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Re: Winnetou-Neuverfilmung 2016: Kritik zum Film

Verfasst: 7. Jan 2017, 23:37
von Bärentöter
Und am Ende werden "RAT-PACK" die Kritiken wurscht sein und es werden 3 neue Filme gedreht...wetten, daß...!

Re: Winnetou-Neuverfilmung 2016: Kritik zum Film

Verfasst: 8. Jan 2017, 07:25
von Scharlih
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Re: Winnetou-Neuverfilmung 2016: Kritik zum Film

Verfasst: 9. Jan 2017, 17:04
von mugwort
Bärentöter hat geschrieben:Und am Ende werden "RAT-PACK" die Kritiken wurscht sein und es werden 3 neue Filme gedreht...wetten, daß...!
... hoffentlich :-)

Mal abgesehen davon: Bei den verschiedensten Kritiken war nun wirklich alles dabei - von himmelhochjauchzend bis zutodebetrübt. Letztendlich ist es wohl, wie fast alles, keine Frage von "gut oder schlecht" (noch weniger von "gut oder böse"), sondern schlicht des Geschmacks. Der eine mag es, der andere mag es nicht.

Viele Grüße
mugwort

P.S.:
Es soll im Übrigen auch eine Menge Leute geben, die auch bei allergrößter Mühe nicht ernsthaft nachvollziehen können, was an den 60er-Jahre Filmen so grandios gewesen sein soll - von beseelter Erinnerung mal abgesehen...

Re: Winnetou-Neuverfilmung 2016: Kritik zum Film

Verfasst: 9. Jan 2017, 17:30
von Hermesmeier
mugwort hat geschrieben:Es soll im Übrigen auch eine Menge Leute geben, die auch bei allergrößter Mühe nicht ernsthaft nachvollziehen können, was an den 60er-Jahre Filmen so grandios gewesen sein soll - von beseelter Erinnerung mal abgesehen...
Das ist sehr richtig. Und zu diesen Leuten, die nicht fassen können, was sie in ihrer Kindheit so toll fanden, gehöre ich auch. Nur: Das relativiert das Fehlen an Qualität bei den Neuverfilmungen in keiner Weise.

Ein Suffkopp hat Spielschulden bei der russischen Mafia hier in Berlin. Die schicken ihre Jungs vom Moskau Inkasso vorbei, um ihrer Forderung mehr Nachdruck zu verleihen. Der Schuldner erzählt denen treudoof, bei ihm gäb's nix zu holen, der Gerichtsvollzieher hätte schon vergeblich eine Taschenpfändung vorgenommen und nichts gefunden, auf das er noch einen Kuckuck kleben darf. Aber es gäbe da von einem Onkel 5. Grades noch eine verwitterte Karte, die zu einer Stelle führt, an der im Jahre des Herrn 1634 eine spanische Galeere mit Aztekengold gesunken sei. Nun bräuchten sie nur noch einen Druiden zu befragen, der Wind und Adler danach befragt, wo genau zwischen St. Helena und Tristan da Cunha das Schiff liegt. Der Rest ist ein Klacks. Und selbstverständlich geht das Moskau Inkasso darauf ein, chartert schon einmal ein Schiff in Calais, macht aber vorher noch einen Umweg über den Karnutenwald zwecks Erbeutung eines Druiden. (Das ist im Groben der Schatz im Silbersee nach RTL-Version).

Teil 3 erzählt von einem Springbrünnchen von Öl, mit der Spitzhacke im Vorgarten freigelegt. Und weil dazu das größte Erdölvorkommen der Vereinigten Staaten gehört, reicht es nicht, die Kaverne von der Nachbarparzelle aus anzubohren, um da ranzukommen. Nein: man muss höchst umständlich diesen einen kleinen Schrebergarten in den eigenen Besitz bringen, indem man einen Indianerkrieg anzettelt. Es bohrt sich ja auch viel bequemer nach Öl, wenn in der Nachbarschaft ein paar unzufriedene, auf Rache sinnende Rothäute im Hinterhalt liegen.

