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Verfasst: 25. Nov 2006, 20:52
von La Zorra
Ja, tu das :-)
Verfasst: 25. Nov 2006, 22:17
von Rolf Dernen
Johnny schrieb:
>Wenn wir schon bei sowas sind: Ich hab mal ne Geschichte aus sämtlichen Karl-May-Verlag-Buchtiteln zusammengebastelt. Ist recht lustig geworden.
Soll ich die auch mal reinstellen?
_________________
Die wahre Trauer hat keine Worte. <
Ich mußte das kopieren, weil in der Zitierfunktion die Signatur ("Die wahre Trauer...") nicht erscheint. Und ich habe das deswegen kopiert, weil ich den Beitrag zusammen mit der Signatur recht lustig, um nicht zu sagen: saukomisch finde.
Wie auch immer: Hau rein, Johnny. Man ist gespannt.
Karl-May-Buchtitel-Parodie
Verfasst: 26. Nov 2006, 15:24
von Johnny
Okay, hier kommt sie:
Der Mann, der Schut, der Mahdi, Krüger Bei, Satan, Ischariot, Winnetous Erbe, der Ölprinz, Professor Vitzliputzli, Benito Juarez, Trapper Geierschnabel, der sterbende Kaiser und der SPION von Ortry
Karl – May- Buchtitel – Parodie
Es war einmal ein Mann, der kam Durch die Wüste, Durchs wilde Kurdistan und reiste Von Bagdad nach Stambul. In den Schluchten des Balkan ging er einen saufen und traf schließlich, nachdem er Durch das Land der Skipetaren gekommen war, einen alten Saufbruder, der Der Schut hieß. Von ihm erfuhr er, dass sein Erzfeind Winnetou dem Sand des Verderbens entkommen war. Die beiden verfolgten ihn Am stillen Ozean, Am Rio de la Plata und suchten ihn In den Kordileeren. Dort trafen sie aber nur Old Shurehand. Sie wollten ihn fangen, doch er entkam. Darüber wurden sie so wütend, dass sie Menschenjäger wurden und ihr erstes Opfer war Der Mahdi. Sie fingen ihn Im Sudan und verkauften ihn an Kapitän Kaiman, der ihn in Die Felsenburg sperrte. Da kam aber Krüger Bei mit seinen Freunden Satan und Ischariot und befreite ihn. Zusammen wandelten sie Auf fremden Pfaden und feierten Weihnacht sogar
Am Jenseits. Aber Der Löwe der Blutrache war hinter ihnen her. Dies bemerkten sie leider erst Bei den Trümmern von Babylon und sie versteckten sich Im Reiche des silbernen Löwen wo sie Das versteinerte Gebet fanden. Deshalb waren sie froh und riefen: „Und Friede auf Erden!“
Doch als sie nach Ardistan kamen, erfuhren sie, dass Der Mir von Dschinnistan sie suche. Sie ahnten Böses und suchten Unterschlupf bei Winnetous Erben, der aber sagte: „Ich werde euch nicht helfen! Ich gehe woanders hin!“
Er ging weg, lebte Unter Geiern und wurde reich, wozu ihm
Der Schatz im Silbersee behilflich war. Doch Der Ölprinz wollte den Schatz auch, wovon ihn ein Halbblut aber abhalten konnte: „ Suche doch lieber
Das Vermächtnis des Inka.“
Er tat dies, doch Der blaurote Methusalem wollte das nicht und verkaufte ihn an Die Sklavenkarawane.
Da kam Der alte Dessauer hervorgekrochen Aus dunklem Tann. Er ,den man auch “Der Waldschwarze“ nannte, befreite den versklavten mit Zepter und Hammer und brachte ihn auf Die Juweleninsel. Dort wohnte aber Professor Vitzliputzli, der Das Zauberwasser besaß. Als der Befreite kam zog er sich in Lichte Höhen zurück. Dort wurde es aber zu langweilig und er zog um und lebte fortan In Mekka. Aber er zog noch zweimal um: Nachdem er Schloss Rodriganda bewohnt hatte, bezog er Die Pyramide des Sonnengottes. Dort wohnten aber schon Benito Juarez, Trapper Geierschnabel und Der sterbende Kaiser. Sie hauten nach Waterloo ab, doch Der Weg nach Waterloo war nicht leicht. Dort angekommen lösten sie Das Geheimnis des Marabut, dem Der Spion von Ortry schon lange auf der Spur gewesen war. Die Herren von Greifenklau, die die Auftraggeber des Spions waren, wurden so wütend, dass sie riefen: „Allah il Allah!“
Der Spion bekam solche Angst, dass er sich nun “Der Derwisch“ nannte und Im Tal des Todes lebte. Zwei Leute, Zobeljäger und Kosak, wohnten dort.
