Karl May original
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Domino
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Karl May original
Hallo,
mein Großvater hat mir einst ein paar Karl-May-Bücher vermacht und nun möchte ich mir nach und nach eine Sammlung aufbauen. Er hat mich aber gewarnt, da es ja viele verschiedene Ausgaben auch von verschiedenen Verlagen und so gibt. Außerdem wurden die ja auch oft von irgendwem "überarbeitet". So etwas möchte ich natürlich nicht, sondern ich möchte die Bücher, die so original und unverfälscht wie möglich sind.
Nach meiner jetzigen Kenntnis sind das diese grünen Hardcover-Bücher mit der goldenen Schrift. Ich hab hier gerade Band 1 der gesammelten Werke (Durch die Wüste) vor mir liegen. Da steht "1952 Karl-May-Verlag, Bamberg" und "Herausgegeben von Dr. E. A. Schmid" drin. Sind das die Bücher, die ich suche? Und wer ist Dr. Schmid?
Also ich wüsste eigentlich nur gerne, worauf ich achten muss.
Vielen Dank!
Domino
mein Großvater hat mir einst ein paar Karl-May-Bücher vermacht und nun möchte ich mir nach und nach eine Sammlung aufbauen. Er hat mich aber gewarnt, da es ja viele verschiedene Ausgaben auch von verschiedenen Verlagen und so gibt. Außerdem wurden die ja auch oft von irgendwem "überarbeitet". So etwas möchte ich natürlich nicht, sondern ich möchte die Bücher, die so original und unverfälscht wie möglich sind.
Nach meiner jetzigen Kenntnis sind das diese grünen Hardcover-Bücher mit der goldenen Schrift. Ich hab hier gerade Band 1 der gesammelten Werke (Durch die Wüste) vor mir liegen. Da steht "1952 Karl-May-Verlag, Bamberg" und "Herausgegeben von Dr. E. A. Schmid" drin. Sind das die Bücher, die ich suche? Und wer ist Dr. Schmid?
Also ich wüsste eigentlich nur gerne, worauf ich achten muss.
Vielen Dank!
Domino
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Günther Wüste
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- Wohnort: Düsseldorf
Ausgabe die Du suchst
Da kann ich nur die HKA empfehlen die noch am Enstehen ist.
53 Bände erschienen, nächste Bände "Der Ölprinz" und
"Der schwarze Mustang" erscheinen 2008.
http://www.karl-may-stiftung.de/edition/index.html
Alle 3 Institutionen die das beste für Karl May wollen arbeiten zusammen.
Bei allen anderen Ausgaben musst du Kompromisse machen.
Grüne Ausgabe die du hast, Weltbild etc. irgendwas fehlt was oder ist Bearbeitung
Ansonsten zu Dr. E. A. Schmid steht auf
http://www.karl-may.de/index1.htm
unter Geschichte Der Karl-May-Verlag.
Gruss Günther Wüste
53 Bände erschienen, nächste Bände "Der Ölprinz" und
"Der schwarze Mustang" erscheinen 2008.
http://www.karl-may-stiftung.de/edition/index.html
Alle 3 Institutionen die das beste für Karl May wollen arbeiten zusammen.
Bei allen anderen Ausgaben musst du Kompromisse machen.
Grüne Ausgabe die du hast, Weltbild etc. irgendwas fehlt was oder ist Bearbeitung
Ansonsten zu Dr. E. A. Schmid steht auf
http://www.karl-may.de/index1.htm
unter Geschichte Der Karl-May-Verlag.
Gruss Günther Wüste
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Werner Fleischer
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Werner Fleischer
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Einen interessanten Text zu den Bearbeitungen habe ich gerade auf der Seite des Karl May Verlags gefunden. Der Karl May Verlag hat übrigens ein Buch über die Praxis und Geschichte der Bearbeitungen herausgegeben. Es ist erschienen im "Karl May Verlag" unter dem Titel "Der geschliffene Diamant". Der leider viel zu früh verstorbene Karl May Forscher "Walter Ilmer" schrieb einmal über die Bearbeitungen "Seitdem ich die Originale kenne weiß ich die Bearbeitungen zu schätzen". Und nun der versprochene Text:
Zu den Bearbeitungen im Werk Karl Mays
In allen Buch- und Zeitungsverlagen gibt es seit jeher Lektoren, die Arbeiten auch bekannter Schriftsteller und Journalisten auf Fehler und Flüchtigkeiten aller Art überprüfen, sich manchmal auch mit Weitschweifigkeiten und Umfangskorrekturen beschäftigen. Zum Beispiel wurden Mays Manuskripte vom Regensburger Pustet-Verlag in der Zeitschrift "Deutscher Hausschatz" verändert – teilweise in erheblichem Ausmaß.
