und so hat er nicht nur mit fast allen namhaften Kollegen auf der Bühne gestanden, sondern jagte auch durch den Dschungel Südamerikas und auf dem Amazonas verwegenen Abenteuern nach, tanzte in der Südsee den Tamorée, stellte Verbrecher auf den Kanarischen Inseln, turtelte in Ungarn zu schöner Zigeunermusik, verteidigte in England den Monddiamanten, jagte Elche in der Mittsommernacht Schwedens, verwettete in Irland sein letztes Geld beim Windhundrennen und ritt stolzen Hauptes als Herzog von Ingolstadt durch Tschechien. In der TV-Serie Urlaub auf italienisch konnten Sie ihn als gestreßten Familienvater sehen, oder die Streiche verfolgen, die ihm Der Hausgeist spielte. Aber auch als Bösewicht im Kommissar, beim Alten und bei Derrick war er oft in Ihrer guten Stube zu Gast. In der Komödie im Bayerischen Hof gastierte er zusammen mit Herbert Herrmann als Seltsames Paar von Neil Simon.
Werner Haindl
Nach einer musisch geprägten Kindheit in Graz (der Vater leitete ein Kammerorchester) besuchte Werner Haindl - neben seiner Ausbildung zum Kaffeeimportkaufmann - die Grazer Akademie für Musik und darstellende Kunst, die er 1968 mit Auszeichnung und Staatspreis verließ, um am Stadttheater Baden-Baden ein Engagement anzutreten.
Von dort ging es 1973 an die Städt. Bühnen Nürnberg - das heutige Staatstheater - an dem er in sechs Jahren vier Intendanten "überlebte". 1979 holte ihn Alexander May an das niedersächsische Staatstheater in Hannover.
Er spielte dort alle Rollen, die man sich als Schauspieler nur wünschen kann: Hamlet, Arturo Ui, Dorfrichter Adam, Tellheim usw. Regisseure waren u.a. Imo Moszkowicz, Klaus Emmerich und Mathias Hartmann. Während dieser Zeit war er auch Lehrer an der dortigen Hochschule für Musik und Theater und baute die Opernklasse in ihrer heutigen Form mit auf.
1993 kam Haindl an das Residenztheater nach München, wo er mit Michael Bogdanow, Hans Neuenfels und Jerôme Savary zusammenarbeitete. Ab 1997 spielte er - nun als freischaffender Schauspieler - u.a. an der Komödie am Bayerischen Hof, am Metropoltheater München und zuletzt am Münchner Volkstheater. "Nebenbei" dreht er auch Spiel- und TV - Filme, und hat einen Lehrauftrag an der Bayerischen Theaterakademie.
Barbara Capell
Nachdem ich mich als Jobberin, Fotomodell und Schauspielerin mit genügend viel Leben angefüllt hatte, schrieb ich meinen ersten Roman "Narrenfreiheit". Papier, Schreibmaschine und ich - es entstand ein Dreiecksverhältnis, das drei Jahre lang miteinander stritt. Ein ausgemachter Marathonschläfer wie ich, mit dem erklärten Lebensluxus "aufzuwachen ohne geweckt zu werden", ging nur noch ins Bett, wenn der Rücken schmerzte, die Augen brannten und selbst mit einer Gießkanne voll Kaffee nichts mehr aus meinen Hirnzellen herauszuquetschen war. Dabei gingen meine Nerven perdu - zuletzt war ich gegen den geringsten Luftzug allergisch. Auch gegen Sonnenstrahlen, Hundegebell und Telefonläuten, einfach gegen alles, was mich von der Schinderei an meinem Buch abhielt. Als eine Art Gegentherapie entstand eine Komödie über die zwischenmenschlichen Erfahrungen während der Arbeit an der Arbeit: "Micky Maus und Einstein". Damit gelang ihr am 1.8.1985 in der Komödie am Kurfürstendamm in Berlin der Durchbruch. Das Stück - mit Herbert Herrmann und Ute Willing in den Hauptrollen - lief fünf Monate lang vor ausverkauftem Haus, bevor es auf Tournee ging und später dann auch u.a. in Köln, Hamburg, Düsseldorf und München gespielt wurde. Zusammen mit ihrem Ehemann Gunther Beth schrieb sie Trau keinem über 60!, Wer den Löwen weckt, Ich wär so gern wie du, Willkommen im Club und MAN LIEBT NUR DREIMAL. Am 5.9.2002 wurde ihre Komödie Miss Berlin uraufgeführt - wiederum in der Komödie am Kurfürstendamm. Barbara Capells neues Stück heißt Silvester.
und hier noch der Link dazu:
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2x Karl-May-Star KARIN DOR spielt wieder Theater
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Nscho-tschi
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2x Karl-May-Star KARIN DOR spielt wieder Theater
Zuletzt geändert von Nscho-tschi am 22. Aug 2008, 10:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Nscho-tschi
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Diesesmal in "TRAU KEINEM ÜBER 60"
Für diejenigen die keine Möglichkeit haben nach München zu fahren:
Hier die ersten Termine für die Theater-Tournee von Karin Dor mit dem Stück:
TRAU KEINEM ÜBER 60
Komödie von Gunther Beth
und Barbara Capell
Mit Claus Biederstaedt, Karin Dor, Gunther Beth, Gabriele Nickolmann, Udo Thies
Erfolgsautor Gunther Beth stellt in seinem Boulevard-Hit "Trau keinem über 60!" gemeinsam mit Barbara Capell den ewigen Generationskonflikt einfach auf den Kopf: Nicht die Alten missverstehen die Jungen, sondern die Jungen kommen mit den Alten nicht mehr mit.
