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Karl-May-Festtage in Gefahr?
Verfasst: 23. Jan 2007, 05:08
von Sven Margref
Unter sz-online ist die folgende Anreisser-Meldung zu lesen:
Das Karl-May-Fest kann in diesem Jahr nicht mehr mit Geldern vom Kulturraum rechnen. Damit ist seine Existenz gefährdet.
Bis Donnerstag war für den Radebeuler Kulturamtsleiter Alexander Lange die Welt noch in Ordnung. Er hatte ein sehr gutes Gespräch mit dem amerikanischen Generalkonsulat geführt, das in diesem Jahr das Karl-May-Fest sogar finanziell unterstützen will. „Wir waren gut im Fluss“, sagt er über die Vorbereitungen[...]
Mehr weiß ich zur Zeit darüber nicht. KARL MAY & Co. hatte gerade erst die Teilnahme am Fest angemeldet...
Verfasst: 23. Jan 2007, 09:38
von Rehkitz
Verfasst: 24. Jan 2007, 22:53
von Sven Margref
Aktuelle Informationen zum Stand der Dinge nun auch in unseren Online-News.
Verfasst: 30. Jan 2007, 21:01
von Ulrich Neumann
Es kann Entwarnung gegeben werden. Die Fördermittel fließen nun doch, das Fest findet statt. Mehr dazu in unseren Online-News.
Verfasst: 31. Jan 2007, 09:19
von Sven Margref
Und noch ein kleiner Artikel aus der SZ:
Karl-May-Fest kann mit Förderung stattfinden
Radebeul/Riesa. Das deutschlandweit bekannte Karl-May-Fest in Radebeul wird nun doch im Mai stattfinden. Das bestätigte gestern auf SZ-Nachfrage Radebeuls Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos). Vorausgegangen war die Korrektur v+on Riesa-Großenhain-Landrat Rainer Kutschke (CDU) zur Förderung des Festes. Kutschke, der zugleich Vorsitzender des Kulturkonvents für das Elbtal ist, sagte, dass die Abstimmung zur Förderung falsch interpretiert worden sei. Das Karl-May-Fest werde gefördert. Ob wie bisher mit 35000 Euro, werde noch festgelegt. Es solle so viel Geld geben, dass das Fest stattfinden könne. (SZ/red)
http://www.sz-online.de/nachrichten/art ... id=1394612
Verfasst: 31. Jan 2007, 11:16
von Redstar_tradingpost
na, da bin ich ja mal gespannt, was schlußendlich dabei rauskommt.
Übrigens, wer sich zwischendrin mal ein indianisches Häppchen gönnen möchte:
Beim 18. Winterpowwow in Freiberg/Sachsen am 24.2. ab 13.00 Uhr.
Wär das nicht was? Man könnte den Trip ja auch mit einem Besuch im Museum in Radebeul verbinden.
Herzlichen Grß sendet ELke
Verfasst: 31. Jan 2007, 14:14
von Sven Margref
Hier folgt die Pressemitteilung der Stadt Radebeul zu diesem Thema:
Ein Fest für Karl May!
Totgesagte leben länger.
Mit den deutlich positiven Signalen zur weiteren Förderung der Festtage durch den Konventsvorsitzenden des Kulturraums Elbtal, Herrn Landrat Rainer Kutschke ist die bisherige Unsicherheit über die finanzielle Absicherung der Festtage beseitigt. Oberbürgermeister Wendsche (parteilos) sagt: „Wir sind erleichtert. Danke allen Freunden und Unterstützern. Das Karl-May-Fest wird wieder zu einem kulturellen Höhepunkt des Jahres!“ Aufgabe des Konventes wird es nun sein, eine Förderung in einer Höhe zu beschließen, die tatsächlich auch die Zukunft des Festes gewährleistet. Die Stadt Radebeul wird sich auch weiterhin zuverlässig für das Karl-May-Fest engagieren.
Zur Vermeidung zukünftiger Irritationen in Presse und Fangemeinde wäre es zudem wünschenswert, den Interpretationsspielraum der Abstimmungsverhältnisse im Kulturbeirat zu verringern und die Transparenz der Entscheidungen zu erhöhen.
Die angebliche Streichung der Fördergelder hatte ein „kollektives Entsetzen“ zur Folge, das die starke Verankerung der Festtage als Identifikationspunkt der Region zeigt. Die vielen positiven Rückmeldungen haben deutlich gemacht: Karl May hat in Radebeul und weit darüber hinaus nicht nur eine große Vergangenheit sondern auch eine Zukunft!
Verfasst: 31. Jan 2007, 16:25
von Rolf Dernen
"Totgesagte" in der Subline ist allerdings schon eine ziemliche Dreistigkeit. Das mußten sie offensichtlich noch reinbringen, diejenigen in Radebeul, die bei der Erwähnung des Namens "Karl May" wütend in den Teppich beißen. Ich frage mich so langsam, was da so abgeht. Jedes Kaff ist einigermaßen stolz auf irgendeinen Künstler, der mal dort gewohnt hat, auch wenn es jemand ist, den kaum jemand kennt. Aber Radebeul und Karl May - das scheint mir eine ganz komische Geschichte zu sein.
Wenigstens scheinen die Festtage gerettet zu sein. Freuen wir uns darüber.
Grüße
Rolf