Premiere in Elspe
-
Sven Margref
- Site Admin
- Beiträge: 737
- Registriert: 22. Dez 2005, 15:06
- Wohnort: Bottrop
- Kontaktdaten:
Premiere in Elspe
Infos zur Premiere in Elspe findet ihr in unseren Online-News und in unserer Online-Galerie.
-
Sven Margref
- Site Admin
- Beiträge: 737
- Registriert: 22. Dez 2005, 15:06
- Wohnort: Bottrop
- Kontaktdaten:
Re: Premiere in Elspe
Im kommenden Jahr zeigen die Festspiele in Elspe "Winnetou und das Halbblut - Die letzte Schlacht um Fort Grant". Gespielt wird vom 18.6. bis zum 11.9. 56 mal.
-
Sven Margref
- Site Admin
- Beiträge: 737
- Registriert: 22. Dez 2005, 15:06
- Wohnort: Bottrop
- Kontaktdaten:
Re: Premiere in Elspe
In unserer Galerie gibt es nun noch weitere Bilder aus Elspe - geschossen von KARL MAY & Co.-Leser Jörg Bielefeld.
zur Galerie
zur Galerie
-
Dine
- Beiträge: 156
- Registriert: 30. Dez 2005, 22:33
- Wohnort: Rodalben
- Kontaktdaten:
Re: Premiere in Elspe
Hallo zusammen!
Ich war am Sonntag in Elspe und konnte mich davon überzeugen, dass das diesjährige Stück ein gelungenes Gesamtpaket ist, wenn auch frei nach Karl May. Die Actionszenen und die Handlung können dennoch überzeugen und vor allem auch die Darsteller haben ihre Sache meiner Meinung nach sehr ordentlich gemacht, allen voran Jean-Marc Birkholz, der sich dieses Jahr mit Bart und als weißer Held präsentiert und damit ( vor allem im Vergleich mit dem letztjährigen Kleinen Bär) seine Vielseitigkeit unter Beweiß stellt. Und dabei auch noch so gut aussieht ;-) . Der Vulkanausbruch am Ende war zwar nicht ganz so spektakulär wie das sinkende Schiff im letzten Jahr, aber er kann sich sehen lassen. Die "verbrennenden" Gangster hätten mich als Kind glaube ich sehr geschockt, auf jeden Fall ein toller Effekt.
Im Bühnenbild haben meiner Meinung nach die etwas zu hohen Büsche ein wenig gestört, da man zumindest aus der ersten Reihe die Darsteller gar nicht oder nur teilweise erkennen konnte, wenn sie dahinter agiert haben.
Auf jeden Fall war Elspe aber auch in diesem Jahr die Reise wert und ich kann nur allen empfehlen sich das Stück anzuschauen, wenn sie die Gelegenheit haben.
LG Dine.
Ich war am Sonntag in Elspe und konnte mich davon überzeugen, dass das diesjährige Stück ein gelungenes Gesamtpaket ist, wenn auch frei nach Karl May. Die Actionszenen und die Handlung können dennoch überzeugen und vor allem auch die Darsteller haben ihre Sache meiner Meinung nach sehr ordentlich gemacht, allen voran Jean-Marc Birkholz, der sich dieses Jahr mit Bart und als weißer Held präsentiert und damit ( vor allem im Vergleich mit dem letztjährigen Kleinen Bär) seine Vielseitigkeit unter Beweiß stellt. Und dabei auch noch so gut aussieht ;-) . Der Vulkanausbruch am Ende war zwar nicht ganz so spektakulär wie das sinkende Schiff im letzten Jahr, aber er kann sich sehen lassen. Die "verbrennenden" Gangster hätten mich als Kind glaube ich sehr geschockt, auf jeden Fall ein toller Effekt.
Im Bühnenbild haben meiner Meinung nach die etwas zu hohen Büsche ein wenig gestört, da man zumindest aus der ersten Reihe die Darsteller gar nicht oder nur teilweise erkennen konnte, wenn sie dahinter agiert haben.
Auf jeden Fall war Elspe aber auch in diesem Jahr die Reise wert und ich kann nur allen empfehlen sich das Stück anzuschauen, wenn sie die Gelegenheit haben.
LG Dine.
-
markus
- Beiträge: 1764
- Registriert: 20. Sep 2007, 14:22
- Wohnort: Crähenfeld
Re: Premiere in Elspe
Wenn ich das so lese, vergeht mir die Lust.
Wie war denn dieses Jahr Meinolf Pape (da er ja nicht so schön ist, wird er vermutlich nicht so gern erwähnt wie Birkholz)?
Wie war denn dieses Jahr Meinolf Pape (da er ja nicht so schön ist, wird er vermutlich nicht so gern erwähnt wie Birkholz)?
