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Alexandra Kamp - über Paris in den Wilden Westen

Verfasst: 1. Sep 2006, 22:03
von Christina
Alexandra Kamp - über Paris in den Wilden Westen

Sie war gerade zum ersten Mal an der Ostsee in Scharbeutz. Und sie findet es überragend: "Die Wellen, die Sonne, der blaue Himmel - das ist wie Biarritz." Alexandra Kamp (39), Schauspielerin, muss es wissen, sie ist eine der wenigen deutschen Prominenten, die man auch dort erkennen würde. Warum? Weil sie in internationalen Kino- und deutschen Fernsehfilmen mitgespielt hat und für Dior, Gianfranco Ferré oder Jil Sander gemodelt hat? Nein, das haben andere auch. Was Alexandra Kamp unterscheidet, ist etwas, das man sich nicht erarbeiten kann, nicht durch Kleidung, Ruhm, oder Geld - sie hat Glamour.

Dass sie das hat, beweist sie auch heute. Eine auf den ersten Blick unscheinbare, schlanke Frau betritt das Café. Sie ist ungeschminkt, hat gedacht, es würden keine Fotos gemacht. Als sie erfährt, dass genau das passieren soll, ist sie spontan. Sie möchte noch kurz in der Kosmetikabteilung des Alsterhauses vorbeischauen. "Es geht auch ganz schnell", verspricht sie.

Später, nach einem Kamillentee, und dem Abstecher ins Alsterhaus sieht sie fantastisch aus, ihre Haare trägt sie offen und auf dem Jungfernstieg stellt sie sich in Pose. Passanten schauen und fragen: "Sind Sie Alexandra Kamp?" Man gratuliert ihr zu ihrer neuen Rolle.

Denn nach den Stationen ihres Lebens wie Paris, New York, Berlin hat es sie nun für drei Monate nach Bad Segeberg verschlagen. Sie spielt bei den Karl-May-Spielen eine Ärztin. Vor einiger Zeit ist sie nach Füssen ins Allgäu zu ihrem Freund, Schauspieler Jan Amman (31), der im Musical-Theater Neuschwanstein König Ludwig II. spielt, gezogen. Sie sagt: "Ich liebe die Natur."

Und so sind es auch der See und die Landschaft, die sie an Bad Segeberg schätzt. Morgens blickt sie von ihrem Hotelzimmer aus auf das Wasser. "Das ist unglaublich beruhigend und gibt Kraft." Die braucht sie auch, denn "Winnetou III" wird von Donnerstag bis Sonntag täglich zweimal aufgeführt. Wenn sie am 10. September zum letzten Mal als Dr. Kate Brody reitet und schießt, hat sie 70 Aufführungen hinter sich. "Es war eine ganz tolle Zeit - vor 8000 Zuschauern aufzutreten, denn die Stimmung bei Festspielen ist wie auf einem Rockkonzert." Am Mittwoch, 6. September, um 19 Uhr liest Alexandra Kamp aus "Frühstück mit Kängurus", einem Buch über Australien von Bill Bryson. Der Eintritt von sieben Euro kommt dem Kinderhospiz Muschel zugute.

(Erschienen am 31. August 2006. Autor: Diana Zinkler.
Quelle: http://www.hamburger-abendblatt.de )

Verfasst: 2. Sep 2006, 22:54
von andrea
Bin ich froh, dass ich naturschön bin und niemals Schminke brauche - mich kann man immer fotografieren, ganz ohne Brimborium. ;-)))))

*schüttelt sich vor Lachen*