KARL MAY & Co. Nr. 112

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Rüdiger

Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#16 Beitrag von Rüdiger » 15. Mai 2008, 10:07

Gerald hat geschrieben: Wir sind nicht beim Fussball.
Schade eigentlich. Fußball ist (manchmal) schöner. Obwohl auch da Uwe Seelersches Fair Play, Anstand usw. langsam aussterben dürfte. Gelegentlich kommt es noch vor, interessanterweise von den nicht stromlinienförmigen … (Kahn)

;-)

Gerald
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#17 Beitrag von Gerald » 15. Mai 2008, 13:22

Nach meiner Erfahrung in der KM Szene erwarte ich wenig Fair Play.
Aber egal, wichtig ist ein neues KM Heft mit interessanten Themen. Der REST ist mir egal.....

Rüdiger

Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#18 Beitrag von Rüdiger » 15. Mai 2008, 13:27

Gerald hat geschrieben: Nach meiner Erfahrung in der KM Szene erwarte ich wenig Fair Play.
Karl May höchstselbst beschreibt die nach ihm benannte Szene wie folgt:

„Die Bevölkerung des Vilajet Engyrijeh (Angora) ist eine sehr gemischte. Sunniten und Schiiten, armenische und griechische Christen leben da in beständiger Feindschaft unter und gegen einander, und es kommt gar nicht selten vor, daß bei der Frage, welcher Glaube der richtige ist, zum Messer gegriffen wird. Wo so scharfe Gegensätze vorhanden sind, jeder Mann und jeder halbwüchsige Knabe eine Waffe trägt und selbst von den Anfängen einer Volksbildung keine Rede sein kann, da bedarf es freilich einer festen und oft harten Hand, die rücksichtslosen, gewaltthätigen Geister im Zaume zu halten.“

(Orangen und Datteln / Der Verfluchte)

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Gerald
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#19 Beitrag von Gerald » 15. Mai 2008, 14:38

Und man sieht, in welcher geistigen Welt Karl May lebte und zu welcher Zeit er dies schrieb.
Ich glaube er hätte auch G.W.Bush gewählt.

Hermesmeier

Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#20 Beitrag von Hermesmeier » 15. Mai 2008, 15:29

Sollte das Heft irgendwann mal erschienen sein und wir alle wissen, was eventuell wie zu besprechen wäre, dann wäre es mir lieb, man könnte dafür einen neuen Thread eröffnen. Der hier ist verdorben und verursacht mir Bauchgrimmen.

Gerald
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#21 Beitrag von Gerald » 15. Mai 2008, 19:00

Das ist eine gute Idee.

markus
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#22 Beitrag von markus » 15. Mai 2008, 19:22

Rüdiger hat geschrieben:
Gerald hat geschrieben: Wir sind nicht beim Fussball.
Schade eigentlich. Fußball ist (manchmal) schöner. Obwohl auch da Uwe Seelersches Fair Play, Anstand usw. langsam aussterben dürfte. Gelegentlich kommt es noch vor, interessanterweise von den nicht stromlinienförmigen … (Kahn)

;-)
Der aber grade stromlinienförmig davon schippert, der Kahn...(Nomen est Omen)

Markus

Rüdiger

Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#23 Beitrag von Rüdiger » 15. Mai 2008, 19:30

Ist "davon schippert" auch Rechtschreibreform, wie die "wohl bekannten Rappen" in "Merhameh" in Band 81 ? Oder "Hohn lachend" in Band 61 ?

Wahrlich, ich tue gut daran, diese Reform zu ignorieren ...

(Kopf schüttelnd)

;-)

markus
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#24 Beitrag von markus » 15. Mai 2008, 19:35

Gerald hat geschrieben:Und man sieht, in welcher geistigen Welt Karl May lebte und zu welcher Zeit er dies schrieb.
Ich glaube er hätte auch G.W.Bush gewählt.
Das verbitte ich mir zutiefst! May hatte eine tiefe Verachtung für die Yankees, zumindest war er nicht gut auf sie zu sprechen, also würde er auch keinen Bush gewählt haben.

