Karl-May-Spiele Weitensfeld: "HALBBLUT"
Verfasst: 31. Jul 2007, 21:11
Ein Besuch der sich lohnt. Die Karl-May-Spiele in Weitensfeld im Gurktal.
Weitensfeld liegt in Kärnten wenige Kilometer nördlich vom Wörthersee in Österreich nahe an der Grenze zu Slowenien.
Übernachtungsmöglichkeiten gibt es sowohl in Weitensfeld als auch Rund um den Wörthersee schon ab 20,-- € die Nacht pro Person.
Das Stück "Halbblut" das dieses Jahr aufgeführt wird ist sehr gut gemacht und vom Regiseur Jean-Jaques Pascal, der auch eine Rolle in dem Stück übernimmt, sehr gut in Szene gesetzt worden. Was die Übereinstimmung mit der Romanvorlage angeht, kann ich allerdings nicht viel sagen. Die Komikeinlage zwischen Sam Hawkens und Milton Longbow paßt, wie auch in Bad Segeberg nicht so richt dazu. In der ersten Hälfte scheint das Stück etwas langatmig, was sich aber nach der 30minütigen Pause ändert. Die Bühne läßt nichts zu wünschen übrig. Reitszenen sind auf der 110 Meter langen Bühne (übrigends der größten Naturbühne Europas) im vollen Galopp möglich. Wer gute Fotos machen möchte braucht entweder ein sehr gutes Teleobjektiv oder 3 Vorstellungen. Allerdings kann es für die Zuschauer durch den Sandbelag der Bühne bei den Reitszenen je nach Windrichtung sehr staubig werden.
Ebenfalls sehr sehenswert ist die anschließende Reitshow der Kaskadeure, vorgestellt von Jean-Jaques Pascal. Die Darsteller stehen dem Puplikum nach der Vorstellung für Autogramme und Gespräche in der Westernstadt zu Verfügung.
Winnetou, dargestellt von Okitay Duanay (halb Sioux, halb Türke), den Freunden in Bad Segeberg seit 1999 bestens bekannt, spielt die Rolle sehr überzeugend und auch Old Shatterhand-Darsteller Kurt Allmer spielt die Rolle hervorragend. Zumindest hat Kurt Allmer mehr Format als der Segeberger Shatterhand Torsten Nindel. Auch die stimmliche Lage ist bei Kurt Allmer deutlich besser.
Und hier noch eine Kurzbeschreibung des Stückes Halbblut:
Mitten in den Jagdgründen der Comanchen befindet sich die Ranch von JOHN WILKINSON. Zwischen ihm und dem Stamm von Häuptling TEQUANA besteht schon seit langem eine Feindschaft, die immer wieder durch Angriffe sowohl von Seiten der Roten, als auch seitens der Weißen neue Nahrung erhält. Dies mag umso mehr erstaunen, als es einmal eine Zeit gegeben hat, in der WILKINSON mit seinen indianischen Nachbarn im guten Einvernehmen gelebt hat. Mehr noch, er lebte sogar mit einer Comanchen-Frau zusammen. Doch nachdem sie ihn verlassen hatte, veränderte sich auch seine Haltung den Indianern gegenüber. Hasserfüllt versucht er ihnen seitdem zu schaden, wo er nur kann.
In seinem Vormann LUIZ ANGEL SANTANA, einem üblen Revolvermann, findet er dabei die entsprechende Hilfe und Unterstützung. Seitdem fließt Blut, wann immer Rote und Weiße sich begegnen. SANTANA und seine Männer veranstalten sogar regelrechte Treibjagden auf die Krieger, Frauen und Kinder der Comanchen. Besonders natürlich nachdem die Regierung des Staates New Mexico für jeden Indianer Skalp eine Belohnung ausgesetzt hat.
WINNETOU und OLD SHATTERHAND haben sich auf gemacht, um dieser grausamen Menschenjagd ein Ende zu bereiten. In der Zwischenzeit taucht auf der WILKINSON-Ranch ein Halbblut namens PINEDA auf. PINEDA ist auf der Suche nach Arbeit und bietet dem Rancher seine Dienste an. Doch WILKINSON bleibt misstrauisch und will den Jungen sogar von seinem Grundstück jagen. Der Vormann SANTANA wird jedoch hellhörig, als er erfährt, dass PINEDA ein guter Fährtensucher ist. Auf diese Weise kann er den Rancher überzeugen, diesem Halbblut doch noch eine Chance zu geben.
Draußen in der Weite der Prärie begegnet der kauzige Westmann SAM HAWKENS dem Fotoreporter LONGBOW, der von seiner Zeitung den Auftrag erhielt, einen Bericht über die Comanchen zu schreiben. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg ins Comanchen Lager, ohne zu wissen, dass Häuptling TEQUANA und seine Krieger mittlerweile das Kriegsbeil ausgegraben haben. Doch bevor die beiden Unglücksraben am Marterpfahl enden, werden sie von OLD SHATTERHAND gerade noch rechtzeitig gerettet.