Es tut mir leid, aber wer sich solche Plots aus den Fingern saugt, hat entweder schlechtes Zeug geraucht oder viel zu viel vom guten. Ich tippe ja auf den dritten Schnitt vom Bahndamm. Die Drehbücher sind jedenfalls objektiv schlecht. Das hat mit Geschmacksfragen überhaupt nichts zu tun.

Re: Winnetou-Neuverfilmung 2016: Kritik zum Film

Verfasst: 10. Jan 2017, 08:45
von Cinemascope
DIe Drehbücher sind eine Zumutung und haben sicherlich zurecht den größten Anteil am Misserfolg.
Aber auch die Requisiteure und Herr Stölzl, haben sich nicht mit Ruhm bekleckert. Das war gar nichts.
Wenn wir alle mal ehrlich sind, haben wir das doch schon sehr sehr früh geahnt. Bei VÖ der ersten Drehbuchauszüge und Fotos.
Leider sind viele Leute den geschickten Merchandising-Strategien RTLs auf den Leim gegangen.
"Kundenfang" mit öffentlichen Castingshows, Facebook und Co.
Mir wird echt übel, wenn man sich überlegt, was diese paar Drehbuchschreiber für so einen Mist für eine Kohle einstreichen.
Ich habe dem "Typen" (als Mensch) Chr. Becker, nie zugetraut dieses Projekt wirklich so zu bewältigen, dass es den Geist Karl Mays atmet.
Ihm nimmt man einfach nicht ab, dass er eine Seele zu May hat oder sie gefunden hat. Das ist ein knallharter Geschäftsmann mit ganz anderen Prioritäten.
Ich würde die Positiv-Kritiken auch nicht überbewerten, da der massive Abfall der Zuschauerquote nach dem ersten Teil entscheidend ist.
Da helfen ein paar 5-Sterne Rezensionen auf Amazon nicht drüber weg. Wobei ich mich da wieder Frage, was ein Erwachsener geraucht haben muss, um sich so etwas vorsetzen zu lassen und als "Hervorragend" zu bewerten. Erschreckend was heute für ein paar Mainstream-Aufnahmen reichen Begeisterung auszulösen.

Der Vergleich mit den Filmen der 60er hinkt doch an vielen Stellen immer wieder. Auch wenn uns gewisse Leute immer wieder einreden wollen, dass sie genauso schlecht waren, so haben sie eines dem jetzigen Projekt weit voraus. SIe waren enorm erfolgreich und gehören zur Kulturgeschichte des deutschen Nachkriegsfilmes. Ob das jetzt passt oder nicht. Und damit waren sie gut, denn sie haben sich für die Produzenten bezahlt gemacht und die Leute für ein Jahrzehnt und sogar darüber hinaus begeistert. Es ist eine pure Freude, wenn ich meinen drei Jungs WInnetou und alle anderen Helden von damals auf der Leinwand vorrüberreiten lasse. Mit welcher Liebe, Verehrung und Begeisterung sie die beiden Helden mit weit offenem Mund verfolgen. Und schon alleine dafür haben die Filme der 60er auch heute noch ihre Daseinsberechtigung. Die Werte, die dort vermittelt werden, haben heute mehr Bedeutung als damals. Man hätte natürlich auch einen May-FIlm auf künstlerisch hohem Niveau drehen können, der auch Herrn Hermesmeier heute noch aus seinem Sessel reißen würde, nur würde der halt keine Breitenwirkung erzielen und auch sicherlich nicht die vielen Kinderherzen erobern.
Und Geld hätten die Produzenten damit auch nicht verdient.
Wenn ein FIlm oder eine Musik soviele Menschen ins Herz trifft, dann haben sie künstlerisch ihre Berechtigung.
Da fällt mir Hans Zimmer ein, der für viele ein Genie ist, weil er es mit seinen Tönen schafft die Menschen tief in der "Seele" zu berühren. Oder Böttcher. Auch hier schreien viele Kenner der Szene "es gibt viel bessere", "Zimmer nutzt immer die selben Harmonien" und und und.
Ich bin der Meinung beide künstlerische Seiten haben ihre Berechtigung. DIe Gabe Menschen zu faszinieren, auch wenn es künstlerisch vielleicht weniger anspruchsvoll ist (was ich sogar in Frage stelle) und die "hohe" Schule der Kunst mit all seinen Rafinessen.
RTL hat aber leider gar nichts von beiden dazu beigetragen. "Gebrochene Helden" in "dreckigen Wäldern und Städten" umgeben von dreckigen Frauen und Prostitution braucht unsere Gesellschaft aktuell am aller wenigsten. Und schon gar nicht unsere Kinder.

