... am 09.07.1908, wurde Harald Reinl in Bad Ischl/Österreich geboren.
Der promovierte Jurist wurde bereits in frühen Jahren als Filmstatist engagiert und arbeitete zeitweise als Assistent von Leni Riefenstahl.
Seine Regiedebüt lieferte er im Jahr 1949 mit dem Film "Bergkristall" ab.
Bekannt wurde er in den 1960er-Jahren durch seine Heimat- und Edgar-Wallace-Verfilmungen.
Uns bleibt er natürlich als Regisseur der Karl-May-Verfilmungen in Erinnerung, in denen er es zusammen mit seinem Chef-Kameramann Ernst W. Kalinke wie kein anderer verstand, die Drehbuchhandlung mit stimmungsvollen Bildern in die Naturschönheiten des damaligen Jugoslawien einzubinden.
Seine Karl-May-Verfilmungen (Schatz im Silbersee, Winnetou 1-3 und Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten) gelten als die gelungensten der Filmreihe.
Reinl, der zeitweise mit der Schauspielerin Karin Dor verheiratet war, starb auf tragische Weise: 1986 wurde er auf Teneriffa von seiner 3. Ehefrau erstochen.
Leider scheint man seinen runden Geburtstag im TV nicht so recht zu würdigen -zumindest habe ich keine Hinweise dazu gefunden.
Im Internet habe ich bisher nur diese Würdigung gefunden:
http://diepresse.com/home/kultur/film/3 ... o?from=rss
Heute vor 100 Jahren ...
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Angel
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Re: Heute vor 100 Jahren ...
Ich habe jetzt nicht weiters nachrecheriert, aber wenn das alles ist, was die Presse über Harald Reinl aus Anlass seines 100.Wiegenfest zu schreiben weiß, kann ich nur sagen, ein sehr mageres Ergebnis.Tramp hat geschrieben: .... Leider scheint man seinen runden Geburtstag im TV nicht so recht zu würdigen -zumindest habe ich keine Hinweise dazu gefunden.
Im Internet habe ich bisher nur diese Würdigung gefunden:
http://diepresse.com/home/kultur/film/3 ... o?from=rss
Ich nutze den letzten Satz des obigen Links in einer ein wenig abgewandelten Version:
Eine ausgiebigere Widmung wäre schon angebracht gewesen, schließlich hat der Mann im deutschsprachigen Nachkriegskino eine deutliche Spur hinterlassen.
Da kommen mir unweigerlich folgende Aussprüche in den Sinn ...
"Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen" oder auch "Aus den Augen, aus dem Sinn"
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Angel
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Re: Heute vor 100 Jahren ...
... Na wenigstens haben die Sender H.Reinl nicht vergessen, vor allem die im Pay TV, wenn auch wenig K.M.Filme im TV der nächsten Zeit ausgestrahlt werden, dafür aber viele seiner Heimatschnulzen, die erste lief gerade auf ARD, ein bis zwei Edgar Wallace Filme, sowie zwei Jerry Cotton Streifen ...
siehe:
http://www.tvinfo.de/exe.php3?target=li ... owRobotID=&" onclick="window.open(this.href);return false;
und
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Rolf Dernen
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Re: Heute vor 100 Jahren ...
Es ist einigermaßen erbärmlich. Aber so ist nun mal das deutsche Feuilleton. Unterhaltung, Popcorn-Kino, das alles ist eher peinlich. Immer noch. Ich hatte eigentlich gedacht, daß diese Zeiten, in denen etwa der künstlerisch wertvolle, mit subjektiver Kamera (also notorisch verwackelt) aufgenommene finnische Revolutionsfilm mit ukrainische Untertiteln (habe ich gerade erfunden), Samstagnachts ab 23 Uhr im Programmkino aufgeführt, ganze Sonderausgaben beherrschte, ein Kassenfüller wie Reinl hingegen - man mag zu dem von ihm inszenierten Kram stehen, wie man will - so gut wie keine Erwähnung findet, vorüber sind. [Bin ich aus dem Satz einigermaßen herausgekommen?] Es scheint nicht so zu sein.Angel hat geschrieben: [...] Ich habe jetzt nicht weiters nachrecheriert, aber wenn das alles ist, was die Presse über Harald Reinl aus Anlass seines 100.Wiegenfest zu schreiben weiß, kann ich nur sagen, ein sehr mageres Ergebnis.
[...]
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Rüdiger
Re: Heute vor 100 Jahren ...
Oder er ist den Jungfeuilletonisten nicht trashig-zeit[un]geistgemäß genug, das kann auch sein.
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Ups, ich merke gerade, ich habe ihn mit Herbert Reinecker verwechselt ... (für den hatte ich mich zu dieser verkappten Portion Anerkennung bereitgefunden ...)
:-)
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Ups, ich merke gerade, ich habe ihn mit Herbert Reinecker verwechselt ... (für den hatte ich mich zu dieser verkappten Portion Anerkennung bereitgefunden ...)
:-)