WINNETOU ist in der Zwischenzeit in die Hände von SANTANA und seinen Vaqueros geraten und wird auf die Ranch gebracht. Welches Schicksal erwartet ihn dort?
Kann OLD SHATTERHAND mit Hilfe von SAM HAWKENS und LONGBOW den Apachen-Häuptling noch rechtzeitig aus den Händen seiner Feinde befreien? Und welche Rolle spielt eigentlich das Halbblut PINEDA in diesem Spiel? Können die Blutsbrüder die verfeindeten Parteien letztlich wieder miteinander versöhnen? Und wie viele gefährliche Situationen müssen erst noch ausgestanden werden, bis dann endlich wieder Frieden in dieser Gegend Einzug halten kann?
Die Blutsbrüder WINNETOU und OLD SHATTERHAND haben auf alle Fälle wieder einmal alle Hände voll zu tun, um den drohenden Krieg zwischen den Comanchen und den Weißen zu verhindern. SAM HAWKENS und LONGBOW unterstützen die beiden dabei, wo es nur geht.
Auch in dieser Produktion stehen atemberaubende Pferdestunts und gefährliche Kampfszenen im Mittelpunkt des Geschehens. Doch auch der Humor kommt nicht zu kurz, dafür sorgen schon die Komiker HAWKENS und LONGBOW. In jedem Fall aber ist es ein unterhaltsames Stück für Jung und Alt.
Buch und Regie: Jean-Jacques Pascal
frei nach den Motiven von Karl May
Gespielt wird noch bis zu 26.08.2007 immer Freitag, Samstag und Sonntag um 17:00 Uhr
Preise: Erwachsene 19,-- € / Jugendliche (6-14 Jahre) 10,-- € / Familienkarte (2 Erwachsene / 2 Jugendliche) 48,-- € / Kinder bis 5 Jahre Frei.
Bie Bühne faßt 2200 Besucher. Auch ein Backstage Besuch für Interessierte ist möglich.
Zu erreichen ist Weitensfeld u.a. über die Autobahn Salzburg - Klagenfurt, Abfahrt Ossiacher See in Richtung Feldkirchen und in Feldkirchen dann Richtung Weitensfeld im Gurktal.
Mit dem Zug oder Flugzeug bis Klagenfurt und dann mit dem Bus nach Weitensfeld. Die Bühe befindet sich südlich des Ortes und ist ausgeschildert.
Weitensfeld liegt in Kärnten wenige Kilometer nördlich vom Wörthersee in Österreich nahe an der Grenze zu Slowenien.
Übernachtungsmöglichkeiten gibt es sowohl in Weitensfeld als auch Rund um den Wörthersee schon ab 20,-- € die Nacht pro Person.
Das Stück "Halbblut" das dieses Jahr aufgeführt wird ist sehr gut gemacht und vom Regiseur Jean-Jaques Pascal, der auch eine Rolle in dem Stück übernimmt, sehr gut in Szene gesetzt worden. Was die Übereinstimmung mit der Romanvorlage angeht, kann ich allerdings nicht viel sagen. Die Komikeinlage zwischen Sam Hawkens und Milton Longbow paßt, wie auch in Bad Segeberg nicht so richt dazu. In der ersten Hälfte scheint das Stück etwas langatmig, was sich aber nach der 30minütigen Pause ändert. Die Bühne läßt nichts zu wünschen übrig. Reitszenen sind auf der 110 Meter langen Bühne (übrigends der größten Naturbühne Europas) im vollen Galopp möglich. Wer gute Fotos machen möchte braucht entweder ein sehr gutes Teleobjektiv oder 3 Vorstellungen. Allerdings kann es für die Zuschauer durch den Sandbelag der Bühne bei den Reitszenen je nach Windrichtung sehr staubig werden.
Ebenfalls sehr sehenswert ist die anschließende Reitshow der Kaskadeure, vorgestellt von Jean-Jaques Pascal. Die Darsteller stehen dem Puplikum nach der Vorstellung für Autogramme und Gespräche in der Westernstadt zu Verfügung.
Winnetou, dargestellt von Okitay Duanay (halb Sioux, halb Türke), den Freunden in Bad Segeberg seit 1999 bestens bekannt, spielt die Rolle sehr überzeugend und auch Old Shatterhand-Darsteller Kurt Allmer spielt die Rolle hervorragend. Zumindest hat Kurt Allmer mehr Format als der Segeberger Shatterhand Torsten Nindel. Auch die stimmliche Lage ist bei Kurt Allmer deutlich besser.