Darsteller:
Claus Biederstaedt
Als er aufsah, merkte er, dass die Birke über seinem Schützengraben grünte. Es war Frühling 1945, aber der Sechzehnjährige im Erdeinsatz an der Oder glaubte nicht mehr an den Sommer. Eben war auch der letzte seiner Klassenkameraden mit drei Granatsplittern im Kopf gefallen. Warum sollte also ausgerechnet er den Vormarsch der Russen auf Berlin überleben? „Ich dachte, das sei die letzte Birke meines Lebens“,erinnert sich Claus Biederstaedt heute. Aber er kam davon. Auch sein Vater kehrte heim aus dem Krieg,nur die Mutter – sie kam ums Leben, als ihr Flüchtlingstreck aus Pommern in Mecklenburg von Russen eingeschlossen wurde. „Es hat lange gedauert, bis ich wieder lachen konnte, aber es ist nicht schädlich für’ s Leben, einmal auf dem Nullpunkt der Existenz angekommen zu sein“, sagt der Schauspieler und fügt hinzu: „Mit Anfang zwanzig habe ich das Leben dann nachgeholt.“
Damals trat Claus Biederstaedt unter anderem in der Ballade vom Eulenspiegel im Deutschen Schauspielhaus Hamburg auf. Seitdem lädt er seine Zuschauer immer wieder zum Mitlachen ein, ja, er reißt sie einfach mit, wie jetzt im Neurosen- Kavalier von Gunther Beth und Alan Cooper, den er noch einmal neu inszeniert hat und wo er als chevaleresker Titelheld die „Meisen“ im Publikum abzählt. 875 Mal hat er seine Bühnenpatienten schon mit gesundem Menschenverstand geheilt – zum ersten Mal 1986 in Stuttgart, dann in Köln, Berlin, München und Frankfurt. Der Neurosen-Kavalier sei ihm mittlerweile „gewachsen wie guter Wein“, sagt der Schauspieler. Wie er da der „Routine“ entgeht, die der Berliner Kritiker Friedrich Luft einst ahnungslos an ihm gerühmt hatte? „Mit Perfektion“, entgegnet Biederstaedt. Wie jeder ernstzunehmende Künstler auf dem vielgeschmähten Boulevard schwört auch er auf diese „höchste Schule“ seines Metiers. „Man muss bekannte Sätze so sprechen, als wären sie einem gerade eingefallen“, erläutert er. Aber das gehe nur, wenn ein Schauspieler wach sei und seinem Partner aufmerksam zuhöre. „Wenn du zuhörst, kannst du nicht schlecht sein“, hatte ihn einst sein Lehrer Will Quadflieg an der Hamburger Schauspielschule gelehrt. Zuhören ist ja auch die Voraussetzung zum Extemporieren, mit dem der junge Biederstaedt Altmeister Fritz Rémond 1951 im Staatstheater Wiesbaden verblüffte, als er ihm aus dem Stehgreif antwortete. „Das kann man nicht lernen“, weiß er heute – und dann fällt ihm noch etwas ein: die beredten Pausen. „Pausen sind Musik“, habe Max Reger gesagt, und Biederstaedt fügt hinzu „Ohne Musikalität ist dieser Beruf unmöglich.“ Nach seiner Zeit in Wiesbaden kam er schon 1952 zum Film, wo er für seine Doppelrolle in Die große Versuchung den Bundesfilmpreis erhielt. Mit insgesamt 60 Spielfilmen (darunter Drei Männer im Schnee, Sauerbruch und Feuerwerk) machte Biederstaedt Karriere als „Sonnyboy“, ein Image, mit dem er sich inzwischen längst ausgesöhnt hat. In über 170 Fernsehproduktionen wirkte er mit – und auch mit seiner Stimme hat Claus Biederstaedt die Herzen erobert, wenn er sie an Marlon Brando, Marcello Mastroianni, Paul Newman, Yves Montand oder James Garner auslieh. Von der handwerklichen Routine lässt er sich das Theater nicht verleiden. „Ich liebe diesen Beruf leidenschaftlich.“
Karin Dor
Die gebürtige Wiesbadenerin besuchte schon während ihrer Zeit als Gymnasiastin eine Schauspielschule und fand schnell den Kontakt zur Filmbranche. Mit einem einzigen Satz als Komparsin in einem Spielfilm begann Karin Dors Weltkarriere. Der Regisseur Harald Reinl betraute sie in seinem nächsten Film Der schweigende Engel mit einer zentralen Rolle. Es folgte eine intensive Zusammenarbeit, die in den 50er und 60er Jahren in Deutschland Filmgeschichte geschrieben hat. Mit drei Karl-May- und zwölf Edgar-Wallace-Filmen spielte sich Karin Dor in die Herzen der Zuschauer. Zahlreiche Filme und Fernsehserien folgten wie etwa 2004 der Fernsehfilm Inga Lindström – Sehnsucht nach Marielund. Schnell wurde das Ausland auf die Schauspielerin aufmerksam. Hollywood holte sie als Partnerin von Sean Connery, alias James Bond, in You only live twice (Man lebt nur zweimal) und der Meister der Suspense, Alfred Hitchcock, besetzte die weibliche Hauptrolle in Topas mit ihr. Auftritte