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Re: "Winnetou und der Schatz im Silbersee"

Verfasst: 3. Jun 2011, 19:27
von Reiner
Spanien vielleicht, aber die Landschaft der Mescaleros lässt sich da nicht ganz so finden. Ob Spanien heute billiger wäre als beispielsweise Mexiko - keine Ahnung. Wenn nur eine Handvoll deutscher Charaktere mitspielen würde und die restlichen Gesichter realistische Einheimische wären, dann wären es eher "Multikulti"-Filme als "Sauerkraut"-Western (wobei ich mit der Bezeichnung "Sauerkraut"-Western romantisch verklärte Verfilmungen meinte). "Authentisch" sollte es schon sein, und das dürfte heute am besten in Amerika mit seinen einmaligen Landschaften gelingen... Ich denke auch, dass - neben neuen Aspekten aus Europa - die Amis selbst bereits spätestens Anfang der 60er Jahre ihre Western revolutioniert haben (von John Wayne mal abgesehen). Sogar schon Lex Barkers Wildtöter (die Originalfassung) zeigt Skalpszenen von weißen Männern an Indianern, die einige Zeit zuvor undenkbar im US-Western waren.

Re: "Winnetou und der Schatz im Silbersee"

Verfasst: 3. Jun 2011, 19:40
von Rolf Dernen
Reiner hat geschrieben:Spanien vielleicht, aber die Landschaft der Mescaleros lässt sich da nicht ganz so finden. Ob Spanien heute billiger wäre als beispielsweise Mexiko - keine Ahnung. Wenn nur eine Handvoll deutscher Charaktere mitspielen würde und die restlichen Gesichter realistische Einheimische wären, dann wären es eher "Multikulti"-Filme als "Sauerkraut"-Western (wobei ich mit der Bezeichnung "Sauerkraut"-Western romantisch verklärte Verfilmungen meinte). "Authentisch" sollte es schon sein, und das dürfte heute am besten in Amerika mit seinen einmaligen Landschaften gelingen... Ich denke auch, dass - neben neuen Aspekten aus Europa - die Amis selbst bereits spätestens Anfang der 60er Jahre ihre Western revolutioniert haben (von John Wayne mal abgesehen). Sogar schon Lex Barkers Wildtöter (die Originalfassung) zeigt Skalpszenen von weißen Männern an Indianern, die einige Zeit zuvor undenkbar im US-Western waren.
Zum letzteren: d'accord. Sogar noch früher gab es mit "The Broken Arrow" etwa Filme, die die Indianer nicht nur als heulende Wilde zeigten. Und ja, Authentizität sollte schon sein und Mexico wäre tatsächlich ein guter Drehort.

Re: "Winnetou und der Schatz im Silbersee"

Verfasst: 3. Jun 2011, 21:01
von OmasEnkel
Hier gibt es auch eine sehr interessante Diskussion.

http://1686.homepagemodules.de/t61821f2 ... emake.html

Re: "Winnetou und der Schatz im Silbersee"

Verfasst: 3. Jun 2011, 23:25
von n.f.
Hier gibt es auch eine sehr interessante Diskussion.

http://1686.homepagemodules.de/t61821f2 ... emake.html
Nun ja. A la KTG haben sie sich hier schön im Forum bedient und einfach ganz Absätze per Copy & Paste 'rübergeschaufelt - ohne das als Zitat zu kennzeichnen.

Re: "Winnetou und der Schatz im Silbersee"

Verfasst: 3. Jun 2011, 23:37
von Reiner
Es geht halt nichts über das Forum von Karl May & Co. !

Re: "Winnetou und der Schatz im Silbersee"

Verfasst: 4. Jun 2011, 00:21
von Rolf Dernen
Ich schlage vor, wir benennen uns um in "Dr. KARL MAY & Co."

Re: "Winnetou und der Schatz im Silbersee"

Verfasst: 4. Jun 2011, 02:13
von markus
OmasEnkel hat geschrieben:Hier gibt es auch eine sehr interessante Diskussion.

http://1686.homepagemodules.de/t61821f2 ... emake.html
Sehr putzig wie einige immer auf New Mexico und Mexiko als Drehort kommen, da beides ja zu den Hauptwohngegenden der Apachen zählt, obwohl jeder Leser von Karl May weiß, daß der Roman "Der Schatz im Silbersee" (um den es hier ja zweifelsohne geht) nicht ein einziges mal auch nur annähernd diese Gegenden streift.

