Vielleicht kann ja auch jemand eine kurze Darstellung geben, was man so erleben konnte bei der Vorstellung letzte Woche rund um Marie Versini. Sie soll ja dort ihr Buch vorgestellt haben auf Initiative unseres allseits geschätzten Erich Hammerler.
Das war wohl dann Erichs letzte offizielle Organisation für die Karl May-Szene.
Leider!
Winzendorf 2008
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Carpio
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Licata
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Re: Winzendorf 2008
Die Aufführungen in Winzendorf liegen bereits ein Jahr zurück, und mittlerweile wird dort ein neues Stück gespielt. Ich sehe mich aber trotzdem veranlasst, hier noch etwas über das Stück vom letzten Jahr (Im Tal des Todes) nachzutragen. Anlass dazu gab mir ein Artikel aus dem Karl May & Co Magazin Nr. 114, in welchem Barbara Drucker mit der Bühne sehr hart ins Gericht zieht, und den ich jetzt erst kürzlich las. Schon der Titel ihres Artikels lässt wenig gutes vermuten: "Quo vadis, Winzendorf? – Die Winnetou-Festspiele im Süden Wiens verkommen zur Klamaukbühne."
Zunächst einmal muss die Frage gestattet sein, was man sich persönlich von Karl-May-Festspielen erwartet, und welches Zielpublikum die einzelnen Bühnen vor Augen haben. In Winzendorf spielt man sicher nicht für die Karl-May-Hardcore-Fans, die bei einer Vorstellung immer peinlich genau darauf achten, dass jede wichtige Szene der Buchvorlagen im Bühnenstück wiederzufinden sind. Gespielt wird dort frei nach Karl May – wie im Übrigen auf so ziemlich jeder anderen Bühne auch. Wenn man nur für eine handvoll Hardcore-Fans spielen würde, dann könnte so manche Bühne sicher einpacken.
Was man letztes Jahr in Winzendorf geboten bekam, ist dem Anspruch "Festspiele" in jeder Hinsicht gerecht geworden. Vorlage für das Bühnenstück "Im Tal des Todes" war ganz offensichtlich der gleichnamige Film. Das Buch als Bühnenstück umzusetzen wäre sicher etwas schwierig gewesen, da es eigentlich der zweite Teil eines Dreiteilers ist. Im Mittelpunkt der Geschichte stand die junge Amy Wilkins (hervorragend gespielt von Kerstin Raunig), welche die Unschuld ihres Vaters beweisen will, der beschuldigt wird, das Gold der Armee gestohlen zu haben. Hinter diesem Gold jagt auch Roulin mit seinen Banditen her. Im Tal des Todes stellen sie den alten General. Einer der Banditen erschießt ihn jedoch etwas zu voreilig, so dass sie das Geheimnis über den Verbleib des Goldes nicht erfahren. Und nicht nur dass, der besagte Bandit erschießt auch einen Schamanen der Marikopas und raubt ein indianisches Heiligtum, ohne zu wissen, dass er damit einen Aufstand der Indianer herbei beschwört. Winnetou und Old Shatterhand müssen das Gold finden und den Banditen das Handwerk legen, um den Frieden mit den Marikopas wieder herzustellen, und um die Unschuld von Amys Vater zu beweisen.
Es war eine teilweise sehr düstere Inszenierung, die spannend und temporeich umgesetzt wurde. Die Rollen waren gut besetzt, und besonders müssen da die beiden weiblichen Hauptdarsteller genannt werden, die so emotional gespielt haben, das mir selbst beim zweiten Ansehen der Aufführung die Tränen kamen. Dass Amy Wilkins dann am Ende sogar sterben musste, hat mich total ergriffen - eine ganz große Szene. Alles in allem kann man sagen, dass hier Festspieltheater der Spitzenklasse geboten wurde. Und wenn man es dann noch schafft, mit ein paar wohlproportionierten humorvollen Einlagen das jüngere Publikum zum Lachen zu bringen, dann hat man in der Tat eine perfekte Inszenierung geschaffen. Und genau das bekam man 2008 in Winzendorf geboten. Auch wenn das Stück nicht die Nähe zur May-ischen Buchvorlage hatte, so kamen doch seine Werte wie Frieden und Völkerverständigung sehr deutlich zum tragen.
