Englischkenntnisse Mays
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abukital
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JennyFlorstedt hat geschrieben:Quelle: http://141.30.89.80/~thomas/wiki/index. ... #SonstigesDas erste Karl-May-Hörspiel stammt offenbar von Karl May selbst. Nach Auskunft Hermann Wiedenroths[1] existiert eine Tonwalze, auf der Karl May die Rolle des "Scheiks der Todeskarawane" aus seinem Drama "Babel und Bibel" spricht. Allerdings haben Tonwalzen nur eine Aufzeichnungsdauer von etwa zwei Minuten.
Einmal die Stimme von Karl zu hören, wäre bestimmt interessant, auch wenn's nur maximal zwei Minuten wären.
Ich hab hier eine Schellackplatte mit der Stimme vom Kaiser Franz Josef, der gute Mann spricht da (komplett erhalten) nur zwei Sätze. Dagegen wären zwei Minuten May ja ein abendfüllendes Programm! ;-)
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sven.becker.kiel
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Englischkenntnisse / Tonwalze
Hallo zusammen,
mit den eigenen Englischkenntnissen Mays konnte es nicht weit her sein: exemplarisch ist seine Wortschöpfung "Fowling-Bull", die wohl durch eine sehr freie - und dadurch entstellende - Rückübersetzung der Meißner-Übersetzung von Austen Henry Layards "Niniveh and Its Remains". So wurde der originale "Winged Bull" über den "Geflügelten Stier" zum "Fowling Bull". Wie gedanken-/bedenkenlos May hier das englische "fowling" (deutsch: Geflügeljagd) verwendet, lässt schon schmunzeln...
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Eine der oben erwähnten Tonwalze entsprechende Aufnahme existiert! Ich habe auf meiner Homepage - Stichwort "The Mayster's Voice" eine digitalisierte Version eingestellt. Sie stammt aus den Ferderal Archives Kubler-Ernest (F.A.K.E.) der Ohio State University. Aus der Archivnummer MA1906-0733 geht das Aufnahmejahr 1906 hervor, der Deckel der Rollenhülle trägt die Beschriftung "KARL MAY".
Grüße aus Altenholz
Sven
mit den eigenen Englischkenntnissen Mays konnte es nicht weit her sein: exemplarisch ist seine Wortschöpfung "Fowling-Bull", die wohl durch eine sehr freie - und dadurch entstellende - Rückübersetzung der Meißner-Übersetzung von Austen Henry Layards "Niniveh and Its Remains". So wurde der originale "Winged Bull" über den "Geflügelten Stier" zum "Fowling Bull". Wie gedanken-/bedenkenlos May hier das englische "fowling" (deutsch: Geflügeljagd) verwendet, lässt schon schmunzeln...
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Eine der oben erwähnten Tonwalze entsprechende Aufnahme existiert! Ich habe auf meiner Homepage - Stichwort "The Mayster's Voice" eine digitalisierte Version eingestellt. Sie stammt aus den Ferderal Archives Kubler-Ernest (F.A.K.E.) der Ohio State University. Aus der Archivnummer MA1906-0733 geht das Aufnahmejahr 1906 hervor, der Deckel der Rollenhülle trägt die Beschriftung "KARL MAY".
Grüße aus Altenholz
Sven
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Rüdiger
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sven.becker.kiel
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Rüdiger
(Erläuter:)
"Du aber neide nun die Sage nicht von Vögeln" ...
(Sophokles / Hölderlin, Oedipus der Tyrann)
Kollege in Karlsruhe, bei der Probe (1976) augenzwinkernd zwischenflüsternd:
"Vom !"
*
(Bei mir sind die Erläuterungen gelegentlich kaum weniger kryptisch als die ursprünglichen Texte, aber damit muß man leben)
;-)
"Du aber neide nun die Sage nicht von Vögeln" ...
(Sophokles / Hölderlin, Oedipus der Tyrann)
Kollege in Karlsruhe, bei der Probe (1976) augenzwinkernd zwischenflüsternd:
"Vom !"
*
(Bei mir sind die Erläuterungen gelegentlich kaum weniger kryptisch als die ursprünglichen Texte, aber damit muß man leben)
;-)
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Hermesmeier
Schönen Dank für die Ausgrabung des verschollenen Tondokuments. Ich bin nun kein Sachse, aber für mich hört sich das nicht an wie ein echter Sachse, sondern eher wie jemand, der den sächsischen Tonfall nachzuahmen versucht. Vielleicht belehren mich die "Eingeborenen" eines Besseren. Sollte mich freuen.
Sprechtalent hatte May, so er es denn selbst war, jedenfalls keines. Jedes zweite Wort besonders zu betonen, ist doch extrem anstrengend. Aber es passt auch wieder zu seinem Charakter, der offenbar jedes einzelne der eigenen Worte für so wichtig hielt, dass es unterstreichenswert wäre.
Welche technischen Voraussetzungen braucht man eigentlich, um den Ton zu hören? Der Internet-Explorer liefert nämlich als einziger meiner Browser das Gewünschte. Opera, Netscape, Firefox und SeaMonkey bleiben stumm.
Sprechtalent hatte May, so er es denn selbst war, jedenfalls keines. Jedes zweite Wort besonders zu betonen, ist doch extrem anstrengend. Aber es passt auch wieder zu seinem Charakter, der offenbar jedes einzelne der eigenen Worte für so wichtig hielt, dass es unterstreichenswert wäre.
Welche technischen Voraussetzungen braucht man eigentlich, um den Ton zu hören? Der Internet-Explorer liefert nämlich als einziger meiner Browser das Gewünschte. Opera, Netscape, Firefox und SeaMonkey bleiben stumm.