in den bekannten US-Serien AI Mundi und Der Chef folgten. Fred Astaire, Hans-Joachim Kulenkampff, Robert Wagner ,Pierre Brice, Joachim Fuchsberger und Raymond Burr zählten zu ihren Film- und Fernsehpartnern. Daneben suchte Karin Dor im Theater immer wieder den Kontakt zum Publikum. Ob Berlin, München, Wien, Hamburg, Frankfurt oder Köln, in allen wichtigen Städten des deutschsprachigen Raums stand die Schauspielerin schon auf der Bühne. Sie spielte mit Gunther Philipp in Urlaub vom Ich (Regie: Horst Johanning) oder schon 1986 in der Uraufführung mit Claus Biederstedt in Der Neurosen-Kavalier. Stücke wie Der Mustergatte, Bei Anruf Mord, Die Kaktusblüte oder Trau keinem über 60, aber auch Nathan der Weise und Tartuffe zählen zu ihrem Repertoire. Mit dem Theaterstück Die Katze, das Gunther Beth und Barbara Capell extra für sie geschrieben haben, stand Karin Dor zuletzt in zahlreichen Städten auf der Bühne. Aktuell hat sie unter der Regie von Margarethe von Trotta den Spielfilm Ich bin die andere mit Armin Müller-Stahl, Katja Riemann und Barbara Auer abgedreht. Sie ist mit einem amerikanischen Filmproduzenten verheiratet und lebt, wenn sie in Deutschland keine Verpflichtungen hat, in Beverly Hills, Los Angeles.
Gunther Beth
ist ein echter Hanseat: Geboren in der Hansestadt Lübeck – aufgewachsen in der Hansestadt Hamburg –erstes Bühnenengagement in der Hansestadt Bremen; seine Wahlheimat aber ist seit 30 Jahren München, wo er jeden Morgen durch seinen geliebten Englischen Garten joggt. Er spielt regelmäßig an allen deutschen Boulevard-Theatern. Daneben drehte er zahlreiche Filme, Fernsehspiele und Serien – und seine Synchronstimme kennen Sie sicher aus der Schrecklich netten Familie. Parallel arbeitete er kontinuierlich als Autor. Er schrieb zahlreiche Romane und Drehbücher fürs Fernsehen – die größten Erfolge aber hat er mit seinen Theaterstücken: 1977 feierte er im Theater am Dom in Köln mit seinem ersten Lustspiel Meine Mutter tut das nicht, das er zusammen mit Folker Bohnet verfasste, ein fulminantes Debüt – bis heute über 2000 Vorstellungen in 33 Produktionen. Der Neurosen-Kavalier (Uraufführung 1986) und Trau keinem über 60! (1992) wurden die nächsten großen Hits. Seitdem entstanden – gemeinsam mit Babara Capell – die Komödien Wer den Löwen weckt (1998), Ich wär’ so gern wie du (2000), Die Katze (2001) und Willkommen im Club! (2002).
Gabriele Nickolmann
geboren in Berlin, aber als Soldatentochter ständig unterwegs gewesen. Das bedeutete: ständig die Schule wechseln, zuletzt landete ich auf dem „Gymnasium auf der Karthause“ in Koblenz. Bis zum Abitur hielt ich es dort allerdings nicht aus (Schule ist nicht so mein Ding!), bestand glücklicherweise die Prüfung für Schauspiel an der Folkwang-Hochschule in Essen. …wieder auf ’ner Schule – aber die zog ich brav durch bis zum Abschluss. Und währenddessen durfte ich auch schon spielen. In Bochum, unter Peter Zadek, die „Ina“ in Frühlingserwachen. Der inzwischen berühmte Herbert Grönemeyer spielte den „Melchior“! Gleich nach der Schauspielschule holte Hans Hollmann mich nach Recklinghausen zu den Ruhrfestspielen. Dort war ich Elisabeth Flickenschilds Dienerin in Coriolan von Shakespeare. Den spielte Boy Gobert. Danach trat ich in den Dienst diverser Theater. 3 Jahre Oldenburg, 1 Jahr Hof (Nord-Ost Oberfranken), 5 Jahre Celle, 6 Jahre Linz („Österreich ist schön!“). Da spielte ich so einiges zusammen, auch an großen, klassischen Frauenrollen wie „Raina“ aus Helden von Shaw, „Alkmene“ (Amphitryon, Kleist), sowohl die „Luise“ als auch die „Lady Milford“ aus Schillers Kabale und Liebe, von Goethe erst die „Stella“ aus dem gleichnamigen Stück, später die „Cäcilie“ – um nur einige zu nennen. In Linz erst lernte ich die wirklich hohe Kunst des Boulevard kennen und fand auch daran Gefallen. Nach 15 Jahren Stadt- und Staatstheater sehnte ich mich ins Freie. Das wurde noch mal richtig anstrengend. Viel gespielt in Koblenz, in Frankfurt an der „Katakombe“, gedreht, mit Eigenproduktionen unterwegs gewesen, inszeniert und Gastdozentin geworden an der Schauspielschule Montabaur. Heiraten war mir immer unheimlich, aber einen Sohn habe ich mir zugelegt, der studiert inzwischen Medizin und ist der beste Sohn der Welt!
