Erich Loest stürzte am frühen Abend des 12.09.2013 aus einem Fenster im zweiten Stock der Universitätsklinik Leipzig - offenbar absichtlich. Er war schon länger schwer krank.
Vom dem Autor von über 50 Büchern stammt u.a. auch der biographische Karl-May-Roman "Swallow, mein wackerer Mustang". Der Roman vermittelt eindrucksvoll und mit dem nötigen Respekt, den Zeitraum von Karl Mays letztem längeren Gefängnisaufenthalt bis hin zu dessen Tod.
Wer Erich Loest auf dem Karl-May-Fest (1998 oder 1999?) in Radebeul erlebt hat, hat einen zurückhaltenden, eher menschenscheuen Mann getroffen, der jedem "fan"-atischem Treiben eher misstraute, als dass er gerne bereit gewesen wäre, sich als Prominenter feiern zu lassen.
Allein aus dem, was er über seine Zeit im DDR-Gefängnis spärlich andeutete, konnte man erahnen, wie sehr sich dieser Mann durch das innerlich verletzt fühlte, was ihm in jener Zeit widerfahren war.
Erich Loest ist tot
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BernhardT
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