KMG-Kongress
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giesbert
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Nö, ist es nicht ;-)Rüdiger hat geschrieben:Das Buch Winnetou I z.B. (ich komme darauf, weil es in einem anderen Thread um dessen Empfehlung durch eine Zeitung sowie um dessen Preis ging) ist in der Fassung von Karl May nicht im Handel erhältlich (so absurd es klingen mag, es ist so).
Die hübsche und sehr preiswerte Ausgabe im Rahmen der Hamburger Lesehefte ist eine unbearbeitete Ausgabe, die den Text den EA bringt.
Die Texteingriffe betreffen lediglich die "zahlreich vorhandenen Setzfehler" der Fehsenfeld-Ausgabe (die man wohl kaum als Autors Wille betrachten kann) und die "konservative" Rechtschreibregelanpassung. (Eine imho lässliche Sünde; ja, nicht einmal das.)
Falls Dir das nicht reicht, würde ich gern mal wissen, was Du eigentlich als "Fassung von Karl May" bezeichnen würdest. Da wir von vielen Texten keine Handschriften haben und May kein so wahnsinnig sorgfältiger Leser der Korrekturabzüge gewesen zu sein scheint (was bei dem Arbeitstempo und dem gewaltigen Textmassiv auch gar nicht anders zu erwarten ist), ist das eine ziemlich heikle Angelegenheit.
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giesbert
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Dazu hat Claus Roxin vor einiger Zeit schon einiges gesagt:sandhofer hat geschrieben:Andererseits muss das Ganze auch einen gewissen Sinn machen.
http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg ... /index.htm
(S. 32 ff.)
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giesbert
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Rüdiger
Wenn das so ist: fein. Ich habe aber gelesen, daß dem nicht so sei.Ausgabe im Rahmen der Hamburger Lesehefte ist eine unbearbeitete Ausgabe, die den Text den EA bringt.
Die Texteingriffe betreffen lediglich die "zahlreich vorhandenen Setzfehler" der Fehsenfeld-Ausgabe (die man wohl kaum als Autors Wille betrachten kann) und die "konservative" Rechtschreibregelanpassung.
Mit Rechtschreibregelanpassungen ist es übrigens durchaus so eine Sache; kleines Beispiel, das sehr schön zeigt, wie schnell da der Spaß schon aufhören kann:
"In der Erzählung "Merhameh" beispielsweise (in "Abdahn Effendi"), reiten Kara ben Nemsi und Hadschi Halef Omar auf ihren "wohl bekannten Rappen" durch Ardistan. Man reibt sich die Augen: Soll die Getrenntschreibung etwa schon den schwindenden Bekanntheitsgrad des berühmten Rih dokumentieren? Oder hat hier ein übereifriger Lektor des Guten zuviel getan? Jedenfalls sind damit aus den 'sehr bekannten', nämlich "wohlbekannten Rappen" des Originals in der Neuausgabe die 'wahrscheinlich bekannten' Rappen geworden, eine Veränderung des Sinnes, die - zumindest zum jetzigen Zeitpunkt noch - verfrüht erscheint."
(aus einer Buchrezension im Internet)
Das finde ich nun, sozusagen und mit Verlaub, etwas albern, vor allem, wenn jemand damit kommt, der jahrelang hat deutlich werden lassen, daß er es auch nicht so hat mit bearbeiteten Texten. Darauf muß man auch nicht mehr antworten. Schau z.B. in Deinem Roxin-Link nach, S. 32 ff. Da wird alles Wesentliche gesagt.würde ich gern mal wissen, was Du eigentlich als "Fassung von Karl May" bezeichnen würdest.
;-)
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giesbert
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Ob dem wirklich so ist, weiß ich natürlich auch nicht sicher, ich habe aus dem Abschnitt "Zur Textgestaltung" zitiert und bin bei flüchtigen Stichproben keine Auffälligkeiten gestolpert. Aber ich geh mal davon aus, dass das stimmt.Rüdiger hat geschrieben:Wenn das so ist: fein. Ich habe aber gelesen, daß dem nicht so sei.
Ist überhaupt eine nette Ausgabe, mit kleinem Kommentar und einigen Materialien. Für knapp 5 Euro jedenfalls eine schöne Ausgabe und ein ideales Mitbringsel für Freunde in Berlin, die sich wundern, was man denn auf einem Karl-May-Kongress zu suchen habe.
Wenn die Prämisse, unter der die Frage steht, einfach weggelassen wird, dann verliert sie natürlich etwas an Dignität ;-)Das finde ich nun, sozusagen und mit Verlaub, etwas albern,
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Sylvia
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T'schuldigung, wenn ich Euere (unendliche ;-)) ) Bearbeitungsdiskussion grade mal unterbreche, aber ich habe eben die Bilder vom Kongress angesehen und möchte Euch hiermit das Prädikat "erstes und schnellstes Veröffentlichungsorgan der KMG" erteilen. Es ist schön, als Nichtteilnehmer diese Eindrücke aufzufangen, um dann so nach und nach die genaueren Infos abzuwarten.