Dr. Euchar Albrecht Schmid, der Mitbegründer des Karl-May-Verlages, ist im Karl-May-Jahrbuch 1926 mit seinem Beitrag "Die verfälschte Handschrift" insbesondere auf die Praxis des ersten May-Verlegers Heinrich Münchmeyer in Dresden eingegangen, der ohne Wissen des Autors in dessen Kolportageromane "Das Waldröschen", "Die Liebe des Ulanen", "Der verlorene Sohn", "Deutsche Herzen, deutsche Helden" und "Der Weg zum Glück" ganze Passagen neu einfügen ließ und damit die zulässigen Grenzen weit überschritt. Karl May hat in seinem letzten Lebensjahrzehnt gegen diese von ihm nicht gewünschten Veränderungen protestiert und prozessiert. Er bezeichnete die Texte als Fälschungen, die er für immer aus dem Buchhandel verbannen wollte. (Näheres dazu in: Karl May, "Ein Schundverlag". Dresden 1905. Reprint im Karl-May-Verlag, Bamberg 1982. Eine Zitatensammlung daraus findet sich im Anhang.)
Nur die Manuskripte Karl Mays, wovon leider nur wenige erhalten geblieben sind, können als zuverlässige Beweismittel herangezogen werden, dazu natürlich auch die nachweislich von ihm selbst überarbeiteten und nach dem Druck überprüften Bücher. Alle sonstigen Veröffentlichungen geben von vornherein keine endgültige Gewißheit.
Bei der Aufnahme vieler ursprünglich in Zeitschriften erschienener Erzählungen in die Gesammelten Werke hat May selber zahlreiche Korrekturen vorgenommen, um die Handlungsstränge und Zeitfolgen möglichst aufeinanderabzustimmen. Bei seinem Tode 1912 waren diese Arbeiten noch nicht abgeschlossen. Hier setzten die Aufgaben des Karl-May-Verlages ein.
Klara May, die Witwe des Schriftstellers, und der kämpferische Karl-May-Verehrer und -Verteidiger E. A. Schmid, die zusammen mit dem früheren Verleger F. E. Fehsenfeld 1913 den neuen Verlag gründeten, sind den Vorstellungen und Wünschen Karl Mays mit aller Sorgfalt nachgekommen. Die von May geplante, aber durch seinen Tod vereitelte Neugestaltung der Münchmeyer-Romane stellte dabei die schwierigste Herausforderung dar. Bereits in einem Brief vom 19. Februar 1906 hatte Karl May diesbezüglich an F. E. Fehsenfeld geschrieben: "Ich habe seinerzeit und wiederholt gesagt, daß diese Romane mir gehören, daß ich sie Münchmeyer nicht für immer gegeben habe, sondern daß sie für meine ,Gesammelten Werke‘ bestimmt sind und daß Sie es also sind, der sie bekommen wird." Er selber konnte diese Pläne leider nicht mehr verwirklichen.
Als Erbin der Urheber- und Urheberpersönlichkeitsrechte hielt Frau May am 21. August 1930 vertraglich folgendes fest: "Ich erkläre mich ausdrücklich damit einverstanden, daß der Mitinhaber und verantwortliche Geschäftsführer Dr. jur. Euchar Albrecht Schmid, unterstützt von den Mitarbeitern seiner Wahl, an den Werken meines verstorbenen Mannes, des Schriftstellers Karl May, alle nötigen Verbesserungen und Überfeilungen bewirkt. Die von Dr. Schmid und seinen Mitarbeitern vorgenommenen Bearbeitungen, die Karl May selber nicht mehr vornehmen konnte, haben als einzig giltige und rechtmäßige Ausgabe letzter Hand, als editio ne varietur zu gelten."
Dr. E. A. Schmid schrieb dazu Anfang der 30er Jahre in einem zu seinen Lebzeiten unveröffentlichen Aufsatz: "...sie bedurften einer sorgfältigen Durchfeilung, Bearbeitung und Verbesserung ... wobei ich mich oft auf meine sich von Fall zu Fall sogar bis in kleine Einzelheiten erstreckende Unterredungen mit Karl May stützen konnte." (Postum erschienen in der Einleitung zum Reprint "Deutsche Herzen, deutsche Helden", Karl-May-Verlag, Bamberg 1976.)
Über den Erfolg dieser mühsamen Arbeit urteilte u.a. der bekannte May-Forscher Walther Ilmer: "Seit ich die Originale kenne, weiß ich die Bearbeitungen zu schätzen." (Beilage zu den Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 20, 1974, Seite 11)
Aber nicht nur die Kolportageromane verlangten nach einfühlender Bearbeitung, sondern beispielsweise auch die sechs Jugenderzählungen, die zuerst im Stuttgarter Union-Verlag erschienen waren. In diesem Falle wurden vor allem die seinerzeit oft kritisierten überlangen Dialoge und allzu ausgedehnten Dialektproben eingekürzt, zumal die Texte zu umfangreich waren für die einheitliche Gestalt der Gesammelten Werke.
