17.03.2010: WDR Radio: Hans Wollschläger

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markus
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Re: 17.03.2010: WDR Radio: Hans Wollschläger

#16 Beitrag von markus » 17. Mär 2010, 20:22

Rüdiger hat geschrieben:
Markus hat geschrieben:Aber für das hauen und stechen im Mittelalter kann die heutige Kirche doch nix
Ich habe ja auch nicht gesagt die Kirche sei eine verbrecherische Organisation; Wollschläger hat es auch nicht gesagt. Er hat gefragt, ob es denkbar sei, daß sie eines Tages dazu erklärt würde ...
Denkbar ist alles. Genausogut könnte man eines Tages sagen, daß Deutschland im 21. Jahrhundet immer noch eine kriegstreibende Nation war. Oder aktuell ist es ja modern zu sagen, daß in der DDR nicht ales schlecht war. Aus der Ferne sieht meist alles anders aus, redet man sichs schön oder schlecht.
Rüdiger hat geschrieben:
Markus hat geschrieben:(Man wird ja wenigstens noch auf vorangegangenes eingehen dürfen, ohne beschuldigt zu werden mal wieder das Thema kaputt zu machen.)
Mein Einwurf in Sachen vom Thema abkommen war an die eigene Nase gerichtet, weil ich von Wollschläger auf Old Firehand kam und schon im Begriff stand, noch etwas weiter auszuholen ... was ja eigentlich ganz in Ordnung wäre, es ergeben sich halt manchmal Nebenthemen ... aber das ist ja hier nicht erwünscht, und einige Leute dahingehend hysterisiert, daß sie gleich quasi nach der Polizei rufen, wenn die Gefahr besteht, daß es einmal in Richtung Tellerrand oder gar darüber hinaus gehen könnte ...

;-]
Ich habs nur geschrieben, weil ich die Bluthunde schon mit ihren Ketten rasseln hörte (vielleicht seh ich auch weiße Mäuse);-))

*

In Buxtehude hätte ich mich mal beinahe verheiratet, konnte jedoch den Absprung glücklicherweise noch schaffen;-)). Aber das ist eine andere Geschichte;-). Schönes kleines Städtchen übrigens, "Altes Land", Obstplantagen, reizvoll...

IDDOC
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Re: 17.03.2010: WDR Radio: Hans Wollschläger

#17 Beitrag von IDDOC » 17. Mär 2010, 20:54

Sorry Rolf war reine Neugier ohne Hintergedanken.Hatte mir nur mal die Verkaufszahlen von HW bei Amazon angeschaut und die sahen recht duerftig aus.
Wuerde mich auch interessieren ob er Frau und Kind(er) hatte.

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Re: 17.03.2010: WDR Radio: Hans Wollschläger

#18 Beitrag von Rolf Dernen » 17. Mär 2010, 22:18

IDDOC hat geschrieben:Sorry Rolf war reine Neugier ohne Hintergedanken.Hatte mir nur mal die Verkaufszahlen von HW bei Amazon angeschaut und die sahen recht duerftig aus.
Wuerde mich auch interessieren ob er Frau und Kind(er) hatte.
Kein Problem. Ich dachte mir schon, daß das Deinerseits nicht böse oder inquisitorisch gemeint war. Zu allem anderen: um das zu beantworten, müßte ich heromgoogeln, bei Wikipedia etwa, aber ich denke, das schaffst Du auch selbst. ;-)

Grüße
Rolf

Rüdiger

Re: 17.03.2010: WDR Radio: Hans Wollschläger

#19 Beitrag von Rüdiger » 17. Mär 2010, 22:39

markus hat geschrieben: Oder aktuell ist es ja modern zu sagen, daß in der DDR nicht ales schlecht war.
Kommt er wieder damit ... Natürlich war nicht alles schlecht ...

