Jaja, Zustände geistig-verblödelter Umnachtungen sind auch mir nicht ganz fremd. ;-)
Nehme an, dass das Tragen eines chicen Wurfspießes am Knöchel beim "Amscha eve" heilige Pflicht ist? Wo gab es da gleich noch mal die Beitrittserklärungen? *hihi*
Die wahre Amscha-eve-Amazone trägt ihren Wurfspieß schon im Herzen und in den Augen (ich erinnere mich an eine in Essen. Die saß ein oder zwei Tische weiter so, daß es gelegentlich naturgemäß zu Blickkontakt kam. Dabei signalisierte sie jedesmal recht betont Ich sehe dich nicht, du interessierst mich nicht, eigentlich bist du gar nicht da).
;-))
Blicken wir ein wenig voraus, so schätzungsweise um die siebenunddreißig Jahre:
die Pico-Connection und Amscha eve haben sich nach etwas mühevoller Überwindung natürlicher Gräben einander angenähert. Die seinerzeit sehr unterschiedlichen Positionen verwischen sich auf beiden Seiten, ein Anfang auf dem Weg zu friedvollem Miteinander ist gemacht, und bald ist alles wieder so, wie es immer war.
Johnny hat geschrieben:
......aber wie wäre es denn, hier Geschichten reinzustellen, die man durch May inspiriert geschrieben hat?
Bevor ich selbst eine Story hier hinein stelle, würde ich gerne ein paar Meinungen hören.
Halte ich für keine gute Idee.
Lest lieber die Bücher von Marheinecke!!
Hab vom Testament die Bände 1-4 gelesen und auch "Die Jagd des Old Shatterhand" inklusive "Das Geheimnis der blauen Rose".
Find das gar nicht mal so schlecht.
Nagut, der Stil ist einigermaßen misslungen.
Aber inhaltlich... das hat schon was.
Man mag dabei nicht etwaige Motive des Maysters beachten, denn wenn der Mayster das Testament symbolisch geschrieben hätte, dann wärs schlechte geworden. Winnetous Leben war ja wohl ein Abenteuer und er hätte bereits geschildertes wieder aufgreifen müssen.
Das haben Mahrheinecke und Laroche getan und wenn man das Buch einfach nur liest, nicht zu stark kritisierend (ein bisschen schon, das kann man gar nicht verhindern) liest, dann ist es gut.
Der Stil allerdings...
Sie wollten ein Gemisch aus zeitgemäßer Sprache und May-Stil machen, weil May sich auch anpassen würde.
Mag ja sein, dass May es tun würde. Doch auch heute werden die Bücher in seinem (alten) Stil gelesen und für gut befunden. Warum also ändern? Und wenn ja, dann doch bitte nicht dieses grauenhafte Gemisch aus May-anmutenden Stellen und einem "May-Jugendsprache-Kauderwelsch"!
Manchmal läuft es einem echt kalt den Rücken herunter, wenn man das liest. Und dann die ganze Zeit Ausrufezeichen!
Der Mayster würde sagen: Brrr!
La Zorra hat geschrieben:hat schonmal jemand von euch "crossover" geschichten geschrieben? also quasi Karl May mit irgendwas anderem gemischt (personenweise)
Ja, lies Marheinecke.
Old Shatterhand trifft in einem Roman Sherlock Holmes!
La Zorra hat geschrieben:wo find ich denn marheinecke???
Sorry, wenn ich nun etwas ungeduldig werde: Dies ist das Internet, es gibt Suchmaschinen wie Google, da kann man einen Namen eingeben, und bekommt als ersten Treffer:
sorry dass ich gefragt habe. wollte ja auch wissen ob hier auf diesem forum jemand sowas schreibt. hab noch nicht alles hier durchgelesen, also hätte es irgendwo stehen können. und ich kenn auch nicht jeden autor der sich mit KM beschäftigt hat.
[quote="La Zorra"]sorry dass ich gefragt habe. ...[quote="La Zorra"]
Aber nein. Fragen ist stets okay. Und Fragen werden auch gerne beantwortet. Mir ging es in erster Linie darum, daß sich viele Fragen mit ein paar Fingerbewegungen auf der Tastatur sehr schnell beantworten lassen, ohne daß man Dritte bemüht. "Marheinecke" zum Beispiel findet man, wie bereits geschrieben, bei Google, man kommt dann auf die Seite des Verlages und kann sich dort kundig machen.