"Diese ganze Kürzung wurde unter Wahrung der Idee und der Stilistik und mit voller Pietät vorgenommen; sie war übrigens bereits von May selbst, der ja die Bände schon immer zurückerwerben wollte, beabsichtigt." (Dr. E. A. Schmid in einem Brief an Redakteur Heine, Hannover, vom 17.02.1914)
Schließlich wurden auch im Gesamtwerk alle logischen und sachlichen Fehler bereinigt, die May bei seiner Arbeit hin und wieder unterlaufen waren. Sachkundige Experten, die durchaus Detailfragen der Bearbeitung kritisierten, äußerten sich über das Gesamtergebnis positiv, wie beispielsweise Prof. Dr. Karl Konrad Polheim:
"Wenn E. A. Schmid nun bestrebt war, Mays Werke zu vereinheitlichen, so konnte er sich also durchaus als Vollstrecker dessen fühlen, was May erklärt und begonnen hatte. ... Es ist wohl als sicher anzunehmen, daß er damit den Autor May rettete, vielleicht auch vor dem halben oder ganzen Vergessenwerden bewahrte, das Autoren wie Gerstäcker oder Möllhausen traf, und jedenfalls die Grundlage für die weitere und um so viel größere Ausstrahlung der Werke Mays schuf. ... In der Tat konnte er sich in vielem auf May selbst berufen." (Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1988, Seiten 47, 48 und 49)
Die Bearbeitung der zentralen Handlungsstränge des Kolportageromans "Der verlorene Sohn" unter den Titeln "Das Buschgespenst" und "Der Fremde aus Indien" rundete 1939 das Lebenswerk des Karl-May-Verlegers E. A. Schmid ab. Roland Schmid gab ab 1958 die Bände 66-73 heraus, Lothar Schmid ab 1985 – und seit 1995 zusammen mit seinem Sohn Bernhard – die Bände 74-78.
Hans Wollschläger war von Beginn der 50er Jahre an insgesamt 17 Jahre lang als Lektor und Mitarbeiter der literarischen Abteilung im Karl-May-Verlag tätig und hat die notwendigen Bearbeitungen in der ihm eigenen Weise vorzüglich mitbestimmt und durchgeführt. Auf seinen Wunsch hin war sein Name nicht im Impressum genannt worden.
Seit Beginn der 80er Jahre hat der Karl-May-Verlag die 33 Bände der Freiburger Erstausgabe als bis ins kleinste sorgfältig gestaltete Reprints neu herausgegeben, um Forschern, Liebhabern und Sammlern entgegenzukommen. Die Gesamtzahl der Faksimiles geht inzwischen auf die 60 Bände zu.
Karl May zu den fünf Münchmeyer-Romanen
* "Das Waldröschen", 1882
* "Die Liebe des Ulanen", 1883
* "Der verlorene Sohn", 1884
* "Deutsche Herzen, deutsche Helden", 1885
* "Der Weg zum Glück", 1886
Zitate aus Karl May: "Ein Schundverlag"
(Reprint im Karl-May-Verlag 1982):
"Diese unsittlichen Werke zunächst und so schnell wie möglich aus dem Buchhandel und aus den Verkaufsläden heraus, das ist für mich die Hauptsache." (S.266)
"Ich führe den bekannten Prozess zu keinem anderen Zwecke, als um dieses fürchterliche Gift (= die fünf Romane) zu vernichten, an dem die ethische Gesundheit unserer Volksseele zugrunde gehen muß." (S.271)
"Weg, sofort weg mit dieser Münchmeyerschen Eiterbeule! Herausgeschnitten muss sie werden und vernichtet für immer!" (S.272)
"Ich prozessiere gegen die weitere Verbreitung dieses Giftes und hoffe, dass es mir gelingt, es aus der Welt zu schaffen." (S.275)
"Nehme ich meine damalige Arbeit jetzt in die Hand, so erkenne ich sie kaum wieder. Das ist nicht jener wohlbedacht artikulierte Leib, in welchem meine Seele zum Leser sprechen sollte." (S.375)
"...von Schritt zu Schritt bemerke ich mehr und mehr, dass sich fremde Geister in dieses Werk geschlichen haben. Ich stosse auf Fäden, die ich nicht kenne, auf Spuren, die nicht von meiner Psyche, sondern von anderen Seelen stammen. Ich entdecke Münchmeyers wohlbekannte Stapfen und höre seine Schritte förmlich hallen. Sein rührseliges Schluchzen. Sein halblautes, verliebtes Lächeln. Das Tätscheln frischer Wangen. Die satte Deutlichkeit in der Beschreibung weiblicher Reize. Redewendungen, die nur ihm allein eigen waren." (S.377)
"Ich schenkte der Firma H.G. Münchmeyer das Vertrauen, ihr die Vervielfältigung meines literarischen Leibes für 20.000 Leser zu überlassen, ... . Die Firma Münchmeyer aber fälschte diesen Leib und belebte ihn mit der eigenen und mit 'Herrn Walters' Seele." (S.377/378)
"Herr Fischer tat dasselbe; ... er liess es (= das 'Waldröschen') von einem gewissen Staberow noch weiter umarbeiten, und zwar ohne die geringste Spur von Erlaubnis meinerseits." (S.393)
Zitate aus Karl May, "Ein Schundverlag und seine Helfershelfer" (s.o.):
"Und das ist es, was Karl May will: Seine Leser sollen sich zu Edelmenschen erheben, um befähigt zu werden, Mit-Schöpfer und Mit-Lenker der Völkerschicksale zu sein. Einen Autor, der solche Zwecke und solche Ziele verfolgt, bis herab zum 'Kolportage-Schriftsteller' zu degradieren, das konnte nur einem 'Schundverlag' mit seinen Fälschungen gelingen!" (S.82)
"Man hatte sie (= die fünf Romane) verändert, aus belehrenden Reiseromanen in aufregende Kolportage verwandelt. Das ist durch Zeugen mehr als genugsam erwiesen." (S.88)
"...unglaubliche Unterschlagungen, Betrügerein und Fälschungen..." (S.88)
"Man beschloss also, die fünf Romane Karl Mays in Schundromane umzuwandeln und seine Originalmanuskripte zu verbrennen." (S.91)
Karl May in einem Brief vom 01.07.1908:
"Die Firma H. G. Münchmeyer hat Jahrzehnte lang werthlose Fälschungen als meine Originalromane ausgegeben und verkauft und mich dadurch um Hunderttausende betrogen. Adalbert Fischer hat in Millionen von Reklameblättern die Lüge verbreitet, daß diese Fälschungen meine ureigensten Originale seien, in meiner besten Schaffenskraft geschrieben."