Udo Thies geboren in Hamburg
Abitur
Schauspielausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum
Theaterengagements:
Landestheater Schleswig-Holstein
Schloßtheater Celle
Bühnen der Stadt Essen
Altes Schauspielhaus Stuttgart
Staatstheater Stuttgart
Schauspielhaus Kiel
Festspiele Bad Hersfeld
Burgfestspiele Mayen
Deutsches Schauspielhaus Hamburg
Contra-Kreis-Theater Bonn
Rollen:
„Orlando“ in Wie es Euch gefällt/
Regie: Dr. Peter von Wiese
„Demetrius“ in Ein Sommernachtstraum/
Regie: Imo Moszkowicz
„Wladimir“ in Warten auf Godot/
Regie: Sylvia Richter
„Bulanow“ in Der Wald/Regie: Donald Berkenhoff
„Dr. Mario Steiger“ in Mörderkarussel/
Regie: Horst Johanning
„Pastor Manders“ in Gespenster u.v.a.
Film und Fernsehen:
Großstadtrevier/ARD
Ein Mann am Zug/ZDF
Freunde fürs Leben/ZDF
Jede Menge Leben/Serie ZDF
Lindenstraße/Serie ARD
Tatort: Kinder der Gewalt/WDR
Faust: Tote weinen nicht/ARD
Der Fahnder: Das Mädchen mit den roten Haaren/ARD
Gegen den Wind: Wo die Liebe hinfällt/ARD
Das Lied zum Sonntag/Sitcom NDR
Küstenwache/ZDF
Hamburg – Stadt in Angst/RTL
Die Anrheiner/Serie WDR
Im Namen des Gesetzes/RTL
Prager Botschaft/RTL
Die Treuetesterin/SAT. 1
Alarm für Cobra 11/RTL
Soko Köln/ZDF
Autor:
Gunther Beth ist ein echter Hanseat: Geboren in der Hansestadt Lübeck – aufgewachsen in der Hansestadt Hamburg –erstes Bühnenengagement in der Hansestadt Bremen; seine Wahlheimat aber ist seit 30 Jahren München, wo er jeden Morgen durch seinen geliebten Englischen Garten joggt. Er spielt regelmäßig an allen deutschen Boulevard-Theatern. Daneben drehte er zahlreiche Filme, Fernsehspiele und Serien – und seine Synchronstimme kennen Sie sicher aus der Schrecklich netten Familie. Parallel arbeitete er kontinuierlich als Autor. Er schrieb zahlreiche Romane und Drehbücher fürs Fernsehen – die größten Erfolge aber hat er mit seinen Theaterstücken: 1977 feierte er im Theater am Dom in Köln mit seinem ersten Lustspiel Meine Mutter tut das nicht, das er zusammen mit Folker Bohnet verfasste, ein fulminantes Debüt – bis heute über 2000 Vorstellungen in 33 Produktionen. Der Neurosen-Kavalier (Uraufführung 1986) und Trau keinem über 60! (1992) wurden die nächsten großen Hits. Seitdem entstanden – gemeinsam mit Babara Capell – die Komödien Wer den Löwen weckt (1998), Ich wär’ so gern wie du (2000), Die Katze (2001) und Willkommen im Club! (2002)
13.11.2008 - 15.02.2009 Bonn Contra-Kreis-Theater
01.04.2009
02.04.2009
03.04.2009 Essen Theater im Rathhaus 19:30 Uhr
04.04.2009 Essen Theater im Rathhaus 16:00 Uhr 19:30 Uhr
05.04.2009 Essen Theater im Rathhaus 15:30 Uhr
06.04.2009 Essen Theater im Rathhaus 19:30 Uhr
07.04.2009 Essen Theater im Rathhaus 19:30 Uhr
08.04.2009 Essen Theater im Rathhaus 19:30 Uhr
09.04.2009 Essen Theater im Rathhaus 19:30 Uhr oder Wiesloch Kulturzentrum Palatin 19:30 Uhr
10.04.2009 Essen Theater im Rathhaus 19:30 Uhr
11.04.2009 Essen Theater im Rathhaus 16:00 Uhr
12.04.2009
13.04.2009
14.04.2009
15.04.2009 Augsburg Kurhaustheater
16.04.2009 Augsburg Kurhaustheater
17.04.2009 Bad Orb Konzerthalle 20:00 Uhr
18.04.2009 Iserlohn Parktheater 20:00 Uhr
19.04.2009
20.04.2009 Lübeck Musik & Kongresshalle 20:00 Uhr
21.04.2009 Kamen Konzert Aula 20:00 Uhr
22.04.2009 Homberg Glückauhalle 20:00 Uhr
23.04.2009
24.04.2009
25.04.2009 Lahr Stadthalle 20:00 Uhr
26.04.2009
27.04.2009 Albstadt - Taiflingen Thalia Theater 20:00 Uhr
28.04.2009 Steinbach
29.04.2009 Olten (SUI) Stadttheater 20:00 Uhr
30.04.2009 Singen Stadthalle 20:00 Uhr
01.05.2009 Deggendorf Stadthalle 20:00 Uhr
02.05.2009
03.05.2009 Emmelshausen Zentrum am Park
etweige fehlende Termine werden bei Gelegenheit ergänzt.
