Nr. 103

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Sylvia
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#46 Beitrag von Sylvia » 31. Mär 2006, 11:40

Irgendwas muss in seinem Frühstücksei gewesen sein..
Vielleicht Schwarzpulver?

Explosiver Gruß
Sylvia

Rehkitz
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#47 Beitrag von Rehkitz » 31. Mär 2006, 12:08

...nur nicht im Frühstücksei, sondern im angesprochenen Thread

...und kein Schwarzpulver, sondern eher Ipecacuanha-Sirup

JennyFlorstedt
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#48 Beitrag von JennyFlorstedt » 31. Mär 2006, 14:55

Naja... aber es ist schon blöd.
Der Thread im Stiftungsforum wird inzwischen von einem Rudel Pseudonyme dominiert, die Herrn Wohlgschaft als Stichwortgeber dienen. Dann spricht dieser selbst eine kritische Rezension an und bittet um Meinungen dazu. Und spricht dabei ganz konkret Herrn Harder an, der sich a) in der Vergangenheit nicht unbedingt durch sachliche Argumentation ausgezeichnet hat, b) ebenfalls ein Duzfreund ist und c) mit dem Rezensenten auf Kriegsfuß steht.
Also hallo.
Man kann auch subtiler nach Komplimenten fischen.

ta

PS: Mal sehen, ob die Google-Anfragen nach deinem Sirup ansteigen. ;-)

Rehkitz
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#49 Beitrag von Rehkitz » 31. Mär 2006, 15:26

JennyFlorstedt hat geschrieben:... ob die Google-Anfragen ansteigen
mal ne ganz andere Frage: kann man denn sowas irgendwo sehen?

Helmut
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#50 Beitrag von Helmut » 31. Mär 2006, 16:15

Jedenfalls finde ich (ganz persönlich) die Beiträge in jenem Thread 100 mal interessanter und informativer (insbesondere die Beiträge des "Günzburger Pfarrers") als das "Geplänkel" darüber hier.
Aber, jeder wie es ihm gefällt.

Helmut

Sabine
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#51 Beitrag von Sabine » 31. Mär 2006, 18:14

Jedenfalls finde ich (ganz persönlich) die Beiträge in jenem Thread 100 mal interessanter und informativer (insbesondere die Beiträge des "Günzburger Pfarrers") als das "Geplänkel" darüber hier.
Naja, ich finde beides nicht gut und ungefähr so nötig wie einen Kropf. Sowohl die "Diskussion" im mehr oder weniger geschlossenen Kreis als auch den provokanten Hinweis darauf hier im Forum. Da braucht man sich über verhärtete Fronten in der May-Szene nicht zu wundern.

Aber ich vermute stark, dass man das auch nicht tut (sich wundern).

Jutta
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#52 Beitrag von Jutta » 31. Mär 2006, 20:04

Guten Tag, zusammen!

Warum sollte es peinlich sein, wenn sich ein Autor nach langer, mühevoller Arbeit (die ihm auch seine „Gegner“ nicht absprechen werden) danach erkundigt, was die Leser davon halten? Ich finde das ganz normal. Es gibt weitaus peinlichere Beiträge. Und warum dürfen sich die, die ihn persönlich kennen, nicht dazu äußern? Das habe auch ich schon bei Autoren getan, die ich zu meinen Freunden oder Bekannten zähle, und ich würde mir dieses Recht nie und auf keinen Fall absprechen lassen (umgekehrt haben sich Bekannte auch zu meinen Texten geäußert). Solange ich und diese Bekannten ihre ehrliche Meinung wiedergeben, ohne dem Autor nur schmeicheln zu wollen, ist das doch absolut in Ordnung. Ich habe nämlich umgekehrt auch schon erlebt, dass eine negative Buchkritik nur aufgrund persönlichen Ärgers veröffentlicht wurde.

Allenfalls stört es mich, dass sich die Befürworter Wohlgschafts gelegentlich hinter Pseudonymen verstecken, was seiner Sache keineswegs nützlich ist.

Die Wohlgschaft-Biografie habe ich mit großem Genuss gelesen und werde sie auch ein zweites Mal lesen. Der Verfasser teilt nicht immer meine Meinung, aber das ist doch kein Problem für mich. So viele Menschen, so viele Meinungen! Für den einen sind nüchterne Fakten das Wichtigste, der andere hinterfragt diese Fakten mit Blick auf den Menschen. Was mich ins Grübeln bringt ist, dass Wohlgschaft wegen seiner theologisch ausgerichteten Bio so heftig attackiert, Arno Schmidt dagegen allseits akzeptiert wird, weil er die pikante Note der Homosexualität ins Spiel bringt. Das ist natürlich weitaus interessanter als Mays Religiosität!
Macht mehr Spaß!