Zu den Bearbeitungen im Werk Karl Mays
In allen Buch- und Zeitungsverlagen gibt es seit jeher Lektoren, die Arbeiten auch bekannter Schriftsteller und Journalisten auf Fehler und Flüchtigkeiten aller Art überprüfen, sich manchmal auch mit Weitschweifigkeiten und Umfangskorrekturen beschäftigen. Zum Beispiel wurden Mays Manuskripte vom Regensburger Pustet-Verlag in der Zeitschrift "Deutscher Hausschatz" verändert – teilweise in erheblichem Ausmaß.
Dr. Euchar Albrecht Schmid, der Mitbegründer des Karl-May-Verlages, ist im Karl-May-Jahrbuch 1926 mit seinem Beitrag "Die verfälschte Handschrift" insbesondere auf die Praxis des ersten May-Verlegers Heinrich Münchmeyer in Dresden eingegangen, der ohne Wissen des Autors in dessen Kolportageromane "Das Waldröschen", "Die Liebe des Ulanen", "Der verlorene Sohn", "Deutsche Herzen, deutsche Helden" und "Der Weg zum Glück" ganze Passagen neu einfügen ließ und damit die zulässigen Grenzen weit überschritt. Karl May hat in seinem letzten Lebensjahrzehnt gegen diese von ihm nicht gewünschten Veränderungen protestiert und prozessiert. Er bezeichnete die Texte als Fälschungen, die er für immer aus dem Buchhandel verbannen wollte. (Näheres dazu in: Karl May, "Ein Schundverlag". Dresden 1905. Reprint im Karl-May-Verlag, Bamberg 1982. Eine Zitatensammlung daraus findet sich im Anhang.)
Nur die Manuskripte Karl Mays, wovon leider nur wenige erhalten geblieben sind, können als zuverlässige Beweismittel herangezogen werden, dazu natürlich auch die nachweislich von ihm selbst überarbeiteten und nach dem Druck überprüften Bücher. Alle sonstigen Veröffentlichungen geben von vornherein keine endgültige Gewißheit.
Bei der Aufnahme vieler ursprünglich in Zeitschriften erschienener Erzählungen in die Gesammelten Werke hat May selber zahlreiche Korrekturen vorgenommen, um die Handlungsstränge und Zeitfolgen möglichst aufeinanderabzustimmen. Bei seinem Tode 1912 waren diese Arbeiten noch nicht abgeschlossen. Hier setzten die Aufgaben des Karl-May-Verlages ein.
Klara May, die Witwe des Schriftstellers, und der kämpferische Karl-May-Verehrer und -Verteidiger E. A. Schmid, die zusammen mit dem früheren Verleger F. E. Fehsenfeld 1913 den neuen Verlag gründeten, sind den Vorstellungen und Wünschen Karl Mays mit aller Sorgfalt nachgekommen. Die von May geplante, aber durch seinen Tod vereitelte Neugestaltung der Münchmeyer-Romane stellte dabei die schwierigste Herausforderung dar. Bereits in einem Brief vom 19. Februar 1906 hatte Karl May diesbezüglich an F. E. Fehsenfeld geschrieben: "Ich habe seinerzeit und wiederholt gesagt, daß diese Romane mir gehören, daß ich sie Münchmeyer nicht für immer gegeben habe, sondern daß sie für meine ,Gesammelten Werke‘ bestimmt sind und daß Sie es also sind, der sie bekommen wird." Er selber konnte diese Pläne leider nicht mehr verwirklichen.
Als Erbin der Urheber- und Urheberpersönlichkeitsrechte hielt Frau May am 21. August 1930 vertraglich folgendes fest: "Ich erkläre mich ausdrücklich damit einverstanden, daß der Mitinhaber und verantwortliche Geschäftsführer Dr. jur. Euchar Albrecht Schmid, unterstützt von den Mitarbeitern seiner Wahl, an den Werken meines verstorbenen Mannes, des Schriftstellers Karl May, alle nötigen Verbesserungen und Überfeilungen bewirkt. Die von Dr. Schmid und seinen Mitarbeitern vorgenommenen Bearbeitungen, die Karl May selber nicht mehr vornehmen konnte, haben als einzig giltige und rechtmäßige Ausgabe letzter Hand, als editio ne varietur zu gelten."