Ich war wie gesagt gleich zweimal in Winzendorf. Beide Vorstellungen waren gut besucht, obwohl eine davon sogar bei strömenden Regen stattfand. Das Publikum war ebenfalls begeistert und spendete kräftig Applaus. Was Barbara Drucker da in ihrem o.g. Artikel von sich gibt, kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Wenn ihr die humorvollen Einlagen zuwider waren, dann ist das persönliche Geschmacksache, aber noch lange kein Grund, um mit der Bühne so hart ins Gericht zu ziehen. Die Bühnen in Österreich kämpfen ums nackte Überleben, wie man am jüngsten Beispiel in Weitensfeld gesehen hat. Man hat dort nicht jene Aufmerksamkeit der Medien, die man offensichtlich in Deutschland genießt. Die Karl-May-Bühnen sind für den Österreicher noch immer absolute Insider Tipps. Ich erlebe es jedes Mal, dass irgendwer sagt: "Ich hätte nie gedacht, dass es so etwas tolles bei uns in Österreich gibt." Frau Drucker ist sich offensichtlich nicht bewusst, welchen Schaden sie mit ihrem Artikel da angerichtet hat. Winzendorf 2008 war ein absolutes Highlight - weiter so!!!
Zunächst einmal muss die Frage gestattet sein, was man sich persönlich von Karl-May-Festspielen erwartet, und welches Zielpublikum die einzelnen Bühnen vor Augen haben. In Winzendorf spielt man sicher nicht für die Karl-May-Hardcore-Fans, die bei einer Vorstellung immer peinlich genau darauf achten, dass jede wichtige Szene der Buchvorlagen im Bühnenstück wiederzufinden sind. Gespielt wird dort frei nach Karl May – wie im Übrigen auf so ziemlich jeder anderen Bühne auch. Wenn man nur für eine handvoll Hardcore-Fans spielen würde, dann könnte so manche Bühne sicher einpacken.
Was man letztes Jahr in Winzendorf geboten bekam, ist dem Anspruch "Festspiele" in jeder Hinsicht gerecht geworden. Vorlage für das Bühnenstück "Im Tal des Todes" war ganz offensichtlich der gleichnamige Film. Das Buch als Bühnenstück umzusetzen wäre sicher etwas schwierig gewesen, da es eigentlich der zweite Teil eines Dreiteilers ist. Im Mittelpunkt der Geschichte stand die junge Amy Wilkins (hervorragend gespielt von Kerstin Raunig), welche die Unschuld ihres Vaters beweisen will, der beschuldigt wird, das Gold der Armee gestohlen zu haben. Hinter diesem Gold jagt auch Roulin mit seinen Banditen her. Im Tal des Todes stellen sie den alten General. Einer der Banditen erschießt ihn jedoch etwas zu voreilig, so dass sie das Geheimnis über den Verbleib des Goldes nicht erfahren. Und nicht nur dass, der besagte Bandit erschießt auch einen Schamanen der Marikopas und raubt ein indianisches Heiligtum, ohne zu wissen, dass er damit einen Aufstand der Indianer herbei beschwört. Winnetou und Old Shatterhand müssen das Gold finden und den Banditen das Handwerk legen, um den Frieden mit den Marikopas wieder herzustellen, und um die Unschuld von Amys Vater zu beweisen.
Es war eine teilweise sehr düstere Inszenierung, die spannend und temporeich umgesetzt wurde. Die Rollen waren gut besetzt, und besonders müssen da die beiden weiblichen Hauptdarsteller genannt werden, die so emotional gespielt haben, das mir selbst beim zweiten Ansehen der Aufführung die Tränen kamen. Dass Amy Wilkins dann am Ende sogar sterben musste, hat mich total ergriffen - eine ganz große Szene. Alles in allem kann man sagen, dass hier Festspieltheater der Spitzenklasse geboten wurde. Und wenn man es dann noch schafft, mit ein paar wohlproportionierten humorvollen Einlagen das jüngere Publikum zum Lachen zu bringen, dann hat man in der Tat eine perfekte Inszenierung geschaffen. Und genau das bekam man 2008 in Winzendorf geboten. Auch wenn das Stück nicht die Nähe zur May-ischen Buchvorlage hatte, so kamen doch seine Werte wie Frieden und Völkerverständigung sehr deutlich zum tragen.
Ich war wie gesagt gleich zweimal in Winzendorf. Beide Vorstellungen waren gut besucht, obwohl eine davon sogar bei strömenden Regen stattfand. Das Publikum war ebenfalls begeistert und spendete kräftig Applaus. Was Barbara Drucker da in ihrem o.g. Artikel von sich gibt, kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Wenn ihr die humorvollen Einlagen zuwider waren, dann ist das persönliche Geschmacksache, aber noch lange kein Grund, um mit der Bühne so hart ins Gericht zu ziehen. Die Bühnen in Österreich kämpfen ums nackte Überleben, wie man am jüngsten Beispiel in Weitensfeld gesehen hat. Man hat dort nicht jene Aufmerksamkeit der Medien, die man offensichtlich in Deutschland genießt. Die Karl-May-Bühnen sind für den Österreicher noch immer absolute Insider Tipps. Ich erlebe es jedes Mal, dass irgendwer sagt: "Ich hätte nie gedacht, dass es so etwas tolles bei uns in Österreich gibt." Frau Drucker ist sich offensichtlich nicht bewusst, welchen Schaden sie mit ihrem Artikel da angerichtet hat. Winzendorf 2008 war ein absolutes Highlight - weiter so!!!