Na gut, nehmt meinetwegen wieder Kroatien...

;-)

Re: "Winnetou und der Schatz im Silbersee"

Verfasst: 4. Jun 2011, 11:38
von Reiner
"... Als klassischer Reboot erzählt der Film von der ersten Reise des jungen Karl Mays in den Wilden Westen."

Dreht es sich hier zweifelsohne (?) um "Der Schatz im Silbersee"? Putzig.

In Mexiko gibt es schon Seenlandschaften mit Wäldern.-)

Re: "Winnetou und der Schatz im Silbersee"

Verfasst: 4. Jun 2011, 15:25
von Raffael
Hallo, ich finde eine "Neubelebung" der Karl May-Filme ebenfalls ein interessantes Projekt. Sicherlich wird bei einer Neufassung des "Schatzes im Silbersee" der Klassiker von 1962 als Vergleich herangezogen werden, doch hat es in der Filmgeschichte immer wieder Remakes gegeben, die sich vor dem ursprünglichen Film nicht zu verstecken brauchten. Es soll ja auch keine Nacherzählung des Klassikers werden ;-)

Authentizität ist meiner Meinung nach wichtig, wie auch schon andere Mitglieder in diesem Thread geschrieben haben. Und da finde ich, sollte sich nach den Büchern gerichtet werden. In den Erzählungen verfügen z.B. nicht alle Personen über die gleichen Waffen. Während in den Filmen meistens alle Schurken Colts haben, mit denen sie - so scheint es manchmal - immerfort schießen können ohne nachzuladen, haben manche Personen in den Erzählungen noch ältere Pulver-Schusswaffen. Ein weiteres Beispiel wäre noch das Dynamit, dass ja erst gegen Ende der 1860er in Umlauf kam, während manche Karl May-Erzählungen zeitlich früher spielen, folglich also noch niemand Dynamit nutzen konnte.

Da der Westen der USA für Karl May die "Dark and bloody grounds" waren, sollten Humor und Komik nicht so sehr ausgeprägt sein. In den Erzählungen gibt es manche Akteure, die äußerlich zwar lustig wirken, aber wenn es darauf ankommt, stehen sie ihren Mann. Mir fällt gerade der Film "Präriejäger in Mexiko" ein; dort gibt es situationsbezogenen Humor, der passend rüberkommt und nicht aufgesetzt erscheint.

Ich stimme Markus zu, dass New Mexiko und Mexiko als Drehort für den "Schatz im Silbersee" nicht zutreffend sind, da die Ereignisse um den Schatz im späteren Staat Utah spielen. Für eine Verfilmung von "Winnetou 1" könnte man ja als Drehorte die Gegenden Mexikos nehmen, in denen "Mein Freund Winetou" gedreht wurde. ich könnte mir für den "Schatz" wiederum Kroatien als Drehort vorstellen. Vielleicht könnten auch die Rollen der indianischen Charaktere wiederum mit echten Ureinwohnern Amerikas besetzt werden wie in "Winnetous Rückkehr". Ich fand das sehr gelungen.

Der Kampf um Butlers Farm könnte auch in der Neuverfilmung dargestellt werden so wie in der Verfilmung von 1962. Vielleicht wird ja auch die Figur des Old Firehand miteinbezogen wie in der Erzählung. Die Frage wäre da noch, wie der Rote Cornel und seine Bande enden sollen. Würde man sich in diesem Punkt nach der Erzählung richten, bekäme die Neuverfilmung sicherlich eine Freigabe erst ab 16 Jahren.