Hier die ersten Termine für die Theater-Tournee von Karin Dor mit dem Stück:
TRAU KEINEM ÜBER 60
Komödie von Gunther Beth
und Barbara Capell
Mit Claus Biederstaedt, Karin Dor, Gunther Beth, Gabriele Nickolmann, Udo Thies
Erfolgsautor Gunther Beth stellt in seinem Boulevard-Hit "Trau keinem über 60!" gemeinsam mit Barbara Capell den ewigen Generationskonflikt einfach auf den Kopf: Nicht die Alten missverstehen die Jungen, sondern die Jungen kommen mit den Alten nicht mehr mit.
Darsteller:
Claus Biederstaedt
Als er aufsah, merkte er, dass die Birke über seinem Schützengraben grünte. Es war Frühling 1945, aber der Sechzehnjährige im Erdeinsatz an der Oder glaubte nicht mehr an den Sommer. Eben war auch der letzte seiner Klassenkameraden mit drei Granatsplittern im Kopf gefallen. Warum sollte also ausgerechnet er den Vormarsch der Russen auf Berlin überleben? „Ich dachte, das sei die letzte Birke meines Lebens“,erinnert sich Claus Biederstaedt heute. Aber er kam davon. Auch sein Vater kehrte heim aus dem Krieg,nur die Mutter – sie kam ums Leben, als ihr Flüchtlingstreck aus Pommern in Mecklenburg von Russen eingeschlossen wurde. „Es hat lange gedauert, bis ich wieder lachen konnte, aber es ist nicht schädlich für’ s Leben, einmal auf dem Nullpunkt der Existenz angekommen zu sein“, sagt der Schauspieler und fügt hinzu: „Mit Anfang zwanzig habe ich das Leben dann nachgeholt.“
Damals trat Claus Biederstaedt unter anderem in der Ballade vom Eulenspiegel im Deutschen Schauspielhaus Hamburg auf. Seitdem lädt er seine Zuschauer immer wieder zum Mitlachen ein, ja, er reißt sie einfach mit, wie jetzt im Neurosen- Kavalier von Gunther Beth und Alan Cooper, den er noch einmal neu inszeniert hat und wo er als chevaleresker Titelheld die „Meisen“ im Publikum abzählt. 875 Mal hat er seine Bühnenpatienten schon mit gesundem Menschenverstand geheilt – zum ersten Mal 1986 in Stuttgart, dann in Köln, Berlin, München und Frankfurt. Der Neurosen-Kavalier sei ihm mittlerweile „gewachsen wie guter Wein“, sagt der Schauspieler. Wie er da der „Routine“ entgeht, die der Berliner Kritiker Friedrich Luft einst ahnungslos an ihm gerühmt hatte? „Mit Perfektion“, entgegnet Biederstaedt. Wie jeder ernstzunehmende Künstler auf dem vielgeschmähten Boulevard schwört auch er auf diese „höchste Schule“ seines Metiers. „Man muss bekannte Sätze so sprechen, als wären sie einem gerade eingefallen“, erläutert er. Aber das gehe nur, wenn ein Schauspieler wach sei und seinem Partner aufmerksam zuhöre. „Wenn du zuhörst, kannst du nicht schlecht sein“, hatte ihn einst sein Lehrer Will Quadflieg an der Hamburger Schauspielschule gelehrt. Zuhören ist ja auch die Voraussetzung zum Extemporieren, mit dem der junge Biederstaedt Altmeister Fritz Rémond 1951 im Staatstheater Wiesbaden verblüffte, als er ihm aus dem Stehgreif antwortete. „Das kann man nicht lernen“, weiß er heute – und dann fällt ihm noch etwas ein: die beredten Pausen. „Pausen sind Musik“, habe Max Reger gesagt, und Biederstaedt fügt hinzu „Ohne Musikalität ist dieser Beruf unmöglich.“ Nach seiner Zeit in Wiesbaden kam er schon 1952 zum Film, wo er für seine Doppelrolle in Die große Versuchung den Bundesfilmpreis erhielt. Mit insgesamt 60 Spielfilmen (darunter Drei Männer im Schnee, Sauerbruch und Feuerwerk) machte Biederstaedt Karriere als „Sonnyboy“, ein Image, mit dem er sich inzwischen längst ausgesöhnt hat. In über 170 Fernsehproduktionen wirkte er mit – und auch mit seiner Stimme hat Claus Biederstaedt die Herzen erobert, wenn er sie an Marlon Brando, Marcello Mastroianni, Paul Newman, Yves Montand oder James Garner auslieh. Von der handwerklichen Routine lässt er sich das Theater nicht verleiden. „Ich liebe diesen Beruf leidenschaftlich.“