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Barbara
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Re: Winzendorf 2008
Liebe Licata,
Dein Beitrag zeigt sehr deutlich, dass die Einschätzung einer Vorstellung immer von den Erwartungen des jeweiligen Besuchers abhängt. Natürlich ist meine Meinung nicht die einzig gültige, und deine Sicht sei dir unbenommen. Ich gebe gerne zu, dass die beiden Frauenrollen zu den besseren Teilen dieser Produktion gehört haben (ich habe jetzt meinen Artikel nicht mehr im Kopf, meine aber, etwas über das emotionale Element das den beiden zugeschrieben wurde, gesagt zu haben).
Interessant, dass du mich zu den Hardcore-May-Fans zu rechnen scheinst. Ich zähle nämlich bestimmt zu jener Gruppe, die ein gutes freies Buch sehr wohl zu schätzen wissen, eigentlich sogar mehr als eine reine werkgetreue Inszenierung. Betonung auf "gutes". Ich erwarte mir stimmige Figurenkonzeption, eine stringente Geschichte, charismatische Blutsbrüder und hervorragende Kämpfe. Ich weiß ja nicht, ob du die Bühne in früheren Zeiten erlebt hast, aber da stand sie noch für diese Qualitäten.
Wie auch immer, wenn du eine Karl-May-Bühne für den geeigneten Ort für Klamauk hältst, mag das aktuelle Team dich durchaus begeistern, ich wünsche mir halt mehr Wild-West. Wenn ich Humor auf der untersten Schiene suche, bieten sich m.E. Brachial-Kino und Samstag-Abend-Comedy eher an.
Dein Vorwurf, österreichische Bühnen nicht entsprechend zu würdigen, wundert mich sehr, wirf doch einmal einen Blick auf den Weitensfeld-Artikel im selben Heft, bzw. in den aktuellen Blog. In Österreich tut sich sehr wohl Hervorragendes! Ich würde übrigens mit einer deutschen Bühne ebenso "hart ins Gericht gehen", wenn ich EUR 25,-- für eine Eintrittskarte hinblättere, darf ich mir schon Qualität erwarten.
Jedenfalls wünsche ich dir auch heuer viel Spaß in Winzendorf, und allen Comedy-Fans sei gesagt, dass es sich für sie aller Voraussicht nach auszahlen wird.
Liebe Grüße
Barbara
Dein Beitrag zeigt sehr deutlich, dass die Einschätzung einer Vorstellung immer von den Erwartungen des jeweiligen Besuchers abhängt. Natürlich ist meine Meinung nicht die einzig gültige, und deine Sicht sei dir unbenommen. Ich gebe gerne zu, dass die beiden Frauenrollen zu den besseren Teilen dieser Produktion gehört haben (ich habe jetzt meinen Artikel nicht mehr im Kopf, meine aber, etwas über das emotionale Element das den beiden zugeschrieben wurde, gesagt zu haben).
Interessant, dass du mich zu den Hardcore-May-Fans zu rechnen scheinst. Ich zähle nämlich bestimmt zu jener Gruppe, die ein gutes freies Buch sehr wohl zu schätzen wissen, eigentlich sogar mehr als eine reine werkgetreue Inszenierung. Betonung auf "gutes". Ich erwarte mir stimmige Figurenkonzeption, eine stringente Geschichte, charismatische Blutsbrüder und hervorragende Kämpfe. Ich weiß ja nicht, ob du die Bühne in früheren Zeiten erlebt hast, aber da stand sie noch für diese Qualitäten.
Wie auch immer, wenn du eine Karl-May-Bühne für den geeigneten Ort für Klamauk hältst, mag das aktuelle Team dich durchaus begeistern, ich wünsche mir halt mehr Wild-West. Wenn ich Humor auf der untersten Schiene suche, bieten sich m.E. Brachial-Kino und Samstag-Abend-Comedy eher an.
Dein Vorwurf, österreichische Bühnen nicht entsprechend zu würdigen, wundert mich sehr, wirf doch einmal einen Blick auf den Weitensfeld-Artikel im selben Heft, bzw. in den aktuellen Blog. In Österreich tut sich sehr wohl Hervorragendes! Ich würde übrigens mit einer deutschen Bühne ebenso "hart ins Gericht gehen", wenn ich EUR 25,-- für eine Eintrittskarte hinblättere, darf ich mir schon Qualität erwarten.
