KARL MAY & Co. Nr. 112

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markus
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#46 Beitrag von markus » 30. Mai 2008, 22:14

n.f. hat geschrieben:Hallo,

du warst noch nie in Elspe, oder? In der dortigen "Unter Geiern"-Inszenierung (Buch: Jochen Bludau) kommt tatsächlich ein Sir David Lindsay vor, das ist schon richtig und kein Versehen. Wenngleich das natürlich nicht Karl-May-getreu ist.
Hallo,

doch, ich war 1982 da als sie "Der Schatz im Silbersee" brachten (mit der Schulklasse). Und als Winnetou konnte ich noch den Winnetou Pierre Brice (für uns wars damals so) erleben. Bekam sogar (vorher oder nachher oder in der Pause (falls es eine gab)) ein Autogramm von ihm auf einen Feuerstein der Jahrelang bei mir im Regal stand, wo die Farbe aber mit den Jahren leider immer mehr verbleichte.
Wenn mein Sohn etwas älter ist, werde ich ihn mal dahin mitschleppen.

Was den Sir David in Elspe angeht muß ich sagen daß es mir im Grunde egal ist wenn so eine Aufführung frei nach Karl May ist (damals 1982 wars mir eh egal). Aber den Lindsay im wilden Westen ist schon gewöhnungsbedürftig, aber auch originell von Herrn Bludau, den ich jetzt im Heft als den damaligen Old Shatterhand wiedererkenne (Erinnerungen werden wach:-))).

Markus

markus
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#47 Beitrag von markus » 30. Mai 2008, 22:20

Rolf Dernen hat geschrieben:Und das Allerschönste ist, daß in dem Stück, das im angeblich so trockenen und flachen Llano Estacado spielt, zum Schluß der berühmte Elspe-Wasserfall rauscht.
Aus "Der Geist des Llano Estakata":
Es geht sogar die Sage, daß es in der Mitte der Llano eine starke Quelle köstlichen Trinkwassers gebe, welches tief aus dem Erdinnern emporsteige und eine kleine, seeartige Fläche bilde, deren Ufer mit schattengebendem Baum- und Buschwerke eingefaßt sei. Alte Jäger hatten davon gesprochen, die Quelle und den See aber niemals selbst gesehen! Gelehrte Leute, welche davon gehört hatten, waren der Ansicht gewesen, daß das Vorhandensein von Wasser mitten in der Llano keineswegs als eine hydrographische Unmöglichkeit zu bezeichnen sei.
Soll mal einer sagen die Festspiele in Elspe wären nicht Werkgetreu;-).

Markus

Rolf Dernen
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#48 Beitrag von Rolf Dernen » 31. Mai 2008, 00:16

Zwischen horizontalem und vertikalem Gewässer gibt es dann doch gewisse Unterschiede.

Die Idee, Lindsay in den Wilden Westen zu bringen, entspringt wohl weniger der Phantasie der Elspe-Buch-Schreiber, sondern der Bearbeiter des Karl-May-Verlages, die aus Lord Eaglenest Sir David Lindsay machten und diesen in dem Band "Im Tal des Todes" (Bearbeitung von "Deutsche Herzen, deutsche Helden") auftreten ließen.

Rüdiger

Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#49 Beitrag von Rüdiger » 31. Mai 2008, 07:42

Zwischen horizontalem und vertikalem Gewässer gibt es dann doch gewisse Unterschiede.
"Aber der kommt aus Eckernförde, da schwimmen die Fische senkrecht" fällt mir dazu ein ...

;-))

(das ist nicht von mir, sondern von einem Rheinländer, der mit der norddeutschen Mentalität offenbar gewisse Schwierigkeiten hatte)

markus
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#50 Beitrag von markus » 31. Mai 2008, 22:35

vertikal/horizontal is doch einerlei. Wasser ist Wasser. Und wer weiß schon wie das angebliche Wasser im Llano damals raussprudelte. Vieleicht entsprang der Quell aus einem Berg und fiel von ihm hinab und ergoß sich dann zum guten Schluß in eine weite Seenplatte, die aber erst durch den Wasserfall entstand (so ist einer vom anderen Abhängig; die Seenplatte kann nicht ohne Wasserfall und der wiederum hätte ohne See ziemlich alt ausgeseen. Wenn das mal keine Symbolik ist für einen Roman. Ich weiß, meine Fantasie geht mal wieder mit mir durch;-)).

Ich bin auch Rheinländer und da fließt das Wasser nur in eine Richtung, gibt keine Wasserfälle und keine Gezeiten. So isses.

Markus

Nscho-tschi
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#51 Beitrag von Nscho-tschi » 12. Jun 2008, 11:16

Sven Margref hat geschrieben:Ein kleiner Hinweis in eigener Sache:

Leider ist der Druckerei anscheinend ein kleiner Fehler passiert. In einem Teil unserer aktuellen Auflage sind einige Seiten doppelt, andere gar nicht vorhanden. Wer ein solches Exemplar zugeschickt bekommt, der sollte es behalten (vielleicht wird das ja mal wertvoll bei ebay ;-) und uns informieren, damit wir sofort ein einwandfreies Heft schicken können. Bitte mailt in diesem Falle an service@karl-may-magazin.de
Tja, irgend etwas scheint da nicht so richtig voran zu gehen.

Ich habe mich direkt nach Erhalt des Heftes N°112 per E-Mail an eben diese Adresse (incl. meiner Anschrift) gewendet und habe bis Gestern weder eine Antwort auf mein Anliegen erhalten, noch habe ich das oben (was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wußte) angekündigte "einwandfreie Heft" zugesendet bekommen.

Nun hoffe ich, daß diese obigen Zeilen von Sven Margref bzgl. der Zusendung eines "einwandfreien Heftes" nicht nur so dahin gesagt sind.

Sven Margref
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#52 Beitrag von Sven Margref » 12. Jun 2008, 11:32

Wir haben alle reklamierten Hefte registriert und die Adressen an die Druckerei zwecks Neulieferung weitergegeben. Sollte das bislang nicht passiert sein tut uns das natürlich leid, vielleicht wäre eine direkte e-mail mit einer Nachfrage an uns sinnvoller gewesen... Bitte wenden Sie sich doch nochmal an uns (sven@karl-may-magazin.de), damit wir der Sache auf den Grund gehen können.

andrea
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#53 Beitrag von andrea » 14. Jun 2008, 10:26

Habe ich euch eigentlich schon gesagt, dass mir das Heft wieder richtig gut gefallen hat?? Nein? Dann isses hiermit passiert. Es hat mir wieder einige, leider wie immer viel zu kurze schöne Lesestunden bereitet. Wie euer Sonderheft auch.
Wollt ich nur mal sagen, wollt ich das. :-))

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