-
Catherine
- Beiträge: 223
- Registriert: 18. Mai 2007, 16:17
- Wohnort: Dessau
- Kontaktdaten:
Re: Premiere in Elspe
Kann Dines Bericht nur zustimmen, da ich mit ihr zusammen in derselben Vorstellung gesessen habe.
Jochen Bludau ist ein rasantes Actionstück geglückt, das natürlich auch ein paar kleine Schönheitsfehler hat, was für mich jedoch nichts am positiven Gesamteindruck ändert.
Die Schlägereien Old Firehands und Winnetous mit den Banditen sind toll choreografiert, wirken aber etwas slapstickhaft, besonders die zweite, wo Zirkusmusik als Untermalung zu hören ist. Außerdem störte es mich ein wenig, dass Winnetou sich offensichtlich mit großem Spaß an diesen Prügeleien beteiligte. Die Banditen wurden hier ein wenig als Deppen hingestellt.
Es fehlten ein wenig die ruhigen, emotionalen Momente. Als Winnetou angeschossen wird und später von Firehand gerettet wird, geht dieser sehr locker mit dieser Tatsache um (Winnetou ebenfalls). Das soll aber keine Kritik an der Spielweise Jean-Marcs sein, schließlich hat er das Textbuch nicht geschrieben. Er hat mich in seiner Rolle absolut überzeugt (auch wenn Markus sich jetzt wahrscheinlich die Haare raufen wird), aber nur weil er noch dazu gut aussieht, muss man sich nicht gleich abfällig über ihn äußern.
Der große Zuspruch, den er beim Publikum findet, ist nun einmal eine Tatsache.
Dass Dine Meinolf nicht erwähnt hat (schließlich hat sie keine komplette Stückanalys abgeliefert, sondern nur ein paar Eindrücke geschildert), heißt noch lange nicht, dass er für sie und mich unwichtig ist. Meinolf ist ohne Zweifel ein hervorragender Darsteller. Zwar hatte er dieses Jahr keinen großen Monolog, aber ein Mann wie er wirkt bereits durch sein Erscheinen auf der Bühne und seine unvergleichliche Mimik. Seine Reitkünste müssen, denke ich, nicht extra hervorgehoben werden. Zudem war sein Kampf mit Jean-Marc einfach sehenswert und lässt mich immer wieder darüber staunen, wozu ein Mann in seinem Alter fähig ist. Großes Kompliment dafür. Weiß auch, dass Jean-Marc viel von ihm gelernt hat.
Mir hat diesmal vor allem gefallen, dass er direkt mit Old Firehand agiert und diesem zusammen mit seinen Marikopas dabei hilft, Winnetou und die verschleppten Siedler aus dem Stollen zu befreien. Zwar läuft seine Entwicklung nach dem bekannten Schema Freund-Feind-Freund ab, aber das liegt an den Textbüchern, nicht an ihm.
Der Vulkanausbruch wirkt besonders in der Abendvorstellung, ist aber auch am Tag sehr beeindruckend, auch wenn man bei einmaligem Sehen gar nicht alle Einzelheiten mitbekommt; schon gar nicht, wenn man sich aufs Fotografieren konzentriert.
Auch mein Eintrag soll nur einen kleinen Eindruck vom Stück wiedergeben. es gäbe natürlich noch viel mehr zu sagen.
@Markus: Auch wenn Meinolf vielleicht nicht so schön ist wie Jean-Marc, (das Wort "schön" auf einen Mann bezogen finde ich ohnehin unpassend), besitzt Meinolf eine Ausstrahlung und ein Charisma, an das nur wenige herankommen. Und dies trotz seines fortgeschrittenen Alters!!! Vielleicht fährst du einfach selbst nach Elspe und machst dir dort ein eigenes Bild, anstatt die Meinungen anderer zu kritisieren.
Jochen Bludau ist ein rasantes Actionstück geglückt, das natürlich auch ein paar kleine Schönheitsfehler hat, was für mich jedoch nichts am positiven Gesamteindruck ändert.
Die Schlägereien Old Firehands und Winnetous mit den Banditen sind toll choreografiert, wirken aber etwas slapstickhaft, besonders die zweite, wo Zirkusmusik als Untermalung zu hören ist. Außerdem störte es mich ein wenig, dass Winnetou sich offensichtlich mit großem Spaß an diesen Prügeleien beteiligte. Die Banditen wurden hier ein wenig als Deppen hingestellt.
