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Der Eingang zur Gigantochelonia

Verfasst: 29. Jan 2009, 04:02
von Marlies
60000 Zeichen darf ich nur schreiben - Telegramm-style in dem Fall.

Man weiss: die Gigantochelonia war im Gran Chaco begraben; der runde Panzer war nur knapp mit Erde beschuettet. Da Dr Morgenstern und sein Fritze die vermeintliche Riesenschildkroete ausgraben wollten fanden sie das Munitionsdepot der Rebellen. Und das fanden sie als sie den 'sandigen Eingang' entdeckten.

Von einem Inscheniör's point of view, kann ich es mir auch beim xten durchlesen noch nicht vorstellen. Ein Loch im Boden, Waffen etc drin. Eine grosse suppentellerartig gewoelbte Decke drauf (soweit so gut). Aber dann ist da ein Eingang der mit Sand zugedeckt wurde. Als die Herren den Sand ausgruben, fiel der Boden ploetzlich unter ihnen weg und sie rutschten in die Gigantochelonia hinein.

Wenn man das ganze umgekehrt aufzaehlt (wo die Rebellen es zudeckten), wie kriegten die den Sand dahin ohne dass der schon zum vorneherein ins grosse interium der Gigantochelonia verschwand? Sand rinnt ja bekanntlich, ausser man haelt ihm davon ab mit einer 'wand' oder aehnliches; aber nein - der Fritze fiel ja einfach 'rin' als der Sandboden nachgab.

Auch beim zweiten 'Fund' ist es so beschrieben:

>>>So, wie Sie es an der Fischquelle gemacht haben, dürfen wir es also nicht machen. Sie haben dort doch wohl die ganze Decke rund umgraben?«
»Allerdings.«
»Und dabei die Erde tief aufgewühlt?«
»Natürlich! Wir haben jedacht, wir hätten ein Riesentier herauszupuddeln. Da mußte dat Loch so jroß wie möglich sind.«
»Dies werden wir nicht thun. Nicht wahr, es gab in dem Lehmboden eine sandige Stelle?«
»Ja. Dat war der verschüttete Eingang zu dat Jeheimnis.«
»So brauchen wir doch nur den Eingang zu öffnen, um hinabzukommen. Und dies werden wir so vorsichtig thun, daß später niemand bemerken wird, daß man das Versteck geöffnet hat.«
»Aber dann, wenn sie die Jeschichte herausnehmen wollen, werden ihnen die Augen aufjehen!«
»Um so geheimnisvoller wird ihnen die Sache vorkommen, da äußerlich kein Anzeichen vorhanden gewesen ist, daß man das Nest geöffnet hat. Gehen wir ans Werk!«
Vater Jaguar bückte sich, um den Boden zu untersuchen, und fand bald die sandige Stelle, welche noch weniger Gras trug als die Umgebung derselben. Sie wurde sehr sorgfältig, zunächst mit dem Spaten umstochen und ausgehoben. Dann grub man in die Tiefe. Der Vater Jaguar ließ eine Anzahl Ponchos ausbreiten, auf welche das Erdreich geworfen wurde, damit nichts davon im Grase liegen bleibe und dann zum Verräter werden könne.
Als man einige Fuß tief gekommen war, brach der Boden des Loches ein, und der Sand fiel, ganz wie dort an der Fischquelle, nach innen. Das Loch wurde so erweitert, daß Hammer hinabsteigen konnte. Als er unten anlangte, befand er sich in einer kleinen Höhle, welche ganz genau derselben glich, bei deren Oeffnen Don Parmesan, Doktor Morgenstern und Fritze so unangenehm überrascht worden waren. <<<

oder gibts im Gran Chaco Sand der sich anders benimmt?

m

Re: Der Eingang zur Gigantochelonia

Verfasst: 29. Jan 2009, 10:36
von Helmut
Gedacht haben wird er (May) wohl an solche Torbögen und Brücken, die durch "Spannung" am Einstürzen gehindert werden. Ob dies allerdings auch mit Sand (nass muss er dann jedenfalls sein) funktioniert, und was passiert wenn er denn austrocknet, dass weiß ich (leider) auch nicht.

Helmut

Re: Der Eingang zur Gigantochelonia

Verfasst: 29. Jan 2009, 10:57
von Marlies
Da ist ja der Helmut - hello!

Gibt es fuer solche (May) Konstruktionen kein archiv? Wenn nicht dann sollte da eines sein ... damit man's abgucken kann ... unter 'G' 'Gigantochelonia Engang' un-unterstuetzter, selbst-haltender Sand Eingang, oder sowas aehnliches. Mit Skizzen und 'stress calculations' etc. Es muss ja nicht immer alles Fantasie sein ... doch, in diesem Falle, nehme ich an dass der Karle etwas wesentliches ueberschaut hat - das mit dem Sand.

Es kann aber auch sein dass das 'Eingangsloch' etwas verschoben vom eigentlichen Waffen-Loch war und somit so schraeg da gegraben war, doch auch dann, da haette man etwas gebraucht um den Sand am schraeg-Abrutschen zu hindern.

Am Besten, man macht die Leser darauf nicht aufmerksam - sie koennen sich dann mit ihrer eigene Fantasie damit beschaeftigen. Ich meine ... es sind deren 4 (sage und schreibe - vier) ... ein 4-facher Fluechtigkeitsfehler?

Nee nee da stimmt was nich ...