Seite 1 von 4

24.01. - Indianerüberfall bei "Wetten dass ...?"

Verfasst: 14. Jan 2009, 18:36
von ReinhardB
Bully Herbigs Bühnenvariante vom "Der Schuh des Manitu" wird am 24. Januar in der ZDF-Show "Wetten das ...?" in Ausschnitten zu sehen sein. Sicher in Anwesenheit des "Meisters".

Re: 24.01. - Indianerüberfall bei "Wetten dass ...?"

Verfasst: 14. Jan 2009, 20:35
von Angel
Na dann wollen wir uns mal die erneute "Vera....ung" des Maysters und seiner Romanfiguren antun :-)

Re: 24.01. - Indianerüberfall bei "Wetten dass ...?"

Verfasst: 14. Jan 2009, 20:43
von Rüdiger
... oder auch nicht.

;-)

Den Film Schuh des Manitou habe ich jahrelang überhaupt nicht gesehen, und beim ersten Angucken vor ein paar Monaten auf Video nach einer halben Stunde erstmal eine Pause eingelegt. Und die läuft immer noch, die Pause, und höret vielleicht nimmer auf. So interessant finde ich sowas.

Re: 24.01. - Indianerüberfall bei "Wetten dass ...?"

Verfasst: 14. Jan 2009, 21:07
von Sven Margref
Angel hat geschrieben: die erneute "Vera....ung" des Maysters und seiner Romanfiguren
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich bei dem Film um keine Verarschung handelt. Wer sich den Streifen genau ansieht, wird erkennen, mit wie viel Liebe zum Detail Bully die Karl-May-Filme verarbeitet. Es geht dabei natürlich vor allem um die Filme, mit den Romanen hat das nix zu tun.

Re: 24.01. - Indianerüberfall bei "Wetten dass ...?"

Verfasst: 14. Jan 2009, 22:15
von Angel
@Rüdiger
... Na also vom Hocker haben mich Herbig's Produktionen noch nie gehauen, ich will damit zum Ausdruck bringen, kneif mich mal in die Seite damit mir ein Lachen auskommt ...

Ich bin schon neugierig was er wieder für einen Klamauk mit der Verfilmung von "Wicki & die starken Männer" der ersten Comic TV-Serie, entstanden etwa 1974, wo erst vor kurzem im Fernsehen das Casting für die einzelnen Figuren über die Bühne ging,
betreibt ;-)))
Sven Margref hat geschrieben:
Angel hat geschrieben: die erneute "Vera....ung" des Maysters und seiner Romanfiguren
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich bei dem Film um keine Verarschung handelt. Wer sich den Streifen genau ansieht, wird erkennen, mit wie viel Liebe zum Detail Bully die Karl-May-Filme verarbeitet. Es geht dabei natürlich vor allem um die Filme, mit den Romanen hat das nix zu tun.
Lieber Sven
Dies kann Jeder sehen wie er will und denken was er will.
Entschuldigung wenn da meine Meinung nicht mit Deiner oder sonstiger Personen konform gehen
Für mich sind auch die Karl May Filme doch irgendwo auf den Mayster zurückzuführen, auch wenn die Handlungen teilweise stark von den Romanen abweichen, weit hergeholt wurden und es einer großen Portion Phantasie des Fans bedarf um einen Zusammenhang herzuleiten.

Wie hat Rüdiger formuliert ... die "Seh-Sende-Pause" dauert an, trefflicher kann man es nicht ausdrücken, das hätte glatt auf meinem Mist gewachsen sein können.
Nachdem ich auch Herrn Gottschalk nicht besonders "verknusen" kann, bleibt am 24.01. wohl die Mattscheibe dunkel ...

Re: 24.01. - Indianerüberfall bei "Wetten dass ...?"

Verfasst: 14. Jan 2009, 23:32
von markus
Kann in dem Fall nur Herrn Margref rechtgeben, mit meinen beiden "Lieblingen" ;-)) hier aus dem Forum stehe ich jetzt auf Kriegsfuß;-)).

Wie Herr Margref schon richtig sagte, der Film "Der Schuh des Manitu" war keine Verarsche, sondern Satire. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Es ist auch richtig daß nicht die Romane sondern die Filme gemeint waren, vornehmlich "Der Schatz im Silbersee". Laut eigener Aussage hat Bully nie ein Karl-May-Buch gelesen. Desweiteren war es nicht nur eine Satire auf die Karl-May-Filme, sondern auch auf den Italo-Western der 60er und 70er Jahre und den Western-Film allgemein. Und das alles in einer Professionalität die beispiellos ist. Hut ab.
Das einzige was ich kritisieren muß ist, daß er Karl May (betrunken) hat auftreten lassen. Das hätte es nicht gebraucht.