Und hier noch eine Kurzbeschreibung des Stückes Halbblut:
Mitten in den Jagdgründen der Comanchen befindet sich die Ranch von JOHN WILKINSON. Zwischen ihm und dem Stamm von Häuptling TEQUANA besteht schon seit langem eine Feindschaft, die immer wieder durch Angriffe sowohl von Seiten der Roten, als auch seitens der Weißen neue Nahrung erhält. Dies mag umso mehr erstaunen, als es einmal eine Zeit gegeben hat, in der WILKINSON mit seinen indianischen Nachbarn im guten Einvernehmen gelebt hat. Mehr noch, er lebte sogar mit einer Comanchen-Frau zusammen. Doch nachdem sie ihn verlassen hatte, veränderte sich auch seine Haltung den Indianern gegenüber. Hasserfüllt versucht er ihnen seitdem zu schaden, wo er nur kann.
In seinem Vormann LUIZ ANGEL SANTANA, einem üblen Revolvermann, findet er dabei die entsprechende Hilfe und Unterstützung. Seitdem fließt Blut, wann immer Rote und Weiße sich begegnen. SANTANA und seine Männer veranstalten sogar regelrechte Treibjagden auf die Krieger, Frauen und Kinder der Comanchen. Besonders natürlich nachdem die Regierung des Staates New Mexico für jeden Indianer Skalp eine Belohnung ausgesetzt hat.
WINNETOU und OLD SHATTERHAND haben sich auf gemacht, um dieser grausamen Menschenjagd ein Ende zu bereiten. In der Zwischenzeit taucht auf der WILKINSON-Ranch ein Halbblut namens PINEDA auf. PINEDA ist auf der Suche nach Arbeit und bietet dem Rancher seine Dienste an. Doch WILKINSON bleibt misstrauisch und will den Jungen sogar von seinem Grundstück jagen. Der Vormann SANTANA wird jedoch hellhörig, als er erfährt, dass PINEDA ein guter Fährtensucher ist. Auf diese Weise kann er den Rancher überzeugen, diesem Halbblut doch noch eine Chance zu geben.
Draußen in der Weite der Prärie begegnet der kauzige Westmann SAM HAWKENS dem Fotoreporter LONGBOW, der von seiner Zeitung den Auftrag erhielt, einen Bericht über die Comanchen zu schreiben. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg ins Comanchen Lager, ohne zu wissen, dass Häuptling TEQUANA und seine Krieger mittlerweile das Kriegsbeil ausgegraben haben. Doch bevor die beiden Unglücksraben am Marterpfahl enden, werden sie von OLD SHATTERHAND gerade noch rechtzeitig gerettet.
WINNETOU ist in der Zwischenzeit in die Hände von SANTANA und seinen Vaqueros geraten und wird auf die Ranch gebracht. Welches Schicksal erwartet ihn dort?
Kann OLD SHATTERHAND mit Hilfe von SAM HAWKENS und LONGBOW den Apachen-Häuptling noch rechtzeitig aus den Händen seiner Feinde befreien? Und welche Rolle spielt eigentlich das Halbblut PINEDA in diesem Spiel? Können die Blutsbrüder die verfeindeten Parteien letztlich wieder miteinander versöhnen? Und wie viele gefährliche Situationen müssen erst noch ausgestanden werden, bis dann endlich wieder Frieden in dieser Gegend Einzug halten kann?
Die Blutsbrüder WINNETOU und OLD SHATTERHAND haben auf alle Fälle wieder einmal alle Hände voll zu tun, um den drohenden Krieg zwischen den Comanchen und den Weißen zu verhindern. SAM HAWKENS und LONGBOW unterstützen die beiden dabei, wo es nur geht.
Auch in dieser Produktion stehen atemberaubende Pferdestunts und gefährliche Kampfszenen im Mittelpunkt des Geschehens. Doch auch der Humor kommt nicht zu kurz, dafür sorgen schon die Komiker HAWKENS und LONGBOW. In jedem Fall aber ist es ein unterhaltsames Stück für Jung und Alt.
Buch und Regie: Jean-Jacques Pascal
frei nach den Motiven von Karl May
Gespielt wird noch bis zu 26.08.2007 immer Freitag, Samstag und Sonntag um 17:00 Uhr
Preise: Erwachsene 19,-- € / Jugendliche (6-14 Jahre) 10,-- € / Familienkarte (2 Erwachsene / 2 Jugendliche) 48,-- € / Kinder bis 5 Jahre Frei.
Bie Bühne faßt 2200 Besucher. Auch ein Backstage Besuch für Interessierte ist möglich.
Zu erreichen ist Weitensfeld u.a. über die Autobahn Salzburg - Klagenfurt, Abfahrt Ossiacher See in Richtung Feldkirchen und in Feldkirchen dann Richtung Weitensfeld im Gurktal.
Mit dem Zug oder Flugzeug bis Klagenfurt und dann mit dem Bus nach Weitensfeld. Die Bühe befindet sich südlich des Ortes und ist ausgeschildert.