Waldröschen

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Rene Grießbach
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Re: Waldröschen

#121 Beitrag von Rene Grießbach » 20. Jan 2018, 18:23

Ich finde, dass Hans Knötzsch als Pirnero seine Rolle sehr gut und der Romanvorlage gerecht werdend gespielt hat.

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Re: Waldröschen

#122 Beitrag von KarlMayFreund » 22. Jan 2018, 15:37

Im Karl-May-Wiki fand ich unter Cortejo, Tombi, den Sohn Gasparinos und Zarbas. Aber ich habe jetzt außer den Kindern des Herzogs alle WR Bücher gelesen und meines Wissens fand ich keinen Tombi darin. Weiß jemand ob er rausgenommen wurde? Oder ist er in den Kindern des Herzogs zufinden.
Was mich wundern würde.

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Rüdiger

Re: Waldröschen

#123 Beitrag von Rüdiger » 22. Jan 2018, 21:28

Ich habe mal geblättert; Tombi taucht in GW 77 auf S. 458 ff. auf.

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Re: Waldröschen

#124 Beitrag von KarlMayFreund » 17. Apr 2018, 13:32

Okay, danke. Ich habe das Buch inzwischen gelesen. Aber nicht alles was im Karl-May-Wiki steht kommt dort vor. Zum Beispiel dass er Forsthüter bei Rheinswalden war und Kurt, der ihn öfters besucht hat, Malayisch beibrachte.

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Rajo
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Re: Waldröschen

#125 Beitrag von Rajo » 24. Apr 2018, 14:20

Dann muss man halt in das Original-Waldröschen schauen:
http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg ... chen13.htm (289)
http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg ... chen31.htm (721/722)
Da steht das.

Rüdiger

Re: Waldröschen

#126 Beitrag von Rüdiger » 24. Apr 2018, 15:38

Helmut hat geschrieben: Nur noch eins; was lese ich gerade im Karl-May-Handbuch im Werkartikel zum Waldröschen von Gert Ueding (auf Seite 314):
Auch gelingt es durch Zufall, den alten wahnsinnigen Grafen Emmanuel de Rodriganda in seinem Gefängnis aufzuspüren und nach Rheinswalden zu bringen, wo nun Rosa, ihr Vater, der Herzog von Olsumma und Sternaus Mutter (jene Lehrerin Wilhelmi, die der junge Herzog einst vergewaltigt hatte und die er nun zu heiraten gedankt) zusammentreffen.
Was lernen wir daraus:
- ich kann auch zitieren
- Gert Ueding gehört (bzw. gehörte) offensichtlich auch zu den Unbelehrbaren
"Unbelehrbaren" trifft nicht die Sachlage, "zu den in dieser Angelegenheit unpräzise sich äußernden" o.ä. wäre richtig ...

Und "unter Drogeneinfluß mißbraucht" oder "unter Drogeneinfluß sich gefügig gemacht" statt "vergewaltigt" wäre korrekt gewesen.

(Vor gut zwei Jahren habe ich hier nicht mehr geantwortet, nur noch indirekt mit einem Schopenhauerzitat, heute sei es nachgeholt ...) :-)

Helmut
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Re: Waldröschen

#127 Beitrag von Helmut » 24. Apr 2018, 16:05

Trotz alledem ist der gesamte "Handlungsstrang" für mein schlichtes Gemüt und meinem schlichten Verstand zu hanebüchen:
- um seine Gräfin heiraten zu können, muss auch Sternau adlig werden
- damit Sternau adlig wird, stellt sich heraus, dass seiner Mutter von einem Adligen Gewalt angetan wurde (um es gelinde auszudrücken)
- damit Sternau echter Sohn dieses Adligen wird, entdeckt seine Mutter polötzlich, dass sie jenen, der sie mit Gewaltanwendung geschwängert hat, eigentlich ja liebt, und heiratet ihn

Und (nochmals) trotz alledem (oder vielleicht auch gerade deshalb) lese ich dies alles immer wieder gerne und die Begeisterung wächst immer noch bei jedem Lesen, wie ich auch (fast) alles andere von May begeistert lese, obwohl eben hin und wieder solche "Macken" drin sind.

Helmut

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