Ich fand immer schon gut was Bully gemacht hat, bis auf den Film "Traumschiff Surprise", der war grauenhaft. Die Bullyparade war immer spitze, eine Oase in der großen Wüste der Comedysendungen des Fernsehens.

So, das war eine Lanze für Michael "Bully" Herbig und große Zunge raus Richtung München und Mannheim:-p.

;-))

Re: 24.01. - Indianerüberfall bei "Wetten dass ...?"

Verfasst: 14. Jan 2009, 23:54
von Angel
@markus
Nur zu, tu Dir keinen Zwang an das Kriegsbeil auszubuddeln, buh und bäh ;-)))
Zu Euerer aller Entschuldigung sei vielleicht Euer "jugendliches Alter" angeführt, die Ollen haben halt einen anderen Geschmack ... grins

Re: 24.01. - Indianerüberfall bei "Wetten dass ...?"

Verfasst: 15. Jan 2009, 09:31
von Rüdiger
Ich kenne von dem Herrn Herbig (wenn einer sich schon "Bully" nennt, wittere ich schon gezieltes Spekulieren auf Fan-Anbiederungskumpanei, und das ist schon verdächtig) so gut wie nichts, wie gesagt, vom "Schuh des Manitou" die erste halbe Stunde, da habe ich dreimal geschmunzelt, aber das tue ich bei Waalkes und Konsorten auch, dreimal in der halben Stunde, das ist mir zuwenig, das muß ich nicht den ganzen Abend haben. Den "Wixxer" habe ich im Kino gesehen, das war glaube ich auch von dem, das fand ich ziemlich bescheuert. Ansonsten weiß ich gar nicht, was der Mann so gemacht hat, es interessiert mich auch nicht weiter. Mit "Comedy" kann ich generell nichts anfangen, da sitze ich völlig verständnislos davor.

Freundlich mit dem Taschentuche winkend (diese Formulierung ist abgekupfert), insbesondere in Richtung Krefeld

;-)

Rüdiger

Re: 24.01. - Indianerüberfall bei "Wetten dass ...?"

Verfasst: 15. Jan 2009, 10:00
von Helmut
Nur so nebenbei, als ob das wichtig wäre, "Der Wixxer" hat natürlich nichts (aber auch garnichts) mit Michael "Bully" Herbig zu tun; außer dass die "Filmgattung" gewisse Ähnlichkeiten hat.

Helmut (, der ausnahmsweise, auf diesem Gebiet auch mal was (besser) weiß.)

Re: 24.01. - Indianerüberfall bei "Wetten dass ...?"

Verfasst: 15. Jan 2009, 10:46
von Rüdiger
Vielleicht sollte ich mich bei Themen, von denen ich keine Ahnung habe, besser heraushalten.

;-)

Aber Markus ist 'schuld.' Der hatte mich ja sozusagen direkt angesprochen. Und so weit, auch in solchen Fällen ggf. besser die Klappe zu halten, bin ich noch nicht. Da arbeite ich noch dran.

;-)

Re: 24.01. - Indianerüberfall bei "Wetten dass ...?"

Verfasst: 15. Jan 2009, 12:43
von markus
Angel hat geschrieben:@markus
Nur zu, tu Dir keinen Zwang an das Kriegsbeil auszubuddeln, buh und bäh ;-)))
Zu Euerer aller Entschuldigung sei vielleicht Euer "jugendliches Alter" angeführt, die Ollen haben halt einen anderen Geschmack ... grins
So jung bin ich auch nicht mehr, bin die mittlere Generation, zu alt für Eins-live(moderner Jugendsender in NRW) und zu jung für WDR4(Schlagersender in NRW);-)). Das was die jungen sich angucken wie DSDS oder Dschungelcamp ist nicht grade mein Geschmack.
Rüdiger hat geschrieben:(wenn einer sich schon "Bully" nennt, wittere ich schon gezieltes Spekulieren auf Fan-Anbiederungskumpanei, und das ist schon verdächtig)
Falsch gewittert! Den Spitznamen Bully hat Herbig seit seiner Kindheit, weil er in der Schule ein Trikot des FC Bayern München trug, deren damaliger Sponsor Magirus-Deutz mit dem Slogan Die Bullen kommen! warb. Von einem Lehrer wurde er fortan Bully genannt, da in der Klasse mehrere Jungen Michael hießen. Und das stimmt, der Name "Michael" war in den 70ern relativ häufig.