Dr. E. A. Schmid schrieb dazu Anfang der 30er Jahre in einem zu seinen Lebzeiten unveröffentlichen Aufsatz: "...sie bedurften einer sorgfältigen Durchfeilung, Bearbeitung und Verbesserung ... wobei ich mich oft auf meine sich von Fall zu Fall sogar bis in kleine Einzelheiten erstreckende Unterredungen mit Karl May stützen konnte." (Postum erschienen in der Einleitung zum Reprint "Deutsche Herzen, deutsche Helden", Karl-May-Verlag, Bamberg 1976.)
Über den Erfolg dieser mühsamen Arbeit urteilte u.a. der bekannte May-Forscher Walther Ilmer: "Seit ich die Originale kenne, weiß ich die Bearbeitungen zu schätzen." (Beilage zu den Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 20, 1974, Seite 11)
Aber nicht nur die Kolportageromane verlangten nach einfühlender Bearbeitung, sondern beispielsweise auch die sechs Jugenderzählungen, die zuerst im Stuttgarter Union-Verlag erschienen waren. In diesem Falle wurden vor allem die seinerzeit oft kritisierten überlangen Dialoge und allzu ausgedehnten Dialektproben eingekürzt, zumal die Texte zu umfangreich waren für die einheitliche Gestalt der Gesammelten Werke.
"Diese ganze Kürzung wurde unter Wahrung der Idee und der Stilistik und mit voller Pietät vorgenommen; sie war übrigens bereits von May selbst, der ja die Bände schon immer zurückerwerben wollte, beabsichtigt." (Dr. E. A. Schmid in einem Brief an Redakteur Heine, Hannover, vom 17.02.1914)
Schließlich wurden auch im Gesamtwerk alle logischen und sachlichen Fehler bereinigt, die May bei seiner Arbeit hin und wieder unterlaufen waren. Sachkundige Experten, die durchaus Detailfragen der Bearbeitung kritisierten, äußerten sich über das Gesamtergebnis positiv, wie beispielsweise Prof. Dr. Karl Konrad Polheim:
"Wenn E. A. Schmid nun bestrebt war, Mays Werke zu vereinheitlichen, so konnte er sich also durchaus als Vollstrecker dessen fühlen, was May erklärt und begonnen hatte. ... Es ist wohl als sicher anzunehmen, daß er damit den Autor May rettete, vielleicht auch vor dem halben oder ganzen Vergessenwerden bewahrte, das Autoren wie Gerstäcker oder Möllhausen traf, und jedenfalls die Grundlage für die weitere und um so viel größere Ausstrahlung der Werke Mays schuf. ... In der Tat konnte er sich in vielem auf May selbst berufen." (Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1988, Seiten 47, 48 und 49)
Die Bearbeitung der zentralen Handlungsstränge des Kolportageromans "Der verlorene Sohn" unter den Titeln "Das Buschgespenst" und "Der Fremde aus Indien" rundete 1939 das Lebenswerk des Karl-May-Verlegers E. A. Schmid ab. Roland Schmid gab ab 1958 die Bände 66-73 heraus, Lothar Schmid ab 1985 – und seit 1995 zusammen mit seinem Sohn Bernhard – die Bände 74-78.
Hans Wollschläger war von Beginn der 50er Jahre an insgesamt 17 Jahre lang als Lektor und Mitarbeiter der literarischen Abteilung im Karl-May-Verlag tätig und hat die notwendigen Bearbeitungen in der ihm eigenen Weise vorzüglich mitbestimmt und durchgeführt. Auf seinen Wunsch hin war sein Name nicht im Impressum genannt worden.
Seit Beginn der 80er Jahre hat der Karl-May-Verlag die 33 Bände der Freiburger Erstausgabe als bis ins kleinste sorgfältig gestaltete Reprints neu herausgegeben, um Forschern, Liebhabern und Sammlern entgegenzukommen. Die Gesamtzahl der Faksimiles geht inzwischen auf die 60 Bände zu.