Jedenfalls wünsche ich dir auch heuer viel Spaß in Winzendorf, und allen Comedy-Fans sei gesagt, dass es sich für sie aller Voraussicht nach auszahlen wird.
Liebe Grüße
Barbara
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Licata
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Re: Winzendorf 2008
Es ist doch interessant, wie da die Meinungen auseinander gehen. Gerade diese Qualitäten leuchteten doch 2008 in Winzendorf eindeutig hervor. Die Figurenkonzeption war gut durchdacht, es gab eine stringente Geschichte mit charismatischen Blutsbrüdern und hervorragenden Kämpfen.Barbara hat geschrieben:
Ich erwarte mir stimmige Figurenkonzeption, eine stringente Geschichte, charismatische Blutsbrüder und hervorragende Kämpfe.
Eine Karl-May-Bühne ohne Komik ist wie Salz ohne Suppe. Auf jeder Karl-May-Bühne wird immer etwas Komik geboten - das muss einfach so sein, und das gehört grundsätzlich zu KM Festspielen dazu. Selbst in den Filmen war die Komik ein absolutes Muss. Wenn man die Komik aus den Filmen weglassen würde, dann würde ein entscheidendes Element fehlen (s. englische Fassung von Winnetou 1, wo man die Szenen mit Chris Howland weggeschnitten hat). In Winzendorf gab es 2008 eine ausgewogene Portion Humor, die keinesfalls störend gewirkt hat, sondern eher das Sahnehäubchen oben drauf bildete – von wegen unterste Schiene. Und Wild-West gab es ja schließlich auch reichlich zu sehen.Barbara hat geschrieben: Wie auch immer, wenn du eine Karl-May-Bühne für den geeigneten Ort für Klamauk hältst, mag das aktuelle Team dich durchaus begeistern, ich wünsche mir halt mehr Wild-West. Wenn ich Humor auf der untersten Schiene suche, bieten sich m.E. Brachial-Kino und Samstag-Abend-Comedy eher an.
Stimmt, und die wurde ja auch in jeder Hinsicht geboten. Von daher empfehle ich jedem, der aufgrund des o.g. Artikels vielleicht zögert, sich ruhig vor Ort ein eigenes Bild des Ensembles zu machen. Der Artikel stellt ja lediglich eine einzelne Meinung dar und spiegelt nicht die Begeisterung wieder, die das Stück letztes Jahr beim Publikum ausgelöst hat. Eben jenes Publikum war sichtlich zufrieden.Barbara hat geschrieben: ... wenn ich EUR 25,-- für eine Eintrittskarte hinblättere, darf ich mir schon Qualität erwarten.
Und bei der diesjährigen Vorstellung wird’s sogar noch um Meilen besser. Doch davon werde ich dann in einem eigenen Thread berichten.
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Christina
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Re: Winzendorf 2008
@Licata
Hast du schon Barbaras differenzierte Kritik hier im Blog zum diesjährigen Stück in Weitensfeld gelesen? Insgesamt sehr positiv und ausgesprochen begeisternd, wie ich finde.
Hast du schon Barbaras differenzierte Kritik hier im Blog zum diesjährigen Stück in Weitensfeld gelesen? Insgesamt sehr positiv und ausgesprochen begeisternd, wie ich finde.
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Licata
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Re: Winzendorf 2008
Ja, das habe ich, aber es geht hier um Winzendorf. Das ist eine andere Bühne.Christina hat geschrieben:@Licata
Hast du schon Barbaras differenzierte Kritik hier im Blog zum diesjährigen Stück in Weitensfeld gelesen? Insgesamt sehr positiv und ausgesprochen begeisternd, wie ich finde.
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n.f.
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Re: Winzendorf 2008
Hallo Licata!
Viele Grüße!
Einen solchen gibt's doch gar nicht. Oder meinst du "Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten"? Der hatte mit Karl May ja nun so gut wie gar nichts zu tun.Was man letztes Jahr in Winzendorf geboten bekam, ist dem Anspruch "Festspiele" in jeder Hinsicht gerecht geworden. Vorlage für das Bühnenstück "Im Tal des Todes" war ganz offensichtlich der gleichnamige Film.
Diese These ist doch ziemlich gewagt und meiner Meinung nach völlig unzutreffend. Zunächst einmal: Welcher "Schaden" ist überhaupt gemeint? Es werden ja wohl in diesem Jahr nicht die Besucher ausbleiben, nur weil im letzten Herbstheft von KARL MAY & Co. das 2008er Stück kritisiert wurde. Und das ist auch das Stichwort: Kritik muss erlaubt sein, erst recht, wenn sie - wie im Artikel von Barbara Drucker - begründet wird.Frau Drucker ist sich offensichtlich nicht bewusst, welchen Schaden sie mit ihrem Artikel da angerichtet hat.
Viele Grüße!