"Der Wixxer" ist, wie Helmut richtig sagte, nicht von Herbig. Dieser Film versuchte wohl auf die Erfolgsspur von "Der Schuh des Manitu" zu gelangen, was in meinen Augen gründlich daneben ging. Ich weiß nicht wie und ob der Film erfolgreich war, aber den zweiten Teil habe ich mir dann nicht mehr angetan.

Das meisste was im deutschen Fernsehen an Comedy gezeigt wird, ist auch mir sehr suspekt. Wie ich schon sagte, Bully mit seiner "Bullyparade", die leider nicht mehr kommt, war ein Lichtblick im Comedy-dschungel. So gesehen kann ich Rüdiger ja verstehen (obwohl ich grade so für mich denke ob er vieleicht zum lachen in den Keller geht; aber nein, er ist ja kein Westfale;-))). Worüber ich eher lachen kann ist Kabaret a la Dieter Nuhr oder Konrad Beikircher.

Mit einem Papiertaschentuch in Richtung Manheim zurück winke (hatte doch geahnt daß du es nicht auf sich beruhen läßt und das ist auch gut so; somit nehme ich die Schuld gerne auf mich, howgh;-)))

Re: 24.01. - Indianerüberfall bei "Wetten dass ...?"

Verfasst: 15. Jan 2009, 13:19
von Rüdiger
Den Spitznamen Bully hat Herbig seit seiner Kindheit, weil er in der Schule ein Trikot des FC Bayern München trug, deren damaliger Sponsor Magirus-Deutz mit dem Slogan Die Bullen kommen! warb. Von einem Lehrer wurde er fortan Bully genannt, da in der Klasse mehrere Jungen Michael hießen.
Ja, das hab' ich mittlerweile auch gelesen in der Wikipedia. Und sowas läßt sich freilich trefflich benutzen & vermarkten. Die Pappenheimer wissen schon, wie sie Wir-Gefühle oder sowas in der Art beim Fan herauskitzeln.

Aber ich will dem Mann gar nichts (und seinen Fans auch nicht), was hab' ich denn mit dem am Hut, nix. Ist halt nicht mein Humor.

Ich geh' nicht zum Lachen in den Keller, ich lache sehr gern. Über Herbert Knebel z.B. könnt' ich mich manchmal wegschmeißen. Die Geschmäcker und Empfänglichkeiten sind halt verschieden.

Re: 24.01. - Indianerüberfall bei "Wetten dass ...?"

Verfasst: 15. Jan 2009, 14:31
von Angel
Ich lache auch sehr gerne, muß dazu auch nicht den Keller aufsuchen, kann aber leider halt nicht über jeden Blödsinn lustig sein ...

Wie Rüdiger schon ausführte die Geschmäcker sind halt verschieden, wir sind nun mal jeder für sich Individuen, weder Roboter gleichfunktionierender Machart noch nach Einheitsschablone maßgeschneidert ...

Akzeptiert mich so wie ich bin oder lasst es ;-)))

ohne Groll & Bitterkeit in Richtung Llano de Rheino winke ...
Angel

Re: 24.01. - Indianerüberfall bei "Wetten dass ...?"

Verfasst: 15. Jan 2009, 17:58
von markus
Rüdiger hat geschrieben:
Den Spitznamen Bully hat Herbig seit seiner Kindheit, weil er in der Schule ein Trikot des FC Bayern München trug, deren damaliger Sponsor Magirus-Deutz mit dem Slogan Die Bullen kommen! warb. Von einem Lehrer wurde er fortan Bully genannt, da in der Klasse mehrere Jungen Michael hießen.
Ja, das hab' ich mittlerweile auch gelesen in der Wikipedia. Und sowas läßt sich freilich trefflich benutzen & vermarkten. Die Pappenheimer wissen schon, wie sie Wir-Gefühle oder sowas in der Art beim Fan herauskitzeln.
Von mir aus kann er Leckmischinski heißen, ich geh nicht nach dem Namen, sondern nach dem was ein Mensch leistet und da kann man bei Herbig nicht meckern.

Übrigens, wie war das noch in den 60er und 70er Jahren, da hatte doch Gott und die Welt einen Künstlernamen. Jeder neue Schlagerfuzzi bekam, noch bevor er überhaupt ins Mikrofon trällern durfte, erstmal einen neuen Namen verpasst, ich erinnere nur an Rex Gildo, Roy Black usw. Hatte ich "Gott und die Welt" gesagt? Nein, der Lustknabe der Biene Maya, die goldene Drohne aus Prag heißt wirklich Karel Gott;-)).