Karl May zu den fünf Münchmeyer-Romanen
* "Das Waldröschen", 1882
* "Die Liebe des Ulanen", 1883
* "Der verlorene Sohn", 1884
* "Deutsche Herzen, deutsche Helden", 1885
* "Der Weg zum Glück", 1886
Zitate aus Karl May: "Ein Schundverlag"
(Reprint im Karl-May-Verlag 1982):
"Diese unsittlichen Werke zunächst und so schnell wie möglich aus dem Buchhandel und aus den Verkaufsläden heraus, das ist für mich die Hauptsache." (S.266)
"Ich führe den bekannten Prozess zu keinem anderen Zwecke, als um dieses fürchterliche Gift (= die fünf Romane) zu vernichten, an dem die ethische Gesundheit unserer Volksseele zugrunde gehen muß." (S.271)
"Weg, sofort weg mit dieser Münchmeyerschen Eiterbeule! Herausgeschnitten muss sie werden und vernichtet für immer!" (S.272)
"Ich prozessiere gegen die weitere Verbreitung dieses Giftes und hoffe, dass es mir gelingt, es aus der Welt zu schaffen." (S.275)
"Nehme ich meine damalige Arbeit jetzt in die Hand, so erkenne ich sie kaum wieder. Das ist nicht jener wohlbedacht artikulierte Leib, in welchem meine Seele zum Leser sprechen sollte." (S.375)
"...von Schritt zu Schritt bemerke ich mehr und mehr, dass sich fremde Geister in dieses Werk geschlichen haben. Ich stosse auf Fäden, die ich nicht kenne, auf Spuren, die nicht von meiner Psyche, sondern von anderen Seelen stammen. Ich entdecke Münchmeyers wohlbekannte Stapfen und höre seine Schritte förmlich hallen. Sein rührseliges Schluchzen. Sein halblautes, verliebtes Lächeln. Das Tätscheln frischer Wangen. Die satte Deutlichkeit in der Beschreibung weiblicher Reize. Redewendungen, die nur ihm allein eigen waren." (S.377)
"Ich schenkte der Firma H.G. Münchmeyer das Vertrauen, ihr die Vervielfältigung meines literarischen Leibes für 20.000 Leser zu überlassen, ... . Die Firma Münchmeyer aber fälschte diesen Leib und belebte ihn mit der eigenen und mit 'Herrn Walters' Seele." (S.377/378)
"Herr Fischer tat dasselbe; ... er liess es (= das 'Waldröschen') von einem gewissen Staberow noch weiter umarbeiten, und zwar ohne die geringste Spur von Erlaubnis meinerseits." (S.393)
Zitate aus Karl May, "Ein Schundverlag und seine Helfershelfer" (s.o.):
"Und das ist es, was Karl May will: Seine Leser sollen sich zu Edelmenschen erheben, um befähigt zu werden, Mit-Schöpfer und Mit-Lenker der Völkerschicksale zu sein. Einen Autor, der solche Zwecke und solche Ziele verfolgt, bis herab zum 'Kolportage-Schriftsteller' zu degradieren, das konnte nur einem 'Schundverlag' mit seinen Fälschungen gelingen!" (S.82)
"Man hatte sie (= die fünf Romane) verändert, aus belehrenden Reiseromanen in aufregende Kolportage verwandelt. Das ist durch Zeugen mehr als genugsam erwiesen." (S.88)
"...unglaubliche Unterschlagungen, Betrügerein und Fälschungen..." (S.88)
"Man beschloss also, die fünf Romane Karl Mays in Schundromane umzuwandeln und seine Originalmanuskripte zu verbrennen." (S.91)
Karl May in einem Brief vom 01.07.1908:
"Die Firma H. G. Münchmeyer hat Jahrzehnte lang werthlose Fälschungen als meine Originalromane ausgegeben und verkauft und mich dadurch um Hunderttausende betrogen. Adalbert Fischer hat in Millionen von Reklameblättern die Lüge verbreitet, daß diese Fälschungen meine ureigensten Originale seien, in meiner besten Schaffenskraft geschrieben."
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Werner Fleischer
- Beiträge: 299
- Registriert: 6. Mär 2006, 20:02
Und hier noch einige Angabe zu Herrn Schmid
Euchar Albrecht Schmid
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Euchar Albrecht Schmid
Euchar Albrecht Schmid
Euchar Albrecht Schmid (*29.8.1884 in Gmünden; † 15.7.1951 in Bad Liebenstein) war Mitbegründer und Geschäftsführer des Karl-May-Verlags.
[bearbeiten] Biografie
Er hatte Jura studiert und seine Dissertation (über Patentwesen) 1905 eingereicht. 1907 promovierte er zum Dr. jur. Anschließend arbeitete bis 1910 als Zeitschriftenredakteur beim Stuttgarter Versicherungsverein. Ab 1906 setzte er sich publizistisch für Karl May ein, den er nach einem vorangegangenen Briefwechsel im Sommer 1910 persönlich kennen lernte. 1911 gab es eine weitere, kurze Begegnung , als sich May auf der Durchreise durch Stuttgart befand.
Gemeinsam mit Friedrich Ernst Fehsenfeld und Klara May gründete er am 1.7.1913 den Karl-May-Verlag. Nach der Berufung zum Geschäftsführer zog Schmid nach Radebeul.
Er war verheiratet mit Katharina Barthel (1898-1974) und hatte vier Söhne: Wolfgang, Roland, Joachim und Lothar. Nach dem zweiten Weltkrieg leitete er noch die Umsiedlung des Verlages nach Bamberg ein. Er starb während eines Kuraufenthalts in Thüringen.
E.A. Schmid war einer der ersten ernsthaften Biographen Mays, der aber seinerseits auch zur Legendenbildung beitrug.
Euchar Albrecht Schmid
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Euchar Albrecht Schmid
Euchar Albrecht Schmid
Euchar Albrecht Schmid (*29.8.1884 in Gmünden; † 15.7.1951 in Bad Liebenstein) war Mitbegründer und Geschäftsführer des Karl-May-Verlags.
[bearbeiten] Biografie
Er hatte Jura studiert und seine Dissertation (über Patentwesen) 1905 eingereicht. 1907 promovierte er zum Dr. jur. Anschließend arbeitete bis 1910 als Zeitschriftenredakteur beim Stuttgarter Versicherungsverein. Ab 1906 setzte er sich publizistisch für Karl May ein, den er nach einem vorangegangenen Briefwechsel im Sommer 1910 persönlich kennen lernte. 1911 gab es eine weitere, kurze Begegnung , als sich May auf der Durchreise durch Stuttgart befand.
