Ausstellung: Indianer, Trapper, Fallensteller
Verfasst: 21. Mär 2006, 21:23
Im Westfälischen Schulmuseum in Dortmund gibt es vom 26.3. bis zum 25.6. die Ausstellung "Indianer, Trapper, Fallensteller. Der Prinz zu Wied - Ein Vorläufer Karl Mays?". Dazu gibt es Museumspädagogische Angebote. Infos auch unter http://www.museendortmund.de
Das ist auf der Homepage zu lesen:
Ausstellung über Wildwest-Klischees und ihre Ursprünge
Ob in den Winnetou-Büchern oder dem Kinofilm "Der mit dem Wolf tanzt": Gemeinhin reitet der Indianer mit wehender Federhaube über weite Prärien, jagt Bisonherden oder stürmt die Forts weißer Siedler und Händler. Tatsächlich hat die Mehrzahl der Indianervölker Nordamerikas diesem Bild nicht entsprochen, sie hatten völlig andere Lebensumstände.
Zahlreiche Romane und Kinofilme jedoch festigten dieses Wildwestbild. Damit räumt jetzt die Ausstellung "Indianer, Trapper, Fallensteller. Der Prinz zu Wied – ein Vorläufer Karl Mays?“ im Westfälischen Schulmuseum auf. Sie ist vom 26. März bis zum 25. Juni 2006 zu sehen.
Der Mann, der an dem klischeehaften Wildwestbild "schuld" ist, hat das nicht geahnt und nie gewollt: Maximilian Prinz zu Wied. Der passionierte Naturforscher lieferte nach einer Nordamerikareise 1832 bis 1834 erste authentische Beschreibungen der Völker im damals noch freien Indianerland. Seine "Reise nach Nord-America" war illustriert mit Kupferstichen des begabten Malers Karl Bodmer, der den Prinzen begleitet hatte. Dessen Zeichnungen wurden später in Abenteuerbüchern und Filmen in Szene gesetzt. Auch für Karl May war das Werk eine Quelle der Inspiration: So diente der von Bodmer mehrfach abgebildete Mandan-Häuptling Mato-Tope als Vorbild für den indianischen Helden seiner 1893 bis 1910 erschienenen Winnetou-Romane. Auch die Freundschaft zwischen Mato-Tope und dem Prinzen Maximilian könnte Karl May zu der Idee der Blutsbrüderschaft zwischen Winnetou und Old Shatterhand angeregt haben.
Die Ausstellung im Westfälischen Schulmuseum veranschaulicht, wer und was unsere Wildwest-Phantasien beflügelt hat und wie die indianischen Völker am Missouri wirklich lebten, was sie jagten und was sie erlitten.
Zu den Exponaten gehört neben Indianerkleidung, Schmuck und Waffen auch ein Originalskalp. Die Schau wird von einem umfangreichen Begleitprogramm ergänzt.
Das ist auf der Homepage zu lesen:
Ausstellung über Wildwest-Klischees und ihre Ursprünge
Ob in den Winnetou-Büchern oder dem Kinofilm "Der mit dem Wolf tanzt": Gemeinhin reitet der Indianer mit wehender Federhaube über weite Prärien, jagt Bisonherden oder stürmt die Forts weißer Siedler und Händler. Tatsächlich hat die Mehrzahl der Indianervölker Nordamerikas diesem Bild nicht entsprochen, sie hatten völlig andere Lebensumstände.
Zahlreiche Romane und Kinofilme jedoch festigten dieses Wildwestbild. Damit räumt jetzt die Ausstellung "Indianer, Trapper, Fallensteller. Der Prinz zu Wied – ein Vorläufer Karl Mays?“ im Westfälischen Schulmuseum auf. Sie ist vom 26. März bis zum 25. Juni 2006 zu sehen.
Der Mann, der an dem klischeehaften Wildwestbild "schuld" ist, hat das nicht geahnt und nie gewollt: Maximilian Prinz zu Wied. Der passionierte Naturforscher lieferte nach einer Nordamerikareise 1832 bis 1834 erste authentische Beschreibungen der Völker im damals noch freien Indianerland. Seine "Reise nach Nord-America" war illustriert mit Kupferstichen des begabten Malers Karl Bodmer, der den Prinzen begleitet hatte. Dessen Zeichnungen wurden später in Abenteuerbüchern und Filmen in Szene gesetzt. Auch für Karl May war das Werk eine Quelle der Inspiration: So diente der von Bodmer mehrfach abgebildete Mandan-Häuptling Mato-Tope als Vorbild für den indianischen Helden seiner 1893 bis 1910 erschienenen Winnetou-Romane. Auch die Freundschaft zwischen Mato-Tope und dem Prinzen Maximilian könnte Karl May zu der Idee der Blutsbrüderschaft zwischen Winnetou und Old Shatterhand angeregt haben.
Die Ausstellung im Westfälischen Schulmuseum veranschaulicht, wer und was unsere Wildwest-Phantasien beflügelt hat und wie die indianischen Völker am Missouri wirklich lebten, was sie jagten und was sie erlitten.
Zu den Exponaten gehört neben Indianerkleidung, Schmuck und Waffen auch ein Originalskalp. Die Schau wird von einem umfangreichen Begleitprogramm ergänzt.