Blechmops aus Magdeburg im Gespräch mit Dr. Zeilinger.. - und hast Du rausgekriegt, ob der auch so viele Ausgaben zuhause hat?.. Hat Lothar Schmids Ansprache vielleicht nicht nur die Herzen gerührt, sondern womöglich auch einen Abnehmer für den May-Nachlass? ... Warum hat die Silberbüchse hier einen Lederriemen? .. Und Herrn Hermesmeier ist wohl ein Knopf von seinem Hemd verloren gegangen... Welcher war der interessanteste Vortrag? Wie schmeckte die Berliner Weiße mit Schuss und Schrei? Wurde über das KM&Co.-Magazin gesprochen, fand es neue Interessenten? Ist Karl-May-Bücher bekannt, wurde es erwähnt?
Fragen über Fragen.
Blechmops aus Magdeburg im Gespräch mit Dr. Zeilinger.. - und hast Du rausgekriegt, ob der auch so viele Ausgaben zuhause hat?.. Hat Lothar Schmids Ansprache vielleicht nicht nur die Herzen gerührt, sondern womöglich auch einen Abnehmer für den May-Nachlass? ... Warum hat die Silberbüchse hier einen Lederriemen? .. Und Herrn Hermesmeier ist wohl ein Knopf von seinem Hemd verloren gegangen... Welcher war der interessanteste Vortrag? Wie schmeckte die Berliner Weiße mit Schuss und Schrei? Wurde über das KM&Co.-Magazin gesprochen, fand es neue Interessenten? Ist Karl-May-Bücher bekannt, wurde es erwähnt?
Fragen über Fragen.
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Rüdiger
@Giesbert
"Nehmen Sie das eventuell zurück ?"
"Nein."
"Dann ist die Sache für mich erledigt."
(Loriot)
Wenn man nun hinter "Nein" noch "Sie haben es falsch verstanden" einfügt, ist es zwar nicht mehr so lustig, paßt aber auf obiges (die Sache mit der Prämisse).
(Da sieht man mal wieder, was so ein paar Wörtchen, gestrichen oder hinzugefügt, ausmachen können.)
;-)
"Nehmen Sie das eventuell zurück ?"
"Nein."
"Dann ist die Sache für mich erledigt."
(Loriot)
Wenn man nun hinter "Nein" noch "Sie haben es falsch verstanden" einfügt, ist es zwar nicht mehr so lustig, paßt aber auf obiges (die Sache mit der Prämisse).
(Da sieht man mal wieder, was so ein paar Wörtchen, gestrichen oder hinzugefügt, ausmachen können.)
;-)
Zuletzt geändert von Rüdiger am 15. Okt 2007, 08:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Rüdiger
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Rüdiger
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Hermesmeier
Ich könnte das ja beantworten, aber a) wurde ich nicht gefragt und b) würde ich Bechmops nicht vorgreifen.Sylvia hat geschrieben:Blechmops aus Magdeburg im Gespräch mit Dr. Zeilinger.. - und hast Du rausgekriegt, ob der auch so viele Ausgaben zuhause hat?..
Meines Wissens nicht.Hat Lothar Schmids Ansprache vielleicht nicht nur die Herzen gerührt, sondern womöglich auch einen Abnehmer für den May-Nachlass? ...
Ähh. Wie kommste 'n darauf? Nicht etwa, weil das Namensschildchen auf dem Foto aussieht wie ein drübergeklebtes Pflaster?Und Herrn Hermesmeier ist wohl ein Knopf von seinem Hemd verloren gegangen...
Letzteres kann ich nicht beantworten. Ersteres kann ich nur extrem bejahen. Gerhard Klußmeier richtete in der Mitgliederversammlung einen flammenden Appell an den neuen Vorstand, dass die KMG-Publikationen Mitteilungen und Nachrichten ("versteht überhaupt jemand die Trennung?") sich in Optik und Layout der neuen Zeit anpassen müssten. Sowohl "Der Beobachter an der Elbe" als auch "Karl May & Co." wurden mehrfach als leuchtende Beispiele genannt. Gleichzeitig bedauerte er, dass mittlerweile zahlreiche grundlegende Forschungsbeiträge dort erschienen und nicht bei der KMG. Er ging sogar soweit zu sagen, dass ohne den "Beobachter" und "Karl May & Co." seine aktuell erschienene Mammut-Bild-Biografie "Karl May und seine Zeit" ohne die beiden Magazine, nur mit Verlass auf Mitteilungen und Nachrichten der KMG nicht hätte erscheinen können.Wurde über das KM&Co.-Magazin gesprochen, fand es neue Interessenten?
Klussmeier stellte die These in den Raum, dass die Abdrift der wichtigen Beiträge und Autoren mit den eingeschränkten Möglichkeiten zusammenhinge, die im kleinen Format, der fehlenden Farbe und dem "altbackenen" Layout der KMG-Publikationen begründet seien.
