Greifensteine & Hohenstein-Ernstthal
Verfasst: 21. Aug 2006, 20:08
Einen Bericht über die "Unter Geiern"-Premiere an den Greifensteinen (siehe auch den KARL MAY & Co.-Blog) gibt es heute in der Freien Presse:
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/K ... 43440.html
Darin heißt es u.a.:
"Ganz ernst nehmen darf man die Geschichten um Winnetou und Old Shatterhand nicht. Dann steht einem gelungenen Abend nichts im Weg. [...] Regisseur Stefan Wolfram stellt die eigentliche Handlung hinten an. Viel wichtiger ist eine gesunde Portion Humor, und hier konnte 'Unter Geiern' richtig punkten. Da Winnetou und Old Shatterhand für Klamauk und Slapstick nicht wirklich in Frage kommen, müssen andere Westmänner herhalten. Der Hobble Frank zum Beispiel, ein echtes sächsisches Original mitten im Wilden Westen. Oder der Dicke Jemmy, der Lange Davy und der Gaukler Fritz. Dabei wird nicht nur gealbert, die Komik treibt die Handlung voran, wirkt professionell und lässt die Helden umso heller strahlen."
"Doch 'Unter Geiern' lebt nicht alleine von der Komik und einigen Verweisen auf das Buch von Karl May. Die Kulisse der Greifensteine wird einmal mehr vorbildlich in das Spiel eingebunden. Winnetou steht hoch oben auf einem Felsen über der Freilichtbühne. Die Pferde galoppieren hinter den letzten Zuschauerreihen vorbei auf die Bühne. Die Felsen verwandeln sich in brodelnde Geysire, und das Licht der untergehenden Sonne verfängt sich im künstlichen Nebel. Staub wird aufgewirbelt, und ein Gefangener spielt das 'Lied vom Tod' auf seiner Mundharmonika."
... und:
"In den nächsten Tagen wird 'Unter Geiern' fast täglich auf den Greifensteinen zu sehen sein. Quasi als Entschädigung für die späte Premiere Mitte August. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Freilichtbühne in Hohenstein-Ernstthal die diesjährige Spielzeit bereits beendet. 'Winnetou I' stand auf dem Spielplan. Insgesamt 3500 Zuschauer wollten sich das Abenteuer nicht entgehen lassen. Zu wenig, um die Bühne gewinnbringend zu bespielen. 20.000 Euro Schulden hat die Spielzeit in Hohenstein-Ernstthal hinterlassen. Auf der Naturbühne Greifensteine funktioniert es bisher besser. Nach Auskunft des geschäftsführenden Intendanten Hans-Hermann Krug läuft die Bühne im Moment so gut wie noch nie."
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/K ... 43440.html
Darin heißt es u.a.:
"Ganz ernst nehmen darf man die Geschichten um Winnetou und Old Shatterhand nicht. Dann steht einem gelungenen Abend nichts im Weg. [...] Regisseur Stefan Wolfram stellt die eigentliche Handlung hinten an. Viel wichtiger ist eine gesunde Portion Humor, und hier konnte 'Unter Geiern' richtig punkten. Da Winnetou und Old Shatterhand für Klamauk und Slapstick nicht wirklich in Frage kommen, müssen andere Westmänner herhalten. Der Hobble Frank zum Beispiel, ein echtes sächsisches Original mitten im Wilden Westen. Oder der Dicke Jemmy, der Lange Davy und der Gaukler Fritz. Dabei wird nicht nur gealbert, die Komik treibt die Handlung voran, wirkt professionell und lässt die Helden umso heller strahlen."
"Doch 'Unter Geiern' lebt nicht alleine von der Komik und einigen Verweisen auf das Buch von Karl May. Die Kulisse der Greifensteine wird einmal mehr vorbildlich in das Spiel eingebunden. Winnetou steht hoch oben auf einem Felsen über der Freilichtbühne. Die Pferde galoppieren hinter den letzten Zuschauerreihen vorbei auf die Bühne. Die Felsen verwandeln sich in brodelnde Geysire, und das Licht der untergehenden Sonne verfängt sich im künstlichen Nebel. Staub wird aufgewirbelt, und ein Gefangener spielt das 'Lied vom Tod' auf seiner Mundharmonika."
... und:
"In den nächsten Tagen wird 'Unter Geiern' fast täglich auf den Greifensteinen zu sehen sein. Quasi als Entschädigung für die späte Premiere Mitte August. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Freilichtbühne in Hohenstein-Ernstthal die diesjährige Spielzeit bereits beendet. 'Winnetou I' stand auf dem Spielplan. Insgesamt 3500 Zuschauer wollten sich das Abenteuer nicht entgehen lassen. Zu wenig, um die Bühne gewinnbringend zu bespielen. 20.000 Euro Schulden hat die Spielzeit in Hohenstein-Ernstthal hinterlassen. Auf der Naturbühne Greifensteine funktioniert es bisher besser. Nach Auskunft des geschäftsführenden Intendanten Hans-Hermann Krug läuft die Bühne im Moment so gut wie noch nie."