Wenn ich heute einen Film der 60er schaue, dann sehe ich ihn mit den Augen von damals. Kann mich zurückversetzen in meine naive Kinderwelt und träume. Macht es da Sinn die FIlme nach heutigen filmischen Gesichtspunkten zu durchforsten und Drehbuchschwächen und schauspielerische Makel zu kritisieren? Oder gar ganze Abhandlungen darüber zu schreiben, was da alles falsch gemacht wurde vor 60 JAhren!


Da kann ich mir eine Aufführung in Segeberg deutlich schlechter bis gar nicht angucken, vermutlich hätte ich da auch als Kind gewesen sein müssen.
Und auch nicht jeder Fan der 60er FIlme reitet mit Kostüm durch die kroatische Landschaft oder lässt sich mit einer über 60 JAhre alten USchi Glas und Adler fotografieren.

Re: Winnetou-Neuverfilmung 2016: Kritik zum Film

Verfasst: 10. Jan 2017, 12:15
von mugwort
... jedem seine Meinung, wir müssen nicht alle das Gleiche mögen - aber dennoch (ich hab es ja schon mehrfach "bekannt"): Aus meiner ganz persönlichen Sicht sind die Filme sehr gut gelungen, ich könnte bei Amazon ruhigen Gewissens fünf Sterne vergeben. Ich sehe in den drei Filmen eine durchaus bemerkenswerte, ernsthafte und inhaltlich in weiten Zügen auf meiner persönlichen Linie liegende Karl May/ Winnetou-Rezeption, die mich in ihrer Gesamtheit überzeugt und berührt hat.

Wen es besonders glücklich macht, alle diejenigen, die die eigene vernichtende Kritik nicht teilen wollen, für dumm-blöd-zugekifft-odersonstnochwas zu halten, möge das gerne tun. Mein Weg der Auseinandersetzung ist es nicht.

Viele Grüße
Irmgard

P.S.:
Im Übrigen: Die "alten" Filme sind nicht alle vernichtet worden, wer sie seinen Kindern vorführen möchte, kann dies jederzeit gerne tun (mach ich ja auch ;-)). Bei meinen Kindern (ebenso wenig repräsentativ wie die Cinemascopes Söhne) sind übrigens die "neuen" Filme deutlich besser angekommen als die "alten"....

Re: Winnetou-Neuverfilmung 2016: Kritik zum Film

Verfasst: 10. Jan 2017, 12:41
von Rüdiger
mugwort hat geschrieben: ernsthafte
Also die weite Teile des zweiten Films prägende Carmen-Parodie samt jecken Gangster und den Baudelaire im Saloon rezitierenden Santer im dritten Film konnte ich beim besten Willen nicht ernst nehmen ...

Re: Winnetou-Neuverfilmung 2016: Kritik zum Film

Verfasst: 10. Jan 2017, 13:13
von Harty
Man kann den Erfolg der alten Filme nicht vergleichen. Das Medienzeitalter war total anders. TV war immer noch ein "Phänomen", die Kinolandschaft eine andere. Ausserdem waren Western absolut angesagt. Man denke an die Serien: Bonanza, Shiloh Ranch, etc. Lex Barker dazu sehr beliebt u.a durch seine Tarzan Filme. Abenteuer , Western lief wie geschmierte Butter. Dazu war Karl May einfach urdeutsch und die damals populären Heimatfilme waren auch ein Stück weit in den May Verfilmungen erkennbar. Teil 1 der Neuverfilmung fand ich dem neuen Ansatz gar sehr gelungen und fand dann leider meine Enttäuschung (wie bei den meisten hier) im Silbersee Thema. Teil 3 hätte ich mir spannender und eben auch ohne den Tod von Winnetou vorstellen können. Es wirkte leider stellenweise wie eine Freilichtbühneninszenierung.