Rüdigers Zitat war nur eine Aufzählung von May so wie die Verhältnisse damals in Kleinasien nunmal waren. Es sollte keine Bewertung oder gar Gutheißung seitens Karl May sein.

Bitte nicht immer glauben daß das was May schrieb immer auch gleichzeitig aus seinem Kopf entsprang. Vielfach hat er auch selber nur zitiert um es für seine Romane zu gebrauchen. Welcher Autor tut dies nicht? Alles aus den eigenen Fingern zu saugen traue ich selbst den größten Schriftstellern nicht zu.

Markus

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Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#25 Beitrag von markus » 15. Mai 2008, 19:39

Rüdiger hat geschrieben:Ist "davon schippert" auch Rechtschreibreform, wie die "wohl bekannten Rappen" in "Merhameh" in Band 81 ? Oder "Hohn lachend" in Band 61 ?

Wahrlich, ich tue gut daran, diese Reform zu ignorieren ...

(Kopf schüttelnd)

;-)
Ich glaube weder alte noch neue Reform nehm ich mal an. Habe schippert einfach so geschrieben wie es mir einfiel, ohne Duden ohne alles;-)

markus

Rüdiger

Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#26 Beitrag von Rüdiger » 15. Mai 2008, 19:53

davon schippern ... Hm ...

ich dachte an davonschippern


davon fahren ... ein neuer Benzin-Ersatz ?

;-)


Und zur Sache mit May-Zitat, Bush, Yankees usw.: es war meinerseits die reine Augenzwinkerei und sonst gar nichts. - Aber drei Leute bedeutet halt meistens drei verschiedene Mentalitäten bedeutet jeder versteht was anderes ...

markus
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#27 Beitrag von markus » 15. Mai 2008, 20:05

Auf das getrennt und auseinander schreiben geh ich nicht ein, denn dazu bin ich zu blöd und ich weiß wie du es gemeint hast, aber der nächste nahm es wohl zu wörtlich und ich wollte nur Karl May wieder ins rechte Licht rücken (zumindest in der Situation). Und feddisch...!

Markus

Angel
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#28 Beitrag von Angel » 15. Mai 2008, 21:42

... Ihr mit Eueren ständigen Wortklaubereien, erneut ein example par exellence


(wie würde Sir David Lindsay > Dieter Borsche im Film wohl zu Archie > Chris Howland bemerken)
Köstlich, köstlich ... man reiche mir mein Notizbuch ...

;-)))

markus
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#29 Beitrag von markus » 15. Mai 2008, 22:23

Was hat das mit Wortklauberei zu tun wenn man darüber fachsimpelt ob ein Wort zusammen oder getrennt geschrieben wird? Natürlich kann ich mir vorstellen daß "davonschippern" zusammen geschrieben wird wie Rüdiger meint, "davon schippern" ergibt in meinen Augen einen neuen Sinn. "Schweröl ist ein Kraftstoff, davon schippern Schiffe auf See" könnte man schreiben und ist etwas völlig anderes als wenn man sagt "Das große Schiff im Hafen wird heute mittag davonschippern".
Es muß halt alles seine Richtigkeit haben und hat mit Wortklauberei im engeren Sinne nichts zu tun.

Markus

Gerald
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 112

#30 Beitrag von Gerald » 16. Mai 2008, 07:27

und ich wollte nur Karl May wieder ins rechte Licht rücken
Was ist denn das "rechte" Licht?Das er ein genialer und größenwahnsinniger Schriftsteller war, der nicht nur Zitate sondern auch seine eigene Verbitterung in die Bücher übertragen hat? Das die Einstellung der Menschen zu dieser Zeit in der er seine Bücher geschrieben hat nicht mehr den heutigen Ansichten entspricht ist eine Tatsache. Bloß in Amerika halten wohl einige an dieser Einstellung fest.

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