Karin Dor
Die gebürtige Wiesbadenerin besuchte schon während ihrer Zeit als Gymnasiastin eine Schauspielschule und fand schnell den Kontakt zur Filmbranche. Mit einem einzigen Satz als Komparsin in einem Spielfilm begann Karin Dors Weltkarriere. Der Regisseur Harald Reinl betraute sie in seinem nächsten Film Der schweigende Engel mit einer zentralen Rolle. Es folgte eine intensive Zusammenarbeit, die in den 50er und 60er Jahren in Deutschland Filmgeschichte geschrieben hat. Mit drei Karl-May- und zwölf Edgar-Wallace-Filmen spielte sich Karin Dor in die Herzen der Zuschauer. Zahlreiche Filme und Fernsehserien folgten wie etwa 2004 der Fernsehfilm Inga Lindström – Sehnsucht nach Marielund. Schnell wurde das Ausland auf die Schauspielerin aufmerksam. Hollywood holte sie als Partnerin von Sean Connery, alias James Bond, in You only live twice (Man lebt nur zweimal) und der Meister der Suspense, Alfred Hitchcock, besetzte die weibliche Hauptrolle in Topas mit ihr. Auftritte in den bekannten US-Serien AI Mundi und Der Chef folgten. Fred Astaire, Hans-Joachim Kulenkampff, Robert Wagner ,Pierre Brice, Joachim Fuchsberger und Raymond Burr zählten zu ihren Film- und Fernsehpartnern. Daneben suchte Karin Dor im Theater immer wieder den Kontakt zum Publikum. Ob Berlin, München, Wien, Hamburg, Frankfurt oder Köln, in allen wichtigen Städten des deutschsprachigen Raums stand die Schauspielerin schon auf der Bühne. Sie spielte mit Gunther Philipp in Urlaub vom Ich (Regie: Horst Johanning) oder schon 1986 in der Uraufführung mit Claus Biederstedt in Der Neurosen-Kavalier. Stücke wie Der Mustergatte, Bei Anruf Mord, Die Kaktusblüte oder Trau keinem über 60, aber auch Nathan der Weise und Tartuffe zählen zu ihrem Repertoire. Mit dem Theaterstück Die Katze, das Gunther Beth und Barbara Capell extra für sie geschrieben haben, stand Karin Dor zuletzt in zahlreichen Städten auf der Bühne. Aktuell hat sie unter der Regie von Margarethe von Trotta den Spielfilm Ich bin die andere mit Armin Müller-Stahl, Katja Riemann und Barbara Auer abgedreht. Sie ist mit einem amerikanischen Filmproduzenten verheiratet und lebt, wenn sie in Deutschland keine Verpflichtungen hat, in Beverly Hills, Los Angeles.
Gunther Beth
ist ein echter Hanseat: Geboren in der Hansestadt Lübeck – aufgewachsen in der Hansestadt Hamburg –erstes Bühnenengagement in der Hansestadt Bremen; seine Wahlheimat aber ist seit 30 Jahren München, wo er jeden Morgen durch seinen geliebten Englischen Garten joggt. Er spielt regelmäßig an allen deutschen Boulevard-Theatern. Daneben drehte er zahlreiche Filme, Fernsehspiele und Serien – und seine Synchronstimme kennen Sie sicher aus der Schrecklich netten Familie. Parallel arbeitete er kontinuierlich als Autor. Er schrieb zahlreiche Romane und Drehbücher fürs Fernsehen – die größten Erfolge aber hat er mit seinen Theaterstücken: 1977 feierte er im Theater am Dom in Köln mit seinem ersten Lustspiel Meine Mutter tut das nicht, das er zusammen mit Folker Bohnet verfasste, ein fulminantes Debüt – bis heute über 2000 Vorstellungen in 33 Produktionen. Der Neurosen-Kavalier (Uraufführung 1986) und Trau keinem über 60! (1992) wurden die nächsten großen Hits. Seitdem entstanden – gemeinsam mit Babara Capell – die Komödien Wer den Löwen weckt (1998), Ich wär’ so gern wie du (2000), Die Katze (2001) und Willkommen im Club! (2002).