Re: Winnetou-Neuverfilmung 2016: Kritik zum Film

Verfasst: 10. Jan 2017, 13:36
von mugwort
Rüdiger hat geschrieben:
mugwort hat geschrieben: ernsthafte
Also die weite Teile des zweiten Films prägende Carmen-Parodie samt jecken Gangster und den Baudelaire im Saloon rezitierenden Santer im dritten Film konnte ich beim besten Willen nicht ernst nehmen ...
Ich fand die Idee mit dem jecken Ganster gar nicht soo daneben (eher die Schamanismus-Komponente mit dem sprechenden Wind etc.). Und die Idee, Santer als leicht durchgedrehtes Wohlstandssöhnchen darzustellen hatte irgendwie auch was. Drei Filme, drei "Typen" Bösewicht, warum nicht?

Re: Winnetou-Neuverfilmung 2016: Kritik zum Film

Verfasst: 10. Jan 2017, 14:15
von Rüdiger
… nur sollte man andersgeartete Schurken auch ernst nehmen können …

Eric Pohlmann als Conte Fosco in „Die Frau in Weiß“ fiel mir spontan dazu ein, ist schon ein wenig länger her, > 40 Jahre … Das hat mich damals tief beeindruckt daß der liebe Onkel der Mörder war … („Es spricht der liebe Onkel Göhring“, O-Ton seinerzeit auf einer Weihnachtsfeier, gesehen in einem Dokumentarfilm von Joachim Fest, auch schon ein paar Jahrzehnte her, immer diese Einwürfe vom Langzeitgedächtnis …)

Oder der General in Mays ‚Old Surehand‘, der wird auch ein wenig kasperhaft beschrieben, aber der hat dennoch etwas beängstigendes / ernstzunehmendes … Beim Kasper vom Silbersee und dem Santer, wie selbst Klein Fritzchen ihn sich nicht vorstellt, fühle ich mich einfach nur verscheißert …

Re: Winnetou-Neuverfilmung 2016: Kritik zum Film

Verfasst: 10. Jan 2017, 14:47
von Hermesmeier
Ich kann mich nicht erinnern, dass irgend jemand etwas gegen die Bösewichte geäußert hat. Die waren die wenigen strahlenden Sternchen im trüben Nebelgrau.
Die Drehbücher dagegen waren richtig schlecht, objektiv schlecht.

Diese überflüssige Carmen-Geschichte ist vermutlich auch nur geklaut. In "Für ein paar Dollar mehr" leidet der Hauptbösewicht "El Indio" an Flashbacks über eine Frau (Rosemary Dexter), die sich umbrachte, während sie von El Indio vergewaltigt wurde. Zuvor hatte er sie mit ihrem Liebhaber erwischt und den getötet. Nun schleppt er eine Spieluhr (Geschenk des getöteten Liebhabers) mit sich herum, das ein Foto von Rosemary beinhaltet und spielt die Melodie vor jedem Duell. Das ist auch eine absurde Geschichte, aber bei Sergio Leone nervt sie nicht, sondern führt immer wieder zu dramatischen Höhepunkten. Leone konnte es halt, Stölzl nicht.

Nun können wir uns alle darüber streiten, ob der Adler aus Bad Segeberg ist oder aus Mittelerde, ob die Eisenbahnbrücke von Clint Eastwood gesprengt wurde oder von Sir Alec Guinness, wieso Hop Sing zum Nitroglyzerin-Koch mutiert ist und ob die entsprechende Hütte wohl aus 'Gunsmoke' geklaut wurde (Staffel 12, Folge 28/29).
Fakt bleibt: Wir haben es mit einem unsoliden Gewebe aus Versatzstücken zu tun, die nichts mit Karl May, aber auch nichts mit Aktualität oder Modernität zu tun haben. Wenn man schon so einfallslos ist, dann hätte man bei Karl May bleiben sollen. Bei ihm hätte man genügend Versatzstücke gefunden, aus denen man hätte einen modernen Western stricken können, der seinen Namen wenigstens noch verdient hätte.