Gemeinsam mit Friedrich Ernst Fehsenfeld und Klara May gründete er am 1.7.1913 den Karl-May-Verlag. Nach der Berufung zum Geschäftsführer zog Schmid nach Radebeul.
Er war verheiratet mit Katharina Barthel (1898-1974) und hatte vier Söhne: Wolfgang, Roland, Joachim und Lothar. Nach dem zweiten Weltkrieg leitete er noch die Umsiedlung des Verlages nach Bamberg ein. Er starb während eines Kuraufenthalts in Thüringen.
E.A. Schmid war einer der ersten ernsthaften Biographen Mays, der aber seinerseits auch zur Legendenbildung beitrug.
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Domino
- Beiträge: 2
- Registriert: 7. Sep 2007, 16:55
Hallo,
vielen Dank an Sie alle für Ihre Antworten.
Der Artikel war sehr interessant, durch ihn bin ich jetzt schlauer. Ich möchte diese Sammlung nicht zu Forschungszwecken sondern rein zum Lesevergnügen aufbauen. Deshalb werde ich die "Gesammelte Werke"-Ausgaben aus dem Karl-May-Verlag, in Zusammenarbeit mit dr. E. A. Schmid sammeln. Ich denke, damit fahre ich ganz gut.
Nochmals vielen Dank!
Gruß,
Domino
P.S.: Eine Frage noch: Wie steht es mit den Bamberg-Verlag-Taschenbüchern in Zusammenarbeit mit dem Carl Ueberreuther-Verlag, Wien? Sind die unter Karl-May-Liebhabern irgendwie negativ belastet oder verschrien? Also wurde die auch irgendwie nochmal überarbeitet?
vielen Dank an Sie alle für Ihre Antworten.
Der Artikel war sehr interessant, durch ihn bin ich jetzt schlauer. Ich möchte diese Sammlung nicht zu Forschungszwecken sondern rein zum Lesevergnügen aufbauen. Deshalb werde ich die "Gesammelte Werke"-Ausgaben aus dem Karl-May-Verlag, in Zusammenarbeit mit dr. E. A. Schmid sammeln. Ich denke, damit fahre ich ganz gut.
Nochmals vielen Dank!
Gruß,
Domino
P.S.: Eine Frage noch: Wie steht es mit den Bamberg-Verlag-Taschenbüchern in Zusammenarbeit mit dem Carl Ueberreuther-Verlag, Wien? Sind die unter Karl-May-Liebhabern irgendwie negativ belastet oder verschrien? Also wurde die auch irgendwie nochmal überarbeitet?
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JennyFlorstedt
- Beiträge: 395
- Registriert: 28. Dez 2005, 10:25
Die Ueberreuter-Bände sind Lizenzausgaben vom Karl-May-Verlag.
Wenn Sie etwas Zeit investieren wollen, durchstöbern Sie mal die Seite http://www.karl-may-buecher.de. Das dürfte möglicherweise einige Fragen zu aktuellen Ausgaben beantworten.
Wenn Sie etwas Zeit investieren wollen, durchstöbern Sie mal die Seite http://www.karl-may-buecher.de. Das dürfte möglicherweise einige Fragen zu aktuellen Ausgaben beantworten.
Zuletzt geändert von JennyFlorstedt am 8. Sep 2007, 22:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Günther Wüste
- Beiträge: 110
- Registriert: 16. Feb 2006, 18:07
- Wohnort: Düsseldorf
Grüne Bände
Hallo Dominik
Du schriebst
So etwas möchte ich natürlich nicht, sondern ich möchte die Bücher, die so original und unverfälscht wie möglich sind
Aus der Reihe der grünen Bände Band 50 stammt nicht von May. Band 51-68 Bände sind nicht das was du suchst, da extrem bearbeitet. Band 73- 78 Teile der Kolportage-Romane. Bearbeitung nicht ganz so schlimm. Dann eher die Weltbild-Ausgabe 92 Bände die näher am Text sind oder die digitale CD: Karl Mays Werke herausgegeben von Herrn Wiedenroth. Ansonsten zum Lesevergnügen und zum Sammeln ist jede Ausgabe wert auch wenn May drauf steht aber nicht May drin ist. Bei mehr als 800 Büchern schaft du es in der Top Five der
http://141.30.89.80/~thomas/maybuecher/
Viel Spass und weiterhin viel freude mit Karl May
Dein Günther
Du schriebst
So etwas möchte ich natürlich nicht, sondern ich möchte die Bücher, die so original und unverfälscht wie möglich sind
Aus der Reihe der grünen Bände Band 50 stammt nicht von May. Band 51-68 Bände sind nicht das was du suchst, da extrem bearbeitet. Band 73- 78 Teile der Kolportage-Romane. Bearbeitung nicht ganz so schlimm. Dann eher die Weltbild-Ausgabe 92 Bände die näher am Text sind oder die digitale CD: Karl Mays Werke herausgegeben von Herrn Wiedenroth. Ansonsten zum Lesevergnügen und zum Sammeln ist jede Ausgabe wert auch wenn May drauf steht aber nicht May drin ist. Bei mehr als 800 Büchern schaft du es in der Top Five der
http://141.30.89.80/~thomas/maybuecher/
Viel Spass und weiterhin viel freude mit Karl May
Dein Günther
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Helmut
- Beiträge: 741
- Registriert: 29. Dez 2005, 17:58
- Wohnort: Nürnberg
Wenn mich mal jemand fragen sollte, welche Platten/CDs der Beatles er hören/sich anschaffen solle, werde ich künftig so antworten:Werner Fleischer hat geschrieben:Sagen wir einmal so, für was brauchen Sie die Bücher? Um zu forschen, dann würde ich Ihnen Originaltexte empfehlen. Falls Sie jedoch ein gutes Lesevergnügen haben möchten empfehle ich Ihnen die Bearbeitungen aus dem Karl May Verlag.
