Nr. 106

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Rüdiger

#16 Beitrag von Rüdiger » 22. Nov 2006, 23:01

Kein Problem, Klartext schätze ich, wenn er denn nicht gerade erkennbar emotional unwohlwollend überlagert ist, und das pflegt bei Dir nicht (oder sagen wir, selten) der Fall zu sein.

Alles ok was Du sagst, nur, ich überschätze mich nicht, wollte nur mal deutlich machen, daß die Angelegenheit nicht für jeden gleich der Untergang des Abendlandes ist.

Es werden halt in jedem Jahr an jedem Theater Leute gekündigt, bzw., wie es so schön heißt, Verträge nicht verlängert, ich hatte auch schon das durchaus zweifelhafte Vergnügen. So what. Wenn da jedesmal so ein Gedöns von gemacht würde, käme man aus dem Lamentieren gar nicht mehr heraus.

Dine
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#17 Beitrag von Dine » 23. Nov 2006, 09:53

Und das "Gedöns" um Gojko Mitic, den ich persönlich viel schlechter fand als Jean-Marc?

Rüdiger

#18 Beitrag von Rüdiger » 23. Nov 2006, 10:02

Na gut ...

;-)

GP
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#19 Beitrag von GP » 24. Nov 2006, 12:33

Mit i, Rolf.

Rolf Dernen
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#20 Beitrag von Rolf Dernen » 24. Nov 2006, 13:56

Danke!

Reiner
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#21 Beitrag von Reiner » 1. Dez 2006, 18:32

Es ist da! Sehr schön!

Rüdiger

#22 Beitrag von Rüdiger » 1. Dez 2006, 19:09

Das erste was mir im neuen Heft aufgefallen ist: dass hinter „ausgebrannt und fertig“ oben auf S. 51 ein Komma fehlt (Heft aufgeschlagen, den Satz gesehen, gewusst: da war ein Komma). „Ausgebrannt und fertig“ ist ein zu separierender Einschub. So wie es jetzt da steht passt das vorher ebenfalls durch Kommata separierte „und“ gar nicht mehr zum Rest des Satzes, jetzt, wo das Komma hinten fehlt, dürfte dann natürlich auch nach dem „und“ keines mehr stehen, so ist der Satz ein unerfreulicher und unorganischer Stil-Mix. (Ich kann gar nicht ausschließen dass das eventuell sogar eine mit mir vereinbarte Änderung war, habe das Manuskript mit den Korrekturvorschlägen nicht mehr vorliegen und seinerzeit vielleicht allzu flüchtig hingeschaut, aber jetzt, wo ich den Text so vor mir sehe, vermisse ich das Komma schmerzlichst. Es geht, wie gesagt, um einen zu separierenden gedanklichen Einschub, nicht um irgendwelche starren Regeln).

Und: ich habe zwei Texte geschrieben, einen über Kinski, der endet mit „unerreicht“ (ganz bewusst so als Schlusswort), und einen über seine Mitwirkung im Film Winnetou II, letzterer hätte als Kästchen oder sonstwie separat erscheinen sollen. Jetzt sind die beiden Texte einfach so aneinandergehängt, das war meinerseits nicht beabsichtigt und paßt so auch für mein Empfinden gar nicht recht zusammen.

(Ich will gar nicht Ärger oder Stunk anzetteln, so wichtig ist es nun auch wieder nicht, sondern nur darauf aufmerksam machen, wie es meinerseits gedacht war)

(Ich wollte jetzt eigentlich einen entspannenden Smiley setzen und werde es gleich auch machen, aber nicht dass dann einer denkt, dass ich das mit dem Komma nicht ernst meine. Und ob ich das ernst meine.)

;-)

Klaus
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#23 Beitrag von Klaus » 2. Dez 2006, 00:35

Komma hin, Komma her (Hallo Rüdiger, ich hab den Satz übrigens auch ohne Komma in deinem Sinn verstanden!!) - das neue Heft ist mal wieder Spitze!!

Lesestoff für etliche Stunden.

Wieder einmal ein ehrliches Dankeschön an die vielen "Ehrenamtlichen" unter Nicolas' Leitung.

Muss jetzt weiter lesen :-))


Klaus

JennyFlorstedt
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#24 Beitrag von JennyFlorstedt » 2. Dez 2006, 22:39

Nachdem ich nun wegen des fehlenden Kommas kurz davor war, mein Abonnement zu kündigen - Meine Güte, könnt ihr denn überhaupt nicht ein bisschen differenzieren! Also wirklich! - würde ich mich nun mit einer Gegendarstellung im nächsten Heft zufrieden geben.

Denn bis auf den Beitrag über Klaus Kinski, den ich ja nun wirklich kaum noch nachvollziehen kann, so entstellt wie er ist, kommt das Heft einfach als eine richtig schöne Mischung daher.
Besonders freut mich, dass es "Ich sehe Berge ragen bis in des Lichtes Reich" nun doch noch in Print gibt. ist ja ein ganz anderes Lesegefühl.