Es fehlten ein wenig die ruhigen, emotionalen Momente. Als Winnetou angeschossen wird und später von Firehand gerettet wird, geht dieser sehr locker mit dieser Tatsache um (Winnetou ebenfalls). Das soll aber keine Kritik an der Spielweise Jean-Marcs sein, schließlich hat er das Textbuch nicht geschrieben. Er hat mich in seiner Rolle absolut überzeugt (auch wenn Markus sich jetzt wahrscheinlich die Haare raufen wird), aber nur weil er noch dazu gut aussieht, muss man sich nicht gleich abfällig über ihn äußern.
Der große Zuspruch, den er beim Publikum findet, ist nun einmal eine Tatsache.
Dass Dine Meinolf nicht erwähnt hat (schließlich hat sie keine komplette Stückanalys abgeliefert, sondern nur ein paar Eindrücke geschildert), heißt noch lange nicht, dass er für sie und mich unwichtig ist. Meinolf ist ohne Zweifel ein hervorragender Darsteller. Zwar hatte er dieses Jahr keinen großen Monolog, aber ein Mann wie er wirkt bereits durch sein Erscheinen auf der Bühne und seine unvergleichliche Mimik. Seine Reitkünste müssen, denke ich, nicht extra hervorgehoben werden. Zudem war sein Kampf mit Jean-Marc einfach sehenswert und lässt mich immer wieder darüber staunen, wozu ein Mann in seinem Alter fähig ist. Großes Kompliment dafür. Weiß auch, dass Jean-Marc viel von ihm gelernt hat.
Mir hat diesmal vor allem gefallen, dass er direkt mit Old Firehand agiert und diesem zusammen mit seinen Marikopas dabei hilft, Winnetou und die verschleppten Siedler aus dem Stollen zu befreien. Zwar läuft seine Entwicklung nach dem bekannten Schema Freund-Feind-Freund ab, aber das liegt an den Textbüchern, nicht an ihm.
Der Vulkanausbruch wirkt besonders in der Abendvorstellung, ist aber auch am Tag sehr beeindruckend, auch wenn man bei einmaligem Sehen gar nicht alle Einzelheiten mitbekommt; schon gar nicht, wenn man sich aufs Fotografieren konzentriert.
Auch mein Eintrag soll nur einen kleinen Eindruck vom Stück wiedergeben. es gäbe natürlich noch viel mehr zu sagen.
@Markus: Auch wenn Meinolf vielleicht nicht so schön ist wie Jean-Marc, (das Wort "schön" auf einen Mann bezogen finde ich ohnehin unpassend), besitzt Meinolf eine Ausstrahlung und ein Charisma, an das nur wenige herankommen. Und dies trotz seines fortgeschrittenen Alters!!! Vielleicht fährst du einfach selbst nach Elspe und machst dir dort ein eigenes Bild, anstatt die Meinungen anderer zu kritisieren.
-
Dine
- Beiträge: 156
- Registriert: 30. Dez 2005, 22:33
- Wohnort: Rodalben
- Kontaktdaten:
Re: Premiere in Elspe
Danke Catherine für deine Ergänzungen, bin vollkommen deiner Meinung und wollte auch nur ein kurzes Statement abgeben, was ja nicht heißen soll, dass es nicht auch noch viel mehr zu sagen gäbe.
Auch ich bin immer wieder überrascht wie sportlich Meinolf in seinem Alter noch ist und fürchte jedes Mal, dass er sich doch noch den Hals bricht bei seinen Reitkunststücken, aber er hat das sicherlich alles im Griff und würde kein unnötiges Risiko eingehen.
Ein wenig "überflüssig" fand ich beispielsweise die Rolle der Paloma, sie hat die Handlung nun nicht wesentlich beeinflusst, hat aber auch nicht gestört. Was die Personen betrifft war es schon ein wenig Kuddelmuddel quer Beet aus dem Mayschen Universum.
Was mir in Elspe immer wieder gut gefällt ist die große Anzahl an männlichen Reitern / Statisten, die es auf vielen anderen Bühnen leider nicht gibt, so dass die Damen dort immer ihr bestes geben müssen, um als gefährliche Krieger zu überzeugen. Da macht der Stamm der Marikopas doch gleich etwas mehr her.
Was den Humor vertreten durch Sir David Lindsay betrifft, so fand ich ihn angenehm unaufdringlich und wenig klamaukhaft, so sollte es sein.
So, das jetzt erstmal von meiner Seite, wüsste übrigens nicht, warum mein obiges Statement Markus abgeschreckt hat, das war nun nicht meine Absicht. Und dass ich Jean-Marc zuerst erwähne, liegt einfach daran, dass ich seinetwegen überhaupt nach Jahren wieder nach Elspe komme, das heißt natürlich nicht, dass alle anderen keinen guten Job machen, hatte ich aber auch geschrieben, naja, egal.
Lg Dine.