Dem mit überdeutlich formulierter Kritik gespickten Beitrag folgte ziemlich betretenes Schweigen. Kein Mitglied, auch kein Vorständler, trat zur Verteidigung des eigenen Schrifttums an, nicht einmal mit dem sonst immer auftauchenden Totschlagargument einer Tradition und einer fast 30-jährigen Erfolgsgeschichte. Weder Herr Werder als Redakteur der Nachrichten noch Herr Biermann oder Frau Dr. Keindorf als Redakteure der Mitteilungen, beide am Vorstandstisch mit einem Mikrofon unmittelbar vor der Nase, fühlten sich zu einer Antwort herausgefordert.
Dr. Zeilinger schließlich löste die angestaute Spannung mit einem Dank für die Ansprache, mit dem Versprechen, die Kritik anzunehmen und intern zu besprechen.
Ich weiß nicht, ob am KMCo-Stand darüber gesprochen wurde. In den von mir ansonsten geführten Gesprächen war die Datenbank kein Thema. Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck.Ist Karl-May-Bücher bekannt, wurde es erwähnt?
Herzlichen Gruß
Wolfgang Hermesmeier
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giesbert
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Sylvia
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"... stärker zu berücksichtigen."
Das heißt?
Meiner sehr unmaßgeblichen Meinung nach ist das Karl May & Co.- Magazin das derzeit beste zeitgemäße Medium, welches sich um die Themen über Karl May bemüht. Solange man sich nur mit den Inhalten der Werke und über die Person Karl Mays beschäftigt, genügen vielleicht die Mitteilungen. Wenn man aber Karl May im Gespräch behalten will, so ist auch die jetzige Zeit und die aktuelle Entwicklung interessant.
Der Kongress in Berlin hat (mir) einmal mehr gezeigt, dass man den Schriftsteller und sein Schaffen besser verstehen kann, wenn man sich auch über die Geschichte seiner Zeit ein Bild machen kann. Ein Interesse am Menschen und Schriftsteller May ohne gleichzeitiges Interesse an der Geschichte der damaligen Zeit ist wohl kaum zu trennen.
Insofern ist es heutzutage wichtig, sofern man ein Interesse daran hat, Karl Mays Werk im Gespräch zu behalten, die aktuellen Entwicklungen zu beachten. Auch wenn man sich für manches davon nicht so sehr interessiert. Um von diesem Beobachtungspunkt aus immer wieder auf den wahren Kern hin zu verweisen.
Das heißt?
Meiner sehr unmaßgeblichen Meinung nach ist das Karl May & Co.- Magazin das derzeit beste zeitgemäße Medium, welches sich um die Themen über Karl May bemüht. Solange man sich nur mit den Inhalten der Werke und über die Person Karl Mays beschäftigt, genügen vielleicht die Mitteilungen. Wenn man aber Karl May im Gespräch behalten will, so ist auch die jetzige Zeit und die aktuelle Entwicklung interessant.
Der Kongress in Berlin hat (mir) einmal mehr gezeigt, dass man den Schriftsteller und sein Schaffen besser verstehen kann, wenn man sich auch über die Geschichte seiner Zeit ein Bild machen kann. Ein Interesse am Menschen und Schriftsteller May ohne gleichzeitiges Interesse an der Geschichte der damaligen Zeit ist wohl kaum zu trennen.
Insofern ist es heutzutage wichtig, sofern man ein Interesse daran hat, Karl Mays Werk im Gespräch zu behalten, die aktuellen Entwicklungen zu beachten. Auch wenn man sich für manches davon nicht so sehr interessiert. Um von diesem Beobachtungspunkt aus immer wieder auf den wahren Kern hin zu verweisen.
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Sylvia
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Meines Wissens nicht.Hat Lothar Schmids Ansprache vielleicht nicht nur die Herzen gerührt, sondern womöglich auch einen Abnehmer für den May-Nachlass? ...
Ja hat er denn nicht ein bisschen Werbung dafür gemacht? Wahrscheinlich ist der Preis ziemlich hoch. Hat er wenigstens erzählt, was in dem Nachlass für Schätzchen enthalten sind?
Ähh. Wie kommste 'n darauf? Nicht etwa, weil das Namensschildchen auf dem Foto aussieht wie ein drübergeklebtes Pflaster?Und Herrn Hermesmeier ist wohl ein Knopf von seinem Hemd verloren gegangen...
Ein Namensschild in der Mitte - finde ich innovativ. Oder suspekt. ;-))
Ich weiß nicht, ob am KMCo-Stand darüber gesprochen wurde. In den von mir ansonsten geführten Gesprächen war die Datenbank kein Thema. Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck.Ist Karl-May-Bücher bekannt, wurde es erwähnt?
Du hättest es aber schon mal erwähnen können!