"Mit der Besetzung der Titelrolle durch Mario Adorf geht für uns ein Traum in Erfüllung. Mario Adorf als 'Schut' wie auch Sebastian Koch als 'Kara Ben Nemsi' sind für ihre Rollen unsere erste Wahl. Die bisherige Reaktionen auf diese Neuverfilmung sind überwältigend und gehen quer durchs Fachpublikum wie auch durch die riesige Karl-May-Fangemeinde. Es scheint, also habe man - 40 Jahre nach dem letzten Karl May-Kino-Film – jetzt den richtigen Zeitpunkt, mit diesem Stoff wieder ins Kino zu kommen", sagt Produzent Bastian Clevé. Die Dreharbeiten in Marokko, Albanien, Georgien und im Nahen Osten sind für ab Sommer kommendes Jahres vorgesehen.
... und noch eine Pressemitteilung Bastian Clevés, diesmal geht es darum, dass die Filmmusik Martin Böttcher komponieren soll und möchte:
Wie Martin Böttcher heute mitteilt, steht er für die Komposition und Einspielung der Filmmusik von „Im Schatten des Schut“ zur Verfügung. Der Soundtrack soll sich sowohl an dem beliebten typischen Böttcher-Karl-May-Sound orientieren wie auch an musikalische Elementen, Instrumentierungen und Anregungen, die in der Musik des Nahen Ostens und Vorderen Orients zu finden sind. Es ist daran gedacht, mit Musikern aus dieser Region am Soundtrack zusammen zu arbeiten.
Als Dauernörgler muss ich da etwas sagen: Kroatien finde ich absolut unpassend. Das ist schon zu bekannt (ich habe nichts gegen Kroatien als Land oder dessen Bevölkerung), aber warum immer auf altbewährtes zurückgreifen??? Seid doch mal etwas experimentierfreudiger (wie wäre es z.B. mit Deutschland? - Das wäre ein echter Gag. - Karl May hat das Erzgebirge aufgebläht [siehe anderes Forum]. Also warum nicht seine orientalischen Helden in sehr ungewohnter Kulisse durch die Kante reiten (von mir aus auch laufen) lassen???)
Kroatien?
Nein, das würde zu sehr an die Filme aus den 60ern erinnern und - so schön manche von ihnen noch sein mögen - der neue Filme sollte sich meiner Ansicht nach deutlich von ihnen distanzieren. So eng wie möglich am Buch, das wär gut.
Zum Glück sind die Drehregionen ja schon genannt: Marokko, Albanien, Georgien und der Nahe Osten. Ob es dabei bleibt, ist etwas anderes.
Und der Gedanke, Karl-May- bzw. Indianer-Abenteuer in Deutschland zu drehen, ist so neu auch nicht. Das hatten wir ja schon in Stummfilmzeiten und später auch. Mindestens ein Gojko-Mitic-Indianerfilm wurde in Brandenburg gedreht und Hark Bohms "Tschetan, der Indianerjunge" entstand 1973 an der Isar.