Wenn Sie sich für die dahinterstehende Musiktheorie interessieren, sollten es schon die Beatles-Originale sein, ansonsten reichen auch irgendwelche Cover-Versionen von völlig unbekannten Interpreten.
Helmut
-
giesbert
- Beiträge: 232
- Registriert: 29. Dez 2005, 11:19
- Wohnort: München
- Kontaktdaten:
-
Hermesmeier
Liebe Jenny!
Gruß
Wolfgang
Hier muss ich Dich korrigieren. Ueberreuter vertreibt schon seit einigen Jahren überhaupt keine Lizenzausgaben mehr, weder die Karl-May-Taschenbücher noch die Derivate der Jubiläums=Ausgabe (Tosa).JennyFlorstedt hat geschrieben:Ueberreuter veröffentlicht aber nach wie vor die damaligen Bearbeitungen.
Gruß
Wolfgang
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JennyFlorstedt
- Beiträge: 395
- Registriert: 28. Dez 2005, 10:25
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Werner Fleischer
- Beiträge: 299
- Registriert: 6. Mär 2006, 20:02
Natürlich gibt es sehr viele schöne Beatles-Cover-Versionen, ganz abgesehen davon daß die Beatles ihre eigenen Songs selber immer gerne gecovert haben. Im vergangenen Jahr erschien zudem der Remix "Love" mit neu zusammengestellten Aufnahmen der Beatles.
Für den Einstieg in die wundervolle Welt der Beatles-Cover-Versionen empfehle ich immer gerne "Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band" von Big Daddy, eine Aufnahme die den Hörer in die Welt der 50iger Jahre entführt und die Songs der gleichnamigen Beatles-LP im Stil des High-School-Rock präsentiert.
Sehr hörenswert sind sicherlich auch die Coverversionen der Runaways und Deep Purple. Selbst Elvis Presley coverte die Beatles. Leider nahm er nie das Stück auf, welches meiner Meinung nach maßgeschneidert gewesen wäre: "Let It Be", das wäre ein Song geworden.
Die Welt der Beatles ist wundervoll und ich kenne sehr viele Menschen die außer den Originalen gerne Coverversionen hören und sammeln.
Vielleicht sollten wir ein kleines Diskussionsforum "Beatles" eröffnen.
Für den Einstieg in die wundervolle Welt der Beatles-Cover-Versionen empfehle ich immer gerne "Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band" von Big Daddy, eine Aufnahme die den Hörer in die Welt der 50iger Jahre entführt und die Songs der gleichnamigen Beatles-LP im Stil des High-School-Rock präsentiert.
Sehr hörenswert sind sicherlich auch die Coverversionen der Runaways und Deep Purple. Selbst Elvis Presley coverte die Beatles. Leider nahm er nie das Stück auf, welches meiner Meinung nach maßgeschneidert gewesen wäre: "Let It Be", das wäre ein Song geworden.
Die Welt der Beatles ist wundervoll und ich kenne sehr viele Menschen die außer den Originalen gerne Coverversionen hören und sammeln.
Vielleicht sollten wir ein kleines Diskussionsforum "Beatles" eröffnen.
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Werner Fleischer
- Beiträge: 299
- Registriert: 6. Mär 2006, 20:02
Liebe Beatles Cover Freunde,
eine ausführliche Liste mit gecoverten Songs der Beatles findet Ihr unter:
http://www.iro.umontreal.ca/~ratib/beatles/songs.htm
Eine Liste mit den Originalen an denen ein Beatles zumindest als Sänger beteiligt war findet Ihr unter:
http://www.awo-ahrweiler.de/beatles
eine ausführliche Liste mit gecoverten Songs der Beatles findet Ihr unter:
http://www.iro.umontreal.ca/~ratib/beatles/songs.htm
Eine Liste mit den Originalen an denen ein Beatles zumindest als Sänger beteiligt war findet Ihr unter:
http://www.awo-ahrweiler.de/beatles
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Werner Fleischer
- Beiträge: 299
- Registriert: 6. Mär 2006, 20:02
Und hier haben wir noch eine weitere Liste mit Coversongs der Beatles. Frank Sinatra hat übrigens jahrelang "Something" von George Harrison gecovert mit der Bemerkung "von Lennon/McCartney". Paul McCartney bedankte sich in der Anthology bei Frank für diesen Irrtum.
http://www2.wmin.ac.uk/clemenr/covers/c ... html#part1
http://www2.wmin.ac.uk/clemenr/covers/c ... html#part1