Beste Grüße

ta

Rüdiger

#25 Beitrag von Rüdiger » 2. Dez 2006, 23:08

Es war gestern wohl irgendwie nicht mein Tag, und dass ich gelegentlich zuviel rede, noch dazu zur falschen Zeit am falschen Ort, fällt mir schon selbst auf, da brauche ich gar keine Schützenhilfe. Aber wenn langzeitbeleidigten jungen Damen danach ist, einen Häme-Kübel auszuschütten, bitteschön, man lebe sich aus und tue sich keinerlei Zwang an.

Das mit der Ironie ist nur gelegentlich etwas fatal insofern dass ein gerüttelt Maß der Leser sie gar nicht bemerkt. Besonders, wenn sie so erkennbar unentspannt daherkommt.

;-)

Günther Wüste
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Der Beste alte Text

#26 Beitrag von Günther Wüste » 3. Dez 2006, 10:31

Mal ein großes Lob an die Redaktion. Man sieht dass man auch manchmal Berge und Schatten überwinden kann. Großartig und verdientermaßen veröffentlich der Text über Karl Mays Gedichte von 2004 von Jutta Laroche. Ist mir ein Rätsel warum der Text nicht damals kam. Also Lob und nichts hinzuzufügen als das es mit der HKA auch so weiter geht. Mal schaun ob der neue Vorsitzender aus dem Osten kommt als Weise und Licht für die May-Forschung.
Zum Heft für jeden was dabei, hätte mir einen Beitrag zum schwarzen Buch gewünscht das ein Mitglied des Forums von http://141.30.89.80/~thomas/maybuecher/ gefunden hat aber vieleicht kommt es noch. Habe auch einen Text bekommen der auf der KMG Homepage noch fehlt und bei Plaul erwähnt wird. Er wird noch veröffentlicht aber das Raten kann ja schon mal losgehen.
Übrigends las ich noch nichts über den geplanten dritten Band von Traumwelten ist wohl noch nicht spruchreif. Wer Intresse an einer erweiterten Version mit allen Titelbildern und May-Werbeseiten von Karl May Co. hat kann sich bei mir melden (die einfache gibts es hier als Download). Bekam bisher kaum Hinweise und Korrekturen scheint wohl gut zu sein.In diesem Sinne ein schönes Wochenende muss nun zurück zur Lektüre. GuentherFantomas@aol.com

andrea
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#27 Beitrag von andrea » 3. Dez 2006, 17:28

Ein Lagerfeuer prasselt behaglich im Ofen, draußen stürmt und regnet es. Im Fernsehen lief soeben der "Silberlöwe" ("Er ist zwar der Beherrscher aller Gläubigen, aber ein paar hinter die Ohren hätten ihm auch nicht geschadet"[Halef]) und ich sitze auf dem Sofa mit Heft 106 in der Hand.
Und dann kommt er, der Moment: Was, das Heft ist schon zu Ende?? 82 Seiten schon wieder gelesen?? Sogar das Impressum!! - Ach, es ist ein Elend. Da freut man sich so auf das Heft und dann ist es so schnell ausgelesen. *seufz*

Die Mischung hat für mich wieder gestimmt, interessante Artikel für jedes Interessengebiet.
Dazu kommt noch die klasse Aufmachung der Seiten. Designmäßig habt ihr es ja sowieso drauf, ich habe selten so ein gut gemachtes Magazin gesehen.
Die Fotoauswahl im Heft ist insgesamt gelungen, die großformatigen Bilder sind schon toll. Was für ein schönes Foto von Karl May im Gedichte-Artikel. Was für gutaussehende Festspiel-Schauspieler...

Ich glaube, ich wiederhole mich. Habe ich sowas nicht schon mal früher zu anderen Ausgaben gesagt?? Wie dem auch sei - Karl May & Co. ist einfach ein tolles Magazin auf einem hohen Niveau, welches ihr auch zu halten versteht. Und das darf man Euch ja ruhig mehrfach sagen.

Ich habe nur einen Kritikpunkt - das Heft könnte mehr Seiten haben. So ca. um die 20 Seiten mehr... ;-))

GP
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#28 Beitrag von GP » 4. Dez 2006, 15:05

Rüdiger hat geschrieben: Das mit der Ironie ist nur gelegentlich etwas fatal insofern dass

...als...

;-)

Rüdiger

#29 Beitrag von Rüdiger » 4. Dez 2006, 15:21

Ich bedanke mich herzlich.

Wie wär’s mit einem Hörspiel-Zweiteiler, „Man nannte ihn Komma“ und „Der Rächer kam aus Rödelheim“ ?

;-))

GP
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#30 Beitrag von GP » 4. Dez 2006, 15:25

Der zweite Titel gefällt mir aber gar nicht...;-))

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