Würde mich mal interessieren, wie die g'fühligen Spielfilme und Dokumentationen aussehen würden, wenn die Übernahme andersherum vereinbart worden wäre ...
markus hat geschrieben: In Buxtehude hätte ich mich mal beinahe verheiratet, konnte jedoch den Absprung glücklicherweise noch schaffen
Wurde nicht über Buxtehude schon gesagt, das sei da, wo die Hunde mit dem Schwanz bellen ? Aber das nur nebenbei, wir wollten ja bei Wollschläger bleiben ...

Über Wilhelm Reich wollte er noch schreiben, habe ich heute gelesen. Und ein Vorwort zu einem Buch über ein Reich-Thema hat er geschrieben, wußte ich gar nicht. Interessant.

markus
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Re: 17.03.2010: WDR Radio: Hans Wollschläger

#20 Beitrag von markus » 17. Mär 2010, 23:10

Rüdiger hat geschrieben:
markus hat geschrieben: Oder aktuell ist es ja modern zu sagen, daß in der DDR nicht ales schlecht war.
Kommt er wieder damit ... Natürlich war nicht alles schlecht ...
Hast mich falsch verstanden. Ich hab das weder bewertet, noch habe ich zum Ausdruck bringen wollen, daß mich das schönreden vielleicht ankotzt (sorry, zur Anschauung braucht es manchmal solch ein Ausdruck). Es ist halt nun mal eine Tatsache (und man erlebt es fast täglich in Umfragen, Talkshows etc.) daß viele Bürger in Ostdeutschland nicht alles schlecht fanden in der DDR (was ich auch niemals bestreiten will) und einige sogar die DDR gerne wiederhaben würden. Damals vor 20 Jahren sah es halt anders aus, "Wir sind das Volk", weg mit der SED, brauchen euch nicht mehr. Es wird ja wohl kaum einer diese beiden Tatsachen bestreiten wollen. Der Mensch vergisst halt sehr gerne, vor allem unangenehmes. Da müßte man sich ja mit auseinandersetzen.

Aber wir kommen mal wieder vom Thema ab.

Rüdiger

Re: 17.03.2010: WDR Radio: Hans Wollschläger

#21 Beitrag von Rüdiger » 17. Mär 2010, 23:20

Es wird damals wie heute ganz unterschiedliche Meinungen gegeben haben, man hat halt gemeinhin nur die zu sehen bekommen, die sich in den Medien gut machen ... Und Volk schreit halt heute Hü und morgen Hott, das kann man schon z.B. in der Bibel oder bei Shakespeare nachlesen.

Sprechen wir lieber wieder über Wollschläger, das ist erfreulicher.

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Re: 17.03.2010: WDR Radio: Hans Wollschläger

#22 Beitrag von markus » 17. Mär 2010, 23:50

Rüdiger hat geschrieben:Sprechen wir lieber wieder über Wollschläger, das ist erfreulicher.
Gut. Er hat ja Karl May in den 60ern (Muß man jetzt wirklich für die "Dummen" dazu sagen "...des 20. Jahrhunderts"?) rückbearbeitet, aber leider nicht ganz. Außerdem stand diese Bearbeitung damals nur für eine Jubiläumsausgabe zur Verfügung, die dann schnell vergriffen war. Erst in den letzten Jahren wurde diese Bearbeitung auch für die "grünen" verwendet.

Was fällt mir noch ein? Achja, früherer Mitherausgeber der HKA.

;-)

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Re: 17.03.2010: WDR Radio: Hans Wollschläger

#23 Beitrag von Rolf Dernen » 18. Mär 2010, 00:08

markus hat geschrieben:
Rüdiger hat geschrieben:Sprechen wir lieber wieder über Wollschläger, das ist erfreulicher.
Gut. Er hat ja Karl May in den 60ern (Muß man jetzt wirklich für die "Dummen" dazu sagen "...des 20. Jahrhunderts"?) [...]