Gabriele Nickolmann
geboren in Berlin, aber als Soldatentochter ständig unterwegs gewesen. Das bedeutete: ständig die Schule wechseln, zuletzt landete ich auf dem „Gymnasium auf der Karthause“ in Koblenz. Bis zum Abitur hielt ich es dort allerdings nicht aus (Schule ist nicht so mein Ding!), bestand glücklicherweise die Prüfung für Schauspiel an der Folkwang-Hochschule in Essen. …wieder auf ’ner Schule – aber die zog ich brav durch bis zum Abschluss. Und währenddessen durfte ich auch schon spielen. In Bochum, unter Peter Zadek, die „Ina“ in Frühlingserwachen. Der inzwischen berühmte Herbert Grönemeyer spielte den „Melchior“! Gleich nach der Schauspielschule holte Hans Hollmann mich nach Recklinghausen zu den Ruhrfestspielen. Dort war ich Elisabeth Flickenschilds Dienerin in Coriolan von Shakespeare. Den spielte Boy Gobert. Danach trat ich in den Dienst diverser Theater. 3 Jahre Oldenburg, 1 Jahr Hof (Nord-Ost Oberfranken), 5 Jahre Celle, 6 Jahre Linz („Österreich ist schön!“). Da spielte ich so einiges zusammen, auch an großen, klassischen Frauenrollen wie „Raina“ aus Helden von Shaw, „Alkmene“ (Amphitryon, Kleist), sowohl die „Luise“ als auch die „Lady Milford“ aus Schillers Kabale und Liebe, von Goethe erst die „Stella“ aus dem gleichnamigen Stück, später die „Cäcilie“ – um nur einige zu nennen. In Linz erst lernte ich die wirklich hohe Kunst des Boulevard kennen und fand auch daran Gefallen. Nach 15 Jahren Stadt- und Staatstheater sehnte ich mich ins Freie. Das wurde noch mal richtig anstrengend. Viel gespielt in Koblenz, in Frankfurt an der „Katakombe“, gedreht, mit Eigenproduktionen unterwegs gewesen, inszeniert und Gastdozentin geworden an der Schauspielschule Montabaur. Heiraten war mir immer unheimlich, aber einen Sohn habe ich mir zugelegt, der studiert inzwischen Medizin und ist der beste Sohn der Welt!
Udo Thies geboren in Hamburg
Abitur
Schauspielausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum
Theaterengagements:
Landestheater Schleswig-Holstein
Schloßtheater Celle
Bühnen der Stadt Essen
Altes Schauspielhaus Stuttgart
Staatstheater Stuttgart
Schauspielhaus Kiel
Festspiele Bad Hersfeld
Burgfestspiele Mayen
Deutsches Schauspielhaus Hamburg
Contra-Kreis-Theater Bonn
Rollen:
„Orlando“ in Wie es Euch gefällt/
Regie: Dr. Peter von Wiese
„Demetrius“ in Ein Sommernachtstraum/
Regie: Imo Moszkowicz
„Wladimir“ in Warten auf Godot/
Regie: Sylvia Richter
„Bulanow“ in Der Wald/Regie: Donald Berkenhoff
„Dr. Mario Steiger“ in Mörderkarussel/
Regie: Horst Johanning
„Pastor Manders“ in Gespenster u.v.a.
Film und Fernsehen:
Großstadtrevier/ARD
Ein Mann am Zug/ZDF
Freunde fürs Leben/ZDF
Jede Menge Leben/Serie ZDF
Lindenstraße/Serie ARD
Tatort: Kinder der Gewalt/WDR
Faust: Tote weinen nicht/ARD
Der Fahnder: Das Mädchen mit den roten Haaren/ARD
Gegen den Wind: Wo die Liebe hinfällt/ARD
Das Lied zum Sonntag/Sitcom NDR
Küstenwache/ZDF
Hamburg – Stadt in Angst/RTL
Die Anrheiner/Serie WDR
Im Namen des Gesetzes/RTL
Prager Botschaft/RTL
Die Treuetesterin/SAT. 1
Alarm für Cobra 11/RTL
Soko Köln/ZDF
Autor:
Gunther Beth ist ein echter Hanseat: Geboren in der Hansestadt Lübeck – aufgewachsen in der Hansestadt Hamburg –erstes Bühnenengagement in der Hansestadt Bremen; seine Wahlheimat aber ist seit 30 Jahren München, wo er jeden Morgen durch seinen geliebten Englischen Garten joggt. Er spielt regelmäßig an allen deutschen Boulevard-Theatern. Daneben drehte er zahlreiche Filme, Fernsehspiele und Serien – und seine Synchronstimme kennen Sie sicher aus der Schrecklich netten Familie. Parallel arbeitete er kontinuierlich als Autor. Er schrieb zahlreiche Romane und Drehbücher fürs Fernsehen – die größten Erfolge aber hat er mit seinen Theaterstücken: 1977 feierte er im Theater am Dom in Köln mit seinem ersten Lustspiel Meine Mutter tut das nicht, das er zusammen mit Folker Bohnet verfasste, ein fulminantes Debüt – bis heute über 2000 Vorstellungen in 33 Produktionen. Der Neurosen-Kavalier (Uraufführung 1986) und Trau keinem über 60! (1992) wurden die nächsten großen Hits. Seitdem entstanden – gemeinsam mit Babara Capell – die Komödien Wer den Löwen weckt (1998), Ich wär’ so gern wie du (2000), Die Katze (2001) und Willkommen im Club! (2002)