Liebe Grüße

Re: "Winnetou und der Schatz im Silbersee"

Verfasst: 5. Jun 2011, 00:51
von markus
Bärentöter hat geschrieben:Ob das für die Kinoleinwand taugt bleibt abzuwarten. Sinnvoller und praktischer wäre es die Sache fürs Fernsehen zu
verfilmen. In jeweils 120 Minuten mit den Arbeitstiteln "Winnetou"-"Old Shatterhand"-Old Surehand"&"Old Firehand".
Als Vorlage sollten vielleicht die Bücher ein wenig mehr mit einbezogen werden. Und drehen sollte man in Spanien oder
Kroatien (bevor der Euro kommt)...
Das habe ich schon immer gesagt, Mays Romane langen für mehr als nur für einen abendfüllenden Spielfim von beispielsweise 90 Minuten. Aber wenn die Verantwortlichen nicht davon abzubringen sind fürs Kino zu drehen, dann wäre es gut wenn sie auf den genialen Gedanken kommen und es so machen wie seinerzeit mit dem "Boot", als erst zum "anfüttern" eine gekürzte Fassung (war immer noch 2,5 Stunden lang) im Kino gezeigt wurde und als es dann super lief die komplette Serie (6 Stunden) im Fernsehen gezeigt wurde. Sowas könnte ich mir z.B. für die Winnetou-Trilogie vorstellen. "Der Schatz im Silbersee" wäre eher etwas nur fürs Kino, aber dann käme man mit 90 Minuten keinesfalls hin, wollte man das Buch komplett verfilmen, da muß es schon fast das doppelte sein, 3 Stunden wie bei "Der mit dem Wolf tanzt", aber ob das heutige Publikum solange aushält (ich schon, wenn es gut gemacht wäre).

Und da kommen wir zum nächsten Problem, wenn das Buch (ungefähr, genau gehts nie) 1:1 verfilmt wird, kommen da auch die brutalen Szenen drin vor die May beschrieb (ja, auch sowas kommt bei May vor und das nicht zu knapp) und wenn, wie ich die Filmemacher heute so kenne und einschätze, dabei viel Blut fließt wegen Realismus und so und alles in möglichst verschiedenen Einstellungen gezeigt wird damit das Publikum sich dran ergötzen kann, dann wird der Film nicht unter 16 freigegeben. Und wenn wir dann noch davon ausgehen daß der Film mal im TV gezeigt wird und/oder doch die ausführliche Serie nach dem Kinofilm wie oben beschrieben entsteht, dann wird sie wohl nicht vor 22Uhr im TV zu sehen sein. Das wäre für die Macher ein Problem von wegen Zuschauerzahlen und geringe Einschaltquoten. Abenteuerfilm für die ganze Familie wäre es dann nicht mehr.
Aber man kann Brutalität auch nur andeuten, ohne daß man dazu viel Ketchup braucht. Ich erinnere nur mal an Harmstorfs Darstellung des "Seewolfes". Der Typ stellte was dar, er wirkte schon in seinem ganzen Auftreten, seinem Wesen. Man schlotterte schon ohne daß er zuschlug. Und natürlich schlug er auch zu, aber er benötigte weniger Ketchup als Koch, so gut ich ihn auch als Schauspieler schätze, aber Harmstorfs Darstellung war um Längen besser, wie auch die Verfilmung seinerzeit. Aber das nur am Rande, ich wollte nur zeigen daß es auch anders geht, ohne die Brutalität zur reinen Schau zu stellen, das ist zu billig.

Und Kroatien als Drehort muß es nun wohl wirklich nicht mehr sein. Die Landschaften wirkten zwar damals echt toll und würden es womöglich auch heute noch tun, aber es würde wohl zu sehr an die alten Filme erinnern. Überhaupt dürfte bei dem/den neuen Film-/en nichts mehr an die alten Filme erinnern. Manche in den Foren, deren Links hier reingestellt wurden, plädieren ja für Böttcher als Komponist. Ich würde es lassen. Es wird so oder so verglichen, das ist ganz normal, da muß man es nicht noch unbedingt dazu führen, daß die Leute dabei anfangen zu übertreiben. Die Leute müssen mit dem Gefühl den Kinosaal verlassen, daß sie sich sagen, so habe ich Karl May noch nie gesehen und erwartet, es war zwar nicht ganz so wie ich vielleicht erwartet habe (wobei die Erwartungen bei jedem einzelnen verschieden sind und alle (Leser, Filmfan, Bühnenfan usw.) unter einem Hut zu bringen ist schier unmöglich), aber jedenfalls viel besser als ich befürchtet hatte. Und was ich mir besonders wünsche ist, daß die Karl-May-Puristen (zu denen ich mich auch irgendwie in erster Linie zähle) dann sagen wenn sie den Film gesehen haben, ja, dieser Film trägt zu Recht im Vorspan die Bezeichnung "Nach dem Roman von Karl May", anstatt "Nach Motiven von Karl May". Noch besser wäre es wenn der Film sich "Karl May's 'Der Schatz im Silbersee'" nennen könnte/dürfte (wie u.a. "Bram Stockers 'Dracula'", weil der Roman sozusagen 1:1 verfilmt wurde, also eine Literaturverfilmung) und vielleicht noch ein "Prädikat: Besonders wertvoll" ("Prädikat: Besonders pferdvoll" bekommt er eh;-)) ). Man darf ja mal träumen dürfen...;-)