Das Buschgespenst war der “Ortsgeist“. Aus Angst vor ihm tarnte sich der Spion abermals. Diesmal als “Der Fremde aus Indien“. Das wollten aber Der Peitschenmüller, Der Silberbauer und Der Wurzelsepp nicht, sodass sie Ritter und Rebellen gegen den Spion aufhetzten. Da griffen aber
Der Waldläufer und Old Firehand ein und versteckten den Spion in Schacht und Hütte. Der Habicht entdeckte ihn aber dort und der Spion floh abermals und tarnte sich als “Der verlorene Sohn“. Als Sklaven der Schande ihn fanden floh er wiederum und nannte sich diesmal “Der Eremit“. Unter diesem Namen rettete er Die Kinder des Herzogs vor Attentätern, löste das Rätsel von Miramare, besuchte Old Shatterhand in der Heimat und wurde schließlich Auf der See gefangen. Doch er entkam abermals und nannte sich nun
“Abdahn Effendi“. Als solcher kam er In fernen Zonen in Gefangenschaft und landete Am Marterpfahl. Da kam Der Bowie-Pater, der ein Richter war, befreite ihn und brachte ihn vor Gericht, wo er Von Ehefrauen und Ehrenmännern, die unter der Herrschaft der Greifenklauer standen, zum Tode verurteilt wurde.
Er war aber ja eigentlich Autor und schrieb im Gefängnis, wo er seinen Tode erwartete, ein Buch das wie folgt begann: „Meine dankbaren Leser…“
Das Buch nannte er “Das Buch der Liebe“.
Darauf...
Fortsetzung nach Erscheinen von Band 88!!!
So, das wars erstmal. Völliger Nonsense natürlich;)
Verfasst: 26. Nov 2006, 15:30
von Rüdiger
Stark. Das mach' ich auch. Aber frühestens heut' abend.
;-)
Verfasst: 26. Nov 2006, 15:33
von Johnny
Ich hab noch zwei Buchtitel-Parodien, natürlich kommen auch Mays vor.
Sollen die auch rein?
Verfasst: 26. Nov 2006, 15:35
von jwoebking
Johnny hat geschrieben:Ich hab noch zwei Buchtitel-Parodien, natürlich kommen auch Mays vor.
Sollen die auch rein?
Sicher!!
Verfasst: 28. Nov 2006, 18:47
von Johnny
Okay.
Besagte Parodie hat zwei Teile.
Ersterer folgt jetzt.
Die Geschichte von den Gefährten des Königs von Murgos, Merlin und dem goldenen Kelch
Buchtitel-Parodie
Einst ritt Der König von Murgos mit vielen Freunden und Kara Ben Nemsi im Reiche des Großherrn. Sie kamen Durch die Wüste und Durchs wilde Kurdistan. Nachdem ihr Weg sie Von Bagdad nach Stambul geführt hatte, suchten sie In den Schluchten des Balkan nach Robert, wobei sie andauernd „Wo warst du, Robert?“ riefen. Das Echo, das von dem Einsiedler Wilhelm Tell gefälscht wurde, lautete „Nicht Chicago. Nicht hier.“
Als sie ihn nicht fanden wurden sie wütend und Merlin, der auch dabei war sperrte Die Gefährten, die wütend waren in Die zwei Türme, wo sie, außer Kara Ben Nemsi, der mit seinem Diener Halef eine Reise Jenseits des großen Meeres angetreten hatte, auf Die Wiederkehr des Königs warteten. Der König von Murgos war nämlich irgendwie verschwunden und nur er konnte Die Gefährten, die bis dahin bestimmt nicht mehr wütend waren, befreien, sodass sie dem Ruf der Freiheit folgen konnten. -
Merlin kam Durch das Land der Skipetaren, wo er gegen den Ritter vom Rubin kämpfte und ihn und den Kreis der Dämmerung durch Das Wunder der angehaltenen Zeit auch besiegte. Danach zog er mithilfe des Zaubers von Avalon in Die schimmernde Stadt. Dort gab er dem Herrn der Diebe den Auftrag, den Goldenen Kelch zu stehlen. Dieser befand sich aber in der Unsichtbaren Pyramide, die Der Schut bewachte. Der Herr der Diebe fand dort aber nur Die Akte, in der stand, dass Der Schatz im Silbersee sei. Dort fand er einen Hinweis, worauf er Das Museum der gestohlenen Erinnerungen aufsuchte; aber auch dort war wieder nur ein Hinweis. Auf dem Weg zum nächsten Platz verwickelte er sich im Netz der Schattenspiele und war dort beinahe Am Jenseits; er hörte in diesem Netz vom Echo der Flüsterer, dass es eine Unendliche Geschichte werde, wenn er weitersuche. Als er dem Netz entgangen war, fragte er Pala um Hilfe. Sie gab ihm einen Rat worauf er Das Buschgespenst rief. Dieses wiederum holte den Herrn der Ringe, dessen treueste Berater, Der Goldschmied und der Dieb, den Goldenen Kelch aus gestohlenem Gold schmiedeten. Der Herr der Diebe ließ Merlin den Goldenen Kelch durch Taran bringen.
Am Ende waren durch Die Wiederkehr des Königs alle, auch Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah, wieder vereint und riefen: „Und Friede auf Erden!“
Doch plötzlich kam Der Kurier des Zaren und berichtete Halef irgendetwas, das ihn schreien ließ: „Allah il Allah!“
Fortsetzung folgt auf Nachfrage!
Bei Bedarf, informiere ich auch über die genannten Bücher, habe aber selber nicht alle gelesen.