Der SCHWARZE Saloon ...
Verfasst: 13. Jul 2007, 19:39
Ich solle doch noch eine dritte Anspielung ins Forum schreiben, wurde ich gerade per privater Mail gebeten, dann kriege ich was.
Also gut:
Nach kleinen Scharmützeln zwischen einem Verleger und Karl May in Sachen Zeit & Relativität einigte man sich gütlich auf folgende Lösung:
Karl May sollte eine Weihnachtsgeschichte und eine Neujahrsansprache schreiben, vielleicht mit aktuellen Bezügen zwar, aber doch so, dass das ganze für einen Zeitraum von mehreren Jahren zutreffen könne; die Redaktion wollte sich nicht festlegen, in welchem Jahr die Texte erscheinen sollten, und May solle sich mal nicht so anstellen.
Karl May wusste, dass er auch das hinbekommen würde. Er konnte sehr empfindlich, aber auch sehr pragmatisch sein. Und Sätze wie „Wieder naht nach einem schweren Jahr das liebe Weihnachtsfest“ oder "Auch in diesem Jahr stehen uns wieder große Ereignisse bevor ..." sind ja ganz zeitlos … Ob er aber tatsächlich weiter treu und brav „geliefert“ hat, wissen wir nicht … Es soll ihm manchmal ziemlich wurscht gewesen sein, ob sein Verleger, mit dem er andererseits durchaus „gut konnte“, sich über ihn ärgerte oder auch nicht, und auch reißende Geduldsfäden zählten seiner Ansicht nach zu den Dingen, mit denen man ggf. leben muß und kann …
;-]
Also gut:
Nach kleinen Scharmützeln zwischen einem Verleger und Karl May in Sachen Zeit & Relativität einigte man sich gütlich auf folgende Lösung:
Karl May sollte eine Weihnachtsgeschichte und eine Neujahrsansprache schreiben, vielleicht mit aktuellen Bezügen zwar, aber doch so, dass das ganze für einen Zeitraum von mehreren Jahren zutreffen könne; die Redaktion wollte sich nicht festlegen, in welchem Jahr die Texte erscheinen sollten, und May solle sich mal nicht so anstellen.
Karl May wusste, dass er auch das hinbekommen würde. Er konnte sehr empfindlich, aber auch sehr pragmatisch sein. Und Sätze wie „Wieder naht nach einem schweren Jahr das liebe Weihnachtsfest“ oder "Auch in diesem Jahr stehen uns wieder große Ereignisse bevor ..." sind ja ganz zeitlos … Ob er aber tatsächlich weiter treu und brav „geliefert“ hat, wissen wir nicht … Es soll ihm manchmal ziemlich wurscht gewesen sein, ob sein Verleger, mit dem er andererseits durchaus „gut konnte“, sich über ihn ärgerte oder auch nicht, und auch reißende Geduldsfäden zählten seiner Ansicht nach zu den Dingen, mit denen man ggf. leben muß und kann …
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