Re: "Winnetou und der Schatz im Silbersee"

Verfasst: 5. Jun 2011, 01:04
von markus
Vor allem muß es "groß" verfilmt werden. Groß im Sinne von klotzen, nicht kleckern. Wenn man was macht soll man es richtig machen oder gar nicht. Große tolle Landschaftsaufnahmen, das kennen wir, wirken. Die Musik muß auch groß sein, ein großes namhaftes Orchester bitteschön. Und auch namhafte bekannte Schauspieler. Mit einem B-Movie wird man kein Erfolg haben. Winnetou kann gerne wieder ein unbekannter junger Schauspieler sein, vielleicht funktioniert es wieder. Und wie im anderen Forum zu lesen war, wenn der Typ bei den Teenie-Mädchen super ankommt, ist das schon die halbe Miete. Dann folgt natürlich das übliche Merchandising, Vermarktung usw was mir nicht immer so passt bei sowas, aber es ist halt unvermeidbar und trägt zum Erfolg bei. Die Macher können nur hoffen daß das mit dem "Twilight-Hype" bis dahin abgeflaut ist und nichts neues kommt und sie schön bequem auf den Zug aufspringen können.

Re: "Winnetou und der Schatz im Silbersee"

Verfasst: 5. Jun 2011, 01:21
von markus
Raffael hat geschrieben:Hallo, ich finde eine "Neubelebung" der Karl May-Filme ebenfalls ein interessantes Projekt. Sicherlich wird bei einer Neufassung des "Schatzes im Silbersee" der Klassiker von 1962 als Vergleich herangezogen werden, doch hat es in der Filmgeschichte immer wieder Remakes gegeben, die sich vor dem ursprünglichen Film nicht zu verstecken brauchten. Es soll ja auch keine Nacherzählung des Klassikers werden ;-)

Authentizität ist meiner Meinung nach wichtig, wie auch schon andere Mitglieder in diesem Thread geschrieben haben. Und da finde ich, sollte sich nach den Büchern gerichtet werden. In den Erzählungen verfügen z.B. nicht alle Personen über die gleichen Waffen. Während in den Filmen meistens alle Schurken Colts haben, mit denen sie - so scheint es manchmal - immerfort schießen können ohne nachzuladen, haben manche Personen in den Erzählungen noch ältere Pulver-Schusswaffen. Ein weiteres Beispiel wäre noch das Dynamit, dass ja erst gegen Ende der 1860er in Umlauf kam, während manche Karl May-Erzählungen zeitlich früher spielen, folglich also noch niemand Dynamit nutzen konnte.

Da der Westen der USA für Karl May die "Dark and bloody grounds" waren, sollten Humor und Komik nicht so sehr ausgeprägt sein. In den Erzählungen gibt es manche Akteure, die äußerlich zwar lustig wirken, aber wenn es darauf ankommt, stehen sie ihren Mann. Mir fällt gerade der Film "Präriejäger in Mexiko" ein; dort gibt es situationsbezogenen Humor, der passend rüberkommt und nicht aufgesetzt erscheint.