Die Chronik habe ich noch nicht gelesen, aber ich werde es tun. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich dadurch in irgendein Lager gedrängt werden sollte. Es ist die Vielfalt, die mir gefällt. So, wie auch ein Mensch, der Widersprüchliches in sich vereinigt, weitaus interessanter ist als einer, der immer nur mit Scheuklappen herumläuft und niemals seine Meinung ändert.

An dieser Vielfalt sollten wir May-Freunde uns erfeuen, statt uns gegenseitig anzugreifen.

Viele Grüße -

Jutta Laroche

Sylvia
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Pseudonyme Mays

#53 Beitrag von Sylvia » 2. Apr 2006, 10:59

Wieder zurück zu den Beiträgen im 103. Magazin.
Der Beitrag von Peter Siegel über Mays Pseudonyme hat mir sehr gut gefallen. Nebenbei: die dunkle, etwas düstere Aufbereitung, man sagt wohl das Layout passt wie die Faust aufs Karl May- Auge, das uns zu Beginn so unheimlich wie verschwommen anblickt.
Bin schon gespannt auf die Fortsetzung.
Was ist eine Bukskinkleidung?
Und wie kommt man denn darauf, dass diese Malwine Wadenbach mit May ein Verhältnis gehabt hat?
Gab es kein jüngeres Foto von May?
Ich dachte, dass ich diese alte Handschrift lesen könnte, die auf S.50 abgebildet ist (ist das Süterlin?), aber was heißt denn das in der dritten Zeile? Das heißt doch nicht "Leipzig".
Dass es Pseudo-, Anon-, Aristo- und Mytho- und was noch für Nyme gibt, finde ich ja wieder ganz erbsig, aber nichtsdestoweniger interessant.

An Helmut:
Gratulation zu Deinem ersten Beitrag! Ich hoffe, es folgen weitere!!
Frau Panzacchis Bücher würden mir insofern Probleme bereiten, sprich: mir nicht gefallen, weil mein konservativer Geist die Protagonisten lieber in der ihnen zugehörigen Welt sehen würde, als so bunt durcheinandergewürfelt. Ich hatte da mit den "Schründen" schon Schwierigkeiten. Aber für sehr belesene und liberale Leute ist das sicher ganz interessant.

Gruß
Sylvia
Zuletzt geändert von Sylvia am 3. Apr 2006, 09:13, insgesamt 1-mal geändert.

Hermesmeier

Re: Pseudonyme Mays

#54 Beitrag von Hermesmeier » 2. Apr 2006, 11:09

Sylvia hat geschrieben:Ich dachte, dass ich diese alte Handschrift lesen könnte, die auf S.50 abgebildet ist (ist das Süterlin?), aber was heißt denn das in der dritten Zeile? Das heißt doch nicht "Leipzig".
3 Treppen
Dass es Pseudo-, Anon-, Aristo- und Mytho- und was noch für Nyme gibt, finde ich ja wieder ganz erbsig, aber nichtsdestoweniger interessant.
Schönes Wort: erbsig. Werde ich mir merken müssen und wird demnächst vermutlich auch auf mich angewandt. Ich persönlich finde solche Feinteiligkeiten ja eher interessant. Da gibt es doch sicher irgendwo ein "Wiki", wo man diese Begriffe einfüttern könnte.

Gruß
Wolfgang Hermesmeier

Sylvia
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Zählerbsen

#55 Beitrag von Sylvia » 2. Apr 2006, 11:20

Sollten sie mal ein Psyeudonym brauchen, Herr Hermesmeier, dann müsste es aus dem Gemüsebereich kommen. Ein Gemüsonym.

Ach Treppen! Und ist das richtig: Süterlin?
:-)))

Sylvia

Hermesmeier

#56 Beitrag von Hermesmeier » 2. Apr 2006, 11:29

Nee. Sütterlin ist das nicht. Das nennt sich "Deutsche Kurrentschrift" (siehe auch bei Wikipedia)

Sütterlin sieht etwas anders aus (guckstu hier).

Blechmops
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#57 Beitrag von Blechmops » 3. Apr 2006, 22:46

andrea hat geschrieben:Moin Moin!

Das Heft 103 war ein pures Lesevergnügen, die Mischung stimmte.

...
Rüdigers Ausführungen über das Jahrbuch 2005 haben mir Spaß gemacht. Asche über mein Haupt - ich habe bislang noch gar nicht in das Buch hineingeschaut. Aber ich kann seine Kritik durchaus nachvollziehen....
Selber Moin,

Bis auf die Zustimmung zu Rüdigers Artikel unterschreibe ich jede Zeile.

Als ich Herrn Kittsteins Artikel an anderer Stelle "über'n grünen Klee" lobte, hat er gar nicht so reagiert wie im Heft. Den fand ich nämlich sehr gelungen - na und, bin ich eben der einzige.

Wat los Herr Wick - Du?
Sei er nicht immer so strenge - mit sich und anderen.

Alles in allem war's doch ein klasse Heft.

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