Bully hat mit seiner Parodie Karl May sehr viel mehr Respekt entgegen gebracht als dieses Machwerk in drei Teilen.

Re: Winnetou-Neuverfilmung 2016: Kritik zum Film

Verfasst: 10. Jan 2017, 15:02
von Rüdiger
... und über alledem nicht zu vergessen die Stärken des Films, ein anrührender, überzeugender, glaubwürdiger Old Shatterhand, ein ausgezeichneter Sam Hawkens, dito Bancroft, angemessener Realismus gegenüber der Spießer-Heile-Welt-Hochglanzästhetik der Vorgängerfilme, u.a. ... Licht und Schatten, wobei letzterer insgesamt leider überwiegt.

Re: Winnetou-Neuverfilmung 2016: Kritik zum Film

Verfasst: 10. Jan 2017, 16:00
von Rene Grießbach
Seit der Ausstrahlung des ersten Teils der neuen Triologie wird über die Filme und über Karl May diskutiert.
Im Internet auf diversen Seiten, aber auch draußen, im realen Leben, unter Freunden, Kollegen usw.
Das ist gut und schon das ist ein Erfolg dieser Filme.

Ebenfalls ist festzustellen, dass die Debatten sehr polarisiert geführt werden.
Von totaler Begeisterung bis zu totaler Ablehnung die ganze Bandbreite.
Das ist legitim und zu begrüßen.
Was ich aber nicht mehr so für begrüßenswert halte, ist auf der Seite derer, denen die Filme überhaupt nicht gefallen, inzwischen eine Tendenz zu beobachten ist, dass sie ganz offensichtlich nicht akzeptieren WOLLEN, dass es auch Leute gibt, die die Filme gut finden.

Übrigens: ich finde sie gut. Es sind für mich keine "Karl-May-Filme", da tatsächlich zu weit von den Vorlagen entfernt, aber es sind für mich gute Winnetou-Filme. Filme, die den Geist der Werke Karl Mays atmen. Das ist meine persönliche Meinung und wenn ich schreibe, ich finde sie gut, dann heißt das deshalb nicht, dass ich auch verschiedene Kritiken an den Filmen habe. Es sind eben Filme mit Stärken und mit Schwächen, wie alles andere auch im Leben.

Re: Winnetou-Neuverfilmung 2016: Kritik zum Film

Verfasst: 10. Jan 2017, 16:38
von Bender
Hi.

Ich hatte es ja schonmal geschrieben. Fürs Auge war was da. Einfach klasse Bilder. Ob nun Landschaft, Kulissen, Kostüme oder was auch immer. Das fand ich hervorragend. Auch die Schauspieler haben mich überzeugt.
Nur eben die Handlung.
Ich fand auch den bekloppten El Loco gut gespielt, nur eben total fehlplatziert im Film.

Und im Nachgang betrachtet gab es doch mehrere - ich nenn es mal Anleihen- aus anderen Filmen. Z.B. sagt Rattler zu Karl: bald rennst du nackt durch den Wald mit einer Feder im Haar.
Der Satz war fast 1zu1 auch in "der mit dem Wolf tanzt".

Naja. Die Triologie wird nie den Weg in meine DVD-Sammlung finden. Die alten sind dort schon.

Re: Winnetou-Neuverfilmung 2016: Kritik zum Film

Verfasst: 10. Jan 2017, 16:43
von Hermesmeier
Was wäre die Folge, wenn es 'Triologien' tatsächlich gäbe?
Genau: Es würde bedeuten, dass 'Biologie' einen Zweiteiler beschreibt.
[Sorry, could not resist]