Ich stimme Markus zu, dass New Mexiko und Mexiko als Drehort für den "Schatz im Silbersee" nicht zutreffend sind, da die Ereignisse um den Schatz im späteren Staat Utah spielen. Für eine Verfilmung von "Winnetou 1" könnte man ja als Drehorte die Gegenden Mexikos nehmen, in denen "Mein Freund Winetou" gedreht wurde. ich könnte mir für den "Schatz" wiederum Kroatien als Drehort vorstellen. Vielleicht könnten auch die Rollen der indianischen Charaktere wiederum mit echten Ureinwohnern Amerikas besetzt werden wie in "Winnetous Rückkehr". Ich fand das sehr gelungen.

Der Kampf um Butlers Farm könnte auch in der Neuverfilmung dargestellt werden so wie in der Verfilmung von 1962. Vielleicht wird ja auch die Figur des Old Firehand miteinbezogen wie in der Erzählung. Die Frage wäre da noch, wie der Rote Cornel und seine Bande enden sollen. Würde man sich in diesem Punkt nach der Erzählung richten, bekäme die Neuverfilmung sicherlich eine Freigabe erst ab 16 Jahren.

Liebe Grüße
Schöner Beitrag. Dem bleibt eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer daß ich das mit "Winnetous Rückkehr" nicht sehr gelungen fand (aber das ist mal wieder nur Geschmacksache und ich habe die Serie (oder wars ein Film?) bisher nur einmal als Premiere gesehen und damals war ich auch noch kein Karl May Fan, vielleicht würde ich heute meine Meinung etwas revidieren wenn ichs nochmal sehen könnte). Aber das nur am Rande.

Aber das hier:
Ein weiteres Beispiel wäre noch das Dynamit, dass ja erst gegen Ende der 1860er in Umlauf kam, während manche Karl May-Erzählungen zeitlich früher spielen, folglich also noch niemand Dynamit nutzen konnte.
Ich glaube sogar in einigen Erzählungen wird Dynamit eingesetzt die wo alles darauf hindeutet (schlechtes Deutsch ich weiß, aber mir war danach;-) ), daß es sich um Handlungen handelt (jetzt wirds aber langsam zu bunt mit meinem Deutsch;-)) ), die weit vor der Erfindung des Dynamits liegen. Ich find das nicht weiter tragisch, im Gegenteil, sogar sehr interessant. Wer glaubt man kann ausnahmslos in seinen Büchern was lernen, der irrt. Ja man kann was lernen, was übers Leben, aber Fakten Fakten Fakten sind bei May eher Fehlanzeige und wenn eher nebensächlich und nicht gewollt. Wer also bei May etwas findet, das mit der Realität von damals übereinstimmte, darf es als Geschenk behalten;-).

Re: "Winnetou und der Schatz im Silbersee"

Verfasst: 5. Jun 2011, 17:49
von markus
Und wenn es gut läuft, wie wäre es dann mal mit dem Orient? Oder "Weihnacht"?

Die Indianer würde ich in ihrer Sprache sprechen lassen mit Untertiteln. Das kam in "Der mit dem Wolf tanzt" sehr gut.

Re: "Winnetou und der Schatz im Silbersee"

Verfasst: 5. Jun 2011, 17:59
von Rolf Dernen
Hallo Markus! Nochmal zu "Winnetous Rückkehr": Das war der allerhinterletzte Bockmist, eine Peinlichkeit sondergleichen, und heute würdest Du das noch beschissener finden als früher, das verspreche ich Dir.

Indianer in Originalsprache mit Untertiteln? Höchstens ansatzweise. Was bei einem großartigen Film wie dem "Wolf" funktionierte, muß nicht unbedingt nochmal klappen. Man kann ja über Hollywood schimpfen, wie man will, den Deutschen traue ich einfach nicht viel in der Richtung zu.

Re: "Winnetou und der Schatz im Silbersee"

Verfasst: 6. Jun 2011, 22:03
von Dine
Was die Faulheit der Deutschen in Bezug auf Untertitel betrifft, teile ich die Bedenken meines Vorredners. Dennoch fände ich es ganz reizvoll, Winnetou mal "im Original" zu hören, also so ansatzweise in manchen Szenen wäre das schon toll.

Aber ich würde mich glaube ich über alles in die Richtung neuer Verfilmung freuen, was einen gewissen Anspruch hat.

Lg Dine