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Verfasst: 6. Aug 2007, 14:14
von Hermesmeier
Wollte nur testen, ob da jemand mitliest. Wunderbar.
... besonders, wenn die Leute außer Böttcher auch noch die Namen anderer - echter - Filmkomponisten kennen, wie etwa Nana Schiffrin, Benny Mancini, Ernie Morricone und Edgar Bernstein ;-)

Verfasst: 6. Aug 2007, 16:47
von GP
Wieso der Einschub? Ist Manfred Böttcher etwa kein "echter" Filmkomponist?

Verfasst: 6. Aug 2007, 16:54
von GP
Reiner hat geschrieben:Was Sci-Fi-Klänge in einem Westernstück zu suchen haben, entzieht sich generell meiner Logik...
Na, sagen wir mal so: Es geht da auch um Entdeckertum, Eroberungen, Pionierarbeit (where no man has gone before usw.), um Ideale (Friede, Freundschaft, Ehre), außerdem sind die Instrumente immer dieselben ;-) und ernsthaft: Als ich seinerzeit erstmals einen CD-Player im Auto hatte, hab ich zum "Finale" aus "Return of the Jedi" immer die Assoziation herangaloppierender Westmänner gehabt - es funktioniert auch so.

...besser jedenfalls als die Tanzmusik, die diverse Komponisten in den Sechzigern als Wildwest-Untermalung verkaufen wollten. Und es ja auch dann taten.

Ob das in Elspe funktioniert, erfahre ich morgen, da tu ich mir das mal zusammen mit meiner Tochter an.

Ich gehöre ja an sich zu den Puristen, die schon einen Nervenzusammenbruch kriegen, wenn man Winnetou und Old Shatterhand zur "Schut-Melodie" aufgaloppieren lässt (wie zuletzt in Mörschied), aber in Elspe hat sogar schon mal ein Morricone gepasst, der eindeutig aus einem Krimi und nicht aus einem Western stammte (wenngleich ich persönlich da trotzdem lieber die entsprechende Böttcher-Musik gehört hätte...).

Wir lassen uns mal überraschen (wenn man in Elspe davon überhaupt sprechen kann).

Verfasst: 6. Aug 2007, 16:57
von Sven Margref
Nur mal so nebenbei: Gene Roddenberry, der Erfinder von Star Trek, verstand diese SciFi-Serie auch immer als eine Art Western im Weltraum, ein Treck zu den Sternen sozusagen. Passenderweise hat er vorher auch an Westernserien mitgerarbeitet.

Verfasst: 6. Aug 2007, 17:00
von GP
Und Lex Barker und Captain Kirk hatten auch dieselbe Synchronstimme...

...bin ja schon ruhig...

;-)

Verfasst: 6. Aug 2007, 17:13
von Rolf Dernen
Das mit Themen aus Genre-fremden Filmen ist so eine Sache. Vielen Zuschauern dürfte das gar nicht auffallen, weil sie entweder nicht allzu filmerfahren sind oder sich um Filmmusik wenig kümmern. Wenn Filmmusik - wie bei mir - der Einstieg in die Beschäftigung mit Musik überhaupt war, sieht das dann schon anders aus. Ob irgendwelche Bühnen-Indianer zur Musik aus einem Science-Fiction-Film angreifen, stört mich allerdings nur dann, wenn ich den Film kenne und die Bilder, zu denen das betreffende Stück komponiert wurde, vor meinem geistigen Auge habe. Dann wird es etwas komisch. Kenne ich die Musik aus einem Western, ist mir das dann egal. Morricone-Themen höre ich sogar sehr gerne auf Bühnen, die Karl May spielen (oder es zumindest behaupten). Das hängt aber wohl auch mit meiner absoluten Liebe zu Morricones Musik zusammen.

Verfasst: 6. Aug 2007, 20:17
von Duke
GP hat geschrieben:Und Lex Barker und Captain Kirk hatten auch dieselbe Synchronstimme...

...bin ja schon ruhig...

;-)
Stimmt schon. Und Kirk hatte mit seiner Indianerprinzessin genauso Pech wie Shatterhand. Immerhin konnte er Miramanee noch schwängern.... Die Musik klang auch ähnlich.

Michael

Verfasst: 6. Aug 2007, 20:25
von Hermesmeier
Wieso der Einschub? Ist Manfred Böttcher etwa kein "echter" Filmkomponist?
Ist Pierre Brice ein "echter" Filmschauspieler?
Sind Festspielaufführungen "echte" Karl-May-Stücke?
Ist GP ein "echter" Rezensent?
Schrieb Daniel Kübelböck eine "echte" Autobiografie?
Ist Dieter Bohlen ein "echter" Schriftsteller?
Sind kroatische Gebirgsformationen "echte" Rockys?
War Boney M. eine "echte" Gesangsformation?

Alles so Fragen ...

Verfasst: 6. Aug 2007, 21:18
von GP
War das ein "echter" Test, ob jemand mitliest?

;-)

Verfasst: 7. Aug 2007, 07:20
von Sven Margref
Passend zum Thema Filmmusik: am Mittwoch auf WDR4 im Radio:

"Gestatten, Thomas" - ein instrumentales Thomas-Sammelsurium
Mittwoch, 08. August 2007, 21.05 - 22.00 Uhr

Bild

Ein bisschen rätselhaft geht es in dieser Ausgabe der Instrumentalsendung von WDR4 zu. Denn es geht um Musiker, die Thomas heissen oder sich "Thomas" nannten. Den Komponisten Peter Thomas kennt man ja, aber wer z. B. ist Michael Thomas? Es handelt sich um einen berühmten Kollegen von Peter Thomas, nämlich um Martin Böttcher, den Winnetou-Melodien-Schöpfer. Freuen Sie sich also auf einen abwechslungsreichen "Thomas"-Abend!

Quelle: wdr4.de