;-)
Ja, muß man wohl. Wenigstens dann, wenn man für ein gedrucktes Medium schreibt. (Bekomme ich regelmäßig um die Ohren gehauen, weil ich's nur allzu gerne vergesse.) Hier allerdings reicht so ein Kunstgriff wie "1960er Jahre".

markus
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Re: 17.03.2010: WDR Radio: Hans Wollschläger

#24 Beitrag von markus » 18. Mär 2010, 00:30

Wie doof kann einer sein und nicht wissen welche 60er Jahre gemeint sein sollen? Ich lebe immer noch im 20. Jahrhundert (hat nichts mit altmodisch sein zu tun, es ist mehr eine Einstellung). Ich schreibe natürlich "2010", aber es ist für mich nur eine Zahl. Wenn ich schreibe "60er Jahre des 20. Jahrhunderts" klingt es für mich lange lange her, hat mit mir nichts zu tun. Unglaubwürdig. Wenn ich schreibe "60er Jahre des 19. Jahrhunderts", ja, das klingt ok, da habe ich und die meisten noch nicht gelebt, selbst meine Großeltern noch nicht (bin Jahrgang 71). Die 60er Jahre des 21. Jahrhunderts gibt es noch gar nicht, bis dahin bin ich höchstwahrscheinlich..., als daß es mich kratzt,-))

Mit anderen Worten, wenn ich von den 60er Jahren rede, meine ich immer das Jahrzehnt des letzten Jahrhunderts. Alles andere ist quatsch. Aber für die Herren Atomuhrkontroleure anscheinend nicht.;-)

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Re: 17.03.2010: WDR Radio: Hans Wollschläger

#25 Beitrag von markus » 18. Mär 2010, 00:56

Wollschläger stammt übrigens aus Minden. Da hatte ich auch mal eine, anschließend mal wieder keine...;-))

Es war übrigens nicht die Winnetou-Melodie, sondern die Old Shatterhand-Melodei.

Angenehme Stimme übrigens der Herr, vom Klangbild ähnelt sie der von Loriot (was weder abwertend, noch als Kompliment gemeint ist, es ist lediglich eine Feststellung).

IDDOC
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Re: 17.03.2010: WDR Radio: Hans Wollschläger

#26 Beitrag von IDDOC » 18. Mär 2010, 00:59

Bin kein grosser Freund des Googlens.Ueber Wollschlaeger findet sich leider nichts Privates im mit Informationen uebersaettigtem Internet.
Was ich allerdings mit Erstaunen las war,dass HW in fruehen Jahren diesem unsaeglichen Irrglauben Psychoanalyse angehangen sein soll und sogar dem "wahnsinnigen"Reich.Kaum zu glauben wenn man sonst liest was fuer ein kritisch denkender Mensch Wollschlaeger gewesen sein soll.

markus
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Re: 17.03.2010: WDR Radio: Hans Wollschläger

#27 Beitrag von markus » 18. Mär 2010, 01:05

Das eine schließt das andere doch nicht aus. Im Gegenteil, durch kritische Betrachtungsweise erweitert sich der Horizont. Ruhig mal versuchen, tut nicht weh,-).

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Re: 17.03.2010: WDR Radio: Hans Wollschläger

#28 Beitrag von IDDOC » 18. Mär 2010, 03:28

Mein lieber Markus kritisch denken heisst ,dass man absurde Theorien wie Psychoanalyse oder Reichs Orgonon Wahnsinn verwirft.
Unsinn zu akzeptieren hat nichts mit Horizont Erweiterung oder Toleranz zu tun.Sondern ist schlicht Dummheit.

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Re: 17.03.2010: WDR Radio: Hans Wollschläger

#29 Beitrag von Rehkitz » 18. Mär 2010, 10:39

kleine Ergänzung, auch wenn ich natürlich niemandem unterstellen will, nicht googlen zu können...

http://karlmay.agerth.de/wiki/index.php ... l%C3%A4ger

(Vorsicht: Link!)

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Re: 17.03.2010: WDR Radio: Hans Wollschläger

#30 Beitrag von IDDOC » 18. Mär 2010, 15:25

Hatte ich ergoogled,aber auch dort keine Angaben zu Familie,Krankheit und aehnlichem.War wahrscheinlich ein sehr privater Mensch,was ja heutzutage selten und wohltuend ist.

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