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"Sozialistische Cowboys"

Verfasst: 16. Mai 2008, 10:26
von n.f.
In der edition suhrkamp erschien kürzlich ein neues Buch: "Sozialistische Cowboys. Der Wilde Westen Ostdeutschlands" von Friedrich von Borries und Jens-Uwe Fischer (edition suhrkamp 2528, 200 Seiten, Broschur, 10,00 Euro [D] / 10,30 Euro [A] / 18,- sFr, ISBN 978-3-518-12528-1). Infos zum Buch:

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und
http://www.suhrkamp.de/titel/titel.cfm?bestellnr=12528" onclick="window.open(this.href);return false;

Re: "Sozialistische Cowboys"

Verfasst: 20. Mai 2008, 21:28
von n.f.
Nachtrag: Das Buch enthält natürlich auch zahlreiche Bezüge zum Thema Karl May (und zu seinen Randbereichen sowie zu verwandten Themen). So setzen die Autoren teilweise auch dort an, wo seinerzeit Hainer Plaul ("die horen", 1995) und Christian Heermann ("Old Shatterhand ritt nicht im Auftrag der Arbeiterklasse", 1995) aufhörten.

Am 2. Juni 2008 (20 Uhr) findet in Berlin eine Buchpräsentation ("Sozialistische Cowboy-Revue": Lesung mit Film- Musik- und Interviewausschnitten) statt: "Bassy Cowboyclub", Schönhauser Allee 176a (im Keller des Pfefferberg), 10119 Berlin. Eintritt: 5 Euro.

Wäre eine derartige oder ähnliche Buchpräsentation nicht auch etwas für die Radebeuler oder Hohenstein-Ernstthaler Karl-May-Stätten und ihr künftiges Vortragsprogramm?

Re: "Sozialistische Cowboys"

Verfasst: 2. Jul 2008, 15:25
von JennyFlorstedt
http://einestages.spiegel.de/static/top ... r_ddr.html" onclick="window.open(this.href);return false;

Re: "Sozialistische Cowboys"

Verfasst: 2. Jul 2008, 20:48
von Duke
Hallo

habe gerade mal in den Artikel hineingelesen.

"Old Manitou entwaffnet

Misstrauisch begleitete die Obrigkeit das DDR-Indianerwesen von Anfang an. Karl May war in der jungen DDR verpönt, seine Bücher wurden nicht verlegt. Dennoch gründete sich bereits 1956 in dessen letztem Wohnort Radebeul der erste Indianerclub. Später entstand sogar ein Indianer-Museum. "

Der letzte Satz ist doch wirklich ein Genuss...

Gruß

Michael

Re: "Sozialistische Cowboys"

Verfasst: 2. Jul 2008, 22:32
von Rolf Dernen
Duke hat geschrieben:
Hallo

habe gerade mal in den Artikel hineingelesen.

"Old Manitou entwaffnet

Misstrauisch begleitete die Obrigkeit das DDR-Indianerwesen von Anfang an. Karl May war in der jungen DDR verpönt, seine Bücher wurden nicht verlegt. Dennoch gründete sich bereits 1956 in dessen letztem Wohnort Radebeul der erste Indianerclub. Später entstand sogar ein Indianer-Museum. "

Der letzte Satz ist doch wirklich ein Genuss...
Den Satz habe ich auch genossen. Da war mal wieder jemand von keinerlei Kenntnis angekränkelt.