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sandhofer
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- Registriert: 28. Dez 2005, 20:26
Re: Englischkenntnisse / Tonwalze
Nicht übel gelungen, habe mich gut amüsiert, danke! Wer hat denn nun das Fake wirklich gelesen? ;o)sven.becker.kiel hat geschrieben:Ich habe auf meiner Homepage - Stichwort "The Mayster's Voice" eine digitalisierte Version eingestellt. Sie stammt aus den Ferderal Archives Kubler-Ernest (F.A.K.E.) der Ohio State University. Aus der Archivnummer MA1906-0733 geht das Aufnahmejahr 1906 hervor, der Deckel der Rollenhülle trägt die Beschriftung "KARL MAY".
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Rüdiger
Ihr macht mich neugierig ... aber im Büro habe ich keinen Explorer, am PC zuhause keinen Ton und auf dem Laptop kein Internet ... das wird also vorerst nichts.
;-[
Na klar, so Leut' sind so. Außerdem, die einen haben's mit den Zahlen, oder mit Bezeichnungen oder sonstnochwas, die andern mit den Wörtern. - Die "Himmelsgedanken" würd' ich auch so lesen, z.B. Nix Verse, nix Rhythmus, beides aufbrechen, und auf Worte durch Betonung u.ä. sozusagen gesondert hinweisen.
Hat mal einer gehört, wie Oskar Werner Schillers "Bürgschaft" vorgetragen hat ? Am Anfang schnuddelt er das runter, als würd' er ein Taxi bestellen. Aber dann ...
;-)
;-[
;-))Jedes zweite Wort besonders zu betonen, ist doch extrem anstrengend. Aber es passt auch wieder zu seinem Charakter, der offenbar jedes einzelne der eigenen Worte für so wichtig hielt, dass es unterstreichenswert wäre
Na klar, so Leut' sind so. Außerdem, die einen haben's mit den Zahlen, oder mit Bezeichnungen oder sonstnochwas, die andern mit den Wörtern. - Die "Himmelsgedanken" würd' ich auch so lesen, z.B. Nix Verse, nix Rhythmus, beides aufbrechen, und auf Worte durch Betonung u.ä. sozusagen gesondert hinweisen.
Hat mal einer gehört, wie Oskar Werner Schillers "Bürgschaft" vorgetragen hat ? Am Anfang schnuddelt er das runter, als würd' er ein Taxi bestellen. Aber dann ...
;-)
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Rüdiger
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Rolf Dernen
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- Registriert: 27. Dez 2005, 23:38
Fast? Es fehlt eigentlich nur noch der Hinweis auf das Aufnahmedatum an irgendeinem ersten April.Rüdiger hat geschrieben:Konnte es mittlerweile doch hören.
Das ist doch ein Witz. So in der Art hätte Karl May doch aus seinem Stück, das er schon sehr ernst nahm, nie und nimmer vorgelesen. Das ist ja fast eine Parodie.
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Helmut
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- Registriert: 29. Dez 2005, 17:58
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Re: Englischkenntnisse / Tonwalze
sven.becker.kiel hat geschrieben:Hallo zusammen,
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Sie stammt aus den Ferderal Archives Kubler-Ernest (F.A.K.E.) der Ohio State University.
Sven
War Euch das denn nicht Hinweis genug auf die "Ernsthaftigkeit"?
Helmut
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Rolf Dernen
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- Registriert: 27. Dez 2005, 23:38
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D E B
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Noch ein paar Verbesserungsvorschläge:
1) Dieses Sächsisch ist ... naja ... Es ist halt. So richtig passt es nicht (m.M.n.). [Ich hab keine Ahnung, ob es Sächsisch ist. Ich bin ja nur in Sachsen geboren (jetzt ist es heraus). Mein Sächsisch ist auch nur so ein ansatzweises.] Mehr hochdeutsch würde besser klingen (zielt mit auf Ernsthaftigkeit ab)
2) Die Stimme klingt mir zu jung für dieses Alter. (ok, hatten wir schon...)
3) Wenn es sich wirklich um die Originalstimme (auf der Originalwachsrolle) handeln würde, wären m.M.n. mehr Störfehler drin (sprich: Das Rauschen im Hintergrund ist mir zu regelmäßig). Die Wachsrolle ist doch schon sooo alt. Also bitte etwas mehr rauschen und ein paar unregelmäßige große Störfehler hineinfabriziert
4) Die Schlussworte von "May" sind mir zu unpassend.
"Ansonsten" ist jetzt das falsche Wort. "Im Großen und Ganzen" ebenso. Machen wir es so: Es war gut. Bis auf die Punkte 1 bis 4. Weiter so!
1) Dieses Sächsisch ist ... naja ... Es ist halt. So richtig passt es nicht (m.M.n.). [Ich hab keine Ahnung, ob es Sächsisch ist. Ich bin ja nur in Sachsen geboren (jetzt ist es heraus). Mein Sächsisch ist auch nur so ein ansatzweises.] Mehr hochdeutsch würde besser klingen (zielt mit auf Ernsthaftigkeit ab)
2) Die Stimme klingt mir zu jung für dieses Alter. (ok, hatten wir schon...)
3) Wenn es sich wirklich um die Originalstimme (auf der Originalwachsrolle) handeln würde, wären m.M.n. mehr Störfehler drin (sprich: Das Rauschen im Hintergrund ist mir zu regelmäßig). Die Wachsrolle ist doch schon sooo alt. Also bitte etwas mehr rauschen und ein paar unregelmäßige große Störfehler hineinfabriziert
4) Die Schlussworte von "May" sind mir zu unpassend.
"Ansonsten" ist jetzt das falsche Wort. "Im Großen und Ganzen" ebenso. Machen wir es so: Es war gut. Bis auf die Punkte 1 bis 4. Weiter so!