Auch ich bin immer wieder überrascht wie sportlich Meinolf in seinem Alter noch ist und fürchte jedes Mal, dass er sich doch noch den Hals bricht bei seinen Reitkunststücken, aber er hat das sicherlich alles im Griff und würde kein unnötiges Risiko eingehen.
Ein wenig "überflüssig" fand ich beispielsweise die Rolle der Paloma, sie hat die Handlung nun nicht wesentlich beeinflusst, hat aber auch nicht gestört. Was die Personen betrifft war es schon ein wenig Kuddelmuddel quer Beet aus dem Mayschen Universum.
Was mir in Elspe immer wieder gut gefällt ist die große Anzahl an männlichen Reitern / Statisten, die es auf vielen anderen Bühnen leider nicht gibt, so dass die Damen dort immer ihr bestes geben müssen, um als gefährliche Krieger zu überzeugen. Da macht der Stamm der Marikopas doch gleich etwas mehr her.
Was den Humor vertreten durch Sir David Lindsay betrifft, so fand ich ihn angenehm unaufdringlich und wenig klamaukhaft, so sollte es sein.
So, das jetzt erstmal von meiner Seite, wüsste übrigens nicht, warum mein obiges Statement Markus abgeschreckt hat, das war nun nicht meine Absicht. Und dass ich Jean-Marc zuerst erwähne, liegt einfach daran, dass ich seinetwegen überhaupt nach Jahren wieder nach Elspe komme, das heißt natürlich nicht, dass alle anderen keinen guten Job machen, hatte ich aber auch geschrieben, naja, egal.
Lg Dine.
-
Sven Margref
- Site Admin
- Beiträge: 737
- Registriert: 22. Dez 2005, 15:06
- Wohnort: Bottrop
- Kontaktdaten:
Re: Premiere in Elspe
Auch in Elspe ist der (fast) letzte Vorhang gefallen (es folgt noch eine Sondervorstellung für Leser der Westfalenpost). Insgesamt waren laut Pressemitteilung des Elspe Festivals 185.000 Besucher nach Elspe gekommen, um sich den Vulkanausbruch "Im Tal des Todes" anzusehen. Direkt nach dem Ende der Saison fanden auch noch Dreharbeiten für die ARD-Show "Frag doch mal die Maus" statt.
-
Sven Margref
- Site Admin
- Beiträge: 737
- Registriert: 22. Dez 2005, 15:06
- Wohnort: Bottrop
- Kontaktdaten:
Re: Premiere in Elspe
Mittlerweile sind aus den 185.000 Besuchern nun "gut 200.000" geworden, wie man auf derwesten.de nachlesen kann.
-
Oseroni
- Beiträge: 16
- Registriert: 6. Nov 2010, 19:15
Re: Premiere in Elspe
ARD für "Frag doch mal die Maus" hat in Elspe gedreht? Weiß jemand mehr darüber, z. Bsp. wann das gesendet werden soll?
-
Karin
- Beiträge: 15
- Registriert: 22. Jan 2006, 12:11
- Wohnort: Hilchenbach
-
markus
- Beiträge: 1764
- Registriert: 20. Sep 2007, 14:22
- Wohnort: Crähenfeld
Re: Premiere in Elspe
Und der Name "Jeans" ist abgeleitet von der italienischen Stadt Genua, also Antwort b) ist richtig. Ich hätte eigentlich auf a) getippt, daß die Hosen im wilden Westen erfunden wurden. Aber das wäre dann wie meist zu offensichtlich gewesen. Antwort c), die Hosen sind in Berlin erfunden worden und traten von dort ihren Siegeszug um die Welt an, ist ja total aus der Luft gegriffen. Allerdings gilt ja der Mr. Strauß als der Erfinder, bzw. der Weiterentwickler der Matrosenhosen aus Genua. Und der stammte ja aus Deutschland. Genauso wie der Ketchup-Erfinder Heinz.
-
Helmut
- Beiträge: 741
- Registriert: 29. Dez 2005, 17:58
- Wohnort: Nürnberg
Re: Premiere in Elspe
Der Levi Strauss stammte allerdings aus Buttenheim, wobei wir zwar nicht wieder in Elspe, aber immerhin fast in Bamberg beim Karl-May-Verlag gelandet wären.
Helmut
Helmut
-
Rüdiger
Re: Premiere in Elspe
... nicht zu verwechseln mit Lévi-Strauss, dessen "Traurige Tropen" nicht etwa textkritische Untersuchungen von Buchausgaben in exotischer Fremde spielender Erzählungen sind ...
:-)
Lange nichts mehr über Elspe gelesen hier ...
:-)
:-)
Lange nichts mehr über Elspe gelesen hier ...
:-)