13.11.2008 - 15.02.2009 Bonn Contra-Kreis-Theater
01.04.2009
02.04.2009
03.04.2009 Essen Theater im Rathhaus 19:30 Uhr
04.04.2009 Essen Theater im Rathhaus 16:00 Uhr 19:30 Uhr
05.04.2009 Essen Theater im Rathhaus 15:30 Uhr
06.04.2009 Essen Theater im Rathhaus 19:30 Uhr
07.04.2009 Essen Theater im Rathhaus 19:30 Uhr
08.04.2009 Essen Theater im Rathhaus 19:30 Uhr
09.04.2009 Essen Theater im Rathhaus 19:30 Uhr oder Wiesloch Kulturzentrum Palatin 19:30 Uhr
10.04.2009 Essen Theater im Rathhaus 19:30 Uhr
11.04.2009 Essen Theater im Rathhaus 16:00 Uhr
12.04.2009
13.04.2009
14.04.2009
15.04.2009 Augsburg Kurhaustheater
16.04.2009 Augsburg Kurhaustheater
17.04.2009 Bad Orb Konzerthalle 20:00 Uhr
18.04.2009 Iserlohn Parktheater 20:00 Uhr
19.04.2009
20.04.2009 Lübeck Musik & Kongresshalle 20:00 Uhr
21.04.2009 Kamen Konzert Aula 20:00 Uhr
22.04.2009 Homberg Glückauhalle 20:00 Uhr
23.04.2009
24.04.2009
25.04.2009 Lahr Stadthalle 20:00 Uhr
26.04.2009
27.04.2009 Albstadt - Taiflingen Thalia Theater 20:00 Uhr
28.04.2009 Steinbach
29.04.2009 Olten (SUI) Stadttheater 20:00 Uhr
30.04.2009 Singen Stadthalle 20:00 Uhr
01.05.2009 Deggendorf Stadthalle 20:00 Uhr
02.05.2009
03.05.2009 Emmelshausen Zentrum am Park
etweige fehlende Termine werden bei Gelegenheit ergänzt.
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Carpio
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- Registriert: 17. Jul 2006, 13:31
- Wohnort: Linsengericht
Re: 2x Karl-May-Star KARIN DOR spielt wieder Theater
Hi Nscho-Tschi,
wir schauen mal, ob wir zwei es schaffen, von Karin Dor ein paar Autogramme zu bekommen. Am WE 20.09./21.09.08 werde ich definitiv in München sein. Die 2.Möglichkeit wäre ja dann am WE, wo Silverpits Stammtisch ist bei Dir um die Ecke am 11.10.08. Da versuche ich auch, dabei zu sein.
Wie ich sehe, ist sie ja auch im nächsten Jahr in Bad Orb. Das ist ja fast bei mir um die Ecke. In der alten Konzerthalle in Bad Orb gab es während meiner Kinderzeit in den 70er Jahren den ein oder anderen Karl May-Film als Wiederaufführung. Der Kreis schliesst sich....
Gruss aus Hessen
Carpio
wir schauen mal, ob wir zwei es schaffen, von Karin Dor ein paar Autogramme zu bekommen. Am WE 20.09./21.09.08 werde ich definitiv in München sein. Die 2.Möglichkeit wäre ja dann am WE, wo Silverpits Stammtisch ist bei Dir um die Ecke am 11.10.08. Da versuche ich auch, dabei zu sein.
Wie ich sehe, ist sie ja auch im nächsten Jahr in Bad Orb. Das ist ja fast bei mir um die Ecke. In der alten Konzerthalle in Bad Orb gab es während meiner Kinderzeit in den 70er Jahren den ein oder anderen Karl May-Film als Wiederaufführung. Der Kreis schliesst sich....
Gruss aus Hessen
Carpio
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Reto
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Re: 2x Karl-May-Star KARIN DOR spielt wieder Theater
Hallo Nscho-Tschi und Carpio
Da werde ich mir mal den Termin im April 2009 in Olten vormerken. Bei uns in der kleinen Schweiz liegt ja fast alles um die Ecke.......
Schöne Grüsse
Reto
Da werde ich mir mal den Termin im April 2009 in Olten vormerken. Bei uns in der kleinen Schweiz liegt ja fast alles um die Ecke.......
Schöne Grüsse
Reto