Überhaupt frage ich mich warum immer auf Komödien und Satire rumgehackt wird, so als ob man sie nicht ernst nehmen darf. Das war schon immer typisch deutsch, Ernster Film hat Anspruch, Kömödie ist Klamauk, albern, ohne Anspruch. Ziemlich Banane die Logik, denkt mal drüber nach.

Pierre Brice hatte die Satire von "Der Schuh des Manitu" ja auch nicht verstanden, wahrscheinlich weil er "seine" Filme wohl zu ernst nahm. Sein gutes Recht, aber eine gut gemachte Komödie ist auch eine ernste Sache.
Rüdiger hat geschrieben:Aber ich will dem Mann gar nichts (und seinen Fans auch nicht), was hab' ich denn mit dem am Hut, nix. Ist halt nicht mein Humor.
Muß es auch nicht, alles geschmacksache. Trotzdem kann man ihn akzeptieren und muß ihn nicht verunglimpfen mit Halbwahrheiten;-)).
Rüdiger hat geschrieben:Ich geh' nicht zum Lachen in den Keller, ich lache sehr gern. Über Herbert Knebel z.B. könnt' ich mich manchmal wegschmeißen. Die Geschmäcker und Empfänglichkeiten sind halt verschieden.
Da sind wir uns ja mal einig. Ach und Loriot, was hälst du von dem?
Angel hat geschrieben:Wie Rüdiger schon ausführte die Geschmäcker sind halt verschieden, wir sind nun mal jeder für sich Individuen, weder Roboter gleichfunktionierender Machart noch nach Einheitsschablone maßgeschneidert ...

Akzeptiert mich so wie ich bin oder lasst es ;-)))
Das hat auch nie jemand behauptet. Wie ich grad schon erwähnte muß man nicht alles mögen, aber akzeptieren, tollerieren daß es sowas gibt und daß es Leute gibt die sowas mögen, sollte man schon. Das ist eine Art des sozialen Miteinander auskommens. Leben und Leben lassen kann man auch sagen, oder jeder Jeck ist anders. Oder wie der alte Fritz immer trefflich formulierte (ein ganz gescheiter (nicht gescheiterter) Kerl):"Jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden.";-)))

Re: 24.01. - Indianerüberfall bei "Wetten dass ...?"

Verfasst: 15. Jan 2009, 18:14
von Rüdiger
markus hat geschrieben: Überhaupt frage ich mich warum immer auf Komödien und Satire rumgehackt wird, so als ob man sie nicht ernst nehmen darf. Das war schon immer typisch deutsch, Ernster Film hat Anspruch, Kömödie ist Klamauk, albern, ohne Anspruch. Ziemlich Banane die Logik, denkt mal drüber nach.
Ich mag Willy Millowitsch. Und finde ihn sehr komisch. Was sagst Du nun. Aber dies ganze Comedy-Zeug mag ich halt nicht (und find's meistens auch überhaupt nicht komisch).
markus hat geschrieben: Pierre Brice hatte die Satire von "Der Schuh des Manitu" ja auch nicht verstanden,
Hat doch nicht unbedingt mit Verstehen zu tun. Sondern mit Mögen bzw. Nichtmögen.
markus hat geschrieben: und muß ihn nicht verunglimpfen mit Halbwahrheiten;-)).
Ich habe, kannstenochmalnachlesen, von "wittern" und "Verdacht" gesprochen, weiter nichts. Außerdem stört es mich doch gar nicht sonderlich wenn einer gezielt mit irgendwelchen Namens-Spielchen kokettiert, würd' ich vielleicht auch so machen. Kann ja auch sein daß es einfach so'n sonniges Gemüt ist das sich nichts weiter dabei denkt. Aber das dürfte bei Medien-Leuten eher selten sein. Die wissen schon was ankommt, welche 'Tour' zieht usw.
markus hat geschrieben: Da sind wir uns ja mal einig. Ach und Loriot, was hälst du von dem?
Früher mochte ich ihn mehr als heute. Der vermittelt hinter der vordergründig sich zeigenden Komik Menschenverachtung und Kälte. Wie Thomas Mann. Und im Gegensatz zu z.B. Karl May (der das manchmal durchaus auch vermittelt) ist bei den beiden für mein Empfinden nicht als Gegengewicht das große Herz und die Menschlichkeit dabei.

(Ein genialer Darsteller ist er. Sein "Krawehl"-Literat z.B., das kann man nicht besser machen. - [Falls Giesbert mitliest: Kann das übrigens eine Anspielung auf den Schmidt-Lektor sein ? Der Gedanke kam mir neulich sofort])